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Jermain Jackson, Bruder von Michael Jackson hat den Islam nach einem Besuch in Bahrain im Rahmen seiner Tour durch den mittleren Osten 1989 angenommen. Er hat den Namen Muhammad Abdul Aziz angenommen und lebt in den Außenbezirken von Los Angeles. Dies ist der Ort, wo er und seine Schwestern ihre neuen Lieder komponieren. Er ist permanent unter Überwachung von mehr als 15 Wagen von Sicherheitsleuten rund im die Uhr.
Es war im Jahre 1989 als ich, zusammen mit meiner Schwester, eine Tour durchführte durch die Länder im mittleren Osten. Während unseres Aufenthaltes in Bahrain, erhielten wir einen herzlichen Empfang. Da geschah es, dass ich einige Kinder traf und etwas mit ihnen plauderte. Ich stellte bestimmte Fragen an sie und sie warfen mir ihre unschuldigen Fragen entgegen. Während dieser Unterhaltung forschten sie über meine Religion. Ich sagte ihnen, "Ich bin Christ." Ich fragte sie, was ihre Religion sei. Eine Welle von Heiterkeit überflog sie. Sie antworteten in einer Stimme -Islam. Ihre enthusiastischen Antworten rüttelten mich ganz tief innen drin auf. Dann fingen sie an, mir über den Islam zu erzählen. Sie gaben mir Informationen, meist ganz ihrem Alter entsprechend. Der Ton in ihrer Stimme zeigte, dass sie wirklich sehr stolz auf den Islam waren. Dies war, wie ich auf den Islam traf.
Eine sehr kurze Begegnung mit einer Gruppe von Kindern führte mich schließlich zu langen Diskursen mit islamischen Gelehrten. Eine große Welle ging durch mein Denken. Ich machte den erfolglosen Versuch, mich zu überzeugen, dass nichts passiert war, aber ich konnte die Tatsache nicht länger vor mir selbst verbergen, dass ich im Herzen zum Islam konvertiert war. Dies vertraute ich zuerst meinem Hausfreund Qunber Ali an.
Durch das Annehmen des Islam fand ich Antworten zu solchen Fragen, wie die, die die Geburt von Christus angehen. Zum ersten Mal war ich von der Religion selbst überzeugt. Als ich nach der Konvertierung in die Vereinigten Staaten zurückging, veranstalteten die amerikanischen Medien abscheuliche Propaganda gegen den Islam und die Muslime. Das Geschwätz wurde auf mich losgelassen, was meinen Seelenfrieden wirklich störte. Hollywood war versessen darauf, die Muslime schlecht zu machen. Sie wurden als Terroristen dargestellt. Es gibt viele Sachen, die zwischen Islam und Christentum übereinstimmen und der Koran bezeichnet Christus als Prophet. Warum, fragte ich mich, lässt dann das christliche Amerika haltlose Vorwürfe gegen Muslime zu?
Das bedrückte mich. Ich fasste den Entschluss, dass ich mein Bestes geben würde, um das falsche Bild der Muslime, wie es die amerikanischen Medien zeigten, grade zu rücken. Ich hatte nicht die leiseste Idee, dass die amerikanischen Medien meine Nachricht von meiner Konvertierung nicht würden verdauen können und ein großes Gezeter anstimmen würden. Dieses Handeln war praktisch gegen all die großen und vielbeschworenen Behauptungen von Redefreiheit und Glaubensfreiheit. So kam die Scheinheiligkeit und Heuchelei der amerikanischen Gesellschaft an die Oberfläche und lag offen vor mir. Der Islam hat viele Schwierigkeiten für mich gelöst. Tatsache ist, dass ich selbst an die Oberfläche kam und offen vor mir lag. Der Islam hat viele Schwierigkeiten für mich gelöst. Ich kam zu der Sicht von mir als komplettes menschliches Wesen, im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich Muslim geworden bin, fühlte ich eine ernorme Wandlung in mir vorgehen. Ich legte alles ab, was im Islam verboten ist. Das machte die Sache auch für meine Familie schwer. Kurz gesagt die Jackson Familie wurde erschüttert. Bedrohliche Briefe strömten herein, welche die Sorgen meiner Familie verstärkten.
Also sagten sie mir: "Du hast die Feindseligkeit der amerikanischen Gesellschaft und Kultur hervorgerufen dadurch, dass du zum Islam übergetreten bist. Du hast dir selbst das Recht genommen, mit anderen zusammen zu leben." Sie befürchteten, dass das Leben in Amerika für mich unerträglich werden würde.
