Meine Mutter (49) wird bald sterben-Leben nach dem Tod?


Ich heiße Manuela und bin 22 Jahre alt. Meine Mutter ist vor ein paar Tagen wegen Schmerzen an der Bandscheibe zum Arzt gegangen.
Danach kam Sie zu mir und sagte mir mit Tränen in den Augen das sie Knochenkrebs hat. In jenem Moment ist eine Welt für mich zusammengebrochen. Bei einer weiteren Untersuchung hat sich herausgestellt das es ein regelrechter Befall von Metastasen an Ihrem Skellett ist. Schädel, alle Rippen, die gesamte Wirbelsäule, das Becken und die Beine sind von bösartigen Metastasen befallen und Ihre Knochen drohen zu zerbrechen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Lunge und Leber auch schon befallen.
Ich habe mich ausführlich informiert und erfahren das es keine Heilungschancen gibt.
Was soll ich sagen? Ich habe unendliche Angst Sie zu verlieren. Ich habe auch noch einen Bruder der erst 14 ist und unglaublich an seiner Mutter hängt. Ich war nie ein gläubischer Mensch, seit ich von dieser Diagnose hörte hat sich mein Leben schlagartig gewandelt.
Ich suche nach einem Zeichen das mir sagt das es ein Leben nach dem Tod gibt und wir uns irgendwann alle wieder vereinen. Ich bin ratlos und wie in einem Schockzustand-ich ertrage diese Angst nicht mehr.
ICH LIEBE SIE SO SEHR und ich habe das Gefühl als wären meine Träume die ich bisher hatte auf einmal verschwunden.
Ich suche nach Menschen die mir helfen können und die mich an das glauben lassen können von dem ich nie geglaubt habe das es möglich ist, vielleicht auch aus eigener Erfahrung.

Danke für Euer offenes (Ohr)
Manuela
Hallo Manuela,

Deine Geschichte hat mich auch sehr berührt. Ich kann sehr mit Dir fühlen. Ich habe meinen Dad vor 7 Wochen verloren. Er war schon krank, aber dann hieß es von heute auf morgen chronisches Nierenversagen. Mann konnte nichts mehr machen. An einem Mo. habe ich es erfahren und am Mi. ist er dann in meinen Händen gestorben. Das war und ist immer noch sehr schlimm für mich. Aber ich bin unendlich dankbar das ich bei ihm sein durfte. Auch wenns verdammt weh tut. Bitte, falls dies bei Deiner Mutter der Fall sein sollte, versuche bei Ihr zu sein. Du wirst die Kraft und Ruhe haben. Das hätte ich nie gedacht. Erst danach kommt der große Zusammenbruch. Aber du schaffst das! Davon bin ich fest überzeugt.

Ich hatte auch große Angst vor dem Tod. Seit dem Tod meines Vaters bin ich hier auf diesen Seiten die mir sehr sehr geholfen haben. Ich dachte immer nach dem Tod kommt nichts mehr. Aber das ist falsch. Ein direktes Leben gibt es nicht. ABer deine Seele lebt weiter. Sie braucht eine Zeit bis sie sich erholt von all dem was sie erlebt und durchgemacht hat aber dann geht es ihr gut.

Ich habe ein Buch gelesen: Dein Leben im Diesseits ist Dein Leben im Jenseits. Kann ich nur empfehlen. Tat mir sehr gut.

Auch jetzt halte ich KOntakt zu meinem Dad. Rede viel zu ihm. Bitte ihn mich und meine Familie zu schützen (als Schutzengel). Wenn ich vor schwierigen Aufgaben stehe bitte ich ihn mir dabei zu helfen. Und ich muss sagen, alles was ich mir gewünscht habe oder worum ich ihn gebeten habe ist eingetreten. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich hatte einen sehr guten und engen Kontakt zu meinem Dad. Habe alles erdenkliche getan damit es ihm gut geht und er nicht leiden muss.

Zur Zeit ist auch bei mir wieder ein Tief. Das kommt und geht. Denke das ist normal.

Liebe Manuela. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit. Du schaffst das. Und glaube mir. Deine Mum wird immer bei Euch sein und Euch beschützen. Halte den Kontakt zu IHr! Sie wird es Dir danken.

Wenn Du willst kannst Du mir auch eine private Nachricht schicken.

LG Verena
Liebe Manuela,

das erschüttert mich, was Du schreibst. Es tut mir so Leid, was da mit Deiner Mutter und mit Deiner ganzen Familie geschieht. Da bricht ja wirklich ein ganzes Leben zusammen.

Es geht für Dich jetzt um zwei Dinge: die Begleitung Deiner Mutter in ihrer schweren Krankheit und die Frage nach einem Leben nach dem Tod.

Für die Begleitung Deiner Mutter empfehle ich Dir sehr die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross. Das war eine Sterbeforscherin, ihre Bücher sind teilweise von der Wissenschaft anerkannt. Sie beschreibt, was Menschen erleben, wenn sie wissen, dass sie bald sterben müssen. Das könnte sehr hilfreich für Dich und Deine Mutter sein.

