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Rezension - Freude am Schönen












Freude am Schönen von Hermann Hesse

"Der Mensch , so wie ihn Gott gedacht und wie die Dichtung und Weisheit der Völker ihn manche tausend Jahre lang verstanden hat, ist geschaffen mit einer Fähigkeit, sich zu freuen an Dingen, auch wenn sie ihm nichts nützen, mit einem Organ für das Schöne. An der Freude des Menschen am Schönen haben stets Geist und Sinne im gleichen Maße teil, und solange Menschen fähig sind, sich mitten in den Drangsalen und Gefährdungen des Lebens solcher Dinge zu freuen: eines Farbenspiels in der Natur oder einem gemalten Bilde , eines Anrufes in den Stimmen der Stürme und des Meeres oder einer von Menschen gemachten Musik, solange ihnen hinter der Oberfläche der Interessen und Nöte die Welt als Ganzes sichtbar udn fühlbar werden kann, worin vom Kopfdrehen einer spielenden Katze bis zum Variationsspiel einer Sonate, vom rührenden Blick eines Hundes bis zur Tragödie eines Dichters ein Zusammenhang , ein tausendfältiger Reichtum an Beziehungen , Entsprechungen, Analogien und Spiegelungen besteht, aus deren ewig fließender Sprache den Hörern Freude und Weisheit , Spaß und rührung zuteil wird, - solange wird der Mensch seiner Fragwürdigkeiten immer wieder Herr werden und seinem Dasein immer wieder Sinn zuschreiben können, denn der Sinn ist ja eben jene Einheit des Vielfältigen, oder doch jene Fähigkeit des Geistes, den Wirrwarr der Welt als Einheit und Harmonie zu ahnen."
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Aus Angst vor scheinheiliger "Werkgerechtigkeit" übersehen viele Christen die Tatsache, daß die Bibel sehr wohl eine himmlische Belohnung für gute Taten in Aussicht stellt.

Den Himmel und das ewige Leben kann man sich nicht durch gute Taten verdienen. Es sind Gnadengeschenke an denjenigen, der an Jesus Christus glaubt.

Trotzdem, so Wilkinson, wird es im Himmel einen Unterschied geben zwischen solchen Menschen, die in ihrem Leben viel Gutes getan haben und solchen, die weniger gute Werke aufzuweisen haben. Er belegt dies überzeugend anhand zahlreicher Bibelstellen, die man normalerweise leicht "überlesen" kann.

Ein schönes Buch; wenn man es durchgelesen hat, bekommt man ein Gefühl dafür, daß letztlich alles im Leben einen Sinn hat. Nichts ist vergeblich.


Mit Gott zu sprechen, fällt heutzutage vielen Menschen zunehmend schwer. Dabei hat mittlerweile sogar die Medizin festgestellt, daß während des Gebets im menschlichen Körper positive Veränderungen vor sich gehen. Von den geistig-geistlich-seelischen ganz zu schweigen. Trotzdem finden viele Menschen nicht die richtigen Worte. <br />Eine Auswahl der schönsten Gebete findet sich in diesem Bändchen, herausgegeben von Michael Othmer. Der junge Theologe deckt mit seiner Zusammenstellung ein breites Spektrum an Gebetsanliegen und -formen ab. Ein wunderschönes Buch, in seiner Sprache bisweilen von einer geradezu lyrischen Verdichtung, authentisch, ehrlich, ungekünstelt. Jedes Gebet in diesem Buch erweist sich bei genauer Betrachtung als eine Annährung an Gott, als eine Bewegung der Seele hin zu dem, der immer zuhört und immer ansprechbar ist. Schritt für Schritt stellt sich beim Lesen dieses Buches beinahe unmerklich ein gesteigertes Gottvertrauen ein, und man entwickelt ein instinktives Gespür dafür, wie man mit Gott sprechen sollte: Ehrlich. Einfach nur ehrlich.



Mit dem guten Vorsatz, mal wieder herzhaft abzulachen, habe ich dieses Buch zu lesen begonnen.
Allein schon dieser herrliche Schwachsinn auf dem Umschlag hinten drauf: "Dieses Buch ist ein gutes Buch. Der Verfasser hat es selbst geschrieben." Da muß man erst mal drauf kommen. Über so was kann ich tagelang lachen. Da wird unter dem Deckmäntelchen einer naiven Lobhudelei die Terrorherrschaft der Logik im Klo runtergespült, und eine Anarchie der Kreativität bricht durch, die einfach alles auf den Kopf stellt. Genial!

So ging es dann ungefähr die ersten 50 Seiten. Und plötzlich wird das Buch ungeheuer traurig. Da liest man von einem musikalischen, hochtalentierten, sensiblen Pubertierenden, der mit einer Welt konfrontiert wird, die einfach nur dumm und bösartig ist. Natürlich flüchtet er in Drogen. Aber das Zeug löst auch keine Probleme.

