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als die Lehre der Bahai - anschließend Fragen an die Bahai Mitglieder -siehe unten -
http://de.wikibooks.org/wiki/Theosophisches_Weltbild
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| Das physische Vehikel |
Der physische Körper, durch den sich die menschliche Seele in der physischen Welt bewegt, diese wahrnimmt und an ihr teilnimmt. Aber der wahre Mensch befindet sich dahinter. Der "Erdenkörper" wird in der Geheimwissenschaft (Esoterik) als bloßes Werkzeug der Seele begriffen, um im Widerstreit mit der irdischen Materie zu wachsen. In der klassischen Esoterik ist die irdische Welt also nichts anderes als eine Reifungssphäre, die sie eine gewisse Zeit lang als natürliches Umfeld benötigt, um sich zu entwickeln und in steten Herausforderungen zu bewähren.
Wesentlicher Kern des esoterischen Weltbildes ist die Evolutionslehre. Danach muss die mit niederen Wünschen und Begierden behaftete Seele nach und nach ihren grobstofflichen Ballast abwerfen. Diese Evolution(=Entwicklung) vollzieht sich durch Leid und/oder Erkenntnis (Einsicht in die geistigen Wahrheiten/Gesetze). Die irdische Welt ist in der Theosophie die grobmaterielle Ebene zu Beginn des Wideraufstiegs der Seele von ihrem tiefsten Ausgangspunkt. Dieses Denken impliziert, dass die Entwicklung auf einen vordefinierten Punkt gerichtet ist, an dem sie ihre höchste Vollendung finden wird. In gnostischen Lehren wie dem esoterischen Christentum, einer der jüdischen Kabbala nahestehenden uralten mystischen Denkrichtung (moderne Vertreter sind u.a. Karl Weinfurter und Gustav Meyrink), bezieht man die biblischen Worte vom "verlorenen Sohn" auf den Wiedereintritt der Seele in die geistige Urheimat, die Verschmelzung mit der Gottheit als höchstem Ziel (Samadhi).
Der "Sündenfall" oder die "Vertreibung aus dem Paradies" werden in der Geheimwissenschaft als Symbole für den Fall der Seele in die materielle Welt gesehen, von dem sie sich mühsam wieder erheben muss. "Der Baum der Erkenntnis", dessen Früchte giftig sind, steht für die polare bzw. dualistische Bewusstseinsebene, von der aus die in materielle Hüllen gewandete Seele die (irdische) Welt wahrnimmt. Das polare Denken ist von Leid und Vergänglichkeit geprägt, die Seele muss in "wechselnden Kleidern" (gemeint ist die Abfolge der Wiedergeburten) Geburt und Tod durchwandern, auf Glück folgt Ungemach, auf Reichtum Elend, stets ist sie dem Wechsel von Tag, Nacht, Wachen, Schlafen und der Polarität des Atems als Grundrhytmus des irdischen Lebens ausgesetzt. Nicht umsonst wird die Beherrschung des Atems als Schlüssel zur Beherrschung der niederen Natur begriffen und damit als "Hilfsmittel zur Überwindung der Polarität" (z.B. im Yoga) angesehen.
Weil die Geheimwissenschaft in großen, die einzelnen Erdenleben umspannenden Dimensionen denkt, misst sie dem irdischen Glück wie sämtliche östliche Philosophien und die mystischen Grundströmungen der christlichen, jüdischen und moslemischen Religion keine maßgebliche Bedeutung zu. Daher muss der Mensch zu sich selbst erwachen und sich von seinen irdischen Fesseln lösen, der Gereifte arbeitet mit Hingebung an seiner Vergeistigung. Nach dem Weltbild der Geheimlehren muss die menschliche Seele mehrere Welten durchschreiten, die einander durchdringen, einander (in aufsteigender Richtung) bedingen und lernen, deren Elemente zu beherrschen. Lernen im esoterischen Sinne erfolgt, wie gesagt, immer durch leidvolle Kämpfe, erst später zunehmend durch Erkenntnis und Einsicht.
Die beiden an die irdische Ebene anschließenden Welten sind die eigentlichen Schauplätze der Entwicklung, weil irdisches Geschehen ausschließlich durch sie bedingt und bewirkt wird. Diese Welten sind für den durchschnittlichen, wenig gereiften Erdenmenschen nicht direkt erlebbar, sondern nur über den Umweg der "irdischen Illusion" erlebbar. Während die ätherische Welt als energetisches Abbild der materiellen erscheint, ist die Astralwelt der eigentliche Sitz der Schicksalskräfte. Sie umfasst alle Regungen von der tiefsten Hölle bis an den Rand himmlischer Gefilde und alles, was sich auf der irdischen Ebene manifestiert, muss zunächst hier vorweggenommen werden. Damit ist sie das eigentliche Machtzentrum der unteren Trinität des Schöpfungsplanes.
Das Primat der geistigen Welt erschließt sich am besten, wenn man über folgenden Sachverhalt nachdenkt: Alles, was der Mensch von der irdischen Welt weiß, erschließen ihm Empfindungen und Sinnesreize - allesamt geistige Regungen - auf ihnen baut seine gesamte Gedanken- und Gefühlswelt auf. Was ist dabei Ursache, was Wirkung? Bewirkt Materie das Denken oder erschafft der Geist die Materie?