Dann gibt es noch die Bücher von Jakoby, das ist ein jüngerer Sterbeforscher. Er hat auch eine Homepage www.sterbeforschung.de

Ich habe mich ziemlich intensiv mit Sterbebegleitung befaßt und stelle fest, dass die Berichte über die psychische Entwicklung von Sterbenden sehr tröstlich sind. Mir wurde so klar, dass auf alle Fälle etwas geschieht, wenn wir sterben.

Wohin wir gehen nach dem Tod, das ist eine Glaubensfrage, da gibt es viele unterschiedliche Vorstellungen.

Ich bin sicher, Manuela, in der Auseinandersetzung mit der Krankheit und - vielleicht - mit dem Sterben Deiner Mutter findest Du Deine Antwort.

Jetzt wünsche ich Dir viel Kraft und Liebe für Deinen schweren Weg!

Inanna
Selam Manuela

Menschen haben Angst vorm Tod. Weil sie an den Tod Glauben.
Du sollst aber nicht Angst vor dem Tod haben. Sondern Von Gott.
Und Er ist der Barmherzigste und ist ein Erschaffer; Der Dich nicht um Umzubringen Erschaffen hat.
Was mann Vergrabt ist nur ein Gewicht aus Wasser und Erde.
Daß Lebendige ist deine Seele die Dich von einem Tier Entscheidet,
Tiere haben keine Seelen sondern nur Instinkt.

"Allah, Herr des Universums Ich gebe die Seele die dir Gehört in deine Händen. Sei mein Freund und Sei mein Helfer. Und Verzeihe mir all meine Fehlern."
(Gebete aus dem Qouran)
Zitat:
Tiere haben keine Seelen sondern nur Instinkt.



Alles Erschaffene von Gott hat Seele - weil Gott sich in allem wieder erkennt.
Hat man bei dieser Einstellung deshalb keine Achtung und Respekt vor dem Leben - auch wenn es "nur" Tiere sind ?

Bedenklich, bedenklich
Liebe Manuela - wenn es einem nahen Menschen nicht gut geht, leidet man sehr mit.
Innerlich ist man immer in Gedanken bei dem Menschen - ob es die Mutti ist oder ob es ein Kind ist - wir suchen dann nach Antworten - und wir haben Zeiten, wo wir verzweifeln könnten.

Es gibt viele Menschen, die sich jetzt Fragen stellen - weil diese Zeit es so erfordert.

Sei Deiner Mutter eine liebe Tochter, solange Du sie noch hast. Jeder Mensch hat eine Geistige Führung - versuche Kontakt mit ihr aufzunehmen - innerlich - es wird Dir eine Hilfe sein.

Alles Gute

Gabriele
Selam Gabriele
Du Verstehst nicht was Du Ließt,
Jemand sucht Hilfe und du Fängst mit Discusion an.
Und Wo ist dann dein Respect An Manuela?
Das du es nicht zu mir hast sehe Ich ja.
Soll Ich jetzt daraus verstehen Du hast nur Respect an Tiere?
Nein? So denkst aber Du selber..
Shade..
Und bevor Du sowas über Gott Schreibst empfehle Ich Dir Erst zu Denken
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"Allah genügt als Freund, und Allah genügt als Helfer."
"O Alemlerin Rabbidir"
http://video.google.de/videoplay?docid=-2407117947689728138
Hallo, DJ Kamil,

zum einen, Du kannst versichert sein, daß ich weiß, was Leid ist.
zum anderen, eine Mail war an dich gerichtet, die andere direkt an Manuela,

zum dritten, habe ich vor allen Menschen und Lebewesen Respekt und Achtung -

zum letzten: könnte es sein, daß Du dich zu Meinungen veranlasst siehst, die dir nicht zustehen ?
Liebe Manuela,

Du hast schon sehr liebe und hilfreiche Antworten auf deine Mail bekommen, derem Inhalt ich mich aus vollstem Herzen anschließen kann.

Ich glaube, daß Du sehr viele liebe Menschen kennen lernen wirst auf Deinem Weg und denke bitte daran, Gott ist immer an Deiner Seite und beschützt Dich - und ich weiß, Du wirst für Deine Mutti eine große Hilfe in diesen schweren Zeiten sein.

Wie auch die anderen lieben Menschen geantwortet haben, wird es ein großer innerer Prozeß für Dich werden, der auch Dich reifen läßt.


Ich denke an Dich und wünsche Dir viel Kraft und Mut, denn auch Deine liebe Mutti wird viel Kraft brauchen und indem Du stark wirst, hilfst du ihr sehr in diesen schweren Zeiten.

herzlichst
Gabriele
Liebe Manuela,
meine Mutter verstarb vor 13 Jahren im Alter von 54 Jahren. Sie wohnte damals in Bochum ca. 400 km von mir entfernt und auch jetzt noch vermisse ich sie schmerzlich. Das schlimmste war, wie unvorbereitet alles passierte. Es tut immer noch weh, dass ich in dieser schweren Stunde nicht bei ihr war und das ganz viele Dinge nicht besprochen waren. Mehr als alles auf der Welt wünsche ich mir sie noch einmal zu sehen um mich von ihr verabschieden zu können.
Das Manuela, ist dir gegeben. Es hilft Dir jetzt nicht in dieser schweren Stunde, aber es wird Dir später helfen.
Ich denke an Dich, Daniela