Aber ich kann bezeugen, dass meine Familie wirklich freidenkend ist. Sie ehren alle Religionen. Unsere Eltern haben uns so erzogen. Es ist das Ergebnis dieser Vorbereitung, dass ich von ihnen so sehr toleriert werde.
Auf meinem Weg zurück nach Amerika brachte ich eine Reihe von Büchern mit. Michael Jackson fragte mich nach einigen Büchern für sich selbst zum Studieren. Davor war seine Meinung beeinflusst von der Propaganda der amerikanischen Medien gegen Islam und Muslime. Er war nicht feindlich gegen den Islam, aber er hatte auch keinen Kontakt zu Muslimen. Aber nachdem er die Bücher gelesen hatte, hielt er den Mund und sagte nichts gegen Muslime.
Als ich nach Amerika zurückkam, hatte meine Mutter schon die Nachricht gehört, dass ich zum Islam konvertiert war. Sie ist eine religiöse und zivilisierte Frau. Sie hat mir nur eine Frage gestellt, "Hast du diese Entscheidung plötzlich und spontan getroffen oder war sie das Ergebnis von langem und tiefem Nachdenken?" "Ich habe entschieden, nachdem ich eine Menge darüber nachgedacht habe." antwortete ich.
Wie für viele andere Mitglieder meiner Familie war meine plötzliche Konvertierung zum Islam eine große Uberraschung für meine Schwester, den Popstar Janet Jackson. Am Anfang war sie besorgt. Sie hatte nur eins über Muslime im Kopf: dass Muslime polygam sind mit bis zu vier Ehefrauen. Als ich ihr diese Erlaubnis, die der Islam erteilt in Hinblick auf die amerikanische Gesellschaft erklärte, war sie zufrieden. Promiskuität und Untreue sind sehr verbreitet in der westlichen Gesellschaft. Der Islam schützt das soziale Gefüge vor dieser Zerstörung.
Was islamische Lehren angeht, sollte ein Mann, wenn er sich von einer Frau angezogen fühlt, die Ehre besitzen, diese Beziehung in legale Formen zu bringen oder sich mit nur einer Frau zufrieden geben. Auf der anderen Seite hat der Islam so viele Bedingungen festgelegt, wenn man eine zweite Ehe eingehen will, dass ich nicht denke, dass ein normaler Muslim es sich finanziell leisten kann, sich das zu erlauben. Es gibt kaum ein Prozent Muslime in der islamischen Welt, die mehr als eine Frau haben.
Für das größere Interesse der Menschheit, ist die islamische Gesellschaft der sicherste Platz auf dieser Erde. Man kann sich das Beispiel der Frauen ansehen. Amerikanische Frauen sind so gekleidet, das sie die Männer in Versuchung bringen, sie zu belästigen. Aber dies ist undenkbar in einer islamischen Gesellschaft. Außerdem haben die vorherrschenden Sünden und Laster den moralischen Aufbau der westlichen Gesellschaft entstellt. Ich glaube, wenn es einen Ort gibt, wo die Menschlichkeit noch sichtbar ist, kann er nicht woanders als in einer islamischen Gesellschaft liegen. Die Zeit wird kommen, wo die Welt nicht umhin kann, diese Tatsache zu akzeptieren.
Ich traf Muhammad Ali einige Male nach meiner Konvertierung zum Islam. Ali ist unser Hausfreund. Er hat uns nützliche Anleitung über den Islam gegeben. Viele Menschen haben mich beeindruckt. Aber Tatsache ist, dass ich mich zuerst dem heiligen Koran zuwende und deshalb auch nicht riskiere, davon abzuirren, dass man gebührend stolz sein kann. Durch Gottes Gnade habe ich sieben Söhne und zwei Töchter, die wie ich sich voll dem Islam zugewendet haben. Meine Frau ist noch dabei, den Islam zu studieren.
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National Institutional Chaplain for WAMY World Assembly of Muslim Youth
Lieber Bruder in Menschlichkeit und diejenigen die Leute zu "Jesus" rufen:
Seit über zehn Jahren haben mich viele Leute gefragt, ob ich meine Geschichte wie ich zum Islam kam, niederschreiben wolle - aber leider hatte ich nie Zeit dafür.
