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Halo dan selamat siang Martin
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| Wo dieser liegt ist natuerlich schwer zu ermitteln. |
Auf Anhieb lässt sich dieser Punkt nicht ermitteln, das stimmt schon.
Das ist auch der Grund, warum ich demokratische Systeme bevorzuge, da der Staat, mit gewollter Hilfe der Bevölkerung (so die Idealvorstellung ), einer stetig ansteigender Verbesserung unterliegen kann - wenn der Einzelne angagiert, sich der Probleme bewusst und auch gewillt ist selbst darüber nachzudenken bzw. sich mit der Problemthematik auch auseinander setzt.
Passiert leider nicht so häufig. Im Gegenteil, mir kommt die Zivilbevölkerung eher desinteressiert, uninformiert, mürrisch, weil bloß nach händeringenden, lösungssuchenden Politikern gesucht, gewählt wird vor, die ihnen endlich ein besseres Leben programmieren - so geht’s leider nicht! Da muss sich der Staatsbürger schon etwas Zeit nehmen wie anstrengen (weniger Arrangement für die Spaßgesellschaft, mehr für das Allgemeinwohl) – sonst wird er willentlich unterbuttert.
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| Diejenigen die meinen das das übermorgige Lesen richtig - haben gar kein Recht zu verurteilen, da diese ja nicht wissen, ob sie heute richtig liegen. Das ist der altruistische Gedanke. |
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| Parazone, ich weiss nicht, ob dieser Weg hier legitim ist. |
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Ich finde schon.
Erklärung: Ich kann doch nicht jemanden Verurteilen nur aufgrund des heutigen Wissens, das zwar geglaubt aber nicht bewiesen ist. Personen die andere verletzen haben für mich ein krankes Gehirn, dessen Komplexität bei weiten heute nicht erforscht – morgen vielleicht schon.
Einsperren ist legitim (dient dem Schutz der Bevölkerung u. ist auch Teil der Hilflosigkeit) töten in etwa ist illegitim, da eine Rekonstruktion unmöglich.
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Was ist und war schon immer der Sinn eines Buches?
Es ist das Fixieren von Gedanken fuer die Ewigkeit. |
Lieber Martin, für mich, so meine Vorstellung, ist ein Buch, dessen Gedanken zwar fixiert für die Ewigkeit (falls dieses bis dahin besteht) nur eine Hilfestellung für einen anderen, wenn möglich besseren (bewiesenen) gedachten Gedanken.
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| Warum also sollten Gedanken in einem Buch fixiert werden, wenn ihre Aussagen via Deutungen veraenderlich sind? |
Also einmal abgesehen das der Koran, für mich, an Zweideutigkeit aufgrund seiner Komplexität nicht zu überbieten ist, kann ja dadurch seine jetzige Deutung nicht statisch sein, finde ich.
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| Verschaerfend kommt bei den "heiligen" Buechern ihr Wahrheitsanspruch hinzu. |
Dieser Wahrheitsanspruch ist für mich ebenso unverständlich.
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| Wahrheiten veraendern sich nicht. Eine bewusst undeutliche Formulierung von Wahrheiten macht also keinen Sinn. |
Find ich auch.
Den dann müsste ICH diese Wahrheiten doch auch ohne Schwierigkeiten erkennen – tu ich aber nicht. Im Gegenteil, wenn ich mir die Ergebnisse weltweit so anschaue, die diese Wahrheiten hervorbringen, bin ich immer mehr deprimiert.
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| Zumal die Wahrheit ja allen Menschen zugaenglich sein soll. ("Vor Gott sind alle Menschen gleich") |
Daumen nach oben.
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| Die Moeglichkeit oder gar Notwendigkeit einer Interpretation entsteht ausschliesslich dadurch, dass es dem Autor nicht gelang, den Inhalt, die Botschaft des Buches eindeutig zu formulieren. |
Meine Zustimmung.
Die Botschaft des Buches lässt dadurch für Altruismus jede Menge Spielraum – wird aber nicht angenommen – sondern abgelehnt.
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| Das aber kann nach orthodoxer Auffassung auf Gott nicht zutreffen. |
Eben, Gott ist ja kein Egoist, wenn er alle Geschöpfe für wichtig hält.
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Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte das die Denkweise von gläubigen Muslimen, die von Kindheit an den Koran rezitieren, aus dem Lesen des Korans entsteht.
