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| Zitat: |
| 2:82 O ihr, die ihr glaubt, wenn es unter euch um eine Schuld auf eine bestimmte Frist geht, dann schreibt es auf. Ein Schreiber soll es in eurem Beisein der Gerechtigkeit gemäß aufschreiben. Kein Schreiber soll sich weigern, zu schreiben, wie Gott ihn gelehrt hat. Er soll schreiben, und der, gegen den das Recht besteht, soll (es) diktieren, und er soll Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon abziehen. Und wenn derjenige, gegen den das Recht besteht, schwachsinnig oder hilflos ist oder nicht selbst zu diktieren vermag, so soll sein Sachwalter der Gerechtigkeit gemäß diktieren. Und laßt zwei Zeugen aus den Reihen eurer Männer (es) bezeugen. Wenn es aber keine zwei Männer gibt, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein aus den Reihen der Zeugen, mit denen ihr einverstanden seid, so dass, wenn eine der beiden sich irrt, die eine von ihnen die andere erinnern kann. |
Falsch zitiert
2:282
O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr eine Anleihe gewährt oder aufnehmt zu einer festgesetzten Frist, dann schreibt es nieder. Und ein Schreiber soll es in eurem Beisein getreulich niederschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Allah es gelehrt hat. So schreibe er also, und der Schuldner soll es diktieren und Allah, seinen Herrn, fürchten und nichts davon weglassen. Und wenn der Schuldner schwachsinnig oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, dann soll sein Sachwalter getreulich für ihn diktieren. Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere von ihnen sie daran erinnert. . . . .
Diese Darstellung finden wir nur hier, beim Geschäftlichen (Anlass dafür: Darlehen). Wer aus diesem Vers interpretiert, dass die Frauen weniger intelligent, gedächtnisstark oder vertrauenswürdig als Männer seien, der hat ein großes Problem: den Koran. Aus 24:6-9 können wir herauslesen, dass das Zeugnis vor Gott bei einer Frau genau gleich viel bedeutet wie das Zeugnis eines Mannes. Aus Vers 3:195 lernen wir explizit, dass Gott Mann und Frau als gleichberechtigt sieht. Also ist es lediglich eine Anweisung von Gott, hinter der man keine weitere Bedeutung finden könnte. Man kann genauso fragen: Wieso leuchtet nicht der Mond als die Sonne? Jede/r also, der aus diesem Vers rausliest, dass die Frau weniger Wert sei, der hat dies aus eigener Interpretation gemacht. Denn nirgends steht in diesem Vers, dass die Frau weniger „Talente“ besitzt. Das sind alles Interpretationen anderer. Auch die folgende Interpretation ist nichts weiteres als ein sinnloser Darstellungsversuch: „Das Hinzuziehen einer weiteren Frau dient als Schutz vor einer falschen Zeugenaussage, die im Islam hart bestraft wird, sowie als zusätzliche Sicherheit“. Dass die Frau eine zusätzliche Sicherheit darstelle, hat Gott nicht erwähnt und deswegen hat diese Erklärung (die man im Internet viel vorfindet) keine Gültigkeit.
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