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Kapitel 19
Der Geist und die Seele
Die Entfaltung der Seele wird vom Drang zur Entwicklung vorangetrieben. - Der Drang zur Entwicklung ist die Folge des Bestrebens der Seele, dorthin zurückzukehren, von wo sie ausgegangen ist: zu Gott.
Es ist die Sehnsucht nach Gott, welche die Seele motiviert, zu Gott zurückzukehren. Damit aber die Seele zu Gott gelangen kann, muß sie sich entwickeln.
Denn die Sehnsucht allein genügt nicht. Es genügt ebenso wenig, im Erdenleben den bloßen Wunsch zu haben, von einem Ort zu einem anderen , weit entfernten Ort zu gelangen. Will jemand tatsächlich hinkommen, so muß er sich der Mühe einer Reise unterziehen. Und er muß auch wissen, wie er dorthin gelangen kann.
Die Sehnsucht muß verwirklicht, muss in die Tat umgesetzt werden. Die Seele muß den Drang der Entwicklung nicht nur verspüren, sie muß diesem Drang auch nachgeben, und sie muß wissen, was sie tun soll, damit sie die Entwicklung tatsächlich vollziehen kann.
Gott freilich erweckt in der Seele nie einen Wunsch, nie eine Sehnsucht, ohne dafür zu sorgen, daß die Seele erfährt, wie sie den Wunsch verwirklichen , ihre Sehnsucht stillen kann. er legt in sie auch das Wissen, wie sie das ihr Aufgetragene ausführen kann , und er gibt ihr die nötigen Impulse und die erforderliche Kraft.
Es ist der Geist, den Gott in der Seele nach und nach erweckt und durch den er die Seele auf ihrem langen Entwicklungsweg führt. "
nächster Abschnitt: Der Unterschied zwischen Geist und Seele
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Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar.Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.
Augustinus
http://www.portal-der-erinnerung.de/zitate-spruche/
Traurigkeit ist nicht ungesund - sie hindert uns, abzustumpfen.
George Sand
Ob es so ist, wie im folgenden Text geschildert oder anders ist, kann keiner sagen. Vielleicht werden wir es erfahren, wenn es
soweit ist.
Quelle: Das Leben in der geistigen Welt von Charles W. Leadbeater
" Es gibt zwei Klassen, die helfend einzugreifen vermögen in unsere menschlichen Angelegenheiten, und in beiden Fällen sind es Menschen wie wir, die auf einer nicht sehr entfernten Entwicklungsstufe von uns stehen. Die erste Klasse besteht aus denen, die wir Tote nennen. Wir glauben, daß sie ferne von uns weilen, aber das ist ein Irrtum. Sie sind uns im Gegenteil sehr nahe, und wenn sie auch in ihrem neuen Leben unsere physischen Körper gewöhnlich nicht sehen können, so sind ihnen doch unsere Astralkörper sichtbar, und sie kennen daher alle unsere Gefühle. Sie wissen, wenn wir in Sorge sind und wenn wir Hilfe brauchen, und manchmal sind sie in der Lage, uns helfen zu können. Hier also haben wir eine Menge Helfer, die gelegentlich in menschliche Angelegenheiten einzugreifen vermögen, gelegentlich jedoch nicht sehr häufig. Denn der Gestorbene zieht sich immer mehr in sich selbst zurück und verliert deshalb rasch die Fühlung mit den Dingen dieser Erde. Und die meist entwickelten und deshalb hilfsbereiten Menschen sind gerade diejenigen, die die Erde am raschesten verlassen müssen. Es gibt jedoch sicher Fälle, in denen Tote sich um menschliche Angelegenheiten gekümmert haben; solche Fälle sind vielleicht sogar zahlreicher als wir annehmen; denn in vielen derselben besteht die Hilfe darin, einem noch auf der physischen Ebene lebenden Menschen einen Gedanken einzugeben, und er ist sich der Herkunft seiner glücklichen Inspiration nicht bewußt. manchmal ist es für den Toten zweckdienlich, sich zu zeigen, und nur dann werden wir, die wir so blind sind, uns seines liebevollen Gedenkens bewußt. Zudem kann er sich nicht immer willkürlich zeigen. es kann oft vorkommen, daß er uns zu helfen versucht, aber er kann es nicht tun, weil wir überhaupt nichts von seinem Anerbieten wissen. Es gibt jedoch solche Fälle, und einige davon finde sich in meinem Buche "Jenseits des Todes" aufgezeichnet.
