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Kann Gott sich irren?












Zitat:
Absolut = unabhängig; und als Begriff und im Verständnis ist in religösem Zusammenhang es nur auf Gott bezogen anwendbar.

Jetzt bin ich aber mal gespannt wie du als relatives-Wesen eine sichere Aussage über ein Absolutes treffen willst dessen Eigenschaften du nur an relativ-Existierenden ableiten kannst

"Trummelwirbel"

Zitat:
Und - was stört Dich an einer mit Bestimmtheit vorgetragenen Ansicht, die in Wahrheit niemanden stört oder beleidigt?


nix Alter ... nix
Zitat:
Mal ehrlich warum sollte man sich mit dir untehalten wollen?

Weil:
Zitat:
Jetzt bin ich aber mal gespannt wie du als relatives-Wesen eine sichere Aussage über ein Absolutes treffen willst dessen Eigenschaften du nur an relativ-Existierenden ableiten kannst


a.)Indem ich als relatives Wesen, mich an die als absolut gesetzten Kontaktnahmen (authentisch erachtete Offenbarungen) halte und

b.) die sich mir daraus ergebenden Gedanken, Schlussfolgerungen als relativ korrekt erachte, (nach erfolgter Abklärung verschiedenster Art, wie z.B. sog. logischem Denken, Übereinstimmung mit anderen, nach Kohärenz und Stimmigkeit) und eben an ihre relative Richtigkeit glaube, davon überzeugt bin - also eine, nach "menschlichem Ermessen" sichere Glaubens-Aussage treffen kann.

Diese sichere Aussage wird in ihrer "Sicherheit" dadurch nicht geschmälert, nur weil ein anderer Mensch mit echter oder vorgetäuschter Sicherheit eine andere oder konträre Glaubensaussage von sich gibt.

Selbst das Leugnen, dass solch eine Sicherheit bestehen könnte, tut dabei gar nichts zur Sache, da ja von der grundlegenden Voraussetzung ausgegangen wir, dass die Aussage nach relativen Gesichtspunkten (so gut eben der Mensch in seiner momentanen Entwicklungsstufe eben vermag) als sicher zu gelten hat.

Eine sichere Aussage zu treffen ist also leicht zu treffen, wenn man die dafür nötigen Vorbedingen erfüllt.

Eine absolut sichere Aussage über den absoluten Gott zu treffen ist ebenfalls möglich.
Allerdings nur dann, wenn der Sprecher und der Hörende einig in der Auffassung sind, dass das Ausgesagte - absolutes Wort Gottes selbst ist -
Da dies aber eine Glaubenssache ist - ist es, um allgemeingültigere Akzeptanz zu finden, vorzuziehen zu sagen:

Absolut sichere Aussagen zu treffen, ist für ein relatives Wesen absolut nicht möglich.
Relativ sichere Aussagen zu treffen - ist, wie oben dargestellt eben wirklich keine so große Sache, solange man sich an Regeln hält.

Das war aber auch nicht Deine Frage.

Deine Frage war:
Zitat:
wie du als relatives-Wesen eine sichere Aussage über ein Absolutes treffen willst

Diese Frage wurde oben realtiv verständlich und auch ebenso korrekt beantwortet.
Zitat:
a.)Indem ich als relatives Wesen, mich an die als absolut gesetzten Kontaktnahmen (authentisch erachtete Offenbarungen) halte und

b.) die sich mir daraus ergebenden Gedanken, Schlussfolgerungen als relativ korrekt erachte, (nach erfolgter Abklärung verschiedenster Art, wie z.B. sog. logischem Denken, Übereinstimmung mit anderen, nach Kohärenz und Stimmigkeit) und eben an ihre relative Richtigkeit glaube, davon überzeugt bin - also eine, nach "menschlichem Ermessen" sichere Glaubens-Aussage treffen kann.

