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Ich denke, dass diese Zitate mit dem Thema zu tun haben:
"Words have the power to destroy or heal. When words are true and kind, they can change the world." --- Buddha
Sticks and stones can break your bones, but words can break your heart.
"Thinking is the hardest work there is, which is the probable reason so few people engage in it." --- Henry Ford
Wie ist die Reaktion auf obige Zitate?
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Salam Zaf Ad,
ich muss gestehen, das mir dazu so auf Anhieb wenig einfaellt.
Henry Fords Zitat trifft gut auf Massenverhalten zu, welches kaum intellekt- sondern vielmehr instinktgesteuert ist.
Gut nachzuvollziehen auch bei anderen Primaten, wo Alpha Maennchen, die keineswegs immer die intelligentesten Vertreter sind, Gruppen fuehren.
w.s.
Martin
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Hallo ihr Lieben,
@Zaf-ad
Nette Sprüche, aber wir gleiten damit OT.
Ein recht interessanter Aspekt dieses Themas ist zweifellos die Emanzipation, sowohl der Frau, alsauch des Mannes. An anderer stelle dieses Forums
http://www.geistigenahrung.org/ftopic21393.html
ist gerade die Rede von diesem Thema!
Erziehungsfehler wie z.B. die männliche "Indianer weinen nicht" Erziehung führen in dieser Welt zu einem massenhaften Fehlverhalten der Männer. Statt mit seinen Gefühlen zu leben und umzugehen, wird dem Mann gelehrt sie zu verdrängen! Es ist die Psychoanalyse (Macht des Unterbewußten) die uns gezeigt hat, daß dieses Verhalten falsch ist! Die uns lehrt, das es für die menschliche Gesundheit und nicht nur die Geistige, wichtig ist, zu seinen Gefühlen zu stehen! Seinen Gefühlen zu erlauben teil des Lebens zu sein und nicht sie zu Gunsten des Funktionierens immer wieder zu verdrängen.
Wenn ich das sexistische Weltbild vieler Immigranten in Deutschland sehe, dann habe ich das Gefühl, das hier zu dieser männlichen Emanzipation geradezu ein Gegenpol besteht. Ich sehe, das nicht nur Tradition und falsche Erziehung diesen Gegenpol nährt, sondern vermute das die islamische Lehre selbst diesen Fehler produziert!
Hier würde ich gerne die Frage an Zaf-ad und andere Muslime richten: Erlaubt der Islam den richtigen Umgang mit Gefühlen oder wird hier nach dem alten Menschenbild das Verdrängen gelehrt?
Gruß Heiko
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| Zitat: |
| Hier würde ich gerne die Frage an Zaf-ad und andere Muslime richten: Erlaubt der Islam den richtigen Umgang mit Gefühlen oder wird hier nach dem alten Menschenbild das Verdrängen gelehrt? |
Also meine persönliche Erfahrung:
Die "Freidenker" innerhalb des Islam trennen Kultur von Religion ganz klar ab und wenn sie dann von der Religion reden, dann merkt man das auch. Weiterhin folgendes Beispiel:
Die Beziehung zw. Mann und Frau:
30:21 Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch schuf aus euch selber, auf daß ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt.
Für viele ist die Schreibform dieses Verses der Beweis, seine Gefühle nicht zu verheimlichen, geschweige denn zu verdrängen. Wenn der Koran offen darüber spricht, so ist das kein Geheimnis und es sollte auch nach diesem Prinzip gehen.
Wenn ich aber die Traditionalisten anschaue (also die Kulturanhänger), so kann ich nur von der Schweiz und nur von der Türkei sprechen.
In der Türkei, erinnere ich mich, war es zu Kindszeiten so, dass der Mann seine Gefühle für sich behält, aber nicht verdrängt. Also ein offenes Ausleben war ein Zeichen von "Schwäche". Doch mitunter hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre sehr viel verändert. In dieser Hinsicht also: die Türkei macht Schritte nach vorn (m.E.)
Die Schweiz: ungefähr gleich. Es gibt konservative Leute, und weiterdenkende Leute. Hier ist es gemischt.
Meine bescheidenen Beobachtungen.
Wa salam!
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Hallo Zaf-ad,
vielen dank für deinen Beitrag! Das deckt sich mit meinen Beobachtungen im christlichen Bereich! Die Kirchen befreien sich zunehmend von Traditionen, die nach den Erkenntnisse der modernen Psychologie der geistigen und körperlichen Gesundheit der Menschen entgegenstehen. Die Katholische Kirche insbesondere tut sich da natürlich schwer. Die Zahl der verheirateten katholischen Priester nimmt stetig zu, die natürlich mit der Heirat exkommuniziert werden. Soweit ich weiß, ist gerade die Schweiz in der Beziehung führend. Es hat sich da wohl schon einen Parallelkirche gebildet, die sich Rom widersetzt. Vernünftig, finde ich!
http://www.futurechurch.org/languages/german/index.htm
Gruß Heiko
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