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Trinität - für und wider












Zufällig wurde ich auf Ihre Website www.theologe.de aufmerksam. Dabei las ich mir einige Artikel durch und finde sie großteils recht interessant. Im Artikel "Wer folgt Luther nach und wer folgt Christus nach?" fand ich u. a. folgenden Abschnitt: "Eine ewige Verdammnis gibt es nicht. Früher oder später wird sich jeder Mensch, jede Seele, aus ihrer selbst geschaffenen "Verdammnis" mit der Hilfe von Christus lösen können." Dies irritiert ein wenig. Ihr offensichtlicher Grundtenor besteht in der Wahrheit der biblischen Aussagen. Diesen versuchen Sie zu untermauern, indem Sie einige kirchliche Fälschungen offen legen. Trotz, dass viele Ihrer Aussagen Sinn zu machen scheinen, kann o. g. Zitat nicht stimmen, es gibt hierfür keinerlei biblischen Beleg - jedenfalls soweit ich die Bibel kenne. Ganz im Gegenteil, es wird an x Stellen eineindeutig erklärt, dass es ein "zu spät" gibt. Wenn sich der Mensch nicht auf das "Geschenk", welches Jesus Christus uns bietet, einlässt, es also annimmt, dann wird er verloren sein - das steht mehrfach da - das findet sich auch in unterschiedlichsten Übersetzungen. Es handelt sich hierbei also auch nicht um einen "Übersetzungsmangel" oder ähnliches. Denn wenn es keine ewige Verdammnis gäbe, erklären Sie mir bitte, wozu Jesus überhaupt gekommen ist und zum Christus wurde? Das wäre meiner Ansicht nach sonst völlig überflüssig gewesen. Jesus hätte sich nie ans Kreuz nageln lassen müssen, hätte nie sterben müssen, um unsere Schuld zu tragen. Erklären Sie mir das bitte. T. G.

http://www.theologe.de/frageundantwort.htm

gesucht: dreieinigkeit paulus
Als Paulus das Evangelium nach Korinth brachte, entschloss er sich, “nichts anderes zu predigen, als Christus, und Ihn als gekreuzigt, den Juden ein Stein des Anstosses und den Griechen eine Torheit, denen aber, die berufen sind, beiden, Juden und Griechen, Christus, die Kraft Gottes und die Weisheit Gottes”.Denk nicht, dass Paulus seine Botschaft verengte, als er nach Korinth ging. Im Gegenteil, das sühnende Werk Christi hat solch gewaltige Auswirkungen, es umfasst den unendlichen Schatz der Gnade.Paulus hätte Gefallen bei den Griechen gewonnen, wenn er seine Botschaft mit menschlicher Philosophie geschmückt (und verwässert!) hätte.

http://kvetterli.wordpress.com/

suchwort: dreieinigkeit paulus seite 3

Das Leben stellt uns vor manche Wahl, doch eine darunter ist wichtiger als alle anderen. Es ist die Wahl unseres Gottes! Die Vorstellung, die wir von Gott haben, übt einen großen Einfluss auf unser Leben aus. Darum ist es wichtig, einen klaren Gottesbegriff zu haben.

Viele Kirchen nutzen zur Beschreibung Gottes eine Lehre, die erst um 550 n. Chr. im Athanasianum, einem "Glaubensbekenntnis", ausformuliert wurde. Dieses Dogma, bekannt unter den in der Bibel nicht vorkommenden Bezeichnungen „Dreieinigkeit“, „Dreifaltigkeit“ oder „Trinität“, ist lange nach Fertigstellung der Bibel in jahrhunderten erbitterten Streits (s.u.) zwischen verschiedenen Philosophien entstanden, der auch durch die persönlichen Präferenzen der jeweiligen römischen Kaiser mitbestimmt war. Unter anderem wird im Athanasium behauptet:


http://www.weltmanager.de/Trinitaet.html

suchwort: trinität paulus seite 2

http://www.hermann-detering.de/thiede.htm

http://www.enfal.de/christ1.htm
Christentum aus der Sicht der Muslime

http://www.evangelisches-sonntagsblatt.de/html/aktuelles_25.html

Zitat:
Es ist nicht einfach, Dreieinigkeit zu beschreiben. Schließlich gehört Trinität zu den schwierigsten Inhalten des christlichen Glaubens. Von Gott als einem Wesen in drei Personen zu sprechen, erscheint wie "höhere Mathematik". Für Künstler verschiedener Epochen war es immer wieder eine neue Herausforderung, in Form und Farbe zu bringen, dass Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist wirkt. Es legte sich nahe, Trinität symbolisch zu beschreiben.



