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http://www.evangeliumszentrum.at/bs/archiv/Auferstehung.htm
5. Wie soll die Auferstehung funktionieren? (15,35-56)
Manche lehnen die Auferstehung ab, weil sie sich nicht vorstellen können, wie das zugehen soll. Mit welchem Leib werden die Toten auferstehen? Mit dem Leib, mit dem sie gestorben sind? Was ist mit Krüppeln, mit Verstümmelten?
Paulus lehnt solche fadenscheinige Logik ab. Es mangelt ihr an grundsätzlichem Verständnis über das Wesen der Auferstehung:
Der Zusammenhang zwischen irdischem Leib und Auferstehungsleib ist ähnlichem dem zwischen Weizenkorn und Weizen: Das Korn enthält den Keim, es hat insofern sehr viel mit dem Weizen zu tun, aber man sieht dem Korn nicht an, wie der Weizen aussehen wird. Das Korn fällt in die Erde und stirbt. Es kommt zu neuem Leben im aufkeimenden Weizen.
Es gibt eine Vielfalt von irdischen Körpern (die verschiedensten Menschen, Tiere und Pflanzen) und eine Vielfalt von Himmelskörpern (Sonne, Mond und Sterne). Der Glanz, die Schönheit all dieser Körper unterscheidet sich von einander. Wie die Himmelskörper viel herrlicher strahlen als die irdischen Körper, so wird der Auferstehungsleib herrlicher sein als der irdische Leib. Und wie jeder Stern seinen eigenen Glanz hat, so wird auch jeder Auferstehungsleib seine ihm eigene Herrlichkeit haben.
Wie der irdische Leib dem ersten seiner Art (Adam) ähnlich ist, so wird der himmlische Leib dem ersten seiner Art (Christus) ähnlich sein. Folgende Tabelle zeigt eine Gegenüberstellung der Merkmale von Saat (irdisches Leben) und Ernte (Auferstehungsleben):
Der Ausdruck wurde in verschiedenen Kulturkreisen der Antike für verschiedene religiöse Vorstellungen verwendet, die sich auf bestimmte Grundtypen zurückführen lassen:
im Hellenismus, Platonismus und Gnostizismus:
als Wiedervereinigung der durch den Tod zuvor vom Leib getrennten Seele mit ihrem nunmehr wiederhergestellten und nicht mehr verweslichen Leib. Diese Vorstellung kann sich mit älteren, ägyptischen oder fernöstlichen Gedanken einer Wiedergeburt oder Seelenwanderung verbinden. Sie setzt die Unsterblichkeit der körperlosen Seele voraus und begreift sie als den Wesenskern der Person und das Organisatonszentrum des Leibes, das seine Vergänglichkeit überdauert.
im Zarathustrismus und später im Islam:
als Auferweckung zu einem Endgericht Gottes über Böse und Gute (ethischer Dualismus)
im Judentum:
als göttliche Rettung einzelner gerechter Märtyrer aus dem Tod bzw. aus Gottes Endgericht oder als umfassende Neuschöpfung der Welt, die alle Lebewesen einbezieht und den Tod überwindet (Bezug auf die Idee der Gerechtigkeit Gottes und eschatologische Heilsgeschichte)
im Christentum:
als Vorwegnahme dieser Rettung aus dem Endgericht an der Person des Messias Jesus Christus, der zugleich der kommende Richter aller Lebenden und Toten ist und die kommende Auferstehung der Toten verbürgt (christologische Endzeiterwartung).
Anders als in den von griechischer Mythologie und Philosophie geprägten Vorstellungen war schon der jüdische, erst recht der urchristliche Auferstehungsglaube ursprünglich nicht von einem Leib-Seele-Dualismus bestimmt, sondern konnte das jenseitige Schicksal des Einzelnen nicht vom Heil des Gottesvolks, aller Menschen, ja der ganzen Welt lösen. Das neue Leben ist daher in den späteren nachexilischen Texten der Hebräischen Bibel keine Rückkehr in
http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung
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http://de.wikipedia.org/wiki/Jenseits
Allgemein
Der Bereich des Jenseits wird örtlich unterschiedlich lokalisiert. Das kann für bestimmte, schwer zugängliche Orte (Berge, Höhlen, Wälder) oder andere Tabu-Bezirke und Heiligtümer gelten. Man kann ihn sich unter der Erde in einer Unterwelt oder über der Erde im Himmel vorstellen. Schließlich sprechen Einige von nur einem feineren Empfinden zugänglichen Lokalisierungen im menschlichen „Herzen“ (mit „Herz“ bezeichnet übertragener Wortgebrauch das seelisch-geistige Innenleben eines Menschen) oder im zwischenmenschlichen Bereich.
Ebenso wird dem Jenseitsbereich ein zeitlicher Raum jenseits des irdischen Lebens zugeordnet (zum Beispiel als Totenreich oder Himmelreich). Am augenfälligsten dokumentieren sich die Jenseitsvorstellungen in der menschlichen Bestattungskultur. Schon die Beigaben der ältesten Grabfunde (Waffen, Speise, Trank, Schmuck etc.) belegen, dass das irdische Leben als Teil eines größeren Ganzen angesehen wurde. Dieses Ganze - das belegen zahlreiche Monumentalfunde - hatte in der Regel seine wesentliche Bedeutung in der jenseitigen Welt, die ihrerseits das Diesseits in den Schatten stellte.
Beschreibungen des Jenseits entstammen den Berichten schamanischer Himmelsreisender (siehe Ekstase) und werden zum anderen in den Mythen und heiligen Schriften der Völker und Religionen überliefert.
Die Frage ist:
Wenn der Körper vergeht und die Seele an den Körper gebunden ist nach christlicher Auffassung: Seele wird geboren , wenn der Körper/Mensch geboren wird und stirbt, wenn der Körper/Mensch stirbt. Wie also sieht die Auferstehung aus ? Kommen alle Menschen, die schon einmal gelebt haben, zur Auferstehung ? Wie funktioniert das ? Und wenn es kein Ende aller Zeiten gibt, wann soll die Auferstehung erfolgen ?
suchwort: auferstehung im Christentum
http://www.endzeitreport.de/d6avtote.htm
http://members.surfeu.at/veitschegger/texte/christentum.htm
http://www.answering-islam.de/cfm_kap37.html
suchwort: seele im christentum
http://de.wikipedia.org/wiki/Seele
http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761576957/Seele.html
http://basisreligion.reliprojekt.de/christl-glaube.htm
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