Was haben Terroraktionen mit dem Islam zu tun?


Hallo, an alle die denken die Moslem wieder mal!

«Al Kaida gibts nicht mehr»

Die verschärften Sicherheitsmassnahmen nach den vereitelten Terroranschlägen sind nach Meinung des Zürcher Strategie-Experten Albert Stahel gerechtfertigt. Andererseits werde die terroristische Bedrohungslage «hochgeschaukelt».

Die von den britischen und US-amerikanischen Behörden getroffenen Massnahmen seien «normal und notwendig», sagte der Experte von der Universität Zürich am Freitag auf Anfrage.

Die terroristische Bedrohungslage werde aber «hochgeschaukelt». Dies erlaube es den Behörden weitere Anti-Terror-Gesetze zu erlassen, ähnlich den im Patriot Act enthaltenen Massnahmen, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ergriffen wurden.

Al Kaida gibts nicht mehr

Stahel sprach in diesem Zusammenhang von einem «politischen Theater». Die Informationen der Nachrichtendienste gelangten je nach Bedarf an die Öffentlichkeit. «Sie werden nur bedingt verteilt und nicht in jener Richtung, die objektiv zutrifft», sagte der Experte von der Universität Zürich am Freitag auf Anfrage.

Die Erkenntnisse würden «verkauft», damit sie auf die öffentliche Meinung Einfluss nehmen können. Der US-Präsident George W. Bush habe das Terrornetzwerk Al Kaida zum Symbol des Terrorismus gemacht.

Die terroristischen Strukturen seien aber viel komplexer. Zudem existiere Al Kaida seit dem Sturz der Taliban in Afghanistan im Herbst 2001 nicht mehr, sagte Stahel.

Politischen Nutzen ziehen

Übereinstimmend mit der Meinung anderer Experten schliesst Stahel nicht aus, dass die Ankündigung der verhinderten Anschlagsserie für Bush innenpolitisch von Vorteil sein kann, «wenigstens für eine gewisse Zeit».

Bush hatte in einer ersten Reaktion die vereitelten Anschläge als das Werk von «islamischen Faschisten» bezeichnet. Diese hätten den USA den Krieg erklärt.

In den USA finden im November Kongresswahlen statt. Die regierenden Republikaner befürchten negative Folgen der Situation im Irak auf die Wahlen. Die Öffentlichkeit in den USA steht dem Engagement im Irak immer kritischer gegenüber.
Islamfaschismus
US-Präsident George W. Bush spricht immer häufiger von «Islamfaschismus»: Diese für Historiker fragwürdige Wortschöpfung versinnbildlicht die Herausforderung, vor der die westliche Welt aus Sicht vieler Konservativer steht. Für sie sind die zum Dschihad (Heiligen Krieg) entschlossenen Islamisten die Todfeinde der Freiheit und der Moderne - wie einst etwa die Nazis. Ein «missbrauchter Islam» dient demnach extremistischen Gruppen als ideologische Basis, um im Namen Mohammeds und des Korans einen totalitären Anspruch auf Weltherrschaft zu realisieren.
Dabei zeigten sie fanatische Intoleranz, Verachtung von Demokratie und Menschenrechten, Hass auf Homosexuelle und sexuelle Freizügigkeit, Ablehnung der Frauen-Emanzipation und insbesondere glühenden Antisemitismus wie einst die Anhänger Hitlers oder Francos. Gleich den Nazis sind Islamisten bereit zu Massenmorden und zu äusserster Brutalität und Grausamkeit.

Kampfbegriff
«Islam-Faschisten» dient aber vor allem als politischer Kampfbegriff. Islamisten selbst definieren sich nämlich völlig anders als Europas nationalistisch und völkisch geprägte Faschisten. Dennoch sind die vielen Parallelen Grund genug für Politiker, Publizisten und Historiker, die untereinander keineswegs einigen islamistischen Terrororganisationen als Faschisten zu bezeichnen.
Die Attentäter vom 11. September 2001 repräsentierten den «Faschismus mit islamischen Gesicht», schrieb der US-Publizist Christopher Hitchens. «Dieser religiös verbrämte Neo-Faschismus» sei keinem Dialog zugänglich, meinte «Zeit»-Herausgeber Josef Joffe. «Dieser Terror kann nicht beschwichtigt, sondern muss bekämpft werden.»
Amerikanische und britische Sicherheitskräfte wollen einen Terroranschlag vereitelt haben, bei dem angeblich Linienflüge von England in die USA in die Luft gesprengt werden sollten. Diese Behauptung darf nicht kritiklos akzeptiert werden. Obwohl die Massenmedien die Beteuerungen der britischen und amerikanischen Regierung wie üblich als unbestreitbare Tatsachen hinstellen, ist es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich zu entscheiden, ob ein solcher Anschlag tatsächlich bevorstand oder nicht. Die Medien haben keinen Gedanken daran verschwendet, die offizielle Darstellung zu hinterfragen und genauere Informationen zu verlangen.

Die britische Polizei hat eine beunruhigende Erklärung herausgegeben, dass mutmaßliche Verschwörer eine unbekannte Anzahl von Linienflugzeugen in die Luft sprengen und "einen Massenmord unvorstellbaren Ausmaßes" begehen wollten. Die weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen, die sofort in Kraft traten, verschärfen das Klima von Angst und Beklemmung; so wurde zum Beispiel der Londoner Flughafens Heathrow geschlossen und das Handgepäck auf Flügen stark eingeschränkt.

Wenn gerade in der heutigen Zeit London und Washington spektakuläre Behauptungen in die Welt setzen, die von einem wahren Sperrfeuer der Medien begleitet werden, wenn noch dazu Linienflüge durch außerordentliche Sicherheitsmaßnahmen massiv behindert werden, dann ist es umso wichtiger, dass die Menschen ihr kritisches Denken und politisches Urteilsvermögen wahren.

Am Donnerstag wurden in den frühen Morgenstunden in London und den West Midlands Durchsuchungen von Wohnhäusern und Geschäftsräumen durchgeführt und 21 Personen festgenommen. Sprecher der amerikanischen und britischen Regierung versicherten, die Verhafteten seien in den bedeutendsten Terrorplan seit dem 11. September 2001 verwickelt.

