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Was sind Offenbarungen ?












http://www.geistigenahrung.org/ftopic9610.html

http://basisreligion.reliprojekt.de/offenbarung.htm

Die OFFENBARUNG einer Gottheit oder eines als absolut angesehenen weisen Meisters, der schließlich gottgleich wird, gehört zum typischen Bestandteil wohl jeder Religion. Davon leitet sich dann der Anspruch auf Wahrheit der einzelnen Religionen ab. Das kann so weit gehen, daß die Gläubigen einer Religion in der Gewißheit ihrer geoffenbarten Wahrheit andere Religionen fanatisch bekämpfen, bisweilen sogar mit Waffengewalt.

Offenbarungen sind leider nun einmal nicht nachprüfbar - sollte ein liebender Gott uns wirklich solche nicht nachprüfbaren Botschaften zukommen lassen?

Auch unser christliche Glaube wurde und wird vielfach als Offenbarungsglaube gesehen, auch er wurde in der Geschichte schon absolut gesetzt und wurde so zum Anlaß für die Verfolgung Andersdenkender und sogar für Kriege (siehe Religionskriege). Das Problem ist, daß - wenn Offenbarungen akzeptiert werden - jeder irgendwann alles behaupten und schließlich als Machtinstrument benutzen kann - und wenn nicht er selbst, so doch seine Nachfolger (was ja aus der Erfahrung auch so geschieht). Zudem würde die Gewißheit eines Gottes schließlich doch nur dazu führen, daß wir alles Gute nur aus Angst vor diesem Gott tun würden (oder aus einem über-ich-gesteuerten Gewissen heraus), und ganz abgesehen davon, daß es dann keine wirkliche Freiheit mehr gäbe, würden wir irgendwann auch nichts mehr einfach aus Liebe tun, eine schreckliche Vorstellung. Und so können wir ziemlich sicher sein, daß es solche Offenbarungen gerade eines Gottes weder in anderen Religionen noch bei uns gab oder gibt, daß es sich bei Erkenntnissen und Erfahrungen von Übernatürlichem also immer "um eine geschichtliche, mit dem Menschsein notwendig gegebene Entwicklung des religiösen Bedürfnisses" handelt, "das in der Religionsgeschichte in den unterschiedlichsten Formen zum Vorschein kommt".

Wie also spricht Gott zu uns?



http://www.wshoffmann.de/artikel/diaisch.html
http://basisreligion.reliprojekt.de/islam.htm
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=101603
http://www.senegal-info.de/westafrika.htm
http://www.fontaene.de/archiv/nr-13/demokratie01.htm
http://www.fontaene.de/archiv/nr-13/index.htm
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20040804

suchwort: offenbarung kritisch
demokratisierung des islam
Was sind Offenbarungen und wer erhält sie ?


http://www.faszination-bibel.de/artikel.asp?id=43


Einleitung
In einem anderen Artikel hatten wir gesehen, dass bestimmte Bücher für kanonisch erklärt wurden, weil sich herausstellte, dass sie göttliche Autorität haben. Nun wollen wir noch einen Schritt weitergehen und zeigen, dass bestimmte Bücher deshalb göttliche Autorität haben, weil sie von Gott inspiriert wurden. Hinter dem Problem „kanonisch oder apokryph" steckt also in Wirklichkeit die Frage nach der „Inspiration". Darum werden wir uns nun mit diesem Thema befassen. Die Frage nach der Inspiration ist heute eine der fundamentalsten und aktuellsten Themen im christlichen Lager, weil viele andere Fragen, wie die Glaubwürdigkeit, Unfehlbarkeit und absolute Autorität der Bibel direkt damit zusammenhängen. Vermittelt die Bibel uns göttliche Botschaften in menschlicher, also unvollkommener Form? Oder sind etwa alle einzelnen Wörter von Gott eingegeben und damit wichtig und unfehlbar? Waren die Bibelverfasser nur „Schreibmaschinen", die blindlings registrierten, was Gott ihnen diktierte? Die Beantwortung dieser Fragen ist für die heutige Theologie von sehr großer Wichtigkeit, darum wollen wir uns jetzt mit ihnen befassen. Die Ausgangsbasis für unsere Forschungen ist natürlich die Bibel selbst, denn sie sagt ja an vielen Stellen von sich, dass sie von Gott inspiriert ist (wenn dieses Wort in unserer deutschen Übersetzung auch so nicht vorkommt). Die göttliche Eingebung ist nicht einfach eine Art „poetische Eingebung", von der die Bibelverfasser Gebrauch machten, sondern vom Heiligen Geist getrieben, schrieben sie Worte nieder, die von Gott kamen. Am besten lässt sich das erkennen, wenn wir einige der betreffenden Schriftstellen, die im Neuen Testament von der Inspiration reden, näher betrachten.



