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Swedenborg über Gott und die Welt












War Swedenborg Inspirator für Jacob Lorber und was empfängt ein Medium ?
Wie geht das vor sich ?


http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Swedenborg

Swedenborg über seine Lehre

Bei seiner Erkenntnis der göttlichen und geistigen Welt berief sich Swedenborg auf die Bibel und auf „Gespräche mit Engeln und Geistern“, die er nach seiner eigenen Aussage geführt haben will. Ihm war bewusst, dass er damit auf viel Unverständnis stoßen würde:

Ich sehe voraus, dass viele, welche das hier Folgende und die Denkwürdigkeiten hinter den Kapiteln lesen, dieselben für Erfindungen der Phantasie halten werden; allein ich versichere in Wahrheit, dass sie keine Erfindungen, sondern wirklich Geschehenes und Gesehenes sind. Gesehen nicht in irgendeinem Betäubungszustande des Gemüths, sondern im Zustande des völligen Wachens [...]
(Einleitung zu Die Eheliche Liebe)
Völlig im Einklang mit den Lehren des Spiritismus, warnte er, dass der Mensch vorsichtig mit den von den Geistern empfangenen Informationen umgehen solle, da diese ihrer jeweiligen moralischen und intellektuellen Entwicklungsstufe entsprächen, das heißt, sie könnten wahr oder falsch, ehrlich oder betrügerisch sein.

Gott, Schöpfung, Mensch [Bearbeiten]Eine wesentliche Rolle in Swedenborgs Schriften spielt die Lehre von den Entsprechungen. Danach hat sich alles Sein und Leben von Gott aus abwärts entfaltet. Vom Herrn geht das Himmlische, das Geistige und das Natürliche aus. Das Himmlische ist die göttliche Liebe und das Gute. Das Geistige ist die göttliche Weisheit und das Wahre. Das Natürliche ist die unterste Stufe.

Der Mensch ist ein Abbild Gottes und enthält eine Entsprechung dieser drei Elemente der Schöpfung. Der „innere Mensch“ bildet das Himmlische und Geistige, der „mittlere“ das Vernünftige und der „äußere“ das Sinnliche. Das Innere des Menschen lebt nach dem Tod und in Ewigkeit. Das eigentliche Leben eines Menschen ist seine Liebe, womit die Liebe zum Guten oder Bösen gemeint ist. Gott hat ihm den freien Willen verliehen, damit er sich als selbständiges Wesen fühle und aus eigener Entscheidung Gott liebe.

Der menschliche Körper besteht aus vielen einzelnen Zellen, durch deren Zusammenspiel der ganze Körper funktioniert. Swedenborg überträgt dieses Bild auf die geistige Welt. Für ihn gruppieren sich Geistwesen zu Gemeinschaften. Diese Gemeinschaften schließen sich wiederum zusammen im „Großen Menschen“ (lat. homo maximus), dessen Glieder Geistergemeinschaften sind und dessen Zellen die einzelnen Geister sind.

Diese These hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem, was die moderne Psychologie als kollektives Unbewusstes bezeichnet:



Himmel, Hölle


Die Seele ist der eigentliche Mensch, und der Körper ist nur sein Organ, durch das er in der irdischen Welt tätig ist.
Hieraus erhellt, dass der Mensch, wenn er stirbt, nur von einer Welt in die andere übergeht (Himmel und Hölle).

Seine Herausführung aus dem irdischen Körper in die geistige Welt ist die Auferweckung. Dabei wird das Bewusstsein nicht unterbrochen, so dass er zunächst nicht den Eintritt des Todes wahrnimmt. Auch in der geistigen Welt erscheint er völlig in menschlicher Gestalt. Er kann aber nicht mit leiblichen Augen gesehen werden, sondern nur von Geistern.

Zuerst betritt der Abgeschiedene die Geisterwelt. Sie ist ein Mittelort zwischen Himmel und Hölle und ist auch ein Mittelzustand nach dem Tode (Himmel und Hölle). Beim Übergang kommt es zum Jüngsten Gericht. Hierunter wird das Letzte Gericht eines Menschen verstanden, das kurz nach seinem Ableben stattfindet und nicht erst am Ende der Welt, wie es in anderen Glaubensrichtungen dargestellt wird.

Das Gericht ist die Selbstenthüllung des inneren Menschen. Alle Masken fallen, und er wird nun auch äußerlich zu dem, was er innerlich ist. Jeder Mensch hat ein „inneres Gedächtnis“, ein „Buch des Lebens“, in dem sein Leben und seine Taten aufgezeichnet sind. Das Gericht findet ohne Richter und Urteil statt. Es ist vielmehr eine Klärung seines Lebens, in dem die Seele ihre innere Neigung voll entwickelt.