Ich sollte vielleicht diese Gelegenheit nutzen um mich vorzustellen. Mein Name ist Yusuf Estes und ich bin islamischer Geistlicher, wohnhaft in Washington. Als solcher komme ich viel rum, um die Botschaft Jesu im Koran zu präsentieren. Wir halten Vorträge, Diskussionen mit Leuten aller Glaubensrichtungen, und nehmen die Gelegenheit wahr, neben den Rabbis, Prediger und Priester zu reden. Am meisten arbeiten wir mit den Institutionen, Militärs, Universitäten und den Gefängnissen. Unser erstes Ziel ist es, die Lehre des Islam zu verbreiten; was der Islam lehrt und wer die Muslime sind. Obwohl der Islam, nach Christentum, die größte Religionsgemeinschaft ist, sehen wir viele von denen die sich selber Muslime nennen, dass sie weder ihre Religion richtig verstanden haben, noch ihre Religion vertreten können.
Ich bin in einer sehr strengen christlichen Familie im mittleren Westen geboren worden. Unsere Familie hatte in den USA viele Kirchen und Schulen erbaut. Während ich noch in der Grundschule war sind wir nach Houston, Texas umgezogen. Das war 1949 ( ich bin alt ). Wir gingen regelmäßig in die Kirche, und als ich 12 war, wurde ich in Pasadena, Texas getauft. Als Teenager besuchte ich andere Kirchen, um über deren Lehren und Glauben zu lernen. Mit der Zeit hatte ich richtigen Durst nach Evangelium, oder "frohen Botschaft" wie wir es nannten. Meine Suche war nicht nur aufs Christentum beschränkt. ‹berhaupt nicht. Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Metaphysik, Glaube der Indianer - das alles war Gegenstand meiner Studien. Nur über den "Islam" habe ich nichts gelernt. Warum? Gute Frage.
Mich interessierten verschiedene Richtungen der Musik, insbesondere Gospel und die klassische Musik. Weil meine Familie gleichzeitig religiös und musikalisch begabt war, fing ich an, in beide Richtungen zu lernen. Ich übernahm die Position eines "Music Minister" ( Organisten ) in verschiedenen Kirchen denen ich angehörte. Im Jahr 1960 fing ich an Tasteninstrumente zu spielen und bis 1963 besaß ich in Laurel, Maryland eigenes Studio - "Estes Music Studios."
In den nächsten 30 Jahren arbeitete ich mit meinem Vater in verschiedenen geschäftlichen Projekten. Wir boten Unterhaltungsshows an. Wir eröffneten Klavier- und Orgelladen von Texas über Oklahoma bis nach Florida. Ich machte Millionen von Dollars in diesen Jahren. Den inneren Frieden, der durch das Wissen über die Wahrheit und Erlösung kommt, fand ich jedoch nicht. Ich bin mir sicher, dass du dich gefragt hast; "Warum hat mich Gott erschaffen?" oder "Was will Gott, dass ich mache?" oder "Wer ist Gott überhaupt?" "Warum glauben wir an die Erbsünde?" "Warum sollten die Söhne Adams für diese Sünde bestraft werden?" Aber wenn du jemanden hierüber erfragst, dann sagt er dir, du musst glauben, ohne zu hinterfragen, oder es wäre ein Mysterium und du sollst nicht danach fragen.
Oder die Dreieinigkeit. Wenn ich die Priester fragte, wie kann es sein, dass etwas gleichzeitig "drei" und "eins" sein kann, gaben sie zu Antwort, dass dies ein Geheimnis ist. Warum muss dieser Gott sich erst in einen Menschen verwandeln um die Sünden zu vergeben? Vergiss nicht, dass Er Herrscher des ganzen Universum ist, und was Er will, das wird.
Dann eines Tages im Jahr 1991 erfuhr ich dass auch die Muslime an die Bibel glauben. Ich war geschockt. Wie könnte es sein? Aber das war nicht alles, sie glauben an Jesus als - wahren Gesandten Gottes - einen der Gottespropheten - jemanden, der durch ohne menschlichen Eingriff empfangen wurde - jemanden, der am Ende er Tage kommen wird um die Gläubigen gegen den 'Antichrist' zu führen
Dies war eindeutig zu viel für mich. Besonders deswegen, weil viele Christen den Islam und Muslime hassten. Sie sagten sogar erfundene Sachen über den Islam, um den Leuten die Angst vor dem Islam einzureden. Warum sollte ich mit diesen Leuten etwas zu tun haben?
Mein Vater war sehr aktiv in der Unterstützung der kirchlichen Arbeit, besonders bei den kirchlichen Schulprogrammen. Er ist zum Priester im Jahr 1970 ordiniert worden. Er und seine Frau ( Meine Stiefmutter ) kannten viele der TV-Prediger, bis zum größten Feind des Islam in den USA - Pat Robertson.
