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Wer eine Substanz zu sich nimmt, obwohl er weiß, das sie ihn körperlich, seelisch oder sozial Schädigt, handelt süchtig! Wer eine Substanz zu sich nimmt, obwohl er weiß das es sich um eine illegale Droge handelt, der möglicherweise sogar hoch gefährliches LSD zugesetzt ist, handelt süchtig! Wer eine Substanz zu sich nimmt, von der er weiß das man fast ein halbes Jahr braucht um mit den Nebenwirkungen fertig zu werden, handelt süchtig!
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Gut, dann bestätigst Du mich ja darin, nicht süchtig zu sein!
Pilze schädigen weder körperlich, noch seelisch, noch sozial, sondern das Gegenteil ist der Fall.
Pilze sind keine illegalen Drogen, lies Dir mal den Text ganz oben in diesem Thread durch. Okay, darüber kann man jetzt streiten, gesetzliche Grauzone, blabla, schön und gut. Aber es ist vollkommen falsch und ungerechtfertigt, die Pilze in einen Topf mit harten und gefährlichen Drogen wie Heroin, Kokain, Opium, Morphium (was immer noch in Krankenhäusern verwendet wird) und Alkohol zu werfen.
Ebenso ist LSD keineswegs "hochgefährlich". Ebenso ein Ammenmärchen. Allerdings sollte man auch keine Pilze bei irgendeinem zwielichtigen Dealer um die Ecke kaufen (den es nicht geben würde, gäbe es die ganzen Verbote nicht), sondern besser selber sammeln, was sogar in der jetztigen Gesetzeslage vollkommen legal ist, weil man niemanden beweisen kann zu welchem Zweck jene Pilze gesammelt wurden. Es wäre schon ein Problem, wenn man die Wirkung eines normalen Pilzes erwartet und dann die Wirkung von LSD, welches um ein 100faches Stärker ist, um die Ohren gehauen bekommt. Wenn das LSD dann auch noch mit irgendwas gepuncht und nicht 100% rein ist, dann entstehen jene Fälle, von denen man in den Medien als einziges zu lesen bekommt, daß Menschen durchdrehen, in der Klapse landen etc.
Mit der reinen Substanz wäre das nicht passiert, d.h. gäbe es eine Legalisierung (z.B. auf Rezept in der Apotheke), dann gäbe es auch jene wenigen, schlimmen Fälle nicht.
Man braucht kein halbes Jahr um mit den "Nebenwirkungen" fertig zu werden, was für ein Blödsinn, verdreh mir doch nicht die Wörter im Munde. Mithilfe der Pilze geht man auf eine Reise in sein Unterbewußtsein und fördert dabei so manches zu Tage. Manchmal können das ganz schöne Knaller sein und die gehören erst einmal verdaut, aber das ist nichts schlechtest, im Gegenteil.
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Neben den Halluzinationen können außerdem durch die psychotrope Wirkung insbesondere bei höheren Dosen verdrängte traumatische Erlebnisse aus dem Unterbewußtsein wieder an die Oberfläche gelangen, wo sie ohne fremde Hilfe unter Umständen nicht mehr verarbeitet werden können. Das kann bei psychisch labilen Personen zu starken Angst- und Panikzuständen führen.
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Ja und nein, das stimmt zwar schon, ist hier jedoch einseitig betrachtet. Das ist ja gerade das Prinzip der Heilung. Jeder von uns hat irgendwelche Erlebnisse und Erinnerungen, welche er oder sie verdrängt hat. Wir meinen damit ja ganz gut leben zu können, das Problem ist jedoch, daß diese Probleme damit nicht gelöst sind, sondern eben nur verdrängt. Wenn man sich von solchen Dinge befreien und geheilt werden möchte, ist die einzige Möglichkeit sich damit auseinander zu setzen. Nur wenn man seinen eigenen Dämonen ins Gesicht schaut, (z.B. seiner Phobie vor Hunden) kann man sie verstehen und letztendlich bekämpfen und besiegen lernen.