http://www.visionen.com/rubriken/sp.....klichkeit_zusammenbringen

Wo der Schlüssel der inneren Offenbarungen fehlt, fehlt auch die Kraft, negative Neigungen zu überwinden.



Je mehr sich die Sinne von den Sinnesge­genständen lösen, desto weniger wirkt das Gemüt durch sie nach außen, und desto leichter bleibt die Aufmerksamkeit dank der göttlichen Offenbarungen im Innern zentriert. Jetzt wird den fünf üblen Gesellen - Lust, Zorn usf. - der Boden unter den Füßen zu heiß und sie ergreifen einer nach dem ande­ren die Flucht, da sie sich in Gegenwart der Offenbarungen nicht länger innen halten kön­nen.


http://www.faszination-bibel.de/artikel.asp?id=46

Wir wollen nun kurz auf sechs Einwände besonders eingehen.

"Wie können wir glauben, dass der ursprünglich geschriebene Bibeltext unfehlbar war, wenn er doch nicht mehr vorhanden ist?" - Die Antwort ist sehr einfach: Es ist gerade das Beeindruckende und Wunderbare an der Überlieferung unseres Bibeltextes, dass wir, bis auf einige Kleinigkeiten, den ursprünglichen Text genau rekonstruieren können. Schon daran können wir erkennen, wie wichtig es für Gott war, uns den wörtlich genauen Bibeltext in die Hände zu geben, wenn er auch auf der anderen Seite verhindert hat, dass die ursprünglichen Manuskripte bewahrt blieben (möglicherweise, um sie vor Missbrauch zu schützen; vgl. 2. Könige 18,4).



Wer also kann Offenbarungen empfangen ? Ist alles Offenbarung, was bis jetzt an die Öffentlichkeit gebracht wurde ?
Was für Sinn steckt dahinter ?



suchwort: niveau der offenbarung
wer erhält offenbarungen ?


http://clamu.dyndns.org/paterbernha.....und_deren_Weitergabe.html
Letztlich ist die Offenbarung Gottes hingerichtet auf die ganze Menschheit. Sie hat eine universale Intention. Der Weg aber, auf dem sie die ganze Menschheit erreichen soll, ist partikulär. Eine Ausnahme bildet die Schöpfungsoffenbarung, (vgl. S. 19). Im übrigen aber wendet sich Gott, wenngleich er jedem Menschen seine Selbsterschließung zugedacht hat, nicht unmittelbar an jeden einzelnen. Er schenkt nicht unmittelbar jedem einzelnen ein neues Bewußtsein. Vielmehr wendet er sich jeweils einem einzigen, von ihm Erwählten zu, als dem Vertreter einer Gruppe, als dem Repräsentanten von Vielen, als einer kooperativen Persönlichkeit. Ein solcher Mensch soll und muß, was er selbst empfangen hat, an seine Gruppe weitergeben. Eine solche Sendung gehört wesentlich in den Vorgang bestimmter göttlicher Offenbarungen hinein. Darin liegt zugleich die Aufforderung an die anderen, dem so Erwählten in den inneren Anliegen des eigenen Lebens, in den Fragen des Heiles zu vertrauen und sich seinem Worte anheim zu geben. So ist die Offenbarung eine vermittelte Unmittelbarkeit. Dies kann als ein Schlag gegen das eigene Selbstbewußtsein, gegen die persönliche Souveränität empfunden werden.