Die zweite Klasse von Menschen, in der sich Helfer finden, besteht aus jenen, die schon während ihres Lebens bewußt auf der Astralebene wirken können - oder, wir sagen vielleicht besser, während sie noch ihren physischen Körper besitzen; denn die Wörter "lebend" und "tot" werden im gewöhnlichen Sprachgebrauch in Wirklichkeit lächerlich falsch angewendet.
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Fortsetzung:
Wir sind es, die in diesem physischen Stoff verstrickt, im dunkeln und widerlichen Dunst des Erdenlebens begraben, durch den dichten Schleier für so viel Licht und Glanz um uns herum blind gemacht sind - sicher sind wir die eigentlichen Toten, nicht jene, die unter uns sind, nachdem sie die Last des Fleisches abgeworfen haben, strahlend und freudig, stark und so viel leistungsfähiger als wir.
Diejenige, die schon während ihres Aufenthaltes in der physischen Welt gelernt haben, ihren Astral- und in einigen Fällen auch ihren Mentalkörper zu benützen, sind gewöhnlich die Schüler der oben genannten Adepten. Sie können nicht die Arbeit tun, die der Meister verrichte; denn ihre Kräfte sind noch nicht entwickelt; sie können noch nicht frei auf jenen hohen Ebenen wirken, auf denen er so wunderbare Erfolge erzielt; aber sie können auf niedrigeren Ebenen etwas leisten, und sie sind dankbar, auf irgendwelche Art dienen zu können, die er für sie am besten hält, und solche Aufgaben auf sich nehmen, die im Bereich ihrer Kräfte stehen. So kommt es manchmal vor, daß sie menschlichen Kummer oder Leiden bemerken, die sie erleichtern können, und sie tun gern, was ihnen möglich ist. Sie können oft sowohl den Lebenden wir auch den Toten helfen; aber man muß stets bedenken, daß sie unter gewissen Bedingungen wirken. Wenn einem Menschen solche Kräfte und Schulung zuteil werden, geschieht es unter Vorbehalt. Er darf sie nie zu eigennützigen Zwecken gebrauchen, sie niemals vorführen, um Neugierde zu befriedigen, sie nie benützen, um in den Angelegenheiten anderer zu schnüffeln. Er darf nie das geben, was man in spiritistischen Seanchen als Test bezeichnet - das heißt, er darf nie etwas tun, das auf der physischen Ebene als Phänomen gelten könnte. Er vermöchte, wenn er es wollte, einem Toten eine Botschaft zu überbringen; aber er würde seine Befugnis überschreiten, wollte er dem Lebenden eine Antwort des Toten übermitteln, falls dies nicht auf spezielle Anordnung des Meisters geschähe. Diese Schar der unsichtbaren Helfer bildet also kein Detektivbüro oder eine astrale Auskunftsstelle, sondern sie erfüllt einfach und ruhig die ihr zugeteilten Aufgaben oder solche, die ihr in den Weg kommen.
Wir wollen sehen, wie es einem Menschen möglich ist, solche Arbeit zu tun und solche Hilfe zu leisten, wie wir es beschrieben haben, so daß wir verstehen lernen, wo die Grenzen dieser Macht sind, und daß wir erkennen können, wie wir selbst diese Macht bis zu einem gewissen Grade erreichen können. Wir müssen uns zunächst vor Augen halten, wie ein Mensch seinen physischen Körper während des Schlafes verläßt. Er läßt ihn zurück, damit er sich vollständig ausruht; aber der Mensch selbst, die Seele, bedarf keiner Ruhe, denn sie kennt keine Ermüdung. Nur der physische Körper wird müde. Wenn wir von geistiger Müdigkeit sprechen, ist dies in Wirklichkeit eine Wortverdrehung ; denn das Gehirn ist müde, nicht aber der Geist. Der Mensch benützt also während des Schlafes einfach seinen Astralkörper an Stelle seines physischen Körpers, und nur dieser schläft, aber nicht der Mensch selbst. Wenn wir einen schlafenden Wilden mit hellseherischem Blick betrachten, so werden wir wahrscheinlich finden, daß er selbst beinahe so fest schläft wie sein Körper - daß er nur wenig Bewußtsein im Astralkörper hat, den er bewohnt. Er kann sich nicht aus der unmittelbaren Nähe des schlafenden physischen Körpers entfernen, und wollte man versuchen, ihn wegzuziehen, so würde er mit Schrecken erwachen.