Mein Vater und seine Frau arbeiteten zusammen und waren aktiv im Verteilen der Predigt Audiokassetten in den Altenheimen und Krankenhäusern. Dann im Jahr 1991 begann er es geschäftlich mit einem ƒgypter zu tun. Mein Vater wollte, dass ich ihn treffe. Diese Idee gefiel mir, denn ich stellte mir die Pyramiden, die Sphinx und den Nil vor. Dann erwähnte mein Vater, dass der Mann ein "Moslem" ist. Ich konnte es nicht glauben. Ich erinnerte meinen Vater daran, dass diese Leute Terroristen, Entführer und Bombenleger sind. Ich brauchte nicht zu erwähnen, dass sie gar nicht an Gott glauben; sie küssen die Erde fünf mal am Tag, und beten den schwarzen Würfel in der Wüste an.
Nein.
Ich wollte diesen "Moslem" nicht treffen. Mein Vater bestand darauf und versicherte mir, dass es um eine nette Person handelt. Schließlich gab ich mein Einverständnis zum Treffen. Aber zu meinen Bedingungen.
Ich wollte ihn an einem Sonntag treffen, nachdem ich in der Kirche gewesen bin. Dadurch war mir der Beistand des Heiligen Geistes sicher. Ich wollte auch meine Bibel mitnehmen, um den Hals das Kreuz haben und eine Mütze auf der steht "Jesus ist der Herr". Meine Frau und meine zwei Töchter kamen mit und wir waren für die erste Begegnung mit dem "Muslim" gewappnet. Als ich das Kaffee betrat, fragte ich meinen Vater wo der Muslim sei, und er zeigte mit dem Finger auf ihn.
Ich hoffte einen großen Mann zu sehen, mit breiter Kleidung, großem Turban auf dem Kopf, dem Bart der bis zum Bauchnabel reichte. Dieser Mann hatte keinen Bart. In Wirklichkeit hatte er gar keine Haare auf dem Kopf. Er war fast kahlköpfig. Er war ein angenehmer Zeitgenosse mit zartem Händedruck. Dies machte keinen Sinn. Ich dachte sie wären Terroristen und Bombenleger. Was geht hier vor?
Macht ja auch nichts. Ich wollte ihn "bearbeiten". Er muss "errettet" werden und diesen Job werden Gott und ich übernehmen. Nach einer kurzen Vorstellung fragte ich ihn: "Glaubst du an Gott?" Er sagte: "Ja." ( Gut! ) Dann sagte ich: "Glaubst du, dass es Adam und Eva gab?" Er sagte: "Ja." Ich fragte weiter: "Was ist mit Abraham? Glaubst du, dass er bereit war seinen Sohn Gott zu opfern?" Er sagte: "Ja." Dann fragte ich: "Was ist mit Moses?" Er sagte erneut: "Ja." Dann ich "Was ist mit anderen Propheten, David, Salomo, und Johannes der Täufer?" Er sagte "Ja." Ich fragte: "Glaubst du an die Bibel?" Erneut sagte er: "Ja." Damit war die Zeit für die große Frage gekommen: "Glaubst du an Jesus? Dass er der Gesalbte ( Christus ) von Gott ist?" Er sagte einfach: "Ja."
Nun gut, dachte ich, dies wird einfacher als ich dachte. Der Muslim war gerade dabei getauft zu werden, ohne es zu wissen. Und ich werde derjenige sein, der dies vollziehen wird. Ich war stolz auf mich, dass ich jeden Tag neue Seelen errettet habe und dies wird eine große Leistung sein, einen dieser Muslime zum Christentum zu bewegen. Ich fragte ihn ob er Tee mag und er bejahte. Dann bestellten wir uns Tee und fingen an über mein Lieblingsthema zu sprechen - den Glauben. Während wir da saßen, und uns unterhielten ( die meiste Zeit redete ich ), merkte ich dass mein Gesprächpartner ein sehr netter, ruhiger und ja ein schüchterner Mensch war. Er hörte mir aufmerksam zu, und unterbrach mich kein einziges Mal. Ich mochte seine Art, und ich dachte, er hätte ein großes Potential guter Christ zu werden.
