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Hallo Martin
| Zitat: |
| Individualitaet vs. Gemeinwohl. Ein Weiteres grosses Problem. |
Hm, ja du hast recht.
Die Frage lauter: Wie ist die Individualität mit Gemeinwohl in Einklang zu bringen bzw. umgekehrt.
Die USA hat dieses Problem bereits vor dem 2. Weltkrieg gelöst.
Teile Europas z. B. Erst nach dem 2. Weltkrieg.
Ohne die USA hätte Europa den Status nie erreicht da den Europäern damals mit großer Hilfe unter die Arme gegriffen wurde.
Warum: Weil die USA erkannt hat das nur aus einer funktionierenden Demokratie keine Gefahr ausgeht. Natürlich waren die Amerikaner Opportunisten u. sind es auch heute noch aber ist das wirklich so schlimm, wenn dies objektiv betrachtet wird. Ohne eigenen Vorteil ist der Mensch eben schwer zu etwas bewegen, andersrum ist das ja schon fast gegen seine Natur (aber es gibt Ausnahmen: Genies, die von anderen als solche bezeichnet werden; niemals selbst sich als Genie nennen: Der Schuss geht nach hinten los )
Die USA hat, soviel ich weiß (in der Neuzeit), als Erster erkannt das die Zufriedenheit des Individuum sich auf die Gesellschaft (Gemeinwohl) niederschlägt. Geht es der Gesellschaft gut verteidigt diese die Staatsform (Demokratie) selbst mit ihren Leben.
Und nicht nur das, das Individuum ist sogar bereit dafür zu arbeiten.
Arbeitet ein Großteil der Gesellschaft, regt dies das Wirtschaftswachstum an, es bleibt Zeit für Hobbys, Freizeitvergnügen,… ein Kreislauf wird in Gang bebracht das im Entdeffekt allen einen Vorteil bringt, selbst den Arbeitslosen u. Sandlern.
Ein super Nebeneffekt ist natürlich das immense Summen in Bildung, Forschung u. auch in (leider od. nicht) Militär investiert wird. So schlimm ist das aber gar nicht, viele Ergebnisse kommen aus dem Militär (Mikrowelle, Goretex, Babywindeln (Weltraumforschung), ….)
Letztendlich hilft das Militär, die Wünsche der Bevölkerung am Laufen zu halten.
Naja, will darauf jetzt gar nicht näher eingehen.
Staaten, die diese Entwicklung nicht aufweisen, tja … der Naher Osten in etwa …
Dort meint man allerernstes mit alleiniger Gotteshilfe u. noch mehr Gottvertrauen die westlich orientierten Länder zu übertrumpfen, zu besiegen u. sich untertan zu machen.
Das ist ja keine bloße Wahrnehmungstrübung, sondern reine Dummheit.
Erst in die Hände spucken, Ärmel aufkrempeln, … dann mithilfe der anderen, wenn Hilfe angenommen - wird Hilfe entgegengebracht, wird eine Änderung eintreten – vorher nicht. Natürlich ist das ein Tanz auf dem Drahtseil u. meist geht es schief.
Und ohne ich mich versehe, bin ich im psychologischen Konflikt zw. Industriestaaten u. Gottergebenen.
Menschen aus Industriestaaten, ich in etwa, versuchen das Denken von Gottergebenen zu verstehen. Gottergebene versuchen dies weniger. Nun, eigentlich ist es den Menschen in Industrienationen - wurscht. Dies heizt selbstverständlich den Konflikt noch mehr an.
Aber erst, wenn ein Verständnis, in der Kommunikation erreicht - erst dann, ist Konstruktive, Spezifische und abgestimmt Hilfe erst möglich.
Es hat wenig Sinn, Milliarden von Milliarden zu investieren, ohne eine Reflexion zu erhalten.
Europa hat diesen Sinn der von der USA ausging erkannt – der nahe Osten (noch) nicht.
Kann natürlich sein, dass ich komplett daneben liege, was meinst du?
| Zitat: |
| Ist doch durchaus der Fall, betrachtet man z.B. Naturwissenschaften und Mathematik. Alles wird veroeffentlicht und ist somit zugaenglich. |
Und für jeden interessierten der sich mit der Materie auseinander setzt auch nachvollziehbar.
Tag für Tag werden Mengen von neuen Forschungsergebnissen präsentiert u. nur derjenige, der sich auf ein einziges Spezialgebiet wirklich spezialisiert gewinnt Durchblick.
Für den großen Rest bleibt dies jedoch ein undurchdringlicher Dschungel und hat keine Ahnung, was da ans Licht gefördert wird.
Liebe Grüße von Linz a. d. Donau
Parazone
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