Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Vater & Mutter ...












Vater und Mutter ...

sind unsere Eltern, sie prägen unser ganzes Leben - von Anfang an.

Es gibt auch viele Geschichten über Väter und Mütter. Ich muss hier erkennen, dass jedoch die Mutterliebe zu ihren Kindern doch größer ist als die Beziehung eines Vaters zu seinen Kindern.

Auch heute gibt es viele "One-Night-Stand-Mütter" - die mit Ihren Kindern von den Vätern allein gelassen werden - einfach verlassen ohne jede Verantwortung.

Auch im NT - ruft auch JESUS am Kreuz "Vater, warum hast DU mich verlassen!"

Ist es hier dieses programmatische Vaterbild, das die Weltordnung bestimmt. Auch in Rom haben wir einen Heiligen Vater - allein - also nicht verheiratet und ohne Kinder.

Im AT ist dieses Vaterprinzip - Dunkel - die dunkle Wolke begleitet Moses als Gott Jahwe zu ihm spricht. Und als JESUS am Kreuz allein stirbt verdunkelt sich der Himmel - auch die Bundeslade Jahwes war aus Dunklem Eschen Holz.

Wir kennen hier Yin&Yang - Hell&Dunkel als Weltprinzip.

Die Neue Welt - so glaube ich - könnte unter einem Weiblichen Prinzip doch besser aussehen. Denn das Dominante System ist zu herrschsüchtig, oder zu Dominant - wie es der Name ja ausdrückt! Wir kennen hier auch Redewendungen wie - Der Krieg ist der Vater aller Dinge!

Weiblichkeit oder Frausein ist doch Herzlichkeit und ein Mutterherz ist für ihre Kinder IMMER da, auch in größter Not.

Ich hoffe, dass wir in Zukunft doch mehr Frauen mit Herz, Gefühl, Liebe und Sachverstand finden, die das patriachalische System ablehnen!

Frauen an die Macht mit Herz und für Frieden in der Welt!

biogral-micha4women!
Liebe Weiber,

ja, das weibliche Prinzip, das Nährende, Schützende, dem Leben verbundene Prinzip, das hat schon was.

Die Jahreszeitenfeste, die von immer mehr Frauen unserer Zeit gefeiert werden, holen aus der Tiefe die Weisheit der Mütter in die Gegenwart, in mein ganz konkretes Leben.

Dennoch möchte ich das patriarchalische System nicht ablehnen. Denn was ich verneine, ist in mir drin.

Ich möchte die Liebe zum Leben in allen ihren Facetten dem Erobererprinzip entgegensetzen.

Und ich möchte den Männern, die selbst leiden unter dem Zerrbild von Männlichkeit, das in unserer Gesellschaft gilt, zurufen: entwickelt eine Vision von Männlichkeit, die unserem Jahrtausend entspricht: seid Väter für Eure Kinder, aber nicht nur für sie, seid sanft, stark, neue Räume abtastend und auslotend, Verantwortung übernehmend für diese Erde, diese Welt, hinaufreichend zu Gott.

Denn heute ist es doch so, dass zum Gleichgewicht zwischen den Polen männlich/weiblich die Entwicklung des männlichen Prinzips noch fehlt.

Wir Frauen haben schon so viel erreicht: überlegt mal, wenn Ihr wählen könntet für die nächste Inkarnation, was wolltet Ihr lieber sein: Frau oder Mann?

Ich möchte nur eine Frau sein, weil ich da viel mehr Möglichkeiten habe. Ich kann alles wählen, was Frauen seit Jahrtausenden durften. Und dazu kann ich heute alle Berufe der Männer ergreifen, kann alle Eigenschaften der Männer erproben.

Zwar ist die wirtschaftliche und politische Macht noch in den Händen von Männern. Aber nicht mehr unumstritten, und die meisten Zukunftsprognosen zeigen einen klaren Vorsprung der Frauen.

Denn, wie heißt es im Ritual:
"Wir werden Leben geben!" Und das macht uns stark.

