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Trinität - für und wider












Zitat:
Eine andere Bezeichnung des Monarchianismus war Patripassianismus. Der Schöpfer dieses Begriffes wollte wohl zeigen, dass die Konsequenz dieser Lehre wäre, dass Gott Vater am Kreuz gelitten hat und gestorben ist, was bei dem Glauben an einen allmächtigen ewigen Gott absurd ist. Hauptvertreter dieser Lehre waren Noetus von Smyrna und Praxeas im 2.Jh. und Sabellius im 3.Jh. (daher auch Sabellianismus).

So wurde es notwendig, neben der Einzigkeit Gottes auch die realen Unterschiede zwischen Vater, Sohn und Hl. Geist zu erläutern.

Der Subordinatianismus versuchte die Trinität als Stufenordnung verständlich zu machen. Gott Vater steht unerreichbar ganz "oben". Ein bekannter Vertreter dieser Lehre war Origenes in der ersten Hälfte des 3. Jh. Der Subordinatianismus besagte, dass der Sohn und der Geist zwar göttlichen Wesens, aber doch Gott Vater klar untergeordnet sind. Diese Lehre wurde im ausgehenden 3.Jh. und im frühen 4.Jh. von Arius weiter entwickelt. Der Arianismus lehrte, dass der Sohn am Anfang vom Vater geschaffen wurde und dann zusammen mit dem Vater die Welt geschaffen hat. Die Konsequenz wäre, dass der Sohn ein geschaffenes Wesen und somit nicht Gott ist. Ein weiterer Vertreter dieser Lehre war Eusebius von Nikomedien.

Dagegen erklärte das Konzil von Nizäa 325 die Wesensgleichheit des Sohnes mit dem Vater (homoousion to patri) und das Konzil von Konstantinopel 381 erklärte neben der Bestätigung der Formulierungen von Nizäa die Wesensgleichheit des Heiligen Geistes mit dem Vater und dem Sohn.


http://was-christen-glauben.info/deutsch/g_trini.html


Die Geschichte zeigt: der Weg war schwierig.
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