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Die Geschichte der Homosexualität












Gar nicht so neu und immer wieder führt es zu hitzigen Diskussionen.

http://www.myfreedom.de/content.php?id=2

Zitat:
3.1 Männerliebe im Antiken Griechenland

In den patriarchalisch geprägten Kulturen der europäischen Antike war Homosexualität auf unterschiedlichste Art und Weise in das gesellschaftliche Leben integriert! Im antiken Griechenland ist Homosexualität in einer besonderen Form der Päderastie, also der Knabenliebe, bekannt. Die Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft war sehr gering. Nur so genannte „Hetären“ durften mit einem Mann eine Beziehung eingehen. Hetären sind Frauen, welche genug Bildung hatten, um dem Mann ebenbürtig zu sein und ihm sexuell zur Verfügung stehen. Ein Mann führte damals hauptsächlich eine Beziehung mit einem heranwachsenden Jungen, da er im Gegensatz zur Frau die gefragte Formbarkeit für die Erziehung bot. Da es damals als normal galt, hinterfragte es, wie in der heutigen Zeit auch, kaum jemand. Diese Form der männlichen Homosexualität wird auch von bildender Kunst und Literatur in ausführlichen Darstellungen und Beschreibungen wieder gegeben.
Die Beziehung zwischen einem Mann und einem Knaben unterteilte sich in eine aktive und eine passive Seite. Die aktive Seite ist der Sex mit dem Knaben, bei dem er weder physische Lust empfinden, noch am Vergnügen des Mannes Freude empfinden durfte, sondern beim Höhepunkt des Mannes eine Befriedigung darin zu finden, dass er dem Mann Vergnügen machte. Und auch das nicht zu voreilig und nicht zu missmutig. Der passive Teil betrifft den Charakter des Knaben, welcher weibliche Eigenschaften wie Schüchternheit, Ergebenheit und Hilfsbedürftigkeit mit sich bringen sollte. Der aktive Teil ist also männlich und die passive Seite weiblich. Das ist der Ausdruck einer bisexuellen Natur! Und genau diese Natur machte die weiträumige Existenz von Homosexualität im alten Griechenland erst möglich!
Homosexualität wurde in Form von Knabenliebe toleriert und war in der damaligen Gesellschaft eine erstrebenswerte Art, sexuelle und menschliche Beziehungen einzugehen. Umso überraschender, dass eine homosexuelle Beziehung zwischen zwei gleichaltrigen Männern nicht akzeptabel war. Das liegt daran, dass in so einem Fall die Ausgewogenheit der bisexuellen Natur nicht gewährleistet war, nämlich kein weiblicher passiver Teil in einer gleichaltrigen Beziehung zweier Männer geleistet war. So genannte Tunten (ja, die gab es damals auch schon) wurden ins Lächerliche gezogen und galten nicht als weiblicher Teil, da sie nicht die von der Natur ausgehenden Bedingungen erfüllten, worunter eben auch Ergebenheit und Hilfsbedürftigkeit fällt.


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Heute auch in www.3sat.de/kulturzeit behandelt.
http://www.kinofenster.de/filmeundt.....chte_der_homosexualitaet/

Zitat:
Die Anfänge
In der Antike gab es den Begriff der Homosexualität noch nicht. Allerdings waren bei den Griechen Beziehungen zwischen älteren und zumeist jüngeren Männern weit verbreitet. In der so genannten Päderastie war der ältere Liebhaber für die intellektuelle, charakterliche und oft sogar militärische Ausbildung seines Geliebten verantwortlich. Das homophile Verhältnis endete, wenn der Jüngling zum Mann herangereift war und ehefähig wurde. Dass die Päderastie überhaupt soziale Akzeptanz finden konnte, hängt mit den disparaten Verhältnissen in einer durchschnittlichen griechischen Ehe zusammen: Die Frau war in der Regel ungebildet, ausschließlich für den Haushalt und die Erziehung der Kinder zuständig und trat nie öffentlich an der Seite ihres Gatten in Erscheinung. Der zeigte sich lieber in Gesellschaft einer gebildeten Hetäre (Freudenmädchen im antiken Griechenland) oder eines Jünglings.



Von der Sünde zur Straffreiheit
Zu Beginn des 4. Jahrhunderts wird Homosexualität als Sünde angesehen und die betreffenden Menschen zu Außenseitern gemacht. Das Christentum berief sich dabei auf das Alte Testament. Die Schrift bestimmt die geschlechtliche Vereinigung zwischen Mann und Frau als Schöpfungsplan zur Fortpflanzung und verurteilt die fleischliche Lust. Eine erste radikale Wende in der Einstellung gegenüber Homosexuellen erfolgt 1804 in Frankreich. Kaiser Napoleons neues Gesetzbuch "Code civil des Française" gewährt der gleichgeschlechtlichen Liebe erstmals absolute Straffreiheit, solange dabei die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Hinter diesem Gesetz stecken die französischen Enzyklopädisten und Vertreter der Aufklärung wie Voltaire, Montesquieu, Mably, Morelly und Condorcet.
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