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AlteS Testament umfasst die Bücher von der Geschichte Gottes












Hallo Cihan,

eigentlich hatten wir dieses Thema hier schon zur Genüge.

Ich finde die Frage "ist die Bibel göttlich" kann man so nicht stellen. In der Bibel stehen ja nicht nur Gottes Worte/Gesetze/Anweisungen, sondern es ist gleichzeitig auch irgendwie ein Geschichtsbuch. Es ist die Geschichte des Volkes Israel und die Geschichte von Jesus Leben, auch um die damalige Zeit vielleicht ein bißchen zu verstehen. Wie haben die Menschen damals gelebt, was waren die Anfänge, wie haben sie zu Gott gefunden. Zum genaueren Verständnis muss man erst einmal betrachten, wie die Bibel überhaupt aufgebaut ist.

Das Alte Testament umfasst die Bücher von der Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel. Das Neue Testament berichtet von Jesus Christus und seinen Anhängern und Anhängerinnen.

Die Bibel kann man auch als kleine Bibliothek sehen mit 77 unterschiedlichen Bänden. Sie sind nach Gruppen geordnet.
Im AT eingeteilt nach GesetzbüchernGeschichtsbüchern, Lehrbüchern und Prophetenbüchern.
Im NT auch geschichtl. Bücher (Evangelien und Apostelgeschichte) dann die Briefe und die Offenbarung (an Johannes)

Das AT wurde damals in hebräisch und teilweise in aramäisch verfasst, das NT in griechisch

Wenn man nun sieht, dass die Bibel gleichzeitig auch immer die Geschichte der damaligen Völker/Menschen erzählt hat sie Geschichte selbst nichts göttliches, das ist klar. Aber die Kernaussage, die Botschaft Gottes, die über die Propheten offenbart wurde ist göttlich, das ist Gottes Wort. Zum Beispiel die 10 Gebote, die ja auch nie geändert , verfälscht wurden, oder die Lehre von Jesus. Also immer da wo die Bibel von Gottes Wort handelt, von seiner Botschaft, könnte man schon sagen, sie ist göttlich. Natürlich trifft das im vollen Umfang auch nur auf die Originaltexte zu, denn natürlich gibt es immer kleine Differenzen durch die vielen Übersetzungen. (Auch im Koran gibt es verschieden Übersetzungen)
Vieles kann man ja nicht wortwörtlich übersetzen und dann mauss man ja auch immer noch die damaligen Lebensumstände berücksichtigen, dass vieles heute vielleicht so nicht mehr verstanden werden kann.

Außerdem muss man eigentlich alles um Zusammenhang sehen, um das große Ganze zu erfassen und nicht nur einzelne Textstellen rauspicken. Man muss auch immer sehen, was für einen Zweck hatte damals eine bestimmte Stelle erfüllt, wie war die Situation. War sie Trost, Ankündigung, Zuspruch, Rat, ... Man muss versuchen, denn Sinn der Botschaft zu verstehen.

Das ist doch eigentlich im Koran auch nicht anders. Da kann man meines Wissens auch nicht einzelne Stellen herauslesen, denn verschieden Suren im Zusammenhang ergeben oft erst den richtigen Sinn.

Die Bibel mit den Ahadit zu vergleichn halte ich auch nicht für richtig, denn in den Ahadit stehen meines Wissens Auslegungen /Anweisungen zu den Suren. (Wie man was machen soll und muss)

Bei der Bibel ist es in den Geschichten aber unrelevant, ob Moses z.B. einen Bart hatte, gelbe oder grüne Sandalen oder sonst irgendwas getan hat, denn das sind ja für uns Christen keine Anweisungen es genauso zu tun. Das Wort, das Gott offenbart hat ist wichtig,ist die Kernaussage, und die gilt ja heute noch.

So, das nur als kleine Erklärung zu meinem Eingangssatz, dass sich die Frage "ist die Bibel göttlich" so nicht stellt.
Die Bibel will einfach zeigen, was Gott uns sagen will. Gottes Wort ist eingebunden in den Geschichten der damaligen Zeit.

Liebe Grüße
Kiki
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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