Diese sichere Aussage wird in ihrer "Sicherheit" dadurch nicht geschmälert, nur weil ein anderer Mensch mit echter oder vorgetäuschter Sicherheit eine andere oder konträre Glaubensaussage von sich gibt.

Selbst das Leugnen, dass solch eine Sicherheit bestehen könnte, tut dabei gar nichts zur Sache, da ja von der grundlegenden Voraussetzung ausgegangen wir, dass die Aussage nach relativen Gesichtspunkten (so gut eben der Mensch in seiner momentanen Entwicklungsstufe eben vermag) als sicher zu gelten hat.


Ja das nennt sich schlicht weg Subjektivität



Zitat:
Absolut sichere Aussagen zu treffen, ist für ein relatives Wesen absolut nicht möglich.

Sag ich doch also warum verfasst du so einen ellenlangen Text? Findest du das nicht ein wenig ...."naja" ?

Zitat:
Eine absolut sichere Aussage über den absoluten Gott zu treffen ist ebenfalls möglich.
Allerdings nur dann, wenn der Sprecher und der Hörende einig in der Auffassung sind, dass das Ausgesagte - absolutes Wort Gottes selbst ist -

Wenn ich jetzt einen Kumpel hole und wir nennen dich beide ein hmhm-Loch gilt die Aussage als sicher? Cool

Zitat:
Diese Frage wurde oben realtiv verständlich und auch ebenso korrekt beantwortet.


Jetzt komm ... du kannst den Standpunkt nicht aufrecht erhalten da bringts auch nix wenn den Begriff Subjektivität auseinandernimmst und hoffst ich merks nicht ... alter ... ehrlich
Da Du offensichtlich und explizit MICH gefragt habe, wie ICH dies bewerkstellige, ist die Bemerkung
Zitat:
Ja das nennt sich schlicht weg Subjektivität

zwar korrekt - da sie aber als Gegenargument gebraucht wird, schlichtweg - verächtlich machender Opportunismus.

Es ist also jetzt an mir, zu fragen, warum ein Fortführung des Gesprächs mit Dir unternommen werden solle.
Zitat:
Wenn ich jetzt einen Kumpel hole und wir nennen dich beide ein hmhm-Loch gilt die Aussage als sicher? Cool

Ja - natürlich - für Euch beide (sogar ungeachtet, ob ihr beide den Unterschied zwischen realtiv und absolut verstanden habt, berücksichtigt oder nicht)!

Du kannst aber mit bestimmter Sicherheit, parallel dazu, davon ausgehen, dass in diesem Fall mit noch grösserer und begründeter Gewissheit von anderen Kumpeln glaubhaft versichert wird, dass ihr beide, über die auf euch selbst zutreffenden Kategorien hinauszudenken, nicht in der Lage seid.
Sind wir also schon auf der "HmHm-Loch-" Ebene angelangt, wow...!
Nur hört da dann eben leider auch jede Diskussion wirklich auf, da es subjektiv verächtlicher kaum mehr geht?

Nun mag Phan einwenden, dass er es ja "nicht so ernst" gemeint hätte, doch findet sich in diesen, seinen Ausführungen nicht tatsächlich eine Spur von Verachtung?

Verachtung resultiert immer aus Abwehr, Abwehr ist oft Abwehr von Schmerz. Und das, was so schmerzt, sind meist alte Erfahrungen, die noch immer als Glaubenssätze unser Leben (Leiden) bestimmen...

Wenn wir dann auf einen Auslöser stoßen, sind wir wieder mitten im alten (Gefühls-)Kampf mit uns und der Welt (oder unserem Gegenüber).

Also gilt es doch eher den Ursachen der Verachtung, bzw. den Ursachen des dahinterstehenden Schmerzes auf den Grund zu gehen, als hier einen Kampf auf intellektueller Ebene austragen zu wollen?

Doch ich psychologisiere und das steht mir an dieser Stelle wohl nicht zu, nochdazu dieser Disput nicht mich betrifft...

Kann Gott sich irren? Wohl nicht- denn irren ist menschlich...
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