Ein Psychiater macht da auch nichts anderers. Stellen wir uns das Unterbewußtsein eines Menschen als das Meer vor. Dann taucht der Psychologe mit Hilfe eines U-Bootes in dieses Meer ein, kann jedoch leider nichts sehen. Also bedient er sich eines Sonar (seiner Fragen), um damit seine Umgebung abzutasten und mit Hilfe der zurückkehrenden Schallwellen (die Antworten des Patienten) baut er sich dann nach und nach ein Bild seiner Umgebung zusammen und kann dann dementsprechend handeln.
Das langwierig und mühseelig und führt auch nicht immer zum Erfolg. Würde man diesem Psychiater nun erlauben seinem Patienten Psilocin zu verabreichen, so wäre es den beiden möglich, daß U-Boot zu Hause zu lassen, und gleich gemeinsam ins Meer zu springen, alles ganz klar vor sich zu sehen, kein Zerrbild, sondern so wie es ist und dann könnte man das Übel gleich an der Wurzel packen. Psilocin würde die Psychologie revolutionieren.
Und ja, ein psychisch starker Mensch ist auch in der Lage mit Hilfe der Pilze sich selbst zu therapieren. Das heißt noch lange nicht, daß jeder Pilze nehmen sollte, um Gottes Willen. Nicht jeder ist dazu geeignet. Vor allem sollte man wissen was man tut und wie man es tut, so sollte man in erster Linie auf Set und Setting achte. Ich kann mir nix blöderes vorstellen, als Pilze in der Disco zu nehmen oder im Straßenverkehr, auf der Arbeit oder in wie auch immer gearteten Streßsituationen.
Pilze sind ein Werkzeug und mit jedem Werkzeug muß man lernen richtig umzugehen, sonst besteht die Gefahr sich zu verletzen. Die meisten Pilzkonsumenten, nehmen sich für ihre Pilzerfahrung viel Zeit. Oft wird zwei oder drei Tage zuvor gefastet, man stellt sich mental auf das Erlebnis ein, zum Beispiel mit Hilfe von Meditation und sieht zu, daß man auch nach dem Trip die Möglichkeit hat, eine Weile in Ruhe über das nachzudenken, was man erfahren hat.
Wenn man sich an diese wenigen und einfachen Regeln hält, dann besteht auch nicht wirklich eine Gefahr.
Ich kenne Menschen, die mit Hilfe der Pilze in der Lage gewesen sind, sich von schlimmen süchen (wie Heroin und Alkohol) zu befreien. Durch die Pilze war es ihnen möglich zu erkennen, warum sie süchtig nach Alk/H sind und so handeln wie sie handeln und dieses Verständnis hat ihnen geholfen den Absprung zu schaffen und den kalten Entzug durchzustehen.
Ebenso kenne ich Menschen, mit körperlichen Leiden z.B. jemanden mit einem angeborenen Herzfehler. Dieser ist sein Leben lang dazu gezwungen Medikamente einzunehmen, weil es sein Herz sonst eines Tages nicht mehr macht. Nur dummerweise haben die Medikamente, die er dazu nehmen muß schlimme Nebenwirkungen, er wird davon nämlich zeitweise paranoid und zwar so schlimm, daß er sogar seiner Frau, die er über alles liebt, misstraut.
Als er sich eines Tages dazu entschlossen hat die Pilze zu probieren, fiel seiner Frau dabei auf, daß sein Herz sich währenddessen stark beruhigte. Seit dem nimmt er die Pilze täglich in sehr kleinen Dosen (so daß keine psychischen Effekte zu Tage treten) und hat einen perfekten Ersatz für seine krankmachenden Medikamente gefunden, nur halt ohne Nebenwirkungen!