Etwas später wurde berichtet, 24 Personen seien in Großbritannien verhaftet worden und auch in Pakistan sei es zu Festnahmen gekommen. Unter den Verhafteten befinde sich ein muslimischer Sozialarbeiter und ein Beschäftigter des Flughafens Heathrow, der laut den britischen Nachrichten auf Channel 4 einen Werkspass für alle Bereiche hat. Fünf Terrorverdächtige seien entkommen, wie ABC-News mit Hinweis auf US-Quellen berichtete.

Auf BBC News hieß es am Donnerstagabend, die Festnahmen seien das Ergebnis langer gemeinsamer Ermittlungen der amerikanischen, britischen und pakistanischen Regierung. Der britische Innenminister John Reid sagte in einer Pressekonferenz am Donnerstag, Premierminister Tony Blair habe Präsident George Bush schon am Wochenende über die bevorstehenden Verhaftungen und Sicherheitsmaßnahmen informiert.

Später wurde bekannt, die Verschwörer hätten vorgehabt, bis zu zehn Flugzeuge von amerikanischen Gesellschaften simultan in die Luft zu sprengen. Zu diesem Zweck hätten sie flüssigen Sprengstoff als Getränk getarnt, um ihn ebenso wie Elektrogeräte an Bord zu schmuggeln.

Amerikanische Geheimdienstsprecher erklärten, die Verschwörer hätten gehofft, am (gestrigen) Freitag einen "Probelauf" durchführen und den tatsächlichen Anschlag wenige Tage später begehen zu können. Ein Kongressabgeordneter erklärte, die Verschwörer wollten einen Sportdrink mit einer auf Peroxid basierenden Masse zu einem "explosiven Cocktail" vermischen, der mittels eines MP3-Players oder Mobiltelefons gezündet werden konnte.

Präsident George Bush gab am Donnerstagmittag eine kurze Erklärung ab, die zur Steigerung der öffentlichen Angst beitragen und die angebliche terroristische Verschwörung ausnutzen sollte, um die reaktionären politischen Maßnahmen zu rechtfertigen, die seine Regierung seit dem 11. September 2001 im Namen des "Kriegs gegen Terror" durchgesetzt hat.

Er sprach auf einer Startbahn in Green Bay, Wisconsin und sagte, der verhinderte Anschlag sei eine "deutliche Erinnerung, dass diese Nation im Krieg mit islamischen Faschisten steht, denen jedes Mittel Recht ist, um die zu vernichten, die die Freiheit lieben". Er behauptete, diese Verschwörung rechtfertige die Maßnahmen - massive Inlandsspionage, Militärtribunale, Haft ohne Prozess - die seine Regierung ergriffen habe, um "das amerikanische Volk zu schützen", und fügte die Warnung hinzu, es sei "ein Fehler, zu glauben, die Vereinigten Staaten von Amerika seien nicht bedroht".

Die World Socialist Web Site hat keine Informationen, die uns erlauben, ein abschließendes Urteil darüber abzugehen, ob es wirklich eine terroristische Verschwörung gab oder nicht, und welchen Umfang sie hatte. Die US-amerikanische und die britische Regierung haben jedoch die Pflicht, Fakten vorzulegen, die ihre Behauptungen untermauern und die außerordentlichen Sicherheitsmaßnahmen rechtfertigen, und diese Fakten der Öffentlichkeit in klarer und sachlicher Weise zugänglich zu machen.

Bisher haben sie keine Fakten und Beweise für ihre Behauptungen vorgelegt.

Weder das Weiße Haus noch Downing Street Nr. 10 haben das Recht, von den Menschen zu erwarten, ihre Behauptungen ungeprüft zu akzeptieren oder ihren Erklärungen Glauben zu schenken. Der Krieg gegen den Irak wurde mit falschen Behauptungen über irakische Massenvernichtungswaffen und Verbindungen Saddam Husseins zu al Qaida begründet. Diese Lügen haben die Glaubwürdigkeit von Blair und Bush für immer zerstört.

Wenn es wahr ist, dass ein so abscheuliches Verbrechen geplant war, dann liegt die Verantwortung dafür letztlich bei der Politik, die von Washington und London betrieben wird. Seit dem 11. September 2001 haben Bush und Blair gebetsmühlenartig vom "Krieg gegen den Terror" gesprochen, der nur ein Deckmantel für ihre räuberischen Ziele im Nahen Osten war und die antiamerikanischen und antibritischen Gefühle in der islamischen Welt gewaltig verstärkt hat. Gleichzeitig dient der "Krieg gegen den Terror" in der Innenpolitik als Vorwand für einen beispiellosen Angriff auf die demokratischen Rechte.

In Afghanistan und im Irak sind sie mit einer zunehmenden Katastrophe konfrontiert, und ihre Unterstützung für Israels Zerstörung des Libanon stößt auf massive internationale Kritik. Deshalb haben beide Regierungen ein Interesse daran, ein Klima der ständigen Hysterie zu schaffen. Ein solches Klima dient der Einschüchterung ihrer Gegner und rechtfertigt noch drakonischere innen- und außenpolitische Maßnahmen.

Tatsache ist, dass die offizielle britische Darstellung zur angeblichen terroristischen Verschwörung keinerlei genaue und überprüfbare Angaben enthält und dass die bisher vorgelegten Details erstaunlich dünn sind. Auch die Erklärungen US-amerikanischer Politiker sind in keiner Weise besser belegt. Dagegen sind ihre Behauptungen detaillierter.

Der amerikanische Minister für Heimatschutz, Michael Chertoff, erklärte auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, der Anschlagsplan sei "sehr sorgfältig ausgearbeitet" gewesen und habe kurz vor der Umsetzung gestanden. "Es war keine Gruppe herumsitzender und träumender Menschen", sagte er. "Sie hatten die nötigen Fertigkeiten erworben und waren in ihrem Vorhaben schon weit fortgeschritten."

Die Verschwörung habe es auf US-amerikanische, von Heathrow startende Flugzeuge abgesehen, fuhr er fort. Sie sei "international organisiert" und trage die Handschrift von al Qaida.