http://www.buber.de/de/offenbarung.shtml

A. Der Platz der Vernunft in der Offenbarung
Offenbarung ist ewig, und alles ist geeignet, Zeichen der Offenbarung zu werden. Was uns in der Offenbarung eröffnet wird, ist nicht Gottes Wesen, wie es unabhängig von unserer Existenz ist, sondern seine Beziehung zu uns und unsere Beziehung zu ihm. Wir können Offenbarung nur empfangen, wenn und solang wir ein Ganzes sind. In dieser meiner Ganzheit, in der all meine Kräfte und Fähigkeiten eingeschlossen sind, darf selbstverständlich die Vernunft nicht fehlen; auch sie muß in die Einheit eingehen, als die allein ich Offenbarung empfangen kann. Um dies aber zu tun, muß sie den Anspruch aufheben, für sich selbst zu bestehen und sich selbst zu genügen. Hat die Vernunft sich als eins der Elemente in das Ganze unserer Substanz eingefügt, dann kann es ihr nicht geschehen, daß das in der Offenbarung Erfahrene ihr selber widerspricht, wohl aber, daß es ihren bisherigen Einsichten widerspricht. Die in das Ganze eingegangene Vernunft ist bereit, ihre bisherigen Feststellungen durch die Offenbarung umstürzen und doch berichtigen zu lassen. Die Offenbarung ruft somit die Vernunft an, an ihrer Aufnahme teilzunehmen, aber auch, sich von ihr aufrühren und erneuern zu lassen.

Jede Religion hat ihren Ursprung in einer Offenbarung. Keine Religion ist absolute Wahrheit, keine ist ein auf die Erde herabgekommenes Stück Himmel. Jede Religion ist eine menschliche Wahrheit. Das heißt, sie stellt die Beziehung einer bestimmten menschlichen Gemeinschaft als solcher zum Absoluten dar. Jede Religion ist ein Haus der nach Gott verlangenden Menschenseele, ein Haus Fenstern und ohne Tor; ich brauche nur ein Fenster aufzumachen, und Gottes Licht dringt ein; mache ich aber ein Loch in der Mauer und breche aus, dann bin ich nicht bloß hauslos geworden: mich umgibt ein kaltes Licht, das nicht das Licht des lebendigen Gottes ist. Jede Religion ist ein Exil, in das der Mensch vertrieben ist; hier ist er es deutlicher als sonstwo, weil in seiner Beziehung zu Gott von den Menschen anderer Gemeinschaften geschieden; und nicht eher als in der Erlösung der Welt können wir aus den Exilen befreit und in die gemeinsame Gotteswelt gebracht werden. Aber die Religionen, die das wissen, sind in der gemeinsamen Erwartung verbunden; sie können einander Grüße von Exil zu Exil, von Haus zu Haus durch die offenen Fenster zurufen. Doch nicht das allein: sie können miteinander in Verbindung treten und miteinander zu klären versuchen, was von der Menschheit aus getan werden kann, um der Erlösung näherzuommen; es ist ein gemeinsames Handeln der Religionen denkbar, wenn auch jede von ihnen nicht anderswo handeln kann als im eignen Haus. All das aber ist nur in dem Maße möglich, als jede Religion sich ihrem Ursprung, der Offenbarung, in der sie ihren Ursprung hat, zuwendet und an der Entfernung davon, die sich in ihrem geschichtlichen Entwicklungsprozeß vollzogen hat, Kritik übt. Die geschichtlichen Religionen haben die Tendenz, Selbstzweck zu werden und sich gleichsam an Gottes Stelle zu setzen, und in der Tat ist nichts so geeignet, dem Menschen das Angesicht Gottes zu verdecken, wie eine Religion. Die Religionen müssen zu Gott und seinem Willen demütig werden; jede muß erkennen, daß sie nur eine der Gestalten ist, in denen sich die menschliche Verarbeitung der göttlichen Botschaft darstellt, - daß sie kein Monopol auf Gott hat; jede muß darauf verzichten, das Haus Gottes auf Erden zu sein, und sich damit begnügen, ein Haus der Menschen zu sein, die in der gleichen Absicht Gott zugewandt sind, ein Haus mit Fenstern; jede muß ihre falsche exklusive Haltung aufgeben und die rechte annehmen. Und noch etwas ist not: die Religionen müssen mit aller Kraft darauf horchen, was Gottes Wille für diese Stunde ist, sie müssen von der Offenbarung aus die aktuellen Probleme zu bewältigen suchen, die der Widerspruch zwischen dem Willen Gottes und der gegenwärtigen Wirklichkeit der Welt ihnen stellt. Dann werden sie, wie in der gemeinsamen Erwartung der Erlösung, so in der Sorge um die noch unerlöste Welt von heute verbunden sein.

suchwort: offenbarungen religion kritisch
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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