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Der Leib und die Leibarten












Kapitel 15 - Auszüge - Abschnitte -

Der Leib ist das materielle Medium der Seele, das von ihr "ausgefüllt" und belebt wird. Da er materiell ist, nimmt er Raum ein und ist räumlich begrenzt.

Nun ist aber die Seele nicht einheitlich. Sie stellt einen umfangreichen Schwingungsbereich dar, innerhalb dessen es qualitative Unterschiede gibt. Diese ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Schwingungsqualität der Seelenschichten, die jeweils eine Schwingungsebene bilden.

Wie die Seinsebenen weisen auch die Schwingungsebenen eine Art von Materialität auf. Die Materialität "umhüllt" - bildlich gesprochen - die Schwingungsebene, das heißt die Seelenschichten oder die Triade , und diese "materielle Umhüllung" gilt als ihr Leib.

Die Materialität eines Leibes hängt von der Schwingungshöhe der Schwingungsebene ab und ist demzufolge relativ. Relativ ist somit auch seine Räumlichkeit, die ihm aufgrund seiner Materialität zukommt. Der unterschiedlichen Materialität und der Art der Räumlichkeit entsprechend gibt es mehrere "Leiber" , genauer: Leibarten.
Die Leibarten

Jene Leibart, die im Erdenleben als wichtigste und für viele sogar als die einzig vorhandene gilt, ist der physische Leib. Der physische Leib ist jedoch weder der einzige Leib noch die einzig mögliche Art von Leib. Jedes Lebewesen und jeder Mensch besitzt auch auf der Erde noch andere Leibarten, die allerding feinstofflich sind.


Die Stofflichkeit der Leibarten

Nur der physische Leib der Lebewesen und des Menschen ist grobstofflich, alle anderen Arten von Leib weisen eine feinere Stofflichkeit auf. Demzufolge sind diese den physischen Augen des Menschen unsichtbar. Dies ist der Grund, weshalb die meisten Menschen keine Ahnung haben, dass sie mehrere Arten von Leib besitzen, und dies ist der Grund auch dafür, daß viele nicht imstande sind, Wesenheiten wahrzunehmen, deren Leib feinstofflich ist (z.B. Engel, Jenseitige, Naturwesen).

Im irdischen Leib besitzen Lebewesen und Menschen außer dem physischen Leib noch eine Leibart, die mit dem physischen Leib engstens verbunden ist: den Ätherleib.

Stirbt das Lebewesen oder der Mensch, so legen sie den physischen Leib und den Ätherleib ab und existieren im Jenseits in einem Leib weiter, der feinstofflich ist: im Astralleib.

Die Bezeichnungen "Ätherleib" und "Astralleib" für feinstoffliche Leibarten wurden seit dem späten Mittelalter in verschiedenen Lehren verwendet, so im - zur Zeit der Renaissance wieder auflebenden - Neuplatonismus, in neuerer Zeit in der Theosophie und in der Anthroposophie. Die Ausdrücke wurden in den verschiedenen Lehren in einem jeweils bestimmten Sinne gedeutet.
Für die vorliegenden Ausführungen wurde ihre Deutung nicht übernommen, die Begriffe werden den inzwischen erworbenen Erkenntnisen entsprechend neu definiert. (Zum Ursprung der Ausdrücke vgl. FB)

Imn Jenseits wie im Diesseits besitzt der Mensch außer dem Astralleib noch weitere feinstoffliche Leibarten, die zu den bereits entfalteten höheren Seelenschichten gehören: den Mental- , den kosmischen, den Pneuma - und den Lichtleib.
Die Zuordnung der Leibarten zu den Seelenschichten

Es gibt sieben Leibarten. Sie können je nach Entwicklungsgrad der Seele - den Seelenschichten ähnlich - noch unentfaltet , also nur virtuell , oder aktualisiert, also reell , vorhanden sein. usw.


Der physische Leib

Der physische Leib enthält die Basisschicht. Er ist der Leib, welcher der Seele die Existenz in der grobstofflichen Materie und damit Lebewesen und Menschen das Leben auf der Erde ermöglicht. usw.


Die Seelenhierarchie im physischen Leib

Der physische Leib ist allerdings nicht nur von der Seele des Lebewesens oder des Menschen beseelt. Möchte jemand seinen physischen Leib wahrhaftig kennenlernen, so muß er sich von der materialistischen Vorstellung des Körpers als eines mechanisch funktionierenden Apparates lösen.