Er nannte weder Ort noch Zeit für die Durchführung des Plans, sagte jedoch, dieser sollte noch vor dem Jahrestag des 11. September 2001 zur Ausführung kommen. "Ich kann ihnen nicht sagen, ob sie ein spezielles Datum im Sinn hatten", sagte er. "Auch kann ich Ihnen nicht sagen, ob sie noch lange gewartet hätten. Der Tag X war schon sehr nahe."

Chertoff hatte keine Erklärung dafür, wie die Sicherheitsdienste wissen konnten, dass ein Terroranschlag unmittelbar bevorstand, wenn sie den geplanten Zeitpunkt nicht kannten.

Dies ist bei weitem nicht die einzige offene Frage bezüglich der offiziellen Verlautbarungen.

Der britische Innenminister Reid vermittelte auf seiner Pressekonferenz den Eindruck, die zu den Festnahmen führenden Hinweise seien aus Großbritannien gekommen. Auch CNN berichtete, kürzlich in Pakistan vorgenommenen Verhaftungen hätten Informationen gebracht, die britische Ermittler überzeugten, schnell handeln zu müssen, um die Verschwörung noch aufzuhalten. Auf dem Channel 4 wurde dagegen gesagt, die britischen Behörden hätten aufgrund von Geheimdienstmaterial zugegriffen, das sie von der CIA erhalten hatten.

Wenn außerdem Blair schon vergangenes Wochenende mit Bush über den "unmittelbar bevorstehenden" terroristischen Anschlag gesprochen hat, warum ist er trotzdem am Dienstag nach Barbados in Urlaub gefahren? Und angesichts der Tatsache, dass sich die Verschwörung gegen Flugzeuge gerichtet haben soll - warum gaben die Sicherheitsdienste Blair die Erlaubnis dazu?

Und wenn der Anschlagsplan so gefährlich erschien, dass die Terrorwarnstufe im Vereinigten Königreich von "ernst" auf "kritisch" heraufgesetzt und in den Vereinigten Staaten auf Rot geschaltet wurde, warum gab es fünf Tage lang keine Festnahmen? Und warum wurde die Terrorwarnstufe erst nach den Verhaftungen heraufgesetzt, und nicht vorher?

Die Medien stellten keine derartigen Fragen. Und doch gab es in den letzten Monaten in den Vereinigten Staaten, in Kanada oder in Australien zahlreiche mutmaßliche terroristische Verschwörungen, die angeblich von den Sicherheitskräften vereitelt wurden. In jedem Fall wurden massenhaft Menschen verhaftet, die laut Anklageschrift nur über Terrorakte diskutiert hatten. Es wurden keine konkreten Pläne entdeckt, keine Waffen oder Sprengstoffe beschlagnahmt. Und in den meisten Fällen waren die angeblichen Verschwörungen sogar von Regierungsinformanten angestiftet und ermutigt worden, die als agents provocateur arbeiteten und die angeblichen Verschwörer in eine Falle lockten.

Im Fall des so genannten "Tunnelbomben"-Anschlags im Juli in New York entpuppten sich die angeblichen Verschwörer als Ausländer, die nie einen Fuß in die Vereinigten Staaten gesetzt hatten.

Die aktuelle Terrorhysterie kommt der britischen Regierung jedenfalls recht gelegen. Der britische Innenminister Reid hielt nur wenige Stunden vor den Razzien vom Donnerstag in London eine wichtige Rede, in der er Kritikern der Regierung vorwarf, den "Krieg gegen den Terror" zu untergraben, wenn sie die antidemokratische Gesetzgebung ablehnen.

Angesichts der von ihm so genannten "wahrscheinlich längsten Periode ernster Bedrohung seit Ende des zweiten Weltkriegs", beschimpfte Reid jene, die "nichts verstanden haben", und gab ihnen die Schuld daran, "dass wir nicht in der Lage sind, unsere Einrichtungen und unsere juristische Denkweise so schnell wie nötig anzupassen".

Er ließ keinen Zweifel daran, dass die geforderte "Anpassung" bedeute, traditionelle demokratische Rechte aufzuheben, und fügte hinzu: "Manchmal kann es sein, dass wir einige unserer eigenen Freiheiten kurzfristig einschränken müssen, um ihrer Zweckentfremdung und ihrem Missbrauch durch jene zuvorzukommen, die unsere grundlegenden Werte ablehnen und unsere Freiheiten in der modernen Welt zerstören möchten."
Eine Boeing stürzte jedenfalls nicht ins Pentagon
Gerichtlich erzwungene Videofreigabe belastet die Bush-Administration eher, als dass sie sie entlastet / Wurde Verteidigungsministerium von einer US-Rakete getroffen?
von Ralph Kutza