Wenn wir einen zivilisierten Menschen betrachten, so bemerken wir einen großen Unterschied. In diesem Falle ist der Mensch keineswegs unbewußt in seinem Astralkörper, sondern er denkt ganz lebhaft. Trotzdem nimmt er vielleicht von seiner Umgebung nicht viel mehr Notiz als der Wilde, obschon dies nicht aus demselben Grunde geschieht.
Der Wilde ist unfähig zu sehen; der zivilisierte Mensch ist so sehr in seinem eigenen Denken vertieft, daß er nicht sieht, obschon er könnte. Er hat die Gewohnheit einer langen Reihe von Leben hinter sich, während welcher die astralen Fähigkeiten nicht benützt wurden; denn dies Fähigkeiten wuchsen allmählich innerhalb einer Schale, ähnlich dem Wachstum eines Hühnchens im Ei. Die Schale wird aus der großen Masse egozentrisches Denkens gebildet, in der der gewöhnliche Mensch so hoffnungslos begraben ist. Welcher Art auch die Gedanken gewesen sein mögen, die ihn während des vergangenen Tages beschäftigten, so fährt er gewöhnlich damit fort, wenn er einschläft, und auf diese Weise ist er mit einer so dicken selbst geschaffenen Wand umgeben, daß er tatsächlich nicht weiß, was draußen vor sich geht. Gelegentlich kann ein heftiger Anstoß von außen oder ein eigener starker Wunsch in seinem Innern diesen Nebelschleier für kurze Zeit zerreißen und ihm ermöglichen, einen bestimmten Eindruck zu gewinnen; aber sogar dann schließt sich der Schleier fast sofort wieder, und er träumt weiter dahin wie zuvor.
Kann er geweckt werden, werden Sie fragen. Ja, das kann auf vier verschiedene Arten geschehen. Erstens wird in der fernen Zukunft die langsame aber sichere Evolution des Menschen den Nebelschleier unzweifelhaft auflösen. Zweitens kann der Mensch selbst, nachdem er die Tatsachen erfaßt hat, durch ständige , unablässige Anstrengung den Neben von innen her vertreiben und allmählich die Trägheit überwinden, die durch lange Zeiten der Untätigkeit entstanden ist. Er kann vor dem Einschlafen den Entschluß fassen zu versuchen, beim Verlassen des Körpers aufzuwachen und etwas zu sehen. Dies ist einfach eine Beschleunigung eines natürlichen Vorganges, und es wird kein Schaden daraus entstehen, wenn der Mensch vorher seine gesunden Menschenverstand und die moralischen Eigenschaften entwickelt hat. Wenn diese unzulänglich sind, kann es ihm schlecht gehen; denn er setzt sich einer doppelten Gefahr aus. Er kann die Kräfte mißbrauchen, die er erworben hat, und er kann von Furcht übermannt werden in Gegenwart von Mächten, die er weder verstehen noch beherrschen kann. Drittens kommt es manchmal vor, daß ein Unfall oder ein ungesetzlicher Gebrauch magischer Zeremonien den Schleier derart zerreißt, daß er sich nie wieder ganz schließen kann. In einem solchen Falle kann der Mensch dem Zustand überlassen bleiben, den Frau Blavatsky in der Erzählung "Ein verhextes Leben" oder Lord Bulwer Lytton in seinem packenden Roman "Zanoni" so gut beschrieben hat. Viertens kann ein Freund , der den Menschen gründlich kennt und ihn für fähig hält, den Gefahren auf der Astralebene zu begegnen und dort gute , selbstlose Arbeit zu leisten, von außen her auf diesen Schleier einwirken und den Betreffenden allmählich für seine höheren Möglichkeiten aufrütteln. Er wird diese aber nie tun, wenn er seines Mutes und seiner Hingabe nicht ganz sicher ist, wenn er nicht bestimmt weiß, daß er die nötigen Eigenschaften für wirksame Arbeit besitzt. Wenn er in jeder Hinsicht als geeignet befunden wird, kann er aufgefordert werden, sich der Schar der Helfer anzuschließen.