Ich weiß, ich kann Dir viel erzählen und wahrscheinlich glaubst Du mir kein Wort, aber es ist nunmal die Wahrheit auch wenn sie Dir nicht gefallen mag. Mir geht es hier ja nicht darum Werbung zu machen oder alle Menschen zum "lustigen Pilze essen" aufzufordern, sondern es geht mir um Aufklärung! Ich versuche die Vorurteile und Missverständnisse, die Dämonisierung, welche in dieser Thematik leider viel zu verbreitet ist, beiseite zu räumen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich fordere hier ausdrücklich niemanden zum Konsum von Pilzen auf! Jeder der das gerne tun möchte, soll sich vorher bitte gründlich informieren und sich vor allen Dingen keine Angst machen lassen, denn wenn man derart angstbelastet in einen Trip startet, dann wird man zwangsläufig einen Horrortrip erleben. (Was an und für sich auch nichts schlechtes ist, aber das führe ich jetzt nicht weiter aus)
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Dark Silver, du magst ja von deinem Pilz mehr verstehen wie ich, aber in sachen Sucht, kannst du mir nichts erzählen! So vehement wie du hier eine illegale Droge mit einem enormen Risikopotential verteidigst, kann ich dir aus meiner Erfahrung auf den Kopf zusagen, das du genau wie der andere Dealer drauf bist! Ich weiß noch nicht mal, ob dir bei einer religiös getarnten Pilzsucht eine gewöhnliche Selbsthilfegruppe, wie z.B. die AA noch helfen kann, aber ich würde dir die Leute ans Herz legen, wenn es mal soweit ist und das kommt bestimmt! Jeder 5te der diesen Weg beschreitet schüttelt irgendwann einmal dem Tod die Hand!
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Mein lieber Heiko, zu dem angeblichen "Risikopotential" sag ich jetzt erstmal nix mehr. Ich weiß auch nicht wie Du auf die Idee kommst, daß ich süchtig sein könnte. Ich habe Suchtverhalten schon erlebt und auch an mir selbst, denn ich habe einige Jahre lang geraucht. Und wie das so ist, redet man sich seine Sucht sehr gerne schön, da gebe ich Dir Recht. "Ich kann doch jederzeit aufhören!" und "Ich hab mich voll unter Kontrolle!"
Aber das stimmt natürlich nicht.
Mit der Zeit raucht man immer mehr und mehr, manchmal merkt man es nicht einmal und ganz schlimm ist in diesem Fall die mentale Abhängigkeit. Man wartet auf den Bus, ach dann ist ja noch Zeit für ne Kippe. Oder man hat gerade gegessen, dann schnell ne Fluppe, die hilft beim Verdauen.
Aber als ich noch Raucher war, war mir meine Sucht durchaus bewußt. Ich hätte es nach außen hin nicht zugegeben, aber mir selbst gegenüber habe ich es eingestanden. Allerdings ist es mir auch nicht wirklich schwer gefallen aufzuhören, erforderte nur ein wenig Willensstärke, sich nämlich jedes Mal wenn die "Lust" hochkommt zu sagen "Ne, brauch ich nicht, wozu auch?"
Und ich kenne wie gesagt andere Menschen, die mit wirklich schlimmen Süchten zu kämpfen hatten, von daher brauchst Du mir über Suchtverhalten nichts zu erzählen. Pilze machen nicht süchtig! Das ist ein Fakt!
Wäre es so, dann würde man nur den nächsten Trip anstreben und die Substanz würde einen enorm großen und wichtigen Teil des eigenen Lebens einnehmen. Daß ich die Pilze vehemennt verteidige liegt schlicht und einfach daran, daß ihr Ruf ungerechtfertigt sehr schlecht ist und ihr Heilpotential ungeahnt groß!
Es wäre nicht nur schade und verschwenderisch auf dieses Potential zu verzichten, sondern auch schlichtweg ignorant und dumm!
Darüber hinaus ist es noch nicht einmal möglich, bei Pilzen ein Suchtverhalten an den Tag zu legen, dafür baut sich nämlich die Toleranz viel zu schnell auf, kurz um: Man kann nicht jeden Tag Pilze nehmen. Es sollten immer wenigstens ein bis zwei Wochen dazwischen liegen, sonst wirken sie nämlich nicht. Ich glaube nicht, daß ein Süchtiger in der Lage ist, solange zu warten
Ach ja, bevor Du mir jetzt wieder das Wort im Mund herum drehst und sagst, ich hätte oben das Gegenteil behauptet: Der obige Fall nimmt die Pilze aufgrund ihrer körperlich heilenden Eigenschaften, da er sie medizinisch nutzt und nicht psychedelisch, interessiert ihn auch die Toleranz nicht.