Saarbrücken/Washington. Es hätte George Bush so schön in den Kram gepasst. Kaum sanken laut neuesten Umfragen seine Zustimmungswerte erstmals auf katastrophal niedrige 29 Prozent, war am 16. Mai 2006 scheinbar doch noch stimmungshebende «Rettung» oder zumindest stärkender Rückenwind in Sicht. Zumindest wird ein erheblicher Teil der westlichen Mainstream-Presse versuchen, genau das zu erreichen. Was kam denn da so plötzlich ans Tageslicht? – Nun, eine Freigabe von zwei Bildsequenzen zum vorgeblichen Einschlag einer Boeing 757 ins Pentagon, nämlich des Flugs AA 77 am 11. September 2001. Angeblich wurde das mühsam juristisch durchgeboxt von Judicial Watch. Das ist eine nach eigener Aussage unparteiische Stiftung zu Bildungszwecken, die sich dem Kampf gegen Regierungs- und juristische Korruption und der Wiedererlangung von Ethik und Moral im öffentlichen Leben der USA verpflichtet fühlt.
Judicial Watch hatte unter Bezugnahme auf den Freedom of Information Act am 15. Dezember 2004 das Pentagon dazu verklagt, Aufnahmen aus Überwachungskameras freizugeben, welche den Einschlag zeigen müssten. Das waren mindestens Überwachungsfilme aus dem Sheraton National Hotel, aus einer Nexcomm/Citgo-Tankstelle, von Sicherheitskameras des Pentagon selbst sowie die des Virginia Department of Transportation. Am 26. Januar 2005 gab das US-Verteidigungsministerium zwar zu, über entsprechendes Bild-/Filmmaterial zu verfügen, verweigerte aber eine Herausgabe, angeblich wegen des laufenden Moussaoui-Prozesses. Am 22. Februar 2006 klagte Judicial Watch erneut, weil keine Rechtsgrundlage für diese Haltung (mehr) bestünde.
Man beachte: Das Pentagon wurde nicht etwa von einem (Bundes-)Gericht zur Freigabe verurteilt, es bestimmte vielmehr selbst darüber, ob und wann diese Freigabe erfolgte. Vorgeblich geschah dies dann deswegen, weil der Moussaoui-Prozess nun ja beendet sei.
Zudem ist wichtig, dass keineswegs alle existierenden (oder womöglich auch bereits längst vernichteten) Videosequenzen freigegeben wurden. Die Ausrede liegt auf der Hand: Die anderen Bänder wurden binnen weniger Minuten (überraschend flott) nach der (ersten) Explosion am Pentagon am 11. September sämtlich vom FBI (evtl. auch noch vom Secret Service) beschlagnahmt. Geschockte Hotelangestellte wurden damals «vorsorglich» auch gleich in schärfster Wortwahl dazu verdonnert, mit niemandem über das zu sprechen, was sie auf den Überwachungsbändern (womöglich) gesehen hätten.

Mehr Fragen als Antworten

Wer sich in die freigegebenen Bilder vertieft, stösst auf eine Merkwürdigkeit nach der anderen. Wichtig für das Verständnis ist vorab der Hinweis, dass die Bilder laut Fox News (www.foxnews.com/story/0%2C2933%2C195702%2C00.html) im Halbsekundentakt aufgenommen worden sein sollen. Bret Baier (Chief White House correspondent) jedoch formulierte auf Fox News Channel genau diesen Aspekt viel offener und nicht mit solcher Gewissheit: «It’s every half second or so …». Eine verbindliche Stellungnahme des Pentagon zu den genauen Aufnahmemodalitäten (tatsächlicher Zeittakt der Aufnahmen, Kamerabrennweiten, physikalische Breiten der erfassten Bildausschnitte, das heisst, wie viele Meter umfassten sie jeweils gestaffelt nach Bildtiefe) ist momentan noch immer nicht bekanntgegeben worden, wäre jedoch für eine optimal aussagekräftige Bildanalyse äusserst wichtig. Das Fehlen solcher Angaben ist überaus vielsagend im Sinne eines weiterhin anzunehmenden grossangelegten Vertuschens des tatsächlichen Geschehens am Pentagon an «9/11».
Die erste der beiden Bildsequenzen zeigt Bilder aus jener Perspektive, die man von genau fünf in der Vergangenheit bereits veröffentlichten Bildern längst kennt. Diese fünf Bilder waren damals beschriftet mit Datums- und Zeitstempeln, die bis heute unbeantwortet gebliebene Fragen aufwarfen. So trugen alle fünf das Datum «Sept. 12, 2001», also kurioserweise gerade nicht «Sept. 11, 2001». Das erste trug zudem den merkwürdigen Zeitstempel «17:37:19», offenkundig ein Hinweis auf das Format «Stunden : Minuten : Sekunden». Der Anschlag erfolgte jedoch bekanntlich vormittags, nicht erst nach 17 Uhr. Das zweite Bild hatte ebenfalls die Einblendung 19 Sekunden, doch dann folgten 21, 22 und 23 Sekunden.

Die aussagekräftigen Bilder fehlen

Das legte drei Dinge nahe: Es könnte ein Sekundenrhythmus bei der Aufnahme der Bilder vorgelegen haben (wobei die beiden ersten, gleichen Sekundenangaben eventuell bedeuteten «aufgerundete 18,50 Sekunden» und «abgerundete 19,49 Sekunden», wenn man mögliche, ausgeblendete Hundertstelsekunden mit berücksichtigt).
Dann wäre aber nichtsdestotrotz mutmasslich ein Bild, nämlich mit der Beschriftung «20 Sekunden», der Öffentlichkeit vorenthalten worden. Das wäre just das Bild gewesen, auf dem das ins Pentagon rasende Flugobjekt am klarsten erkennbar gewesen sein dürfte.
Wenn aber in Wirklichkeit zum Beispiel ein Halbsekundenaufnahmetakt vorlag, hätte bei den fünf früher veröffentlichten Bildern eindeutig eine willkürliche Bildauswahl vorgelegen. Eventuell hätten dann folglich auch bei der (trotzdem natürlich weiterhin erklärungsbedürftigen) Einblendung von «20 Sekunden» sogar zwei aufschlussreiche Aufnahmen vorliegen müssen (so wie bei «19 Sekunden» auch der Fall). Klarheit darüber sollten gewiss die gestern veröffentlichten Bildsequenzen geben können, nicht wahr?
Betrachtet man die gesamte freigegebene Bildsequenz der Kamera aus der bereits bekannten Perspektive, so stellt man hierzu jedoch sehr Verblüffendes fest. Die entscheidenden Bilder sind nämlich exakt diejenigen fünf, die man längst kannte. Kein einziges zeitlich dazwischenliegende wurde zusätzlich veröffentlicht! Das erste dieser also wiederum fünf, aber «neu veröffentlichten» Bilder aus der Serie 1, die den Kern des Geschehens darlegen, zeigt demnach, wie gehabt, ein horizontal ausgerichtetes, vom rechten Bildausschnitt kommendes, oben und unten wellenartig abgegrenztes, weiss-gräulich eingefärbtes «Etwas». Es ist links verdeckt von einem kastenartigen Vordergrundobjekt, das zu einer Fahrbahnschranke gehört, wie die nun veröffentlichte Bildsequenz wenigstens endgültig klarmacht.
Dieses «Etwas» hat keineswegs die klar umgrenzte, lineare Hüllenbeschaffenheit eines Flugzeugs, vielmehr nimmt es sich wie die Rückstandswolke eines Raketentriebwerks aus. Das, was diese «Wolke» generiert, kann auch deswegen keine Boeing 757 sein, weil man sonst links von dem Vordergrundkasten im Hintergrund etwas von diesem riesigen Flugzeugtyp sehen müsste, was nicht der Fall ist.
Die fünf Bilder bieten keinerlei neue Information und waren bekannt. Das war schon früher analysierbar gewesen. Dennoch gibt es einige Zusatzinformationen, die dieser nun veröffentlichten Bildsequenz zu entnehmen sind.