Weil die meisten nicht eindeutig nur das Gute oder das Böse liebten, wird bei denen, die überwiegend das Gute liebten, das Falsche entfernt, und werden ihnen die aus ihrem Guten übereinstimmenden und gleichförmigen Wahrheiten gegeben, und bei den Bösen daselbst werden die Wahrheiten weggeschafft, und es wird ihnen das mit ihrem Bösen übereinstimmende Falsche gegeben (Himmlische Geheimnisse).

Nun ist die Grundrichtung festgelegt, und fortan gilt der Grundsatz Gleich und gleich gesellt sich gern. Jeder Geist wird von einer Sphäre seines Inneren und somit des Wahren oder Falschen umgeben. Daran wird er erkannt und erkennt er auch die anderen. Den Bösen zieht es zu den Bösen, und es entsteht eine Gesellschaft von Teufeln, die sich gegenseitig quälen. Die Höllenqual ist keine von Gott verhängte Strafe, sondern eine Selbstbestrafung des bösen Menschen, der seiner falschen Liebe folgte und sich selbst in die Hölle stürzte.

Während die Hölle von der Selbstliebe beherrscht wird, gibt es im Himmel die Gottes- und Nächstenliebe. Darum wird der Mensch den Menschen hier ein Engel. Schon im Mittelzustand fühlen sich die Guten bei den geistigen Engeln wohl. Sie werden dann für ihre Aufnahme in den Himmel vorbereitet. Wenn ihr Gewissen durch Unwissenheit oder Irrlehren entstellt wurde, müssen sie ihre falschen Grundsätze ablegen, was für manche ein sehr hartes Erlebnis sein kann. Danach werden sie unterwiesen, mit Engelsgewändern bekleidet und auf den Weg gebracht, der aufwärts zum Himmel führt.

Die Engel kommen alle aus dem menschlichen Geschlecht und wurden zu Engeln, weil sie in der Welt in himmlischem Lieben und Glauben gelebt haben. Die Kleider der Engel entsprechen ihren Einsichten. Die der Einsichtsvollsten schimmern wie Feuerglanz.
Woraus klar zu ermessen ist, dass allen Religionen in der Welt eine Universal-Offenbarung zur Grund-Basis dienen muss.

http://www.rosenkreuzer-orden.org/h.....-ueber-dem-heiligtum.html

Gut Ding will Weile haben.

Wir sind es also Kanten schuldig, dass er nun auch den Philosophen bewiesen hat, wie es in einer höheren Schule der Lichtgemeinde schon längst erwiesen war, dass ohne Offenbarung keine Gotteskenntnis, noch keine Seelen-Lehre möglich war.

Zweitens setzt sie die Notwendigkeit und Göttlichkeit der Offenbarung in das glänzendste Licht, indem erwiesen ist, dass unsere Menschen-Vernunft bei ihrer Verschlossenheit fürs Übersinnliche ohne Offenbarung gar keine objektive Quelle hat, um sich von Gott, der Geisterwelt, Seele und Seelen-Unsterblichkeit daraus zu belehren, und es folglich absolut unmöglich wäre, von diesen Dingen etwas zu wissen, noch zu vermuten.[/size]

[size=9]Nach Kant ist es also erwiesen, dass die intelligible Welt der natürlichen Vernunft ganz unzugänglich. Gott wohnt in einem Licht, zu dem keine Spekulation, keine unaufgeschlossene Vernunft hindurch zu dringen vermag.


Beide Geistesgrößen haben erkannt: auf ihre Weise: in ihrer Art: der eine im Sinne der Vernunft - der andere(Swedenborg) als Medium.

Kant hat unwidersprechlich erhärtet, dass die Vernunft in ihrem natürlichen Zustande vom Übersinnlichen, Geistigen und Transzendentalen gar nichts wisse, und dass sie nichts weder analytisch noch synthetisch zu erkennen vermöge, und folglich weder von Geistern, Seelen, noch Gott, weder Möglichkeit noch Wirklichkeit erweisen könne.

Und Jedes hat seine Berechtigung und fließt durch Erkenntnis ineinander.

Im Innern ist es die unteilbare metaphysische Substanz, die in uns einfließt, und das incorrutible unsterbliche Wesen unsers Geistes, das diese Einflüsse aufnimmt. Im Ganzen geht es aber im Innern so natürlich zu, als im Äußern, das Gesetz ist überall das Nämliche.
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