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Demokratie im Islam gefragt ?












Es ist klar, daß sich Gesellschaften wandeln. Wird die Theokratie im 21. Jahrhundert zu einer Demokratie werden können ? Nichts bleibt, wie es ist und Menschen werden zwar ihre Meinungen äußern, aber die große Politik wird von den führenden Kräften eines Landes gemacht.
Fast möchte man sich wünschen, die Welt in 100 Jahren zu sehen, die Wandlungen mit erleben zu können. So hat jeder Mensch seine Visionen für die Zukunft. Aber Wandel wird sein. Davon bin ich überzeugt. Nur, wie es letztlich sein wird, das wissen wir nicht.


http://www.yenivatan.com/tuerkei-oe.....n-Fordert-Demokratie.html

Wir schreien klar und deutlich: "Wer islamische Despotien verteidigt, fälscht Gottes Wort"
Faktum: Wer über den Islam sprechen will, muss zunächst deutlich machen, was genau er darunter versteht. Muslime unterscheiden zwischen dem traditionellen Islam, der im auf den Sitten und Gebräuchen des Nahen Ostens beruht, und dem wahren Islam, der im Koran festgehalten ist und durch den Propheten Mohammed verkündet wurde. Bis heute übersieht der Westen diese Unterscheidung, die von den Muslimen selbst als Dilemma empfunden wird. Zumindest bis zum schrecklichen Terroranschlag am 11. September 2001 hat der Westen nur sein kurzfristiges politisches Kalkül im Blick gehabt und dieses Dilemma nicht gesehen. Dabei stimmt es: Betrachten wir heute die islamischen Gesellschaften unter dem Aspekt "Demokratie" oder "Menschenrechte", bietet sich kein positives Bild. Besonders dem Nahen Osten, der Kernregion des Islams, kann in Fragen der Menschenrechte kein gutes Zeugnis ausgestellt werden. In diesen Ländern wird der Wert des Menschen verschleudert. Seine Vortrefflichkeit, seine Ehre, Freiheit und seine Rechte kommen nur noch in Gedichten, nur noch in der schöngeistigen und mystischen Literatur vor. Die Zeitungen vom 17. Juni 2002 berichteten unter der Schlagzeile Reaktionäre Grausamkeit von einem unmenschlichen und unbegreiflichen Vorfall. Er ereignete sich in einem berühmten islamischen Land, in Saudi-Arabien: Als sich einige Frauen vor einem Gebäudebrand retten wollten und auf die Straße liefen, wurden sie von den Gewalttätern, die sich "Religionspolizisten" nennen, mit Schlägen zurückgejagt. Der Grund: Sie waren nicht verschleiert. Sie kamen alle ums Leben.

Jeder Mensch, der in eine Religion hineingeboren wurde und von ihr in seinem tiefsten Herzen davon überzeugt ist, wird sie nicht ändern. Da werden auch Dialoge nichts daran ändern. Das Einzige wird sein, daß ein Jeder den anderen Menschen verstehen lernt. Sich hineinfühlen, was da in ihm vor sich geht. Es wird nicht mehr und nicht weniger sein. Aber, wie es jetzt in einem Bericht im tv hieß, es beginnt bereits, daß sich jeder Gläubige wohl wieder in seine Niesche zurück zieht. Man hat sich beschnuppert, hat erfahren wie der andere Mensch denkt und sich seiner Sichtweise besonnen und bemerkt, daß es in manchen Themen gravierende Unterschiede gibt und eingesehen, daß sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern wird. Hat die Multi-Kulti-Gesellschaft versagt ? Weltweit ? Diese Fragen stellen sich immer mehr Menschen. Wie wird es weiter gehen ?

http://www.yenivatan.com/tuerkei-oe.....n-Fordert-Demokratie.html

Zitat:
Grausame Taten wie diese, welche die Menschenwürde missachten, prägen leider das Bild des Islams weltweit. Diejenigen, die Wissenschaft und Bildung achten, wissen allerdings, dass es im Islam eine innere Wahrheit gibt. Bedauerlicherweise hat das Sichtbare in Form des traditionellen Islams das Wahre aus dem Leben verdrängt, also den Islam des Korans.
In den islamischen Ländern wird der Mensch Regeln geopfert, die Tradition zu einem unantastbaren Tabu gemacht haben. Denn in diesen Ländern hat man das koranische Prinzip "Die Religion ist für den Menschen geschaffen" ins Gegenteil verkehrt. Es wurde daraus: "Der Mensch ist für die Religion geschaffen."
Die islamischen Länder sind zwar von ihren früheren Kolonialherren unabhängig, aber nicht frei geworden. Die Unabhängigkeit nutze lediglich den Despoten im Lande. Das Joch der Unterdrückung blieb bestehen und belastet die Menschen heute mehr denn je. Man vergaß, dass die Unabhängigkeit eines Landes durch die Freiheit des Individuums vervollständigt werden muss. Der einzige Weg dorthin ist die Installierung einer laizistischen Regierungsform. Die Methode,, Demokratisierung durch Krieg", welche die amerikanische Regierung im Irak anwenden will, ist dagegen weder menschenwürdig nicht erfolgversprechend.
Die Veränderung kann nur aus der islamischen Welt selbst kommen. Wenn wir die tabuisierenden Traditionen und die vorsätzlichen Irrwege beiseite lassen und den Islam aus der Sicht seiner Hauptquelle, des Korans, betrachten, gibt es durchaus einen Silberstreif am Horizont. Dabei ist bemerkenswert, dass bei der Einführung der Werte des Korans im Leben, die für die Entwicklung der Menschheit notwendig sind, die westlichen, nichtmuslimischen Gesellschaften weiter fortgeschritten als die islamischen sind. Und auch dies ist eine Tatsache: Mit jedem Tag wird dieser Abstand zum Nachteil der Islamischen Welt großer.


suchwort: von der theokratie zur demokratie

Wie werden wir also in der Zukunft miteinander umgehen können ? Wie reif sind wir für ein friedliches Zusammenleben ?
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