Was wollte das Polizeifahrzeug?

Ab diesem Bild folgen neue, die aber wenig erhellend für die Kernfrage sind. Etwa eine Viertelminute bevor die «Wolke» auftaucht, fährt ein Polizeiwagen im Vordergrund von rechts nach links vorbei (bei Sekundentakt; bei Halbsekundentaktung wäre es nur eine Achtelminute vorher). Langsam, weil erst die Schranke öffnet, die nach Passieren auch wieder schliesst. Das Tempo der teilweise sichtbaren Schrankenöffnung und -schliessung deutet darauf hin, dass die Bilder im Sekundentakt aufgenommen wurden.
Etwa eineinviertel Minuten nach dem Einschlag (bei angenommener Sekundentaktung der Bildaufnahmen) fährt mutmasslich derselbe Polizei-Pkw an der Pentagon-Fassade entlang in Richtung Anschlagstelle, biegt dann jedoch nach rechts in Richtung Grünfläche oder auch Helikopterlandeplatz ab.
Man sieht auf einigen Bildern dieser ersten Folge auch einen mutmasslichen Sicherheitsbeamten, der im Vordergrund links ins Bild kommt und dann rückwärts wieder entschwindet. Diese Bilder legen ebenfalls nahe, dass eine Bildaufnahme (etwa) jede Sekunde erfolgte – und nicht doppelt so schnell.
Ein einziges Bild dieser ersten Bildsequenz tanzt völlig aus der Reihe. Nach dem Einschlag und dem Ausbilden einer orangeroten Explosionswolke, die dann rasch dunkelgrau-schwarz wird, ist ein Bild extrem hell überbelichtet, ein einziges. Es ist der neunte Bild-Frame (also neun Sekunden später?) nach dem «Wolkenobjekt»-Bild. Was ist hier (wohl 9 Sekunden nach Auftreten der «Wolke») passiert?
Auf der Vergleichsbildserie der zweiten Kamera ist zum entsprechenden Zeitpunkt eine solche grelle Begebenheit nicht vorhanden. Was bedeutet das?
Eine wenig wahrscheinliche, aber dennoch nicht völlig ausschliessbare Interpretation ist jene einer Kamerafunktionsstörung.
Eine andere Interpretation wäre, dass zu dem Zeitpunkt etwas anderes explodierte oder gezündet wurde, was sehr kurzfristig (Sekundenbruchteil) auf diese Kamera den energetisch bedingten Effekt gehabt hätte, eine massiv überbelichtet wirkende Aufnahme zu hinterlassen.
Als dritte Möglichkeit sei eine absichtliche nachträgliche Aufhellung durch das Pentagon genannt. Welchen Zweck könnte letzteres erfüllt haben? Nun, es könnte suggerieren, dass es «normal» sei, dass diese Überwachungskameras «Aussetzer» haben. Und schon hätte man eine scheinbar simple Erklärung dafür herbeigezaubert, dass auch in der Bildsequenz der anderen Kamera genau ein Bild ebenfalls extrem überbelichtet wirkt (wie noch gezeigt wird). Es ist dort just das entscheidende, das am interessantesten wäre, nämlich das zu Beginn der Explosion, als zumindest der hintere Teil eines etwaigen riesigen Boeing-Rumpfs noch sichtbar hätte sein müssen. Welch für das Pentagon passender Zufall, dass auf jenem Bild der Serie 2 kein einziges relevantes Detail erkennbar ist, das just diese Legende vom Crash von AA 77 ins Pentagon endgültig hätte widerlegen können.

Merkwürdige Verschwinden von Filmmaterial

Kommen wir nun zur Bildserie der zweiten Überwachungskamera. Offensichtlich ist diese Kamera nur wenige Meter näher am Tatortgeschehen angebracht, war aber prinzipiell in die gleiche Richtung ausgerichtet gewesen. Schon dies legt nahe, dass am Pentagon noch etliche weitere Aussenkameras und folglich entsprechende Bildsequenzen existierten, was das Pentagon aber bis heute abstreitet.
Das oben erwähnte Polizeifahrzeug ist hier ebenfalls sichtbar, diesmal fährt es unmittelbar neben der Kamera vorbei. Später fährt es auch in dieser Bildserie zunächst an der Pentagon-Fassade entlang und biegt nach rechts, vom Pentagon weg, ab. Die Höhenausdehnung dieses Pkw im Bildhintergrund ist vergleichbar mit der sichtbaren Höhenausdehnung eines fliegenden Objekts, das zuvor erkennbar ist.
Dieses fliegende «Etwas» ist das eigentlich Neue an den Bandaufnahmen. Es ist – erneut – etwa eine Viertelminute nach Passieren des Polizeiwagens im Vordergrund sichtbar. Diesmal ist das «Etwas» aber nicht von ausstossartiger Wolkenform, sondern schärfer umgrenzt. Die Gläubigen der absurd-lächerlichen «offiziellen 9/11-Verschwörungstheorie» («böse muslimische Terroristen waren’s, welche die Weltmacht USA übertölpelten») behaupten wenig überraschend, es sei die Nase und der Rumpfanfang von AA 77.
Die ungefähr gleich erscheinende Höhenausdehnung des Flugobjektrumpfes im Vergleich zum Polizeiwagen im Mittel- bis Hintergrund ist tendenziell ein Hinweis darauf, dass der Rumpfdurchmesser in diesem Bild der Serie 2 zu klein für eine Boeing 757 ist. Aber endgültig lässt sich das bei der miserablen Bildqualität schwerlich sagen, insbesondere ohne die näheren physikalischen Rahmenbedingungen genannt zu bekommen (siehe oben – sowie, wie sehr in räumlich-perspektivischer Hinsicht sich dieses fliegende «Etwas» hinter dem Polizeiwagen horizontal bewegt haben könnte). Man kann allerdings trotz der schlechten Bildqualität überraschenderweise sehen, dass die Nase dieses fliegenden «Etwas» minimal nach unten gerichtet erscheint. Das aber ist mit einer Boeing 757 nun überhaupt nicht in Übereinstimmung zu bringen, denn diese wäre auf dem Boden aufgeprallt, noch bevor die Pentagon-Fassade erreicht worden wäre. Und bekanntlich gab es nicht den Hauch von etwaigen Schlitterspuren auf dem Rasen vor der Einschlagstelle. Dieses nach unten geneigt erscheinende «Etwas» gibt für die offizielle Erklärung mehr Rätsel auf, als durch das Bild gelöst werden. Handelt es sich bei der Neigung um eine optische Täuschung? Liegt vielleicht eher eine aussergewöhnliche, von der üblichen Norm abweichende Rumpfform vor? Solches wäre etwa bei einer Drohne vom Typ Global Hawk der Fall. Wie man seit dem völkerrechtswidrigen Afghanistan-Krieg des Bush-Regimes längst weiss, sind diese Drohnen nicht nur ferngesteuert, sondern auch mit Raketen bestückbar. Somit wäre zugleich auch die an eine Raketenausstosswolke gemahnende Ablichtung der ersten Bildsequenz erklärbar. Vor dem Einschlag des Fluggeräts kann noch eine Rakete abgefeuert worden sein.
Eine Global-Hawk-Maschine wäre, wie auch ein «normaler» (fernsteuerbarer) Kampf-/Aufklärungsjet horizontal knapp über dem Boden steuerbar. (Das Fluggerät mag in den Farben einer American-Airlines-Maschine lackiert gewesen sein, um etwaige Augenzeugen zu täuschen.)

