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Geistige Führung oder "Gehorchen – sicherer Weg"












Zitat:
Entsprechend den vorangehenden Ausführungen kann man die geistige Leitung im Werdegang der Menschheitsentwickelung bei den Wesenheiten suchen, welche ihre Menschheit während der vorigen Verkörperung des Erdenplaneten - während der alten Mondenzeit - durchgemacht haben. Dieser Leitung stellt sich eine andere entgegen, die erstere hemmend und doch im Hemmen in gewisser Beziehung wieder fördernd, welche von den Wesenheiten ausgeübt wird, die während der Mondenzeit ihre eigene Entwickelung nicht vollendet haben. Damit ist hingedeutet auf die führenden Wesenheiten, welche unmittelbar über dem Menschen stehen. Auf diejenigen sowohl, welche vorwärts führen wie auch auf diejenigen, welche dadurch fördern, daß sie Widerstände hervorrufen und dadurch die Kräfte, welche durch die vorwärtsbewegenden Wesenheiten entstehen, in sich erstarken, festigen, ihnen Gewicht und Eigennatur verleihen. Im Sinne der christlichen Esoterik kann man diese zwei Klassen von übermenschlichen Wesen Engel (Angeloi) nennen. Über diesen Wesenheiten stehen in der Rangordnung nach aufwärts diejenigen der höheren Hierarchien, der Archangelol, Archai und so weiter, die sich ebenfalls an der Menschheitsführung beteiligen.

Innerhalb der Klassen dieser verschiedenen Wesenheiten gibt es alle möglichen Abstufungen in bezug auf die Vollkommenheitsgrade. Es gibt zum Beispiel in der Kategorie der Angeloi beim Beginn der gegenwärtigen Erdentwickelung höchststehende und weniger hochstehende. Die ersteren sind über das Mindestmaß ihrer Mondentwickelung weit hinausgeschritten. Zwischen diesen und jenen, welche dieses Mindestmaß eben erreicht hatten, als die Mondentwickelung zu Ende war und die Erdentwickelung begann, stehen alle möglichen Abstufungen. Gemäß diesen Abstufungen geschieht das Eingreifen der betreffenden Wesenheiten in die Führung der Erdentwickelung der Menschheit. So haben in der ägyptischen Kulturentwickelung die Führung Wesen ausgeübt, welche auf dem Monde vollkommener geworden waren als diejenigen, welche in der griechisch-lateinischen Zeit Führer waren. Und diese waren wieder vollkommener als diejenigen, welche in der gegenwärtigen Zeit führen. In der ägyptischen beziehungsweise griechischen Zeit haben die später in die Führung eingreifenden sich mittlerweile selbst ausgebildet und sich so zur Führung der weiter gekommenen Kultur reif gemacht.