Herzlich hat mir kürzlich ein schönes Bild gegeben:

Die Menschheit ist ein Vogel mit einer weiblichen und einer männlichen Schwinge.

Inanna, die ihren Namen nicht umsonst trägt

"Ich habe ein vollkommenes Wort:
vollkommene Liebe
und vollkommenes Vertrauen"
Hi Innana,

wow - Danke - sehr powerfull! Weiterso.

Sicherlich das väterliche System gehört dazu - und ist doch dunkel. Bevor GOTT sprach - Es werde Licht, kann ja nur Urchaos und Dunkelheit geherrscht haben. Neue Männer braucht das Land - oder das alte Modell hat ausgedient. Männer mit Ideen für eine Starke Partnerschaft - vielleicht Patchwork, aber doch mehr Verantwortung. Nicht gleich die Flucht oder der Scheidungskrieg.

Zum Glück gibt es EUCH Frauen - ihr seid doch der Lichtblick in jeder Partnerschaft und das Leben - wie Eva, die Mutter allen Anfangs. Denn EVA heisst ja übersetzt auch Leben.

Give Your Love 4Living in the New Future!

Fly away pretty flamingo ...

biogral-micha&girls
Hallo ihr Lieben,

Zitat:
Ich muss hier erkennen, dass jedoch die Mutterliebe zu ihren Kindern doch größer ist als die Beziehung eines Vaters zu seinen Kindern.


Das bezweifel ich! Männliche und Weibliche Emotionalität liegen nach meiner Erfahrung nicht weit voneinander entfernt. Die Unterschiede sind anerzogen und diese Männliche Erziehung ist falsch! Ich meine die "Indianer weinen nicht" Erziehung! Der Zwang, immer "John Wayne" der Raue zu sein! Es gibt natürlich auch einige Männer, die sind anders erzogen, aber der Mehrheit geht es wie mir! Ich habe in meiner Jugend lange gebraucht, bis ich aus den vielen falschen Klischees meine wahren Gefühle gefunden habe. Ich habe auch lange gebraucht, um zu lernen mit ihnen Umzugehen. Das ist nämlich etwas was nirgendwo gelehrt wird: "Wie gehe ich als Mann, mit meinen Gefühlen um!" Männer sind schon vom Kindesalter an trainiert ihre Gefühle zu verbergen. Das funktionieren ist wichtiger als das Empfinden. So kommt es, das Mann schließlich durch die lange praktizierte Verdrängungsroutine große Probleme hat, seine Gefühle überhaupt wahrzunehmen und wiederzufinden. Dieser Akt der Emanzipation fordert Zeit! Mann wird durch die aufgezwungene Rolle im Beruf auch immer wieder zurückgeworfen! Frauen im Beruf machen ähnliche Erfahrung und ich habe festgestellt, das viele zur Überreaktion neigen und schließlich noch härter werden, als Männer sind, aber eigentlich nicht sein wollen.

Wir sind alle auf dem Weg zu einer echten Gleichberechtigung und ich finde, hier in Deutschland sind wir schon recht weit gekommen! Es wird noch ein paar Generationen dauern und es gibt auch viele, dennen die neue Rolle und die damit einhergehende Verantwortung nicht gefällt, die lieber "John Wayne" sein wollen oder ein Kopftuch anziehen, aber es geht voran! Der rechte Weg liegt wie so oft irgendwo in der Mitte!

Gruß Heiko
Katja Wolff schreibt in ihrem Buch "der kabbalistische Baum" folgendes - ausgehend von den Sephiroths:

"Der subtilere Sinn der 10 Gebote erschließt sich erst vor dem Hintergrund der Kabbala. Wer über keinerlei kabbalistische Grundkenntnisse verfügt, der kann durch das vierte Gebot, das der Sephirah Chesed zugeordnet wird, in zermürbende Gewissenskonflikte und Schuldgefühle geraten:
"Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß dir`s wohlergehe und du lange lebst auf Erden."