Erstaunlich für einen unfähigen Piloten

Wie eine vergleichsweise riesige Boeing 757 hingegen in eine Flugposition gebracht werden könnte, in der sie dann horizontal (bzw. womöglich sogar mit nach unten geneigter Nase) über Hunderte Meter hinweg in nicht einmal Baumwipfelhöhe dahinrasen können sollte, das glaubhaft zu erklären, bleiben das Pentagon und die willfährigen Nachplapperer in den Mainstream-Medien bis zum heutigen Tage schuldig. (Und der vorgebliche Terror-Pilot soll dabei auch noch zum Fliegen nach Angaben seiner Fluglehrer völlig ungeeignet gewesen sein.)
Wie schon angedeutet, ist aus dieser zweiten freigegeben Bildsequenz bereits das allernächste Bild dieser zweiten Kamera sehr spannend. Es ist aber so aufgehellt (oder überbelichtet), dass ihm nichts entnehmbar ist. Wurde da nachträglich nachgeholfen? Eine Boeing ist jedenfalls auf ihm nicht zu sehen!
Es gilt auch für Serie 2, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Bilder (z. B. jedes zweite) vom Pentagon vor der Freigabe entfernt wurden. Fazit: In beiden Bildsequenzen ist von einer Boeing nichts zu sehen. In der ersten sind von den relevanten Bildern ausnahmslos alle bereits bekannt gewesen. Zeitlich dazwischenliegende gibt es entweder tatsächlich nicht, oder sie wurden in kriminell-vertuschender Weise vor der Freigabe entfernt. Die erste Sequenz ist vielmehr ein Hinweis auf die Verwendung mindestens eines Flugkörpers mit Raketentriebwerk für den Anschlag auf das Pentagon.
Die zweite Bildserie zeigt ansatzweise einen flugzeugartigen Rumpf. Für ein Cruise-Missile wirkt er tendenziell zu gross, für eine Boeing 757 zu klein. Am ehesten dürfte es sich um eine ferngesteuerte Maschine, etwa vom Typ Global Hawk, gehandelt haben, aber auch ein anderer, sonst von Piloten gesteuerter Militärjet, der zur Fernsteuerung umgerüstet wurde und mit Raketen bestückbar war, käme aus heutiger Sicht in Frage.
Unabhängig von diesen am 16. Mai veröffentlichten Bildsequenzen bleiben mehrere weitere verdächtigerweise bis heute unveröffentlicht, wenn sie nicht schon vernichtet wurden.
Das Pentagon äussert sich auch weiterhin nicht dazu, wie es sein kann, dass angeblich zugleich a) etliche Tonnen einer Boeing 757 pulverisiert wurden, b) menschliche DNA-Proben aber den Aufprall quasi problemlos und massenhaft analysierbar überstanden und c) drei Gebäuderinge weiter genau ein mannsgrosses Austrittsloch (eine weiche Boeing-Nase konnte das nicht verursacht haben; und wenn es von einem Triebwerk stammte, warum gab es dann nicht zwei solche Löcher?) verursacht wurde (wie man es eher beim Einschlag einer ggf. uranverstärkten Rakete des US-Militärs erwarten würde). Das Schweigen verwundert nicht, denn das ist natürlich unmöglich!
Man darf gespannt sein, was künftig eventuell zum Pentagon-Anschlag noch alles veröffentlicht werden wird. In inzwischen mehr als viereinhalb Jahren seit 9/11 lässt sich schliesslich so manches computergenerierte Filmchen produzieren, das natürlich mit der damaligen Realität nicht das Geringste zu tun haben muss. •


Quelle: (ralph_kutza@yahoo.de)
Diesen Beitrag finden unsere Leser mit einer ganzen Anzahl von dokumentierenden Bildern unter www.ralph-kutza.de/11__September_/P.....ng_/pentagon-boeing_.html
Am 9. Mai habe ich auf dieser Seite über die Prophezeiung des ehemals hohen Bush-Beamten Morgan Reynolds berichtet, daß demnächst einer oder mehrere 9/11-Insider aufgeben und damit herausrücken würden, was sie wissen. Mit dem Hintergedanken: "Vergessen Sie nicht, daß Sie es von mir zuerst gehört haben."