http://www.anthroposophie.net/stein.....bib_steiner_ga_015_03.htm

Zitat:
Die Geisteswissenschaft muß in Christus nicht bloß eine irdische, sondern eine kosmische Wesenheit erkennen. In gewissem Sinne ist der Mensch überhaupt ein kosmisches Wesen. Er lebt ein zweifaches Leben. Ein solches im physischen Leib von der Geburt bis zum Tode, und ein Leben in den geistigen Welten zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Ist nun der Mensch in einem physischen Leibe verkörpert, dann lebt er - weil der physische Leib auf die Daseinsbedingungen und Kräfte der Erde angewiesen ist - in Abhängigkeit von der Erde. Aber der Mensch nimmt nicht nur die Stoffe und Kräfte der Erde in sich auf, sondern er ist eingegliedert in den ganzen physischen Erdorganismus, gehört zu ihm. Wenn er durch die Pforte des Todes gegangen ist, dann gehört er nicht den Kräften der Erde an ; aber es wäre unrichtig, sich vorzustellen, daß er dann keinerlei Kräften angehörte, sondern er ist dann verbunden mit den Kräften des Sonnensystems und der weiteren Sternensysteme. Er lebt zwischen Tod und neuer Geburt ebenso im Kosmischen, wie er in der Zeit von der Geburt bis zum Tode im Bereich des Irdischen lebt. Er gehört vom Tode bis zur neuen Geburt dem Kosmos an, wie er auf der Erde angehört den Elementen Luft, Wasser, Erde und so weiter. Indem er das Leben durchlebt zwischen Tod und neuer Geburt, kommt er in den Bereich der kosmischen Einwirkungen. Von den Planeten kommen nicht etwa bloß die physischen Kräfte, welche die physische Astronomie lehrt, die Schwerkraft und die anderen physischen Kräfte, sondern auch geistige Kräfte. Und mit diesen geistigen Kräften des Kosmos steht der Mensch in Verbindung; und zwar jeder Mensch in einer besonderen Weise, je nach seiner Individualität. Er lebt, wenn er in Europa geboren ist, mit den Wärmeverhältnissen und so weiter in einem anderen Zusammenhange, als wenn er zum Beispiel in Australien geboren wäre. Ebenso steht er im Leben zwischen Tod und neuer Geburt in Beziehung: der eine mehr zu den geistigen Kräften des Mars, der andere mehr zu denen des Jupiter, mancher mehr zu jenen des ganzen Planetensystems überhaupt und so weiter. Und diese Kräfte sind es auch, die den Menschen wieder auf die Erde zurückführen. So lebt er die Zeit vor einer Geburt mit dem gesamten Sternenraum in Verbindung.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24500/1.html

"Gehorchen – sicherer Weg"

Dass Opus Dei im deutschen Schulsystem keine Revolution anzetteln, sondern sich so buchstabengetreu wie eben nötig an die tangierten Gesetzesbestimmungen halten wird, duldet kaum einen Zweifel. Selbiges gilt freilich auch für die ultrakonservative, strikt autoritäre Grundausrichtung der Organisation, die durch den wortgewaltigen Einsatz ihrer Anhänger und Sympathisanten – man denke etwa an den früheren Direktor des vatikanischen Presseamtes, Joaquín Navarro-Valls, oder an den Kölner Erzbischof Kardinal Meisner, der Opus Dei-Mitglied Stephan Georg Schmidt gerade zum neuen Pressesprecher und Chefredakteur der Kölner Kirchenzeitung ernannt hat - ebenso belegt ist wie durch die Schriften ihres Gründers.

Wer die von Opus Dei verlinkte Internetseite aufblättert, kann das Welt- und Menschenbild des Josefmaria Escrivá genauer studieren und leicht selbst beurteilen, inwieweit die Vorstellungen des Mannes, den Papst Johannes Paul II. als "Heiligen des Alltäglichen" verehrte, mit den Grundsätzen einer modernen Pädagogik übereinstimmen. Die Eingabe des Suchbegriffs "Gehorsam" fördert jedenfalls gleich 20 Fundstellen in Escrivas Schrift "Die Spur des Sämanns" und weitere 12 in "Im Feuer der Schmiede" zutage. "Christus begegnen" beschäftigt sich fünfmal mit der Thematik, "Freunde Gottes" immerhin dreimal, und in den "Gesprächen mit Msgr. Escrivá de Balaguer" geht es ebenfalls dreimal um die angemessene Subordination. Einsamer Spitzenreiter ist hier allerdings Escrivás Hauptwerk "Der Weg", das 1934 unter dem Titel "Consideraciones Espirituales" erschien und bis heute in 4.500.000 Exemplaren und 43 Sprachen verbreitet worden sein soll. Darin heißt es unter anderem:


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Wer bist du, daß du über die Entscheidungen deines Vorgesetzten urteilst? - Siehst du nicht, daß ihm mehr Gesichtspunkte für sein Urteil zur Verfügung stehen als dir, mehr Erfahrung, bessere, einsichtigere und vorurteilslosere Ratgeber, vor allem aber mehr Gnade, spezielle Gnade, Standesgnade, welche Licht und mächtigen Beistand Gottes bedeutet? (...)
Gehorchen..., sicherer Weg. Den Vorgesetzten mit rückhaltlosem Vertrauen gehorchen..., Weg der Heiligkeit. Gehorchen in deinem Apostolat..., der einzige Weg; denn in einem Werk Gottes muß dies der Geist sein: daß man gehorcht oder geht. (...)
Gehorcht, wie ein Werkzeug in der Hand des Künstlers gehorcht, das nicht danach fragt, warum es dies oder jenes tut. Seid überzeugt, daß man euch nie etwas auftragen wird, das nicht gut ist und nicht zur Ehre Gottes gereicht.
Josefmaria Escrivá

