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http://das-gibts-doch-nicht.info/seite632.php
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Novel Food kann die Gesundheit gefährden
1998 führte Dr. Arpad Pusztai am Rowett Forschungsinstitut im schottischen Aberdeen die erste unabhängige Studie über genmanipulierte Nahrungsmittel durch, die nicht von der Industrie gesponsert wurde. Ratten, die mit genmanipulierten Kartoffeln gefüttert wurden, wiesen Organdegenerationen und Gehirnschäden auf. Pusztai trat mit seinen schockierenden Ergebnissen sogar im britischen Fernsehen auf. Wenig später wurde er jedoch von seinem Chef, dem Direktor des Rowett-Institutes, kurzerhand gefeuert. Seine Arbeiten wurden unter Verschluß gebracht und sechs ähnlich gelagerte Studien abgebrochen. Später kam heraus, daß der US-Konzern Monsanto kurz vor Pusztais TV-Interview eine Spende von 224'000 US-Dollar an das Rowett-Institut gemacht hatte. (Zu den Gefahren des Novel Food lesen Sie bitte unseren Report in ZS 28, Seite 35). |
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http://www.subventionsberater.de/gier/novelfoodi.html
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Der Skandal: Label »Gentechnikfrei«, auch für Gen-Food
Bei dem Vorschlag zur Novellierung der Etikettierungsrichtlinie durch die Kommission zeichnet sich ein weiterer Skandal ab. In Bezug auf die Möglichkeit einer Positivkennzeichnung »gentechnikfrei«, die auf Druck der EuroGrünen in die NovelFood - Verordnung aufgenommen wurde, plant die Kommission den größten Betrug in der Lebensmittelpolitik:
Wie in dem Grundsatzpapier beschrieben, bietet sie es der Industrie an, alle gentechnisch erzeugten Lebensmittel, die lediglich keine »lebenden« gentechnisch veränderten Organismen enthalten, als gentechnikfrei zu deklarieren. Das würde bedeuten, daß fast alle bislang bekannten genmanipulierten Lebensmittel mit wenigen Ausnahmen, wie etwa Käse und Joghurt, als gentechnikfrei verkauft werden dürften.
Hier wurde die Chance einer klaren Eingrenzung hinsichtlich einer Positivkennzeichnung »gentechnikfrei« verpaßt, welche die NovelFood-Verordnung ausdrücklich eröffnet. Nun zeichnet sich ab, daß die Nahrungsmittelindustrie alle Produkte, die nicht nach der NovelFood-Verordnung behandelt werden, auch dann als »gentechnikfrei« deklarieren wird, wenn sie genmanipulierte Ausgangsprodukte enthaltenl Die Kommission und der Ständige Lebensmittelausschuß versäumten es, klare Vergabekriterien zu benennen. Das heißt, daß sich Verbraucherlnnen in Zukunft nicht einmal auf eine Positivkennzeichnung verlassen können, wenn sie Essen aus dem Genlabor meiden möchten.
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suchwort: genmanipuliert lebensmittel kritisch
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http://www.wen-waehlen.de/kandidaten/begruendung_3.html
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Gentechnisch manipuliertes Pflanzenmaterial breitet sich aus.
(von Jochen Findeisen, Die Linke.) |
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unkalkulierbare Risiken für Umwelt und Mensch
(von Adelheid Huth, PBC) |
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Genveränderungen zur Gewinnmaximierung sind abzulehnen da die Gefahren für den Menschen nicht bekannt sind.
(von Manfred Klemz, BP)
Deutschland muss einen Spitzenplatz in der Forschung einnehmen, auch in der Gentechnik. Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Lebensmittel.
(von Bettina Muth, FDP)
Der Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel kann gesetzlich nicht verboten werden, das widerspricht EU-Recht.
(von Anna Ulrike Seemann-Katz, GRÜNE)
Wir brauchen Mut zur Innovation.
(von Kálmán György Graffi, UNABHÄNGIGE)
VerbraucherInnen muss selbst entscheiden können – also deutliche Etikettierung ob genmanipuliert oder nicht
(von Claire Labigne, GRÜNE)
Risiken müssen beim Anbauer bleiben – auch die Folgekosten
(von Claire Labigne, GRÜNE)
Der Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel kann gesetzlich nicht verboten werden, das widerspricht EU-Recht. Ich setze mich deshalb für klare Haftungsregeln in der Landwirtschaft und eine Kennzeichnung der Produkte ein.
(von Reinhard Loske, GRÜNE) |
suchwort: genmanipuliert lebensmittel gefährlich
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http://www.greenpeace.de/themen/gen.....ntechnik_bedroht_saatgut/
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Deutschland keine Gentechnik will, soll verunreinigtes Saatgut zur Regel werden. Wenn bereits das Saatgut verunreinigt ist, wird es immer schwieriger, den von der EU verfolgten Grenzwert für Gentechnik in Lebensmitteln einzuhalten. Zwar zog die Eu-Kommission ihren Entwurf nach heftigen Protesten zurück. Doch nun ist es Sache der neuen EU-Kommissare, über die Reinheit des Saatguts zu entscheiden.
Schleichende Ausbreitung der Gentechnik |
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http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=2598
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GPM 1/07 - Der Schweizer Lebensmittelmulti Nestlé steht unter Beschuss wegen Kinderarbeit und Kaffeepreisen.
Kampagnen & Gegner:
Gentechnik:Nestlé wollte mit dem „Butterfinger“ das erste als genmanipuliert ekennzeichnete Lebensmittel auf den deutschen Markt bringen – scheiterte aber an der Ablehnung der Kunden.
Kinderarbeit auf Kakaoplantagen: Die amerikanische NGO „Global Exchange“ ruft zum Boykott von Nestlé auf unter dem Motto „Don’t Buy Nestlé Until Nestlé Buys Fair Trade“. Hintergrund ist die Zwangsarbeit von Kindern auf Kakaoplantagen in der Elfenbeinküste. Nestlé ist dort der drittgrößte Einkäufer von Kakao. Global Exchange fordert Nestlé auf, nur fair gehandelten Kakao zu kaufen. 2005 hatte auch der International Labor Rights Fund (ILRF) eine Kampagne gegen Nestlé gestartet, weil der Konzern sein Versprechen nicht eingelöst hat, bis zum Juli 2005 alle Kinderarbeit auf seinen Kakaoplantagen in Westafrika zu beenden. 2005 hat der ILRF stellvertretend für drei Kinder aus Mali eine Klage in Los Angeles gegen Nestlé und zwei weitere Firmen angestrengt. Die Kinder waren mit Schlägen gezwungen worden, zwölf bis 14 Stunden am Tag zu arbeiten, was Nestlé bestreitet. Noch läuft der Prozess.
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