Und schon gehts los:


Den Anfang macht unsere bezaubernde Judith - Judith Miller. Jene Reporterin der New York Times mit den engen, etwas zu engen Beziehungen zum Weißen Haus. Von dort bekam sie immer schon brisante Sachen gesteckt, die sie prompt in ihrem Blatt abdruckte.

Jetzt beichtete sie dem Internetnachrichtendienst Alternet.org, daß ihr alles wahnsinnig leid tue - verdammt leid. Denn während sie die Geschichten, die dem Weißen Haus in den Kram paßten, veröffentlichte, druckte sie andere, die ihren Spezis in der Regierung nicht paßten, nicht. Zum Beispiel die, die ihr eine "Topquelle" im Weißen Haus schon im Juli 2001 gesteckt hatte: Daß es nämlich einen großen Angriff auf die USA geben werde. Überhaupt pfiffen das die Spatzen im Juli 2001 bereits von den Dächern - besser gesagt: nur von einem Dach, nämlich jenem des Weißen Hauses. Man munkelte hier, man munkelte da - natürlich immer nur: Al Qaida, Al Qaida, Al Qaida.

Im Weißen Haus befand man sich also im Zentrum des Wissens über den bevorstehenden Anschlag. Eine Menge Leute glaubten allerdings gar nicht, "daß Al Qaida die Fähigkeit besitzt, in den USA zuzuschlagen", so Miller. Und zwar waren das die Leute aus dem Geheimdienst-Apparat. Andere dagegen waren felsenfest davon überzeugt, daß "Al Qaida" das demnächst fertigbringen würde - verdächtig überzeugt. Zum Beispiel die Angehörigen des Terrorbüros im Weißen Haus. Pardon: des Anti-Terrorbüros. "Um diese Zeit bekam ich mit, daß die Antiterror-Leute im Weißen Haus, was diese Ansichten anging, als extrem angesehen wurden", so Miller gegenüber Alternet.org. Je mehr man die Äußerungen Millers liest, umso mehr bekommt man das Gefühl, Al Qaida könnte in Wahrheit ein Deckname für eine bestimmte Gruppe im Weißen Haus selber sein.

Es scheint, als hätte sich Judith Miller schon mal etwas abgesichert: Hat sie's nicht gleich gesagt? Na gut, in der Terrorgruppe hat sie sich noch etwas getäuscht, aber die eigentliche Botschaft lautet: Im Weißen Haus wußte man Bescheid.
13. August 2006
Liquid Psycho Terror.
"Strategie Massenmord" titelt der "Spiegel" - aber es geht natürlich nicht um die realen Massenmorde im Irak oder im Libanon, es geht um die Fiktionen der Londoner Liquid-Bomber. Es geht nicht um die Abertausenden Leichen im Nahen Osten, die auch an diesem Wochenende weiter produziert werden, es geht um "Pläne" einer Bande von "Terroristen", nach denen "ein Dutzend Flugzeuge" in der Luft "gesprengt werden sollten". Es geht nicht um die Strategie der Massenmörder Bush & Blair zur Neuordnung des Nahen Ostens und ihren terrorismusfördernden "War on Terror", es geht um eine teuflische "Verschwörung" mit denen "100.000 Menschen" (so US-Heimatschutzminister Chertoff) ums Leben gebracht werden sollten.Es geht auch nicht um die Mathematik solcher Panikmache, die ein paar hundert vollbesetzte Jumbo-Jets erforderte (und viele Kanister mit Rasierwasser und anderen liquiden "Explosivstoffen"), denn es geht um eben dies: Panikmache.

Der "Guardian" meldet heute, dass keiner der Verhafteten irgendwelche Flugtickets bestellt oder gekauft hat; beobachtet wurde die Gruppe schon seit einem Jahr und auch von Undercover-Agenten, die den "entscheidenden Tip" gaben, ist die Rede - so wie natürlich von mutmaßlichen "Al Qaida"-Connections. Fakten, wie konkret die "Pläne" fortgeschritten waren, liegen bis heute nicht vor - und ich vermute, viel mehr als vieleicht eine email á la "bomb ok - allah g8" wird dazu auch nicht mehr kommen.

Einige befürchten, dass dieses Drehen an der Hysterieschraube nur eine Art Trockenlauf ist, um die Massen auf den nächsten "echten" Großanschlag einzustimmen und gefügig zu machen. Tatsächlich stehen Bush & Blair zu Hause vor der Abwahl und die außenpolitische Neocon-Agenda braucht nach der planmäßigen Zerstörung von Irak und Libanon einen neuen Kick (und internationale Unterstützung) für die Fortsetzung in Syrien und Iran - ein weiteres "katalytisches Ereignis" , wie es mit 9/11 ganz im Sinne des "Projects for a New American Century" eintrat, könnte also bevorstehen. Allerdings wohl nicht mit „Flüssigkeitsbomben“, wie sie die Verhafteten angeblich mit dem Mischen einzeln „harmloser“ Flüssigkeiten und elektronischer Zündung per Handy geplant hatten – wie Fotos aus Heathrow zeigen, wurden die Passagiere aufgefordert, ihre mitgeführten Getränke in einen Plastikbehälter zu schütten – so weit her kann es da mit der Explosionsgefahr durch Mischen eigentlich nicht gewesen sein…

Veröffentlicht um : 16:20. | Beitrag von : broeckers

10. August 2006
Rocky Horror Terror Show - Neue Folge.
Es ist zwar nichts passiert & kein Mensch hat detaillierte Informationen, aber das ehemalige Nachrichtenmagazin weiß mal wieder genaustens Bescheid:

"Das Drehbuch hatten die Dschihadisten schon fertig geschrieben: Mit geschickt an den Kontrollen vorbei geschmuggeltem Sprengstoff in flüssiger Form wollten sie die Flugzeuge betreten. Dann, kurz nach dem Start und über dem offenen Atlantik, sollten die drei, vielleicht auch sechs Passagiermaschinen mit Ziel USA in die Luft gesprengt werden."