Ein Aufblicken aus dem Buch in westlich orientierten Ländern flößt derartiges Unbehagen ein um sich sogleich erneut darin zu vertiefen u. zu verrennen.
Somit ist aber die Schuldfrage bei weitem nicht gelöst, sondern sollte detaillierter mit dem Gläubigen betrachtet werden. |
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Ein ganz schwieriges Thema, mit dem ich selbst tagtaeglich konfrontiert werde.
Nur wenn ein Idividuum in der Lage ist, ueberwiegend Kopfentscheidungen statt Bauchentscheidungen zu treffen und sehr gute Allgemeinbildung vorhanden ist, existieren evtl. Erfolgschancen. Aber selbst dann braucht ein solcher Prozess vermutlich viel Zeit. |
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Neurologie versus Psychologie.
Die Neurologen gehen von einer deterministischen Erklärung aus, die Psychologen sind da etwas anderer Meinung.
Manche arbeiten zusammen und das ist glaube ich der richtige Weg.
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| (Konvertierte sind wiederum anders zu betrachten). |
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| Richtig. Hier stellt sich die alte Frage, wie kann man Mitglieder einer Sekte, Religion oder Ideologie zurueckgewinnen? |
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Ich glaube das bei Konvertierten ein ganz anderes psychologisches Profil erstellt werden muss.
Besonders bei konvertierten die in westlich orientierten Ländern zum Islam übertreten.
Die unterschiedlichen Gründe sind ebenso zahlreich wie komplex.
Ich bin der Meinung das der Glaube bei den „Intelligenten“ mit höherer Bildung nicht so sehr im Vordergrund steht wie bei dem einfachen Gläubigen.
Sondern eher eine Art Existenzsicherung.
Die die Zuflucht u. Hilfe suchen haben Schwierigkeiten mit der Realität; es ist für manche Menschen sicher einfacher sich einem abgeschlossenen System anzuschließen das starren Regeln folgt als in einem anderen System mitzuhelfen, um Lösungen zu suchen.
Manche begeisterte Soldaten etwa suchen ja auch Anschluss um gewollt Befehle auszuführen, fühlen sich wohl unter ihres gleichen um gemeinsame Ziele verfolgen. Die Ehre wird hoch gehalten, das Zusammenhaltsgefühl, das Bewusstsein wichtig zu sein u. ernst wie akzeptiert zu werden. Diese sind deshalb keineswegs unintelligent. Kein einfaches Thema.
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| Ein Portieren / Anwenden dieser Strukturen auf unsere heutige Welt muss deshalb scheitern. |
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| Genau das ist das Ergebnis das keine Lösung ist. |
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| Langfristig mag es sogar eine Loesung sein, Parazone. |
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Ja, da stimme ich dir zu. Heute ist diese Lösung in weiter ferne.
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| Da stellt sich sofort die Frage: Wer sind diese Wenigen? |
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Eine weitere Frage ist, warum nur kritische Denker sich diese Frage stellen.
Ach ja, Gläubige sind ja keine kritischen Denker – ist ihnen ja irgendwie doktrinär untersagt, sonst
würde sich ja alles in Wohlgefallen auflösen u. Kriege nicht mehr möglich.
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| Leider interessieren sich die Gläubigen(noch nicht) nicht dafür, sind wenig neugierig u. das ist ein Problem. |
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| Ein Riesenproblem! Nicht nur geringe Neugierde, sondern ganz allgemein Angst vor jeglicher Interaktion mit der nichtislamischen Aussenwelt, bedingt durch das Wissen um die eigene schwache Position bei einer frueher oder spaeter immer aufkommenden Islamkritik (= Kritik an der persoenlichen Lebensgestaltung) |
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Heiko hat diese Problem vor kurzem angesprochen.
So wie er bin auch ich verwundert, warum orthodoxe Muslime bei Sportarten spärlich bis gar nicht vertreten sind.
Hab noch niemals eine Hijab fahrende Skifahrerin gesehen.
Beim Tourenski – Fehlanzeige. Kein orthodoxer Muslim je gesichtet.
Auch bei meinen anderen Sportarten – keine Orthodoxen.
Ich glaube dadurch wird eine bewusste Abgrenzung erzeugt, obwohl ich sicher bin das so mancher insgeheim einer Hobbysportart frönen würde.
Hoffe, ich hab nicht an deinen Fragen bzw. Antworten vorbeigeredet.
u. diejenigen die nicht mit mir einer Meinung sind - nicht böse sein.
Liebe Grüße von Linz a. d. Donau
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