Das Problem bleibt: Eigentlich ist in diesem Weltsystem kein Platz für hochtalentierte, kreative, sensible Menschen. Seine Erinnerungen daran, wie er während eines Praktikums auf einer Baustelle behandelt wurde - das ist zutiefst deprimierend.

Da hat einer nun Talent, aber in dieser Welt zählen nur Geld und Macht. Seine Enttäuschung sucht sich ein Ventil in Albernheit. Und damit hat er dann plötzlich Erfolg. Daß er ein guter Jazz-Pianist ist, scheint niemanden zu interessieren. Aber wenn er den Blödmann spielt, lachen sich die Leute krank, und die Kasse klingelt.

Ich weiß nicht, wie er das verkraftet. Ich denke mal, sein anarchischer Humor ist zugleich eine Offensiv- und Defensiv-Waffe. Schneider läßt die Welt in den Spiegel ihrer eigenen Schwachsinnigkeit blicken und amüsiert sich darüber, daß
die Welt sich darüber amüsiert. Anders kann man wohl nicht überleben.



Wenn man eine Botschaft unter's Volk bringen will, tut man ja wohl gut daran, sie in eine Liebesgeschichte zu verpacken.
Die Botschaft dieses Films lautet: Freue Dich über das Privileg, ein Mensch sein zu dürfen!

Da die meisten Dinge sich am besten erklären lassen, wenn man sie mit ihrem Gegenteil kontrastiert, werden hier in diesem Film die Erfahrungsmöglichkeiten eines Menschen mit denen eines Engels verglichen. Dabei schneidet der Mensch eindeutig besser ab.

"Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne (=Engel), daß die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen." (1 M 6, 1.2)

Auf diese Bibelstelle gehen letztlich alle Geschichten zurück, die von Engeln handeln, die sich in Menschenfrauen verlieben. Wenig später heißt es in der Bibel, daß so etwas auch später immer wieder geschah. "Stadt der Engel" spielt mit dem Gedanken, was passieren würde, wenn auch heute noch Liebesgeschichten zwischen Engeln und Menschenfrauen stattfänden.

Der Engel wird aus Liebe zu einer Menschenfrau selbst ein Mensch. Die Frau stirbt. Der Engel muß Mensch bleiben. Es gibt kein Zurück für ihn.

Ein trauriges Ende?

Überhaupt nicht. Sondern ein hoffnungsvolles. Das menschliche Leben mit seinen Höhen und Tiefen liegt nun vor dem ehemaligen Engel. Er hat auf alle Möglichkeiten verzichtet, die ein Engel hat. Dafür stehen ihm aber alle Möglichkeiten offen, die sich einem Menschen bieten. Und das sind ein Vielfaches mehr.

Der Film deutet an: Der Engel wird alle Höhen und Tiefen des Mensch-Seins voll auskosten. Und der Zuschauer wird, ohne daß er es recht merkt, aufgefordert, dasselbe zu tun: Sei dankbar, daß Du ein Mensch sein darfst!

(Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Klar hab' ich auch geheult bei diesem Film. Aber sobald die Tempotücher in der Mülltonne sind und der Verstand wieder einsetzt, muß man sich ja fragen, was das ganze sollte. Und dies ist meine Antwort.)






und mehr - siehe Link
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Jesus lebt!, 26. September 2004
Die besten Bücher sind oftmals diejenigen, die ohne Rücksicht darauf geschrieben worden sind, was "die Leute" sagen werden.
Ungeschminkte Wahrheit und Authentizität schaffen eine Glaubwürdigkeit, die zwar mit dem Preis eines hohen Risikos verbunden ist, des Risikos nämlich, Häme und Befremden bei manchen Lesern hervorzurufen. Aber wer unvoreingenommen liest oder sogar eigene Erfahrungen auf dem Gebiet gemacht hat, von dem dieses Buch handelt, der wird den Mut zur Wahrheit, den Susanne Reddig an den Tag legt, wirklich zu schätzen wissen.

Hier erzählt eine Frau ihre Geschichte, die sicherlich den Rahmen dessen sprengt, was die meisten Menschen sich gerade so eben noch vorstellen können: Ausgehend von einer atheistischen Grundhaltung, stolpert die Autorin in die Esoterik hinein und macht Erfahrungen, die den Beweis dafür liefern, daß es die unsichtbare Welt wirklich gibt. Sie erlebt Dinge, die nur der für unglaubwürdig halten kann, der nicht wirklich weiß, wovon die Rede ist. Aber diese Erfahrungen haben ihren Preis. Es geht ihr zunehmend schlechter. Endlich entschließt sie sich dazu, dem Rat zu folgen, den ihr eine Christin gibt, die selbst in den Okklutismus verstrickt gewesen war: Sie betet zu Jesus. Falls es ihn gibt, so möge er ihr helfen.

Er tut es. Er erscheint ihr in einer Vision, die einen neuen Menschen aus ihr macht.

