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Darf man den Islam überhaupt noch kritisieren?












Liebe Umay,

natürlich kann [und sollte] man Kritik höflich, sachlich und angemessen äußern -
ebenso wie die Kritik von Kritik. Also weder beleidigen noch mit Kanonen auf
Spatzen schießen.
Wenn der zitierte Satz eine Beleidigung ist, dann würde ich vielleicht eine
Ehrenerklärung versuchen und erklären, dass MANCHE Muslime in vielen Dingen
keine Meise haben.

Oder bist Du der Meinung, dass kein Muslim in irgendeinem Ding eine Meise hat
Hallo!

Ich glaube, es geht nicht darum, den Islam als solches zu kritisieren, sondern die Interpretationen und das Anwenden der Interpretationen im Leben der Muslime.

Und Kritik an den festgefahrenen Interpretationen üben die Moslems in ihren Möglichkeiten schon selber. Es gibt zahlreiche Gelehrte, die für eine
zeitgemäße Interpretation des Korans eintreten:

z.B der Mufti von Marseille Soheib Bensheik

http://www.taz.de/pt/2004/09/17/a0145.nf/text.ges


oder auch iranische Mullahs wie Mohammad Shabestari


http://www.qantara.de/webcom/show_a...../_c-578/_nr-3/_p-1/i.html

Zitat:
Demokratie und Menschenrechte dienen also dem Islam weit mehr als jedes "islamische" aber autoritäre System.



und Hassan Yussefi Eshkewari

http://www.ifa.de/zfk/themen/02_2_globalisierung/damirpur.htm


Zitat:
Weil der Koran so deutbar ist, gibt es heute auch Theologen in der islamischen Welt, die zu sehr liberalen Interpretationen beispielsweise hinsichtlich der Rolle der Frau gelangen. Sie argumentieren, dass man den Geist der koranischen Gebote erkennen und davon ausgehend interpretieren müsse. Der Geist der koranischen Bestimmungen sei es gewesen, die Situation der Frau zu verbessern. Immerhin gab der Koran der Frau einiges an Rechten (wenn auch weniger als dem Mann) in einer Zeit, in der es gang und gebe war, neugeborene Mädchen lebendig zu begraben. Ausgehend von dieser Argumentation fordern heute viele islamische Reformer eine vollkommene rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau.



oder der Ägypter Nasr Hamid Abu Zayd

http://www.zeit.de/2003/05/Abu_Zaid


oder der Türke Yasar Öztürk

http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2003/09/Essay__85zt_9frk.pdf

(ich glaube, einen Teilauszug dieses Artikels hier gelesen zu haben?)

Ich war selber überrascht, dass sich da doch eigentlich schon viel in der islamischen Welt tut
Hallo Freunde!

Ich denke es kommt darauf an wer den Islam kritisiert, wie der Islam Kritisiert wird und warum der Islam Kritisiert (Motive) wird.
Es kann nur der den Islam Kritisieren, der das äußere der Religion zugreifen weiß. Der kann den Islam Kritisieren der das tiefe innere wesen des Islam zu spüren vermag. Aber wenn der Krittisierende diese Dimensionen erfassen kann, dann kann er nicht den Islam kritisieren, sondern nur diejenigen(Menschen) die den Islam falsch leben!

In liebe, ein Moslem ISA!
Psalm 83:1 Ein Psalmlied; von Asaph. (083-2) Bleibe nicht stille, o Gott, schweige nicht und halte nicht inne! 2 (083-3) Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. 3 (083-4) Sie machen listige Anschläge wider dein Volk, verabreden sich wider deine Schutzbefohlenen. 4 (083-5) Sie sprechen: «Kommt, wir wollen sie vertilgen, daß sie kein Volk mehr seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!» 5 (083-6) Ja, sie fassen einen einmütigen Beschluß, sie schließen einen Bund wider dich; 6 (083-7) die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hagariter;
7 (083- Gebal, Ammon und Amalek, die Philister samt denen zu Tyrus.
8 (083-9) Auch Assur hat sich mit ihnen befreundet und leiht den Kindern Lots seinen Arm. (Pause.) 9 (083-10) Tue ihnen wie Midian, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison,
10 (083-11) die vertilgt wurden zu Endor, zu Dünger wurden fürs Ackerfeld.
11 (083-12) Mache ihre Edlen wie Oreb und Seb, wie Sebach und Zalmuna alle ihre Fürsten, 12 (083-13) die da sagen:

«Wir wollen die Wohnstätten Gottes für uns erobern!»13 (083-14)

O Gott, setze sie dem Wirbelsturm aus, mache sie wie Stoppeln vor dem Wind; 14 (083-15) wie ein Feuer, das den Wald verbrennt, und wie eine Flamme, welche die Berge versengt; 15 (083-16) also verfolge sie mit deinem Wetter und schrecke sie mit deinem Sturm! 16 (083-17) Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie deinen Namen suchen, o HERR! 17 (083-1 Laß sie beschämt und abgeschreckt werden für immer, laß sie schamrot werden und umkommen, 18 (083-19) so daß sie erfahren müssen, daß du, der du HERR heißest, allein der Höchste bist über die ganze Erde!
Psalm 90:1 Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsre Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht! 2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! 3 Du wandelst den Sterblichen in Staub und sprichst: Kehret zurück, ihr Menschenkinder! 4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache;
5 du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf am Morgen, wie das Gras, das aufsprießt, 6 das am Morgen blüht und grünt, am Abend welkt und verdorrt. 7 Denn wir werden aufgerieben durch deinen Zorn und schnell dahingerafft durch deinen Grimm. 8 Du hast unsre Missetaten vor dich hingestellt, unsre verborgenen Sünden in das Licht deines Angesichts. 9 Denn alle unsre Tage sind dahingeschwunden durch deinen Zorn, wir haben unsre Jahre zugebracht wie ein Geschwätz. 10 Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. 11 Wer erkennt aber die Stärke deines Zorns, deinen Grimm so, wie er zu fürchten ist? 12 Lehre uns unsre Tage richtig zählen, daß wir ein weises Herz erlangen! 13 Kehre wieder, o HERR, (wie lange verziehst du?) und habe Mitleid mit deinen Knechten! 14 Sättige uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir jubeln und fröhlich sein unser Leben lang. 15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns beugtest, so viele Jahre, als wir Unglück sahen. 16 Zeige deinen Knechten dein Werk und deine Herrlichkeit ihren Kindern! 17 Und die Freundlichkeit des Herrn, unsres Gottes, sei über uns, und das Werk unsrer Hände ordne du für uns, ja, das Werk unsrer Hände ordne du!
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