suchwort: trinität symbolisch

Gottheit Jesu Christi

Zitat:
Trinitarier sehen die Gottheit Jesu Christi als einen unverzichtbaren Teil des christlichen Glaubens, der von Anfang an zum Christentum gehörte und der ein wesentlicher Faktor in der christlichen Erlösungslehre ist. Athanasius beispielsweise vertritt die Ansicht, dass der Erlöser Jesus Christus selbst Gott sein müsse, da nach Kol 1,17ff Gott die Welt mit sich versöhnen wird.

Athanasius, Gregor von Nazianz, und Ambrosius von Mailand verweisen im 4. Jahrhundert auf Bibelstellen, wo Jesus in ihrer Sicht als einziger dem Schöpfer gleichgesetzt wird, zum Beispiel Joh 1,1ff oder Phil 2,5ff. und auf das Wort kyrios (Herr), das in der griechischen Septuaginta für das hebräische Adonai (Gott) verwendet wird, und im Neuen Testament sowohl für Gott und als auch für Jesus, wobei kyrios (Jesus) im Neuen Testament öfters im gleichen Kontext steht wie kyrios (Gott) im Alten Testament (vgl. Jes 45,23 und Phil 2,10, Joel 2,32 und Röm 10,13, Jes 8,13 und 1 Petr 3,15). Weitere Bibelstellen, die in der Auslegung klassischer Exegeten wie Athanasius oder Augustinus deutlich auf die Gottheit von Jesus Christus hinweisen sind: „Ehe Abraham wurde, bin ich.“ (Joh 8,5 mit einem von den Zuhörern verstandenen klaren Bezug auf das „Ich bin“ von Ex 3,14, und „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), was von den Zuhörern in 10,33 so verstanden wurde, dass er sich selbst zu Gott machte, worauf sie ihn wegen Gotteslästerung zu steinigen suchten. Thomas nennt ihn in Joh 20,28 „Mein Herr und mein Gott“.


http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit

suchwort: trinität kritisch

Die Trinität zu verstehen und sie anzunehmen - wichtig für Christen.
Aber es hat sich alles erst entwickelt im Laufe der Jahre.
Und wie weit war Paulus einflußgebend ?
Zitat:
Göttliche Triaden

Göttliche Triaden (Dreiheiten, d. h. drei verschiedene, zusammengehörende Gottheiten), oft bestehend aus Vater, Mutter und Kind, sind aus den meisten Mythologien bekannt, beispielsweise in der römischen Mythologie Jupiter, Juno und Minerva oder Osiris, Isis, und Horus in der ägyptischen Mythologie ...

Daneben gibt es auch Triaden mit dem Konzept des Modalismus: Eine Gottheit erscheint in verschiedenen (oft auch drei) Gestalten: So wurden vorchristliche Göttinnen im asiatischen, kleinasiatischen und europäischen Raum (wie z. B. die keltische Morrigan) oft als drei verschiedene Personen abgebildet: als Jungfrau („Liebesgöttin“), als Mutter („Fruchtbarkeitsgöttin“) und als Altes Weib („Todesgöttin“) – jeweils zuständig für den Frühling, den Sommer und den Winter – alles Manifestationen derselben Göttin.



Zitat:
In manchen Neuoffenbarungen wird ein holistisches Bild der Trinität gezeichnet. So bezeichnet das Werk Bertha Duddes den Trinitätsbegriff als lediglich eine Hilfskonstruktion zum besseren menschlichen Verständnis von komplexen, geistlichen Zusammenhängen. Dahinter steht demnach der Vater als Schöpfer und Liebe, der Sohn, der das Geschöpfliche und die Weisheit verkörpert und aus der Liebe hervorgeht, sowie der Geist als die Kraft und die göttliche mentale Ausstrahlung, welche die unendliche Schöpfung durchdringt, erhält und formt.

