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Eheprüfung nach 7 Jahren












aus: www.noeastro.de

Ehe mit Sollbruchstelle - über Gabriele Paulis 7-Jahre-Ehe

Frau Pauli, die Fürther Landrätin, ist mittlerweile bekannter, als Markus Söder, der Generalsekretär der CSU. Warum? Weil Frau Pauli den Vorschlag gemacht hat, dass jede Ehe nach sieben Jahren auf den Prüfstand muss und - wenn man sie nicht erneuert - automatisch geschieden wird, ganz ohne Gerichtsverfahren.

Ist das nicht klasse? 200.000 Ehescheidungen gab es in 2003. Jede dritte Ehe in Deutschland, in Ballungszentren sogar jede zweite wird geschieden. Begeisterung für Paulis Vorschlag also sicher von vielen Seiten. Aber irgendwo auch gleichzeitig ein ungutes Gefühl.

Warum heiraten wir überhaupt? Weil wir Menschen im Partner etwas suchen, was sie in sich nicht gefunden haben. Und wenn sie sich dann später scheiden lassen, entpuppt sich die Partnerschaft als Mogelpackung. Beide haben in ihrer Ehe nicht das gefunden, was sie wollten. Beide sind enttäuscht - das ganze Unternehmen kann aufs Konto "Lebenserfahrungen" gebucht werden.

Der Philosoph Plato wusste aber schon, dass äußere Lebensumstände ein Spiegel der Seele sind, d.h. Schicksal und Seele, so Plato, sind eins. Unser Partner spiegelt uns mit seinem Verhalten nur wider, was ins uns veranlagt ist, was wir aber nicht sehen wollen. Daraus folgt, dass wir lernen müssen, nicht in der Verbindung nach außen zu finden, was wir suchen, sondern die Verbindung zu uns selber herzustellen. Ich behaupte, dass der Zugang aller Menschen, die sich scheiden lassen, zu ihrer inneren Quelle, zu dem Natürlichen, zu ihrer natürlichen intuitiven Lebendigkeit gestört ist.

Daraus folgt, dass wir um diese innere Leere eine harte Schale entwickeln, unsere Rolle, die wir spielen, um das Bild unserer Persönlichkeit nach außen makellos aufrecht zu erhalten (Aszendent). Ohne den Kontakt zu unserem eigentlichen Wesen sind wir aber immer auf der Suche nach etwas, fühlen uns dabei ständig ambivalent und von irgendwelchen Bedürfnissen zerrissen. Da wollen wir frei sein. Und sehnen uns doch so sehr nach Nähe.

Wir wollen Leidenschaft und landen, wenn wir sie haben könnten, direkt vor unseren Blockaden. Großzügigkeit und Gier - Widersprüche, die den Ehealltag mit ständigem Streit ums Geld bestimmen.
Ich behaupte, dass die meisten, wenn nicht alle Scheidungen zu vermeiden wären, wenn die betreffenden einen lebendigen Kontakt zu sich selber herstellen würden. Und vielleicht stellen Sie dann fest, dass Ihr Partner genau so Opfer falscher Vorstellungen von sich selber geworden ist, wie Sie. In diesem Fall können Sie sich fröhlich scheiden lassen - ohne Rosenkrieg und Hass.

Wir alle sehnen uns nach dem Traumpartner, mit dem wir eins sein können. Der einzig wahre Partner aber sind Sie sich selbst - und alle Persönlichkeitsanteile, mit denen Sie bei sich selbst nicht klar kommen, spiegelt Ihnen Ihr Partner eins zu eins wieder. Anders gesagt: bewusst erlebt erspart Ihnen die Ehe die Psychoanalyse - und die astrologische Beratung.
Noch einige Aussagen über die Ehe.

http://www.j-lorber.de/faq/4/ehe/ehe.htm

Inhaltsübersicht:

Welche Tipps gibt Jesus zur Partnerwahl?
Welche Konsequenzen hat eine falsche Partnerwahl?
Welche Eheausschlußgründe gibt es?
Was ist die Ehe aus geistiger Sicht?
Kann/soll die Ehe vor Laien oder Priester geschlossen werden?
Welche Pflichten hat der Staat bzgl. der Ehe?
Welchen Zwecken dient eine ordnungsgemässe Ehe?
Was sind optimale Voraussetzungen für eine Ehe?
Welche ehelichen Rollen erfüllen Mann und Frau nach göttl. Ordnung?
Welche Früchte bringt eine ordnungsgemässe Ehe, welche eine ordnungswidrige?
Wann ist eine Ehe vor Gott gültig=unauflösbar bzw. ungültig=auflösbar?
FAQ: Was ist Ehebruch lt. göttl. Ordnung?