Es gab also ein Drehbuch, das Dschihadisten geschrieben haben, und statt Teppichmessern sollten dieses Mal explosive Flüssigkeiten zum Einsatz kommen. Hmmh. Bei den Londoner U-Bahn-Anschlägen vor einem Jahr hieß es ja zuerst, der Sprengstoff sei militärischer Herkunft und stamme möglicherweise "aus dem Balkan", doch dann legte sich Scotland Yard auf ein u.a. mit Rasierwasser hausgebrautes Gemisch fest.Auf die Sprengstoffanalyse sind wir da jetzt mal gespannt. Und wie die verhinderten Terroristen an den Stoff rankamen. Oder wollten sie nur mit einer Diet Coke und ein paar "Mentos" Bonbons - eine hochexplosive Mischung!, siehe die einschlägigen Videos auf youtube - an Bord gehen ? Wir werden es vermutlich nicht erfahren, obwohl die Burschen "dem Abflug sehr nahegekommen" sein sollen - (dann müßten sie ihre liquiden Bomben bei der Festnahme eigentlich dabei gehabt haben) - und "drei" , "zehn" , "dutzende" Flugzeuge samt Insassen in die Luft jagen wollten. Die medialen Märchentanten überbieten sich gerade in der Dramatisierung - so genau steht#s offenbar nicht im "Drehbuch", das im übrigen eine Kopie der "Operation Bojinka" ist. Bei dem aufgeflogenen Plan wollte der "Islamist" Ramzi Youseff Mitte der 90er zwölf westliche Flugzeuge mit als Kontaktlinsenflüssigkeits-Behälter getarnten Bomben simultan sprengen lassen, wie AP berichtet. Was indessen dort nicht gemeldet wird ist die Tatsache, dass Ramzi Youseff, der auch den Anschlag auf das WTC 1993 anführte, ein Agent des US-Geheimdiensts war. Den Sprengstoff für die WTC-Bombe hatte er von einem FBI-Mittelsmann erhalten.

Als Ablenkungsmanöver für das Desaster und den Terror, der unter amerikanischer & britischer Führung im Irak und im Libanon veranstaltet wird, ist der Horror heimischen Terrors bestens geeignet - dass Israel mit Bush & Blairs Segen ohne jede Rücksicht weiter bombt ist erstmal aus den Schlagzeilen verdrängt, und die Heimatfront wird mit inszeniertem Horror langsam aber sicher auf die anstehende "Neuordnung des Nahen Ostens" und den Weltkrieg eingeschaukelt...

PS: "British security sources said they had been watching the suspects for eight months". Interessant. Acht Monate unter Beobachtung, aber dann die Bande kurz vor "Abflug" festnehmen, den Flughafen sperren und ein globales Spektakel inszenieren. Der entscheidende Tip soll übrigens von einem alten Bekannten gekommen sein, dem pakistanischen Geheimdienst ISI. Zufällig derselbe Verein, der vor fünf Jahren 100.000 $ an einen gewissen Mohamed Atta überwies - und einem Herrn Bin Laden im Winter 2001 zur Flucht aus Tora Bora verhalf. Wenn diese beiden echten Terroristen mit dem ISI - dem Verbündeten von CIA, MI6, BND et.al. - unter einer Decke stecken, wie echt sind dann die Terroristen, die vom ISI verpfiffen werden ?

Veröffentlicht um : 19:25. | Beitrag von : broeckers
Es gibt nunmal leider islamische Extremisten.
Es hat sie auch immer gegeben, genauso wie es Nazis und Linke gibt.
Jedoch die Terroraktionen als anti islamische Propagand hinzustellen ist einfach dumm!
Hallo ihr Lieben,

na hat ich es nicht schon angekündigt! Genau so sieht die Feindpropaganda aus! Danke Alischa, das hätte ich mir auch selbst schreiben können!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Hallo ihr Lieben,

hab gerade ein Video der Israelis gefunden. Da wird ein gefaßter Terrorist interviewed! Lehrreich für alle die es interessiert.

http://outcut.blogspot.com/2006/08/mossad-presents.html

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Hallo Heiko,
Ich hab's mir angesehen. Wirklich interessant.
Es bestaetigt im Wesentlichen das was wir hier im Forum vermuteten; die enge und systematische Verkoppelung von Religion und Kampfausbildung.
Es bestaetigt offensichtlich moegliche (Fehl)Interpretation des Qurans und der Sunna (vergl. das was Zaf Ad schrieb) als Legitimation fuer Terroraktionen.

LG
Martin
Hallo Martin,

der Mann ist eindeutig Opfer! Bestätigt meine Theorie, das die Selbstmordattentäter überwiegend nichts weiter wie junge Männer sind, die von einer skrupellosen Kader benutzt werden. Vollgestopft mit falschen Informationen, Lügen und einem gefälschten Glauben! Würde mich nicht wundern, wenn diese Kader noch nicht einmal an Gott glaubt, sondern ihren Glauben nur heuchelt! Ich will damit nicht sagen, das der Mann unschuldig ist, aber er ist nicht der Hauptschuldige! Es gibt viele in diesem schmutzigen Spiel, die sich schuldig machen.

Schuldig machen sich auch diejenigen, die diese Unmenge an Lügen und Geschichtsverfälschungen erfinden und verbreiten. Diejenigen die Zwietracht sähen, die ihre erfundenen Verschwöhrungstheorien ins Internet stellen. Die sitzen hier im Westen, im Trockenen, trinken Tee und brüsten sich gegebenüber ihren Brüdern in der Heimat, das sie den Durchblick hätten, daß die Geschichten stimmen, von der CIA und den bösen Amerikanern! Kann ihnen ja nichts passieren! Für die ist es Bedeutungslos, ob sie eine Lüge verbreiten oder eine Wahrheit! Hauptsache die unwissenden Brüder im Libanon oder Iran hören ihnen zu! Diese Wichtigtuer wissen hier noch nicht einmal was passieren kann, wenn das einer ernst nimmt, der wirklich an der Front leben muß. Schuldig sind die politischen Muslime hier im Westen, die ständig Wasser auf die Propagandamühlen gießen, die in den Inernetforen von IGMG, Muslimmarkt oder islamiat eine bessere islamische Welt schaffen wollen und dabei noch nicht einmal ihre eigene kleine Welt verbessern können.

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!