Wenige Nichttrinitarier sehen in Gott dem Vater, Jesus und dem Heiligen Geist nur Erscheinungsformen des einzigen Gottes, wie im Sabellianismus oder bei den Oneness Pentecostals.

Einzelheiten zum nichttrinitarischen Gottesbild siehe unter: Biblische Argumente für ein nicht trinitarisches Gottesbild.



Zitat:
Trimurti

Eine Trimurti ist im Hinduismus die Einheit der drei Aspekte von Gott in seinen Formen als Schöpfer Brahma, als Erhalter Vishnu und Zerstörer Shiva.

Kernargumente der Gegner der Trinitätslehre

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit

Es ist immer interessant, zu erfahren, wie sich alles in der Menschheitsgeschichte entwickelt hat. Aber es ist der Weisheit letzter Schluß ?
Zitat:
Monarchianismus (von griechisch μόνος monos: einzig; allein und ἄρχειν árchein: herrschen) ist eine nicht-orthodoxe christliche Gottesvorstellung. Gemeinsam ist den Monarchianisten ein strenger Monotheismus und strikte Ablehnung der Trinität.

Der Ausdruck Monarchianismus wird erstmals von Tertullian verwendet, um diejenigen zu bezeichnen, die die Einheit Gottes vor der Dreiheit (Trinität) beschützen wollen.

Monarchianismus gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten, die sich historisch bekämpft haben



http://de.wikipedia.org/wiki/Monarchianismus



Zitat:
Sabellius war ein Priester und Theologe des 3. Jahrhunderts. Vermutlich stammte er aus Libyen oder Ägypten.

Er lehrte 217 in Rom die Doktrin einer sogenannten ökonomischen Trinität, auch als modalistischer Monarchianismus bezeichnet, nach der Gott unteilbar ist, wobei Vater (Schöpfer und Gesetzgeber), Sohn (Erlöser) und Heiliger Geist (die göttliche Gegenwart unter Menschen) drei zeitlich aufeinanderfolgende Erscheinungsformen desselben Wesens sind.

Diese Lehre steht im Gegensatz zur christlichen Trinitätslehre. Deshalb werden die Sabellianer unter die Nichttrinitarier gerechnet.

Sabellius wurde um 220 exkommuniziert, nachdem seine Lehre von Papst Kalixt I. zur Irrlehre erklärt worden war.

Die Bezeichnung Sabellianismus wurde später für diese Lehre verwendet sowie für verschiedene weitere spekulative Ideen, die damit in Verbindung gebracht worden sind.

In der östlichen Kirche wurde Sabellianismus als Bezeichnung für jene Variante des Monarchianismus verwendet, die die Identität von Vater und Sohn betonte und die Unterschiede verwischte.


http://de.wikipedia.org/wiki/Sabellius


Zitat:
Entwicklung bis zum Konzil von Nicäa
Der arianische Streit begann 318 oder 319 in Alexandria während einer informellen Diskussion über die Dreieinigkeit die der Bischof Alexander mit seinen Ältesten führte.

Einer der Ältesten Arius wirft dem Bischof in der Diskussion Sabellianismus vor (Sabellianismus sieht Gott als eine Person die sich auf dreifache Weise manifestiert) und erklärt dagegen seine Meinung: es gab eine Zeit da Jesus nicht war und aus dem Nichts ist er geschaffen belegt sie mit einigen Bibelversen.

Gegen diese Lehre wehrt sich ein junger Diakon des Bischofs Athanasius energisch. Ihm geht es nicht um philosophische Überlegungen er kämpft für die Erlösung. Jesus als Retter der Welt kann nicht selbst ein erlösungsbedürftiges Geschöpf sein. Wenn Arius aus Jesus ein Geschöpf macht raubt er der Menschheit den Erlöser. Athanasius erinnert an Johannes 1 . Sein Anliegen wird später am Konzil ausformuliert.

Es kommt 319 zu einer Synode der Bischöfe von Libyen und Ägypten auf der Arius einmütig als Irrlehrer verurteilt und aus Alexandria verbannt wird.

Der Streit eskaliert jedoch. Im Volk sind die Meinungen sehr geteilt und werden in jedem Fall leidenschaftlich vertreten und innerhalb weniger Jahre ist die Christenheit des Ostens tief gespalten. Alexandria ist die Hochburg der Trinitarier die Exegetenschule von Antiochia steht auf der Seite von Arius.