Das Ätherische Doppel |
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[b]Hier die Ansicht von Bahai:
Danach zur Frage. [/b]
In bezug auf die Gattung ist jedoch die Rückkehr stofflicher Dinge offensichtlich; so werden die Bäume, die während vergangener Jahre Blätter, Blüten und Früchte hervorgebracht haben, auch in den kommenden Jahren genau dieselben Blätter, Blüten und Früchte tragen. Dies nennt man die Wiederholung der Art. Wenn nun jemand einwendet, das Blatt, die Blüte und die Frucht seien zerfallen, vom Pflanzen- zum Mineralreich herabgesunken und wiederum vom Mineral- zum Pflanzenreich aufgestiegen, so daß eine Wiederholung stattgefunden habe, so ist die Antwort, daß die Blüte, das Blatt und die Frucht des vergangenen Jahres zerfallen sind und diese zusammengesetzten Elemente voneinander getrennt und im Raum zerstreut wurden und daß die Elemente des Blattes und der Frucht des letzten Jahres nach ihrer Auflösung nicht wieder verbunden worden und zurückgekehrt sind. Aber die Art ist es, die infolge der Zusammensetzung neuer Elemente zurückgekehrt ist. Ebenso ist es mit dem menschlichen Körper, der sich nach seinem Zerfall auflöst und dessen Elemente, aus denen er zusammengesetzt war, zerstreut werden. Wenn dieser Körper in ähnlicher Art vom Mineral- oder Pflanzenreich zurückkehren sollte, hätte er nicht genau die gleiche Zusammensetzung der Elemente wie der vorhergehende Mensch; jene Elemente wurden aufgelöst und zerstreut und sind in diesem weiten Raum verteilt. Später wurden andere Teilchen von Elementen zusammengesetzt, und ein zweiter Körper wurde gebildet; es mag sein, daß eines der Teilchen des früheren Menschen in die Zusammensetzung des folgenden Menschen einging, aber diese Teilchen sind nicht in ihrer Gesamtheit und genauso, ohne Vermehrung oder Verminderung, bewahrt und erhalten geblieben, so daß sie zum anderen Mal zusammengesetzt würden und aus dieser Zusammensetzung und Mischung ein anderer Mensch ins Dasein träte. So kann es nicht bewiesen werden, daß dieser Körper mit allen seinen Teilen zurückgekehrt, der frühere Mensch zum späteren geworden sei und darum eine Wiederholung stattgefunden habe und daß der Geist wie der Körper auch zurückgekommen und sein innerstes Wesen nach dem Tode zu dieser Welt zurückgekehrt sei.
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In der Reinkarnationslehre geht man von den verschiedenen feinstofflichen Körpern aus.
Kennt oder akzeptiert Bahai diese Theorie nicht und hat eine andere Theorie aufgebaut oder lehnen Bahai grundsätzlich die Verkörperung ab, obwohl andere Offenbarer die Reinkarnation lehren ? Die Offenbarung fand vor vielen Hundert Jahren statt - die Entwicklung Europas verlief anders - denke an die Hellenistische Denkweise u.a.
Es ist klar, daß Bahai dem Offenbarer folgen sollten - aber wie ist es mit Menschen, denen zwar manche Lehren der Bahai gefallen, aber andere nicht - darf man dann kein Bahai werden, wenn man nicht alle Lehren für sich annimmt oder annehmen kann ?
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Wenn man Baha'u'llah als Offenbarer Gottes annimmt, muss
man automatisch auch alle Seine Aussagen akzeptieren.
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Dazu passend ein Zitat von Robinson:
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Zitat:
Liebe Freunde
Ein Zeichen des Glaubens an eine Religion besteht m. E. auch darin, dass man sie auch dann annimmt wenn sie Dinge enthält, die man selber anders gemacht hätte als der Offenbarer und dass man auf die Richtigkeit vertraut. Wenn wir Menschen alles selber wüssten, dann bräuchten wir keine Offenbarungen. Viele Menschen sehen das auch so.
Alles Liebe
Robinson
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Liebe Gabriele!
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| Es ist klar, daß Bahai dem Offenbarer folgen sollten - aber wie ist es mit Menschen, denen zwar manche Lehren der Bahai gefallen, aber andere nicht - darf man dann kein Bahai werden, wenn man nicht alle Lehren für sich annimmt oder annehmen kann ? |
Das Folgende gilt nicht für Bahai, sondern für jedwede Glaubensorganisationen, der jemand betreten möchte.
Wenn es Dinge gibt, die Dich stören, sprich mit ihnen!
Entweder sie vertragen Kritik und freies Denken, hervorragend!
Oder sie versperren sich jeder Kritik, dann halte Dich fern.
Organisationen, die verabsolutieren unterdrücken.
Nehme das als Inspiration was Dir zuspricht, lasse das, was Dir nicht zuspricht.
Ein Mensch sollte nie das freie Denken aufgeben, nur um irgendetwas beizuwohnen.
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Lieber Martin, wenn man für eine Organisation oder für eine Glaubensrichtung beworben wird, kennt man ja nicht alle Richtungen, die Gesetzlichenkeiten, nach denen man sich dann richten muß oder sollte - das kommt doch alles später, wenn man richtig Einblick bekommt.
Dann erst wird man stutzig und inzwischen begreift man - wenn man richtig dahinter schaut, daß Ähnlichkeiten zwischen vielen Richtungen bestehen - und wer nicht auf den Kopf gefallen ist, merkt bald, wo der "Hase" hinläuft.
Sobald zu viele Befehle oder Anordnungen zum Fallstrick des freien Denkens werden, sollte man wirklich die Finger davon lassen - oder aber , es gefällt einem und man paßt sich bedingungslos an.
Irgendwie darf man sich immer entscheiden.
Es kommt sowieso alles, wie Gott es will.
Als Anhänger der Reinkarnationslehre bzw. theorie würde ich ständig meine Schwierigkeiten haben - und ich würde mich, glaube ich , auch nicht allem anpassen.
Also laß ich es - aber gut zu wissen und wunderbar die fruchtbaren Diskussionen über alle interreligiösen Themen.
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