Solche Geschichten werden normalerweise nur den engsten Freunden erzählt. Susanne Reddig hat sich aber entschlossen, ihre Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Es ist eine Geschichte, die allen Mut macht, die selbst am Ende der Sackgasse Esoterik angelangt sind und für die es nur eine Rettung geben kann: Jesus Christus.

Gleichzeitig ist dies Buch auch ein unbedingtes Muß für alle Christen, die schon immer Christen waren und keine eigenen Erfahrungen mit der Esoterik haben. Diesen Menschen wird das Buch helfen, okkultismusgeschädigten Menschen die Hand zu reichen und sie aufzufangen. - Was ohne ein Minimum an Grundkenntnissen sehr schwer wäre.

Abgerundet wird das Buch durch einen hilfreichen Anhang mit wertvollen Hinweisen für esoterikgeschädigte Menschen, die sich in einer ähnlich bedrückenden Situation befinden wie Susanne Reddig vor ihrem folgenreichen Gebet und ihrer Hinwendung zu Jesus Christus. Es kann nur einen Ausweg geben. Susanne Reddig zeigt ihn.

Dieses spannend geschriebene Lebenszeugnis liefert, so beklemmend es stellenweise auch sein mag, einen neuerlichen Beweis für die Tatsache, daß Jesus Christus lebt und nach wie vor das tut, was er schon zu Lebzeiten auf der Erde getan hat: Er rettet Menschen. Wer sich an ihn wendet, für den gibt es Hoffnung und ein neues Leben.

Jesus ist nicht eine blasse historische Figur, die uns nichts mehr angeht. Er lebt. Er ist ansprechbar


Bekenntnisse eines "verlorenen Sohnes", 1. August 2004
Es ist ja immer wieder schön, echte, authentische Geschichten zu lesen, die beweisen, daß Jesus jeden Menschen aus jedem Dreck herausholen kann. Dies ist so eine Geschichte. Und der Dreck war wirklich schlimm: Drogen, sexuelle Exzesse, Blutverschreibung an den Teufel, Prostitution, eine unbändige Wut auf alles und jeden, Genußsucht, Überheblichkeit, Diebstahl, Lüge - da kam schon einiges zusammen. Und Frank Pohl beschönigt nichts. Er breitet den abscheulichen Bilderbogen seiner Vergangenheit aus. Sein Tonfall ist sachlich und fast emotionslos. So kann nur jemand schreiben, über den die Schatten der Vergangenheit wirklich keine Macht mehr haben.
Sein Leben war von Kindheit an eine abwärts gerichtete Sackgasse. Und ganz am Ende dieser Sackgasse, unmittelbar vor dem Sturz in den Abgrund der Hölle, als er seinem Leben fast ein Ende gesetzt hätte, begegnete er Jesus. Frank Pohl wurde wirklich ein neuer Mensch. Allein schon die schonungslose Ehrlichkeit, die ihm bei der Abfassung seines Lebensberichts die Feder führte, ist ein Beweis dafür.

Breiten Raum nehmen in diesem Buch die Schilderungen der Schikanen und Ungerechtigkeiten ein, die er bei der Bundeswehr erdulden mußte. Gemessen daran erscheint sein Bericht von den Ereignissen, die zu seiner Bekehrung führten und mit seiner Bekehrung einhergingen, vielleicht etwas knapp. Die Ausführlichkeit, mit der er seine Bundeswehrzeit schildert, vermißt man, wenn die wirklich wichtigen Stationen in seinem Leben kommen - nämlich die Folgen seiner Begegnung mit Jesus.

Trotzdem kann dieses Buch eine große Hilfe sein für Menschen, die verzweifelt sind und keine Hoffnung mehr haben. Denn diese authentische Geschichte beweist: Jesus lebt. Und er tut genau das, was er schon vor zweitausend Jahren getan hat. Er rettet Menschen. Er findet seine verlorenen Schafe. Und genau das ist die Botschaft von Frank Pohl. Eine Botschaft, die weite Verbreitung verdient.




http://www.exodus-verlag.de/02_02_04.htm

Rezension der Autorin Katja Wolff:
(...) "Offenbar gefällt es dem Teufel ganz und gar nicht, wenn ein Christ geistliche Fortschritte im Glauben macht. Solange wir uns damit begnügen, selbstgebackene Kekse auf dem Gemeindebasar zu verkaufen oder zu glauben, Jesus habe nur gelebt, um uns beizubringen, wie man in Frieden und Harmonie mit anderen Menschen leben kann - solange läßt Satan uns in Ruhe." (...) "Man kann leicht von einem Feind besiegt werden, von dessen Existenz oder Strategien man nichts weiß. Und damit DAS nicht passiert, hat Jessie Penn-Lewis dieses außerordentlich wichtige, wertvolle Handbuch für Christen geschrieben. Ich glaube nicht, daß man es sich leisten kann, dieses Buch NICHT zu lesen. Das Risiko wäre einfach zu groß." (...)
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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