Der Kaiser persönlich appelliert an Bischof Alexander und Arius sie sollten sich doch zusammenraufen. Als er sieht dass eine gütliche Schlichtung nicht möglich ist beruft er 325 ein allgemeines Konzil nach Nicäa bei Konstantinopel ein.


http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Arianischer_Streit.html

Die breite Fächerung dieses Themas ist höchst interessant.
Ein Defizit der Diskussion um die Trinität scheint es zu sein, daß die Ergebnisse historisch-kritischen Forschens in Bibel und Theologiegeschichte nicht genügend gewürdigt werden. Die ersten Ansätze bini- und trinitarischer Vorstellungen im hellenisierten Frühjudentum wurden als Produkt des Synkretismus von Judentum und Hellenismus vorgestellt. Das Neue Testament hat den Gott Israels und Vater Jesu verkündet und kennt keinerlei trinitarische Differenzierungen in Gott (auch die sogn. triadischen Formeln sind nicht trinitarisch zu verstehen). Lediglich in einigen wenigen Passagen wird Jesus eine Göttlichkeit zugesprochen, die Anlaß zu späterer binitarischer Reflexion geben konnte. Das Christentum brachte aber zwei neue Aktivitätsbereiche Gottes ein: Gott handelt in Jesus und wirkt in der Kirche. Vor allem die (hellenistische) Christologie wurde bald zu einem Anstoß für die Ausbildung einer Binitätslehre.

http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1997/imp970803.html

Das von Kaiser Konstantin einberufene und dominierte Konzil in Nizäa führte zur Verurteilung des Arius: der Sohn Gottes ist selbst Gott. Ebenso aber wurde die subordinatianische Tradition zurückgewiesen, nach der es in Gott Hypostasen unterschiedlicher Seinsmächtigkeit gebe. Das umfassende Gottsein des Sohnes - der Geist wird nur am Rande erwähnt ("und [wir glauben] an den heiligen Geist") - wird mit einer Reihe von Begriffen umschrieben: er ist "Einziggeborener, das heißt aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen", und dann folgt der für die zukünftige Gottesauffassung wichtigste Begriff: "gleichen Wesens (homo-úsios) mit dem Vater".

Es hat in der Geschichte der Menschen heftige Kämpfe gegeben, ehe man zu dem heutigen Resultat kam.

Zitat:
(1.1) Zunächst einmal wehrten sich Arius und seine konsequenten Anhänger grundsätzlich gegen den Begriff homo-úsios, auch mit der zutreffenden Begründung, er sei nicht biblisch. Diese Arianer oder Anhomöer (griechisch: anhomoios = "unähnlich": weil sie lehrten, Vater und Sohn seien sich nicht ähnlich) konnten zunächst Boden gewinnen und sich auf der dritten Synode in Sirmium im Jahre 357 durchsetzen. Es wurde ein Glaubensbekenntnis verabschiedet, in dem es heißt: "... Aber wir können und dürfen nicht predigen, daß es zwei Götter gibt ... (es) ist ein Gott über alles ... Und jeder weiß, ... daß der Vater größer ist und der Sohn dem Vater untergeordnet, zusammen mit all den Dingen, die sich der Vater untertan gemacht hat."[15] Hier wird - trotz der Verwendung des Wortes "untergeordnet" - der Sache nach kein (innergöttlicher) Subordinatianismus gelehrt, weil der Sohn "mit allen anderen Dingen" dem Vater "untertan" , d.h. Geschöpf ist. Der Gottesbegriff ist also monarchianisch.



Zitat:
In Jesus ist Gott uns sehr nahe gekommen und hat sich uns als der dreieine Gott geoffenbart. Obwohl wir den Begriff Dreieinheit/Dreieinigkeit (beide Begriffe sehen wir als möglich) oder Trinität in der Bibel nicht finden, ist die Heilige Schrift doch die Grundlage der Trinitätslehre, weil sie auf dem Boden des alttestamentlichen Monotheismus im Neuen Testament von Gott als Vater, Sohn und Heiligem Geist spricht und wir auch Aussagen über die Beziehungen in Gott finden, zwischen den drei göttlichen Personen.


http://was-christen-glauben.info/deutsch/g_trini.html

suchwort: sabellianismus seite 4
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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