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Hallo Amalia,
danke für deinen Beitrag!
Ich glaube auch, das die gelebte Realität sowohl der Muslime, als auch der Christen und anderer Religionen wenig mit der jeweiligen Glaubenslehre zu tun hat! Das Problem entsteht immer bei dem Versuch die an sich bekannte und gute Theorie in die tägliche Lebenspraxis umzusetzen!
Wenn ich ein Problem habe, dann hab ich die Zuständigkeit der Religion meistens schon verlassen. Die meisten religiösen Lehren sind eben nur im Präventiven wirklich gut. Echte Lösungsstrategien werden kaum angeboten. Leider werden die Präventivmaßnahmen auch nicht erläutert, so daß wir oft nicht wissen können, ob das auch heute noch richtig ist, was da steht!
Beispiel Alkohol:
In den meisten Religiösen Lehren wird vor dem Genuß von Rauschmitteln gewarnt, im Islam ebenso wie bei den Bahai ist der Alkohol verboten! Warum? Weil er nicht viel nützt und weil allein in Deutschland 8 Millionen (Dunkelziffer eher 16 Millionen) Menschen an Alkoholismus leiden! Die Sucht tritt oft ab dem ersten Glas ein und niemand kann sagen, ob er zu den 8 Millionen gehören wird oder zu den übrigen "normal" Konsumenten. Im Gegensatz zum Schweinefleischverbot ist dieses Gebot also einfach nachzuvollziehen.
Aber was machen nun die 8 Millionen Kranke Muslime, Christen, Agnostiker und Bahai? Gesundbeten hat nur selten geholfen, die Rückfallquote lag bei 99%. Auspeitschen, wie in den islamischen Länder üblich hat das gleiche Resultat! Erst durch die Entwicklung einer Speziellen Psychotherapie ist eine Besserung eingetreten, Rückfallquote 90%! Die 10% die es wirklich schaffen, sind diejenigen, die sich in Selbsthilfegruppen organisiert haben (AA, Blaues Kreuz, Huttempler, etc.).
Im Ergebniss stelle ich für mich fest, um im realen Leben klar zu kommen und evtl. sogar glücklich zu leben, hilft eine Religion nur wenig! Denn ohne Bildung und Herzensbildung ist auch die tollste Religion machtlos.
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!" oder auch "Helft Euch selbst, dann hilft Euch Gott!"
Gruß Heiko
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