Ich stimmte meinem Vater zu, dass wir geschäftliche Beziehungen mit diesem Mann pflegen sollen. Ich ermutigte ihn sogar, dass er mich auf meinen Reisen durchs nördliche Texas begleitet. Jeden Tag würden wir zusammen sein, und über verschiedene Aspekte der Religionen diskutieren. Und unterwegs könnte ich eins dieser Radiosender laufen lassen, die das biblische Programm ausstrahlen, um die Botschaft zu diesem armen Individuum zu bringen. Wir redeten über Gott, die Bedeutung des Lebens, den Zweck der Schöpfung, die Propheten und deren Mission und wie Gott seinen Willen den Menschen offenbart. Wir tauschten viele persönliche Erfahrungen und Meinungen.
Eines Tages erfuhr ich, dass Muhammad ausziehen werde und für eine Weile in der Moschee wohnen werde. Ich ging zu meinem Vater und fragte ihn, ob er nicht in unserem großen Haus wohnen könnte. Schließlich könnte er, mir bei meiner Arbeit helfen, und er wäre pünktlich hier, wenn wir das nächste Mal irgendwo hinfahren müssten. Mein Vater stimmte dem zu und Muhammad zog ein.
Natürlich würde ich weiterhin Zeit finden, um meine Predigerfreunde in Texas zu besuchen. Einer von ihnen lebte an der Grenze zu Mexiko und der andere in der Nähe von Grenze zu Oklahoma. Einer der Prediger schleppte immer ein riesiges Kreuz mit sich, das größer als ein Auto war. Er trug es über seine Schulter, und das Kreuz schleifte über den Boden. Die Leute hielten an um zu fragen was los wäre, und er gab ihnen Flugblätter und Broschüren über das Christentum.
Eines Tages hatte mein Freund mit dem Kreuz Herzinfarkt gehabt. Ich besuchte ihn mehrmals in der Woche und nahm Muhammad mit. Mein Freund war nicht sonderlich beeindruckt und wollte nichts über den Islam wissen. Eines Tages kam der Zimmernachbar von meinem Freund im Rollstuhl ins Zimmer. Ich ging zu ihm und fragte ihm, nach seinem Namen, er antwortete es wäre nicht wichtig. Als ich ihn fragte wo er herkäme, sagte er, er wäre vom Jupiter. Ich dachte darüber nach und fragte mich ob ich in einem kardiologischen oder einem Krankenhaus für psychisch Kranke wäre.
Ich wusste, dass der Mann alleine und depressiv war, so brauchte er auch jemanden, der sich um ihn kümmern würde. Also fing ich an, ihm die "frohe Botschaft" mitzuteilen. Ich las ihm aus dem Buch Jonas im Alten Testament. Jonah war zu den Leute gesandt um sie zu Gott zu rufen. Er verließ seine Leute und flüchtete mit dem Boot davon. Ein Sturm brach herein und warf ihn über Bord. Ein großer Fisch kam, fraß ihn und er blieb im Bauch des Fisches drei Tage und 3 Nächte lang. Durch Gnade Gottes gelang der Fisch an die Oberfläche, wo er gefangen genommen wurde. Man befreite Jonas und er kam zurück zu seinem Volk. Der Hintergedanke ist, dass wir nicht vor unseren Problemen weglaufen sollen, sondern sich ihnen stellen. Und Gott weiß immer was wir gemacht haben.
Nachdem ich mit der Geschichte fertig war, sah der Mann im Rollstuhl zu mir auf und entschuldigte sich. Er sagte, ihm täte leid, wie er sich vorhin benommen hatte, aber er hatte eine schwere Zeit hinter sich. Dann sagt er, er wolle mir etwas beichten. Ich sagte ihm, dass ich kein katholischer Priester bin, und ich kann keine Beichte abnehmen. Er antwortete mir, dass er davon weiß. "Eigentlich" sagte er "bin ich ein katholischer Priester." Ich war geschockt. Ich habe gerade einem Priester über das Christentum eine Predigt gehalten? Was in aller Welt geht hier vor? Der Priester begann über sich zu erzählen: Er hatte 12 Jahre lang in Zentralamerika und Mexiko missioniert. Wenn er aus dem Krankenhaus entlassen werden würde, bräuchte er einen ruhigen Platz um sich zu erholen. Ich bot ihm an bei mir einzuziehen. Er war mit dem Vorschlag einverstanden, und zog gleich aus dem Hospital aus.
Während der Rückreise sprach ich mit dem Priester über den Gotteskonzept im Islam und zu meiner ‹berraschung wusste er sehr gut von Materie Bescheid. Ich war sehr überrascht, als er mir sagte, dass die katholischen Priester den Islam studieren und manch einer sogar den Doktorgrad erworben hatte. Aber es kam noch überraschender für mich.