Gehen wir nun zu der Arbeit, die solche Helfer tun können. Ich habe in dem Buch " Unsichtbare Helfer" manches Beispiel dafür gegeben. Deshalb will ich jene Erzählungen hier nicht wiederholen, sondern Ihnen lieber einige Hauptideen darüber geben, was für verschiedene Arten von Arbeit gewöhnlich ausgeführt werden. Die Hilfe zerfällt natürlicherweise in mancherlei Zweige, und der größte Teil ist durchaus nicht physischer Art.
vielleicht teilen wir sie am besten ein in Hilfe für die Lebenden und Hilfe für die Toten. Eine verhältnismäßig leichte Aufgabe ist das Spenden von Trost und Erleichterung in Kummer und Krankheit. Diese Hilfe kann beständig geleistet werden, ohne daß jemand weiß, von wem sie stammt.
Oft bemühten sich die Helfer, Streitigkeiten zu schlichten - eine Versöhnung zwischen denen herbeizuführen, die lange Zeit infolge von Meinungsverschiedenheiten getrennt waren. Manchmal gelang es, die Menschen vor einer großen Gefahr zu warnen, in der sie schwebten, und so einen Unfall zu verhindern. Es kam vor, daß das sogar hinsichtlich rein materieller Angelegenheiten geschah, obschon gewöhnlich nur vor moralischen Gefahren gewarnt wird. Es war gelegentlich erlaubt, jemandem , der eine unmoralisches Leben führte, eine ernste Warnung zukommen zu lassen und ihn auf diese Weise zur Umkehr zu bewegen. Wenn die Helfer wissen, da ein Freund in besonderer Not ist, werden sie versuchen, ihm darin beizustehen und ihm Kraft und Trost zu spenden.
Auch bei großen Katastrophen können diejenigen oft viel wirken, von deren Arbeit die Außenwelt nichts weiß. Es ist manchmal erlaubt, einen oder wenige Menschen zu retten, und daher kommt es, daß wir in Berichten von Massenzerstörungen hin und wieder von anscheinend ans Wunderbare grenzenden Rettungen hören. Aber dies ist nur dann der Fall, wenn sich einer unter den Gefährdeten befindet, der nicht auf diese Art sterben soll, einer , der dem göttlichen Gesetze nichts schuldet, das auf diese Weise beglichen werden kann. In der großen Mehrzahl der Fälle kann höchstens eine Anstrengung gemacht werden, den Bedrängten Kraft und Mut einzuflößen, damit sie dem Unabwendbaren begegnen können und nachher die Seelen abzuholen, wenn sie auf der Astralebene ankommen, und sie dort bewillkommenen und ihren beizustehen. "
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http://www.amazon.de/Zanoni-spiritu.....lwer-Lytton/dp/3897674181
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Kurzbeschreibung
Zanoni ist ein okkultes (lat. occult = verborgen) Werk im besten Sinne: Es enthält wertvolles und seltenes Material. Im Mittelpunkt dieses fantastischen Romans aus der Zeit der französischen Revolution steht die geheimnisvolle Bruderschaft der Rosenkreuzer.
Folgt man der Ansicht seines Verfassers, so ist das Buch nicht nur eine spannend zu lesende Geschichte, sondern auch eine Einweihungsschrift, die dem ernsthaft Suchenden Einblicke in spirituelle Geheimnisse gewährt. |
| Zitat: |
Zanoni berichtet alles zusammengenommen von dem Weg der Macht der Rosenkreutzer und ihren ambitiösen Versuchen das ewige Leben zu beherschen.