Der Leib funktioniert nicht wie ein seelenloser Mechanismus , er ist keine Maschine , wie dies zur Zeit des Rationalismus (16-17. Jh.) behauptet wurde. Es sind vielmehr Wesenheiten , also Seelen , die den Körper zu einem lebendigen Organismus machen. Daher ist der Leib mit einem Vielvölkerstaat vergleichbar, in welchem unzähliche kleine Wesenheiten leben, die seine Funktionen ermöglichen und überwachen.

Diese gehören einer anderen Art von Wesenheiten an als die Lebewesen und der Mensch. Sie unterscheiden sich auch von den Naturgeistern, und als Mitglieder einer anderen Seelengemeinschaft unterliegen sie einer anders gestalteten und anders verlaufenden Entwicklung. Sie sind jedoch ebenso Seelen wie die Seelen der Lebewesen und des Menschen : Auch sie sind "Splitter" in Gottes Seele.

Jedes Organ im physischen Leib , jeder Funktionskreis, jedes Glied und jede Zelle wird von ihnen beseelt und in Funktion gehalten. Dies ist der Grund, warum der Leib sehr weitgehend autnonom funktionieren und der Mensch den überwiegenden Teil seiner Leibesfunktiionen nicht selber - und schon gar nichg bewußt - beherrschen und in Gang halten kann. Die Wesenheiten (=Seelen) bilden im physischen Leib eine Gemeinschaft: eine Population , und diese ist hierarchisch gegliedert. In dieser Seelenhierarchie des physischen Leibes nimmt der Mensch als Mental-Ich - die höchste Stelle ein. -

Das Mental-Ich vertritt die Mentalität, es verkörpert sie sogar. Die Mentalität ist für die Art des Gebrauchs des physischen Leibes und für seine Führung ausschlaggebend.

Der "Rangzweite" in der Seelenhierarchie ist das Vital-Ich. Es ist ein unsichtbarer Helfer des Menschen und dient ihm als "erster Sekretär" oder "Adjudant". Der Mensch könnte seine Existenz im grobstofflich-irdischen Leib ohne Hilfe seines "Adjudanten" nicht meistern.
Der Umgang mmit dem physischen Leib

Die Verbindung der Leibarten

Der Ätherleib

Der Ätherleib verbindet den feinstofflichen Leib der Seele: den Astralleib mit den physischen Leib. usw.

Der Astralleib

Der Astralleib ist für die Lebewesen und auf den drei unteren Entwicklungsstufen auch für den Menschen der eigentliche Leib der Seele. usw.

Der Mentalleib

Der Pneumaleib ist - wie der Ätherleib - ein "Zwischenleib" , der den kosmischen Leib mit dem Lichtleib verbindet. Er ist ein rein geistiger Leib (gr. pneuma - Geist) , durch welchen die Seele mit ihrem Göttlichen Kern und dadurch mit dem Göttlichen selber verbunden ist. usw.

Nur der Mensch besitzt einen Mentalleib. Er ist der Leib, der zu einer einzigen Schicht: der Mentalschicht gehört. Er ist jener Leib, dessen Größe von der inneren Reife des Menschen abhängt und daher sein inneres Alter anzeigt. Während der Astralleib je nach Entfaltung von Fähigkeiten bereits ausgewachsen sein kann, kann der Mentalleib auch eines (biologisch) Erwachsenen noch der eines Säuglings , Kleinkindes, Schulkindes oder Halbwüchsigen sein. Erst wenn der Mensch die zweite Hälfte seiner inneren Entwicklung betritt, beginnt auch seine Mentalleib die Gestalt eines Heranwachsenden , sodann eines Erwachsenen anzunehmen.

Der kosmische Leib
Der Pneumaleib

Der Pneumaleib ist - wie der Ätherleib - ein "Zwischenleib" , der den kosmischen Leib mit dem Lichtleib verbindet.
Er ist ein rein geistiger Leib (gr. pneuma=Geist), durch welchen die Seele mit dem Göttlichen Kern und dadurch mit dem Göttlichen selber verbunden ist.

usw.

Der Lichtleib

Der Lichtleib ist der Sitz des Göttlichen in der Seele, in ihm liegt der Göttliche Kern. Er enthält als Seelenschicht die Überschicht. usw.

Aufbau und Verwandlung der Leibarten

Größe und Beschaffenheit des Astralleibes

Der Mentalleib und das innere Alter

Verhältnis und Wechsel der beiden Leibarten

Die Entfaltung des kosmischen Leibes

Die Wirkung des Lichtleibes bei der Entwicklung
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