Nachdem wir es im Hause gemütlich gemacht haben, versammelten wir uns am Küchentisch, um, wie jeden Abend, über die Religion zu diskutieren. Mein Vater brachte dann seine Version der Bibel ( King James Version ), ich meine (Revised Standard Version of the Bible ), meine Frau eine dritte. Der Priester hatte natürlich eine katholische Bibel, die sieben Kapitel mehr hatte, als die protestantische. Auf diese Weise verbrachten wir mehr Zeit im Streit, welche Bibel die richtige sei, als Muhammad zu überzeugen er solle Christ werden.
Ich kann mich daran erinnern wie ich Muhammad fragte, wie viele Versionen es vom Koran gäbe. Er sagte mir es gibt nur EINEN KURAN. Und er wurde nie geändert. Weiter sagte er, dass der Koran von hundert tausenden Leute weltweit auswendig gelernt worden ist. Dies schien mir unmöglich. Schließlich sind alle biblische Sprachen ausgestorben, und die Originaldokumente gingen verloren. Wie könnte es sein, dass der Koran unverändert geblieben ist, und dass man ihn auswendig von Anfang bis Ende kann?
Wie auch immer. Eines Tages bat der Priester Muhammad ob er ihn nicht in die Moschee mitnehmen kann, um zu sehen, wie es dort ist. Als sie zurückkamen, wollte ich alles vom Priester wissen, wie es gewesen ist. Welche "Zeremonien" wurden gefeiert? Eigentlich "keine", antwortete er. "Sie kamen, beteten und gingen wieder." Ich sagte: "Sie gingen? Ohne Ansprachen oder zu singen?" "Richtig" sagte der Priester.
Einige Tage später, fragte der Priester Muhammad erneut ob er sich im zugesellen darf, auf dem Weg in die Moschee. Diesmal war es jedoch anders. Sie haben sich sehr verspätet. Es war bereits dunkel geworden, und ich machte mir Sorgen um die beiden. Als sie schließlich ankamen, ging ich zur Tür und erkannte Muhammad. Aber wer war dieser Mann neben ihm? Er trug langes weißes Gewand und weiße Mütze. Einen Moment! Es war der Priester. Ich sagte ihm: "Pete? - Bist du Muslim geworden?" Er sagte er hätte an dem Tag den Islam angenommen. DER PRIESTER IST MUSLIM GEWORDEN! Was ist Nächstes?
Dann ging ich die Treppen rauf, und begann mit meiner Frau über die Angelegenheit zu sprechen. dann sagte sie zu mir, sie will auch Muslim werden, weil sie glaubt, dass der Islam die Wahrheit ist. Das setzte mir richtig zu. Ich ging wieder die Treppen runter, weckte Muhammad und bat ihm raus zu kommen, um mit mir zu reden. Wir gingen spazieren und redeten die ganze Nacht. Als die Zeit zum Morgengebet der Muslime war, wusste ich dass ich etwas unternehmen muss. Ich ging hinters Haus und fand ein altes Stück Sperrholz, und dann nahm ich die Gebetshaltung der Muslime ein.
In dieser Körperhaltung, mein Körper war auf diesem Stück Sperrholz ausgestreckt und mein Kopf am Boden, betete ich: "Oh Gott, wenn du da bist, dann zeig' mir die Rechtleitung." Nach einer Weile hob ich meinen Kopf und bemerkte etwas. Nein, weder sah ich Engeln, die vom Himmel runtersteigen, noch vernahm ich Stimmen oder Licht. Was ich bemerkte, war eine innere ƒnderung in mir. Jetzt war mir bewusster denn je, dass ich mit den ganzen Lügen aufhören muss. Es war an der Zeit, daran zu arbeiten, dass ich ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch werde. Ich wusste was zu tun ist. Ich ging ins Bad und nahm eine Dusche. Ich stellte mir vor, dass ich jetzt all die Sünden von mir abwasche, die sich in den Jahren angesammelt haben. Und ich war bereit ein neues Leben anzufangen. Ein Leben was auf Wahrheit und eindeutigen Beweisen fußte.
Gegen 11:00 an jenem Morgen, stand ich vor den zwei Zeugen, einen Ex-Priester, den man als Pater Peter Jacob kannte. Der andere war Muhammad Abel Rahman und ich sagte meinen Glaubensbekenntnis aus. "Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter."