Glaubensfeuer statt Diskussionen


Die Reihe der Beispiele lässt sich fortsetzen. Körperfeindlichkeit, Elitebewusstsein und Missionseifer wechseln mit radikalen Machtansprüchen, die immer wieder blinde Unterwerfung fordern. Einfache Lösungen für komplexe Probleme - eine Auswahl:


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Wenn du dich nicht abtötest, wirst du nie ein Mensch des Gebetes. (...)
Wenn du begriffen hast, daß der Leib dein Feind und Feind der Verherrlichung Gottes ist, weil er deine Heiligung bedroht, warum faßt Du ihn dann so weich an? (...)
Dutzendmensch werden? Du ... zum großen Haufen gehören, der du zur Führung geboren bist! Bei uns haben Laue keinen Platz. (...)
Die Welt hallt noch wider von dem göttlichen Ruf: "Feuer auf die Erde zu werfen, bin ich gekommen, und wie wünschte ich, daß es schon brenne." - Und du siehst doch: fast überall ist es erloschen... Willst Du dich nicht aufmachen, den Brand überall auszubreiten? (...)
Mit welchem infamen Scharfsinn argumentiert Satan gegen unseren katholischen Glauben! Aber sagen wir uns stets, ohne uns auf Diskussionen einzulassen: Ich bin ein Sohn der Kirche.
Josefmaria Escrivá´

Dass diese Ideen im Kreis von Opus Dei keineswegs veraltet sind, beweist der amtierende Prälat Bischof Javier Echevarría, den die Mitglieder der Einfachheit halber "Vater" nennen, nahezu jeden Monat, wenn er in seinen "Hirtenbriefen" ausführlich aus den Schriften des Vorgängers zitiert. So auch im Dezember 2006, als er eine in der Wortwahl durchaus bemerkenswerte Weihnachtsbotschaft verbreiten ließ:


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Laßt uns zusammen mit Maria und Josef nach Bethlehem gehen. Die beiden werden uns zeigen, wie wir Jesus liebevoll und feinfühlig behandeln, wie wir ihm folgen und uns in ihn verlieben können. Eine Frucht dieses innigen Kontaktes wird der Wunsch sein, dem der heilige Josefmaria vor fünfundsiebzig Jahren Ausdruck verlieh: "Ich möchte, daß meine Anwesenheit die Welt in einem Umkreis von vielen Kilometern in Brand steckt, in eine unauslöschliche Feuersbrunst. Ich will mich als der deine wissen. Und dann kann das Kreuz kommen: ich werde nie wieder Angst vor der Sühne haben … Leiden und lieben. Lieben und leiden. Welch ein unübertrefflicher Weg! Leiden, lieben und glauben: Glaube und Liebe. Mit dem Glauben eines Petrus. Mit der Liebe eines Johannes. Mit dem Eifer eines Paulus.
Javier Echevarría

Als der "Corriere della sera" im Oktober 2002 wissen wollte, welche Lebensregel Escrivás der jetzige Prälat bewahren wollte, wenn er nur eine einzige wählen dürfte, antwortete er folgerichtig, dass er sich diese Frage nie gestellt habe, "weil ich alle zutreffend und gültig finde."

Gehorchen, leiden, schweigen und mit dem eigenen Glauben die Welt anzünden - all das mag (wenn die Brandstiftung denn symbolisch interpretiert werden soll!) noch zu den tolerierbaren, weil selbstgewählten und persönlichen Beschäftigungen einer religiösen Gemeinschaft gezählt werden. Ob der Staat gut daran tut, Kinder in diesem Geist erziehen zu lassen, ohne gleichzeitig darauf zu achten, dass sie gegenteilige Meinungen, kontroverse Diskussionen, Widerspruch und Toleranz kennen lernen und sich eigenständig zu selbstbestimmten, mündigen Staatsbürgern entwickeln, steht auf einem anderen Blatt.