http://www.jesus-online.de/article.php?article=247


Unsere Ehe – ein Puzzle

„Bist du wahnsinnig?“ fragten mich Leute immer wieder, wenn sie hörten, dass ich ein Puzzle mit 18.000 Teilen lege. Aber ich puzzle gern und ich weiß, dass ich viel Geduld und Ausdauer für ein solches Puzzle brauche. Meine Ehe – was liegt da näher – vergleiche ich auch mit einem Puzzle: Unserem Ehe-Puzzle!


http://www.nikodemus.net/1389

Paulus über Ehe und Ehelosigkeit
Dazu hat Paulus einige deutliche Worte zu sagen. Zuerst einmal stellt Paulus klar, dass Ehelosigkeit eine Gottesgabe ist (1.Korinther 7,7) - wer also ohne Schwierigkeiten mit seinen sexuellen und sozialen Bedürfnissen ehelos bleiben kann, hat dafür die Gabe von Gott bekommen. Paulus macht klar, dass es vorteilhaft wäre, wenn alle so wären wie er selbst, der er offensichtlich diese Gabe gehabt hat (1.Korinther 7,7; 1.Korinther 7,26). Wer nun aber mit seinen Bedürfnissen Schwierigkeiten hat, soll lieber heiraten als sich vor Begierde verzehren, wie Paulus das ausdrückt (1.Korinther 7,1; 1.Korinther 7,.

Als Verheirateter kann ich mich natürlich dennoch an das oberste Gebot der ausschließlichen Gottesliebe halten. Es betrifft ja vor allem die innere Haltung und Ausrichtung und kann so auch das Leben zu zweit prägen. Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, dass beide Partner gläubig sind.

Dennoch weiß Paulus um die Schwierigkeiten und widerstreitenden Interessen, in die man in einer Ehe kommen kann. Paulus sah die ganze Sache ziemlich drastisch und empfahl, als Verheirateter so zu leben, als sei man nicht verheiratet (1.Korinther 7,29), d.h. die Ehe und die Partnerin nicht zum Wichtigsten werden zu lassen, sondern Gott weiterhin an erste Stelle zu rücken. Dazu schreibt er:

http://www.wcg.org/de/predigten/default.asp?id=519

Gott, Ehe und die heutige Gesellschaft
WKG-Predigt.
Schon seit einiger Zeit

http://www.auftanken.de/bl_aidlinger/2004-08-10/

Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Aber manchmal will es das Schicksal, daß man nicht den passenden Partner findet und allein bleibt und deshalb vor Aufgaben gestellt wird, bei denen man beim Vorhandensein eines Partners vor große Probleme gestellt worden wäre.
Hi Gabriele,
ich bin jetzt 10 Jahre verheiratet.
Natürlich schleift sich die Liebe und die Leidenschaft ab. Aber mein Mann gehört jetzt einfach zu meinem Leben, zu meiner Familie - es stellt sich nicht mehr die Frage: Ist er der optimale Partner?
Genauso wenig, wie ich diese Frage bei meinen Eltern oder meinen Kindern stelle - ich nehme ihn so wie er ist - auch wenn wir uns manchmal fast die Köpfe abreißen.
Eine Partnerschaft entwickelt sich, durchläuft Phasen - und die Frage: Würde ich ihn nochmal heiraten: Ja. Aber aus anderen Gründen als damals.

Astrella

PS: Manche Partner sind bei bestimmten "Aufgaben" kein Hindernis, sondern Stütze.
@Astrella


Es ist nicht Jedem gegeben, gleich den passenden Partner zu finden und manchmal ist es auch gut, daß man alleine leben kann. Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Schön, daß Deine Ehe gut geht - Konflikt muß sein, sonst wird es langweilig und das Eheleben schläft ein - und wenn man ihn in positive Bahnen lenkt, dann wird es nie langweilig.

Gruß
Ich denke, es gibt auch nicht unbedingt den "passenden" Partner, vielmehr ist es die Eigenschaft, sich arrangieren zu wollen und zu können. Meine Ehe läuft alles andere als gut, aber - wie gesagt - sie in Frage zu stellen ist jenseits meiner Vorstellungskraft.
Vielleicht mag es sich ändern, wenn neue Lebensabschnitte beginnen, die Kinder groß sind und man wieder mehr "Paar" als "Familie" ist.
Auch Alleinsein hat seine Vorteile. Du hast Dein Päckchen zu tragen, und ich habe Respekt davor, daß Du dich der Verantwortung auch stellst.

Astrella
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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