Einige Minuten später, kam meine Frau und sagte denselben Satz. Aber diesmal in Anwesenheit von drei muslimischen Zeugen. ( Ich war der dritte )
Mein Vater hielt sich zurück und wartete einige Monate, bevor er selber Muslim geworden ist.
Die Kinder haben wir aus der christlichen Schule abgemeldet und in eine islamische eingeschrieben. Jetzt, zehn Jahre später haben sie vieles aus dem Koran auswendig gelernt.
Mein Schwiegervater war der letzte, der bezeugte, dass Jesus kein Sohn Gottes ist, sondern ein großer Prophet.
Nun halte an und denke nach. Ein ganzer Haushalt, Leute mit verschiedenen Backgrounds und ethnischer Herkunft fanden ihren Weg im Islam. Denke nach. Ein katholischer Priester. Ein Organist und Prediger. Ein ordinierter Pfarrer und Erbauer der christlichen Schulen. Und sie alle kamen zum Islam! Nur durch Seine Gnade sind wir geleitet worden, um die Wahrheit zu sehen.
Wenn ich hier anhalten würde, bin ich mir sicher, dass du wenigstens zugeben müsstest, dies wäre eine erstaunliche Geschichte, nicht wahr? Schließlich handelt es hier um drei religiöse Führer, die alle verschiedenen Glaubensrichtungen angehörten und am Ende kam der restliche Haushalt dazu.
Aber das ist nicht alles. Es gibt noch mehr! Im gleichen Jahr, als ich in der großen Prärie in Texas war, traf ich einen Studenten der Baptistengemeinde. Sein Name war Joe und er kam aus Tennessee. Er ist Muslim geworden, nachdem er den Koran im BAPTISTENPRIESTER SEMINAR gelesen hatte!
Es gab natürlich auch andere. Ich erinnere mich an einen katholischen Priester, der solch gute Sachen über den Islam sagte, dass ich ihn fragte warum er kein Muslim sei. Er antwortete: "Wie? Dann verliere ich meinen Job!" - Sein Name ist Pater John und ich hoffe, dass er eines Tages Muslim werden wird.
Mehr? Ja. Im gleichen Jahr traf ich einen katholischen Priester, der 8 Jahre lang in Afrika missionierte. Während seiner Missionstätigkeit setzte er sich mit dem Islam auseinander und trat zum Islam über. Er heißt jetzt Omar und lebt in Dallas.
Noch mehr? Ja, erneut. Zwei Jahre später, während ich in San Antonio war, lernte ich früheren Erzbischof der russisch-orthodoxen Kirche kennen. Dieser hatte Islam studiert und gab seine Position bei der Kirche auf, Muslim zu werden.
Und seit meines Eintritts in den Islam, lernte ich viele neue Muslime kennen, die früher führende Persönlichkeiten ihrer Ex-Religionen waren. Sie waren Hindus, Juden, Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, griechisch- und russische Orthodoxen, Kopten und sogar Wissenschaftler, die früher Atheisten waren.
Warum? Gute Frage. Darf ich dem Sucher nach der Wahrheit diese NEUN SCHRITTE auf dem Weg zu Selbstreinigung vorschlagen: 1. Befrei deinen Kopf, dein Herz und deine Seele 2. Löse dich von allen Vorurteilen 3. Lies eine gute ‹bersetzung des Heiligen Koran 4. Lass dir dabei Zeit 5. Lese und überlege 6. Denke nach und bete 7. Bitte Denjenigen, der dich erschaffen hat, dass er dich zur Wahrheit führen möge 8. Mache das über mehrere Monate und sei dabei konsequent 9. Lass nicht zu, dass andere deine Gedanken in dieser Zeit der "Wiedergeburt", vergiften
Der Rest ist zwischen dir und allmächtigem Gott. Wenn du Ihn wirklich liebst, dann wird er mit dir verfahren gemäß dem, was in deinem Herzen ist.
Ich habe dir meine Geschichte erzählt wie ich Muslim geworden bin. Im Internet kannst du bestimmt viele finden, die den ähnlichen Weg gegangen sind wie ich. Nimm dir Zeit um sie anzuklicken. Lass uns dann die Wahrheit teilen, die auf den Beweisen fundiert. Dies um unsere Herkunft zu verstehen, unsere Ziele und Aufgaben im Diesseits und im Jenseits.
Möge dich Allah recht leiten auf deinem Weg zur Wahrheit. Und möge er dir dein Herz und dein Verstand eröffnen, um die Wirklichkeit dieser und der nächsten Welt zu erkennen.