Nach Lage der Dinge ist davon auszugehen, dass die Initiatoren des Schulprojekts klug genug sind, die reine Lehre des Josefmaria Escrivá nicht unverblümt in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Bemühungen zu stellen. Wenn sie jedoch mit der erklärten Absicht auftreten, ein vermeintliches Sinnvakuum zu füllen, muss sich das zuständige Ministerium sehr angelegentlich mit der Frage beschäftigen, wie und womit das geschehen soll.

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24500/1.html

Hier kommt zum Tragen, was in der Astrologie schon ausgesagt wurde.
Mit Pluto in Schütze (9. Haus Religion) haben sich die Religionen kennen gelernt, sich beschnuppert und mit Pluto in Steinbock (Härte) wird sich jeder wieder in seine Nieschen zurück ziehen und seinen Stil weiter gehen.
Es werden viele Sekten oder Gruppierungen versuchen, Menschen anzuziehen, sich in die Wirtschaft und Politik einzugeben und von dort aus ihre Ziele anvisieren. Da können wir noch gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird.



http://www.politikstube.de/forum/ch.....ant_gymnasium_berlin.html
http://www.politikstube.de/forum/ch.....enntnis_der_christen.html

suchwort: opus dei elterninitiative potsdam
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15158

Zitat:
"Freie Schulen"
Opus Dei will erstes deutsches Jungengymnasiums in Potsdam gründen
19. Jan. 2007


Mitglieder der rechtskatholischen Organisation "Opus Dei", die von Kritikern auch als "Elitetruppe des Vatikan" bezeichnet wird, wollen in Potsdam ihr erstes deutsches Jungengymnasium gründen. "Wir möchten das Gymnasium christlich prägen. Der Religionsunterricht soll von Priestern des Opus Dei gehalten werden", sagte Christoph Rüssel, Vorsitzender der Elterninitiative "Freie Schulen Brandenburg e.V.", der "Berliner Zeitung". Rüssel ist nach Darstellung des Blattes bekennendes Opus-Dei-Mitglied. Geplant ist laut Rüssel ein zweizügiges Jungengymnasium für 300 Schüler. Es soll in den Alten Pferdeställen der Ruinenberg-Kaserne im Bornstedter Feld entstehen.

Das Bildungsministerium prüft derzeit den Antrag, bestätigte Ministeriumssprecher Stephan Breiding der Zeitung. "Wir haben unseren Antrag Ende September eingereicht und erwarten eine Antwort bis Ende März", führte Rüssel an.

Bereits vor vier Jahren hatte die "Elterninitiative" eine Voranfrage beim Bildungsministerium gestartet. Seinerzeit hatte das Ministerium signalisiert, dass eine reine Jungenschule gegen das Gebot der gemeinschaftlichen Erziehung von Jungen und Mädchen verstoße und deshalb kaum genehmigungsfähig sei.

Opus Dei werden enge Verbindungen zu Großbanken, Industrie und Medien nachgesagt. Hohe Wertschätzung und Unterstützung genießt Opus Dei offenbar vor allem aus den konservativen Kreisen des Vatikans und von vielen Bischöfen. Kritiker werfen der Organisation sektenähnliche Strukturen und Machtpolitik vor.

Mitglieder von Opus Dei haben offenbar im Franco-Regime Spaniens mitgearbeitet. Auch soll das Opus Dei mit dem chilenischen Diktator Pinochet liiert gewesen sein. Opus Dei verweist hingegen darauf, dass es unter seinen Mitgliedern angeblich auch solche gegeben habe, die mit der (späteren) Regierung Francos eng zusammenarbeiteten, aber auch solche, die das Regime vehement abgelehnt hätten und deswegen manche Sanktionen erlitten hätten. Eine Zusammenarbeit mit Pinochet stellt die Organisation in Abrede.



http://www.politikstube.de/forum/ch.....ien_und_priester_e_v.html
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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