Ein schlichtes , naives Gemüt müßte dies Gebot ungefähr folgendermaßen verstehen: "wenn mir meine alten Herrschaften mit ihrer Nörgelei und ihren guten Ratschlägen auf die Nerven gehen und ich nicht geduldig alles hinnehme, dann bin ich ein Sünder , der schwer büßen und früh sterben muß."

Daraus würde folgen, daß die jüngere Generation die Pflicht hätte, die Launen der Alten klaglos zu erdulden.
Sie könnte sich mit der höchst fragwürdigen Hoffnung trösten, daß man ja "zum Ausgleich dafür" eines Tages seine eigenen Kinder genauo nerven düfte, wie man selbst von seinen alten Herrschaften genervt worden ist.
Ein strafender, zürnender Gott wachte also als ewiger Garant über die Herrschaft der Alten ? Gott als Befürworter der Gerontokratie ? wie soll denn dann jemand fühlen oder handeln, dessen Vater vielleicht ein bestialischer Mörder war und dessen Mutter ihren Lebensinhalt darin erblickt, Unfrieden zwischen Freunden, Verwandten und Nachbarn zu stiften, indem sie mit Lügen und Halbwahrheiten hausieren geht ? Dann kann er doch nur mit Goethes Prometheus aufstöhnen:" Ich dich ehren? Wofür?"

Ihre Eltern sind die beiden Menschen, die so freundlich waren, Ihnen für diese Inkarnation einen Körper bereitzustellen. wenn sie Glück hatten, dann verdanken sie diesen beiden Menschen eine unbeschwerte Kindheit, eine gute Ausbildung sowie ein unerschütterliches Urvertrauen in die Kraft der Liebe und Geborgenheit. Wenn sie sehr großes Glück haben, dann können sie vielleicht sogar sagen: "selbst wenn meine Eltern nicht meine Eltern , sondern Fremde wären, würde ich gern mit diesen beiden Menschen eng befreundet sein, möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen und von ihrem reichen Erfahrungsschatz profitieren wollen." Das ist der Idealfall. Schwer abzuschätzen, wie hoch der Prozentsatz derjenigen Menschen ist, die so über ihre Eltern denken. Hundert Prozent werden es jedoch mit Sicherheit nicht sein.

Fest dürfte stehen, daß wir unseren alten Herrschaften instinktiv und intuitiv das wiedergeben, was wir von ihnen empfangen haben. -
Liebe oder Herzenskälte.

Wer seine Eltern als engstirnige Tyrannen erlebt hat, der wird sie nicht plötzlich zu lieben beginnen, sobald sie alt und hilflos werden. Wer seine Eltern dagegen als aufrichtige , wohlwollende "ältere Freunde" und als zuverlässige Berater erlebt hat, die nichts verlangten oder forderten, sich aber über jeden kleinen Erfolg , den wir hatten, ehrlich freuten, wer solche Eltern hatte, der wird nicht plötzlich aufhören, sie zu lieben, nur weil sie alt und hutzelig werden. In diesem Punkt sind wir , ob wir wollen oder nicht willige Werkzeuge und Erfüllungsgehilfen des Karmas. unser Verhalten ist der Spiegel, in den unsere alten Herrschaften blicken können, falls sie wissen wollen, wie sie sich in unserer Kindheit uns gegenüber verhalten haben. Genauso ist das Verhalten unserer Kinder einSpiegel für uns.

Demnach wäre das vierte Gebot also überflüssig oder gar Aufforderung zur Heuchelei ? Eine Aufforderung, Ehrerbietung zu heucheln, wo in Wahrheit vielleicht nur Mitleid oder gar Abneigung diesen beiden älteren Mit-Inkarnierenden gegenüber ist ?

(geht weiter)
Forum -> Liebe und Partnerschaft Forum


1, 2  Weiter
Ähnliche Themen
Tod von Freundin & Mutter
Die Wein-Mutter
Tod meiner Mutter - komme über dan Trauer schlecht hinweg
Vater unser
Vater und die Grossen Kinder
Mein bester Freund mein Vater ist tot
Niemand kommt zum Vater denn durch mich
mein Vater ist gestorben
Skeptiker und Gläubiger im Bauch der Mutter
Träume von der Mutter