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Dann musst Du mir nur noch sagen Martin, ob Du in Deinem Glauben die Verheissung und die Hoffnung hast, dass Du mitsamt Deinem Leib nicht sterben musst und dass Du dazu bestimmt bist, mit 143'999 anderen Menschen darzustellen, dass Gott mächtig ist, über Leben und Tod und dass er allen Weltbeherrschern dadurch überlegen ist und der Weltreichszeit ein Ende macht und sein Reich aufrichtet durch das Offenbarweden dieser 144000 Menschen, welche die Herrlichkeit Gottes als Unsterblichkeit darstellen.
Hast Du ein Buch geschrieben, in welchem Du schon Jahrtausende bevor es soweit war schreiben konntest, dass das, was Du darin verkündigst, allen Menschen unter dem ganzen Himmel verkündigt wird. Hast Du ein Buch geschrieben durch viele Jahrhunderte hindurch, dass vom Anfang bis zum Schluss alle Deine Pläne zeigt, die Du treuen und zuverlässigen Menschen anvertraut hast, die in ganz unterschiedlichen Jahrhunderten und Jahrtausenden lebten und hast ihnen gesagt, was sie aufschreiben müssen, damit es am Ende der Zeit klar und deutlich schwarz auf weiss gelesen werde. Hast Du alle Völker geschaffen und alles was diese Welt erfüllt?
Natürlich nicht, - und doch meinst Du, ein solches Werk, nach welchem bis heute die Geschichte der Menschheit nachweislich sich erreignet hat, nicht beachten zu müssen, in welchem im voraus gesagt ist was ist, was war und was kommen wird, und es ist bisher eingetroffen was dort steht und es fehlt nur noch der Abschluss alles dessen, was Verheissen ist. Man beachtet es nicht, weil man nicht erkennt, dass schon das Buch an sich ein Wunder ist, - unmöglich ein Menschewerk, absolut unmöglich!
Was ist dann eine Welle im Ozean gegen die Tatsache, dass in Zukunft Gott in dieser Welt herrscht durch die Menschen, deren Herrschaft niemand mehr anzweifeln oder bekämpfen wird, so gross und wunderbar ist das, was sie darstellen und sind, wenn sie mit ihrem Haupte Jesus offenbar werden. Niemand kann diese Unsterblichkeit brkommen, die diese haben, es sei denn durch den in diesen Tempel wohnenden Gott und von diesem Tempel kann dann das Wasser des Lebens weiterfliessen in die Schöpfung.
Es ist ja nicht bloss Illusion, dass die ganze Welt auf jedem Gebiet im Argen liegt. Es ist offensichtlich, dass die jetzigen Welt-Herrschaften und Welt-Mächte nicht die wahre Gerechtigkeit aufrichten konnten. Das kann durch kein Gesetz geschehen, als nur durch die in Christo offenbarte Liebe Gottes.
Niemand kann sich selber erlösen.
Wir können uns das zwar einbilden und uns einreden, wir seien fehlerlos und wir hätten die notwendige Liebe und Kraft, die alles trägt. Früher oder später müssen wir dann doch feststellen, dass wir aus uns selbst nichts haben und auf der ganzen Linie versagen. Es ist uns alles gegeben in Christo, - ausserhalb Christo sind wir Feinde Gottes, des wahren und unvergänglichen Lebens und können auch nichts anderes darstellen, als dass wir sterblich sind und hier abtreten müssen und nichts mehr dazu tun oder sagen können, wie es nach uns hier weitergeht.
Wie eine Blume, wie Gras vergeht der Mensch, - er welkt, - die Blume fällt ab und all seine Schönheit und Grossartigkeit ist dahin.
Sechstausend Jahre 'Herrschaft des Geschöpfes' sind wahrlich genug, um zu beweisen, dass das Geschöpf nur Zerstörung und Verwüstung wirken kann, wenn auch manche wie Du meinen, sie seien besser und könnten es ändern. Wirs Du die jetzigen Weltbeherrscher entmachten und wahre Gerechtigkeit aufrichten?
Deine Theorien sind ja nicht Deine Idee, - wir wissen alle, dass die Liebe die Lösung aller Probleme ist. Doch wer ist praktisch imstande, wahre Bruderliebe zu leben, so dass sie sich durchwirkt bis alles, die ganze Schöpfung davon geheilt ist?
Das ist ja nicht Deine Idee und Dein Plan Martin und darum wäre es angebracht, dem Schöpfer, der das alles tut und durchwirkt, die Ehre zu geben.
Wir leben in einer Zeit der Scheidung.
Alles entwickelt sich zur Vollkommenheit.
Auf der einen Seite entwickelt sich das 'vollkommen' Böse.
Auf der anderen Seite muss das Gute die Vollkommenheit erreichen.
Das geschieht gleichzeitig!
Die Endzeit zeichnet sich dadurch aus, dass es dazwischen keinen neutralen Boden mehr gibt, - es wird alles offenbar, - entweder oder...
Diese Scheidungen sind im Einzelnen auch Entscheidungen.
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