Noch ein paar Worte zu der Wirkung der Pilze. In Holland, sowie in Großbritannien sind diese Pilze vollkommen legal. Es gab in beiden Ländern damals Gerichtsverfahren, die bis zu deren Bundsgerichtshöfen gegangen sind und die Pilze wären verboten worden, hätte man einen wissenschaftlichen Beweis für deren Gefährlichkeit anbringen können. Da das wie gesagt bis zum heutigen Tage niemals geschehen ist, haben die Pilzbefürworter den Prozess gewonnen.
Ein anderes Beispiel: In den 60er Jahren hat Dr. Leary, ein Psychologe, Studien mit Psilocin an Schwerverbrechern durchgeführt. Erstaunlicherweise zeigte sich bei über zwei Dritteln der Versuchspersonen innerhalb kürzester Zeit extreme soziale und spirituelle Verbesserungen und nur sehr, sehr wenige von ihnen, jedenfalls weit unter der durchschnittlichen Quote (hab die Zahlen jetzt nicht im Kopf) wurde nach ihrer Entlassung wieder "Rückfällig" und kamen zurück in den Knast.
Übrigens, diese Wenigen "Rückfälligen", verstießen nur gegen geringfügige Gebote ihrer Bewährungsauflagen, so wurde zum Beispiel einer der Ex-Knackis von seinem Bewährungshelfer dabei erwischt, daß er eine Flasche Bier getrunken hat. Wie schlimm!
Den Gefängnisdirektor interessierten die Forschungsergebnisse von Leary übrigens kein bischen, denn es war ja bereits geplant den Gefängnistrakt auszubauen um noch mehr Häftlinge unterzubringen, wer ist dann schon an Rehabilation interessiert?
Zuletzt noch ein paar Worte hierzu:
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Allerdings hat Psilocybin und auch andere in den Pilzen enthaltene Wirkstoffe (z.B. Baeocystin, Bufotenin) eine neurovegatative Wirkung (vergleiche körperliche Anzeichen). Neben Atembeschwerden, Blutdruck- und Pulsveränderungen kann man auch eine gefährliche Erhöhung der Körpertemperatur beobachten.
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Aha, also sind Pilze genauso gefährlich wie Sport! Sport kann nämlich auch zu Blutdruck- und Pulsveränderungen führen und auch zu Atembeschwerden.
Ich gebe Dir mal ein Gegenbeispiel:
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Nebenwirkungen sind:
Überempfindlichkeitsreationen (Anfälle von Atemnot,vor allem bei Asthmatikern, Hautreaktionen). Magen-Darm-Beschwerden, wie Magenschmerzen und geringfügige Blutverlusten aus dem
Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen) sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) sowie besonders schwere Hautausschläge (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) (was immer das ist, klingt übel
)
Das Medikament vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Bei längerdauernder oder chronischer Anwendung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen oder Somnolenz sowie Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie) auftreten.
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Na? Eine Idee was das sein könnte? Nein, kein LSD, es handelt sich hier um Asperin!!! Dagegen erscheint mir "ein erhöhter Puls" als nicht sonderlich gefährlich
Und was die "gefährliche Erhöhung der Körpertemperatur" betrifft, welche besonders bei zu wenige Wasserzufuhr und beim Tanzen zu einem Hitzeschlag führen kann, so habe ich das
a) noch nie beobachten können (kann es also nicht bestägiten, muß daher
ein extremer Ausnahmefall sein) und
b) sagte ich vorhin schonmal, daß Pilze nix für die Disco sind. Wenn man
die in Ruhe zu Hause zu sich nimmt und auch was zu trinken im Haus
hat, sollte das, selbst wenn es mal eintreffen sollte, wohl keine große
Gefahr ausmachen.
Allerdings muß ich mir jetzt stark überlegen, ob ich nochmal Aspirin zu mir nehmen soll
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