Der Autor setzt sich in philosophischer Weise mit dem Gedankengut Platos auseinander das dann fast in die Philosophien Rudolf Steiners mündet,der allerdings erst 50 Jahre später auf die Erde kam.
Der Anfang macht eine Geschichte um einen verarmten Musiker der die Weisheit der Welt sucht und schließlich von einem Wissenden unterwiesen wird die geheimen Zugänge zum Erdinneren zu finden.
Bei erscheinen des Buches 1842 vielleicht noch glaubhaft, heute begeistert nur noch die Spannung und der Aufbau der Geschichte die ähnlich wie "in der Schatten des Windes" verläuft. Das tut sie aber dafür meisterhaft. |
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Den Roman gibt es wirklich.
http://www.benu-verlag.de/Zanoni.htm
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Das Buch spielt in der Zeit der französischen Revolution und erzählt von der Liebe zwischen der schönen Sängerin Viola Pisani und dem geheimnisvollen Magier Zanoni, - und von Glyndon, dem glücklosen Adepten, der in den Bann des sogenannnten "Hüters der Schwelle" gerät, jenes gefährlichen Wächters der Tore der unsichtbaren Welt, der als dunkle Einheit die unerlösten karmischen Folgen vergangener Handlungen verkörpert und dem sich der Einweihungsneuling stellen muss, um Zugang zu höheren Geheimnissen zu erlangen. Das Thema, das Bulwer-Lytton in seinem Roman aufgreift, ist heute so aktuell wie vor mehr als 160 Jahren, geht es doch um die Suche des Menschen nach Unsterblichkeit und nach der Erkenntnis des wahren geistigen Ichs, die sich durch die Einweihung in Geheimnisse, die dem gewöhnlichen Menschenverstand nicht erfahbar sind, vollzieht.
Folgt man der Ansicht seines Verfassers Edward Bulwer-Lytton und der zahlreicher Interpreten, so ist das Buch nicht nur eine spannend zu lesende Geschichte, sondern zugleich eine okkulte Einweihungsschrift, die dem ernsthaft Suchenden Einblicke in spirituelle Geheimnisse gewähren und ihm dadurch eine Hilfe auf dem Weg zum Magnum opum sein kann, – dem hohen Werk der alchemistischen Adepten oder dem so viele Bezeichnungen tragenden Stein der Weisen, von dessen rechtem Namen im magischen Sinn, der sein wahres Wesen offenbaren würde, gesagt wird, dass alle Philosophen lieber sterben würden, als den Stein mit diesem wahren Namen zu benennen. |
suchwort: zanoni roman
http://www.lohengrin-verlag.de/Zanoni.htm
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Nicht Unwissenheit, sondern mehr Wissen
Seitdem Bulwer-Lytton-Lytton seinen Roman „Zanoni“ geschrieben hat, sind eineinhalb Jahrhunderte vergangen. Ihre Aktualität hat seither zugenommen. Fragt man sich, wieso es heute eine solche Unmenge von Filmen gibt, die schaurige geistige Ereignisse oder Science Fiktion zum Inhalt haben, man denke hier zum Beispiel an die Filme eines Stephen King oder der von dem Crowley-Schüler Giger ausgestatteten „Alien“-Filme, so erkennen wir diese Filminhalte als geistige Schwellenerlebnisse. Die Filme bieten allerdings zumeist keine Hilfen zur Verarbeitung dieser Erlebnisse. Harrison weist in seinen erwähnten Vorträgen darauf hin, dass die Menschen zwei Möglichkeiten haben, die Schwelle zu überschreiten: bewußt oder unbewußt. Gehen sie unbewußt und ohne Unterscheidungsvermögen und Geistesgegenwart über die Schwelle, dann wäre es besser, „am Delirium tremens zu sterben, als unter den Einfluß der Tausend und Ein trüglichen Gespenster zu geraten, welche den Rückweg in die Sinnenwelt besetzen.“ (Harrison, S.41) „Wenn `wenig wissen eine Gefahr ist´, liegt das Gegenmittel sicher nicht in Unwissenheit, sondern in mehr Wissen.“ (Harrison, S. 7) |
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