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Japp vielleicht sollte man es von der anderen Seite aus versuchen und den psychologischen Krimskrams bei Seite lassen
vom spirituellen Standpunkt aus betrachtet ist die Frage ob Homosexualität nun Übelkeit oder sonstige Gebrechen hervorruft nicht relevant weil diese Empfindungen rein subjektiver Natur sind
aus der Sicht des Christentums insbesondere des Katholizismus stellt Homosexualität insofern ein Problem dar als dass sie eine Verhaftung an das Weltliche ist und im zitierten Fall sieht man ja sehr schön wozu es führt wenn der Mensch nicht bereit ist sich selbst aufzugeben die zitierten Priester geben vor bzw. empfinden eine Berufung zum katholischen Priester haben also beschlossen das Weltliche hinter sich zu lassen und nur von einem können sie sich nicht lösen von ihrer Homosexualität
was man verstehen kann von seiner sexuellen Konditionierung kann man sich so schnell nicht lösen aber der eigentliche Knackpunkt ist man will die katholische Glaubenslehre den eigenen Bedürfnissen unterwerfen
eine ungerechte Behandlung der homosexuellen Priester liegt objektiv betrachtet nicht vor da man von heterosexuellen Priestern ebenso Enthaltsamkeit fordert genau so wünscht man sich von einfachen Gläubigen eine gewisse Enthaltsamkeit d.h. Sexualität wird vom Katholizismus generell als weltliche Verhaftung betrachtet Homosexualität spielt hierbei die zweite Geige ganz unabhängig davon ob man sie als normal oder abnormal wünschenswert oder unwünschenswert betrachtet
^^ total versöhnlicher Gedankengang ^^
Phan
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hm höre ich die Menschen vor lauter Versöhnlichkeit jubeln? Werde mein Dasein wohl als Hassobjekt fristen müssen wohlan wohlauf
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Hallo Phan,
| Zitat: |
| Werde mein Dasein wohl als Hassobjekt fristen müssen |
Keineswegs!
Deinen Standpunkt verstehe ich recht gut! Es hat aber keinen Zweck das weiter zu Diskutieren!
Wie soll man jemanden die Welt erklären, dem bei ihrem Anblick übel wird! Du scheinst ja noch etwas erfahrener zu sein Phan und hast zumindest eine ungefähre Vorstellung von dem, was es auf diesem Planeten alles gibt und vor allem was sich in den tiefen eines jeden menschlichen Geistes verbirgt! Zum Licht gehört auch immer der Schatten, wer seinen eigenen Schatten niemals gesehen hat, hat auch noch nie im Licht gestanden!
Kennst du Platos Höhlengleichniss?
http://home.teleport.ch/mut/matrix/realhome/platos.html
Gruß Heiko
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Kennst Du das Buch "Krankheit als Weg" von Thorwaldsen und Dahlke ?
Darin wird auf Seite 349 unter dem Thema "AIDS" folgendes gesagt:
" Wenn wir (die Autoren) von "Liebe" sprechen, so meinen wir damit einen seelischen Prozeß und keinen körperlichen Akt; wann immer wir die "körperliche Liebe" meinen, sprechen wir von Sexualität. Wenn wir diese Unterscheidung beachten, wird wohl sehr schnell erkennbar, daß wir in unserer Zeit und Kultur mit der "Liebe" ein großes Problem haben. Liebe zielt in erster Linie auf die Seele des anderen, nicht auf dessen Körper ; Sexualität will den Körper des anderen. Beides hat seine Berechtigung; gefährlich wird - wie immer - lediglich die Einseitigkeit. Leben ist Balance, ist die Ausgewogenheit von Yin und Yang, Unten und Oben, Links und Rechts.
Sexuelle Freiheit heißt das zweite Zauberwort: Jeder kann, darf und will mit jedem in "Kontakt und Berührung" kommen - bleibt aber dabei seelisch unberührt.
Liebe dagegen meint eine echte Begegnung mit einem anderen Menschen: Begegnung mit "dem anderen" ist aber immer auch ein angstauslösender Prozeß, denn sie beinhaltet die Infragestellung des eigenen So-Seins. Begegnung mit einem anderen Menschen ist immer auch Begegnung mit dem eigenen Schatten. Weil dem so ist, ist Partnerschaft so schwer.
Liebe hat mehr mit Arbeit als mit Lust zu tun. Liebe gefährdet unsere Egogrenze und will, daß wir uns öffnen. Sexualität ist für die Liebe ein großartiges Hilfsmittel, auch auf der körperlichen Ebene die Grenzen zu überwinden und Einheit zu erleben. Verzichtet man aber auf die Liebe und lebt allein die Sexualität, so kann der Sex allein diese Aufgabe nicht mehr erfüllen.
Allerdings hat dieses Problme eine besondere Kristallisation unter den Homosexuellen erfahren. Es geht uns (Autoren)hierbei nicht um den Unterschied zwischen der Homosexualität und Heterosexualität, sondern um die eindeutige Entwicklung innerhalb der homosexuellen Szene, die sich immer mehr von einer dauerhaften Partnerschaft mit einer einzigen Bezugsperson abwandte hin zur Promiskuität, bei der Sexualkontakt mit zehn bis zwanzig Partnern an einem einzigen Wochenende keine Ausnahmeerscheinung darstellt. Wohlgemerkt, die Entwicklung und die damit verbundene Problematik ist bei Homosexuellen die gleiche wie bei Heterosexuellen , jedoch ist diese Entwicklung bei den Homosexuellen bereits weiter und damit extremer als bei der heterosexuellen Population.
Je mehr die Liebe von der Sexualität losgelöst wird und Sex nur das Ziel der eigenen Lust verfolgt, um so schneller verflachen die sexuellen Reize. Dies führt zu einer nicht endenden Eskalation des Reizniveaus; die auslösenden Reize müssen immer origineller , ausgefallener und raffinierter werden, um noch Erregung zu erleben. Daraus entsteht...... u.s.w."
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Hallo Gabriele,
Ich weiß zwar nicht, wen du jetzt ansprechen möchtest, aber ich antworte trotzdem mal. Ich kenne das Buch zwar nicht, aber der Sachverhalt ist mir sehr geläufig. Der Volksmund sagt:
"Wahre Liebe gibt es nur unter Männern"
Ich weiß nicht ob das stimmt! "Wahre Liebe gibt es auch unter Männern" stimmt aber in jedem Fall! Was die ständig steigenden sexuellen Reiznieveaus angeht, so sehe ich dieses Phänomen selbst in meinem Bekanntenkreis. Ich finde dieses Verhalten sehr Riskant. Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch weil einige sogar bereit sind für den sexuellen Kick ihre Ehe zu riskieren. Aus diesem Grunde halte ich dieses Verhalten für eine ethische Fehlentwicklung. Die sexuelle und emotionale Befreiung des Menschen war dringend nötig und hat uns dem Ziel eines ehrlicheren Umgangs mit uns selbst, unseren Gefühlen und unserem Nächsten näher gebracht! Aber was jetzt passiert schießt weit über das Ziel hinaus!
Gruß Heiko
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