Friede sei mit dir, Rechtleitung von Allah, demjenigen, von dem alles abhängt.
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Rückblende: Wir schreiben das Jahr 1965:
Ein junger Mann reicht bei einem Radiosender ein Demoband eines selbstgeschriebenen und selbstgesungenen Songs ein. Mit diesem Song ("I love my Dog") und seinem Künstlernamen Cat Stevens wird er mehr oder weniger über Nacht zum Star.
Jetzt schreiben wir das Jahr 1978: Cat Stevens gibt der völlig überraschten und verblüfften Musikwelt seinen sofortigen, kompromisslosen Ausstieg aus dem Musikgeschäft bekannt. Er werde keine Platten mehr produzieren und keine öffentlichen Auftritte mehr veranstalten !
Dazwischen lagen 13 Jahre, in denen der Sänger Cat Stevens mit seinen wunderbar romantischen, verträumten, teils melancholischen, aber auch heiteren Liedern, die er glaubhaft ehrlich zu interpretieren vermochte, sich eines ständig wachsenden Ruhmes erfreuen konnte. Mehr als 35 Millionen Platten hat er bis zu seinem plötzlichen Aufhören verkauft.
Dazwischen lagen aber auch 13 Jahre, in denen der Sänger von dem unbändigen Ehrgeiz gepackt war, sein wahres Ich sowie den wahren Gott zu finden, was ihn endlich glücklich werden ließe. Er fühlte sich in seiner kompletten Karriere meistens nicht richtig verstanden. Als er Mitte der 70er Jahre den Koran, sozusagen die Bibel der islamischen Religion, übrigens die zweitgrößte Religion nach dem Christentum, zur Hand nahm, den ihm sein Bruder David von einer Jerusalem-Reise mitbrachte, war er schon von den ersten Kapiteln dieses Buches fasziniert. Plötzlich erkannte er, dass alles, was er vorher mit seiner Musik ausdrücken wollte, dort schon geschrieben stand. Die Lehren des Propheten Mohammed ließen ihn endlich das innere Glücksgefühl erleben, nachdem er schon so lange suchte und er erkannte, dass der Islam eigentlich seine Heimat war und ist.
Als logische Konsequenz daraus konnte dies für ihn nur den schnellstmöglichen Abbruch des Musiker-Daseins und seinen Begleiterscheinungen, die zum Teil im starken Gegensatz zur islamischen Religionslehre stehen, bedeuten. Er änderte seinen Künstlernamen um in Yusuf Islam, trat der islamischen Religion bei und wurde Muslim. Seit dem hilft er mit, die Lehren des Islam zu vertreten und zu verbreiten. Er betet 5 mal am Tage und passt sich allen Sitten und Gebräuchen des Islam an. Im Namen des Islam gründet er immer wieder wohltätige Organisationen, sogar Schallplatten bzw. CDs unter seinem neuen Namen werden veröffentlicht. Natürlich ist auf diesen Scheiben nur seine Stimme, jedoch außer Percussion keine Instrumente zu hören, denn die Verwendung von Musik zur Kommunikation ist im Islam als Begleitung zum Islam schlicht und einfach nicht erlaubt. Da er fast alles in arabischer Sprache interpretiert, sind die Veröffentlichungen für die meisten Zuhörer westlicher Kulturen verbal unverständlich, aber trotzdem kann man in etwa erkennen, was er ausdrücken möchte. An der Art, wie er "singt", kann man aber sehr gut erkennen, dass sich Yusuf Islam alias Cat Stevens sehr gut in die Welt des Islam integriert hat. Wenn man ihn ein wenig kennt oder ihn einigermaßen richtig einzuschätzen vermag, weiß man, dass schon Cat Stevens perfektionistisch veranlagt war. Alles, was er anfing, versuchte er zumindest, perfekt zu Ende zu bringen. Und genauso war es jetzt bei Yusuf Islam.
Aber als objektiver Mensch muss man seine Entscheidung einfach akzeptieren, auch unter dem Bewusstsein, dass er noch viele Jahre als Cat Stevens hätte weitermachen können ! Und ein Traum für mich persönlich war es immer, dass er uns Fans irgend wann einmal wieder als Cat Stevens in genauso wunderbaren Songs seine Erfahrungen mit dem Islam erzählt...............
Und ich denke, der Mensch Yusuf Islam ist der gleiche geblieben, der er auch schon als Cat Stevens war. Er hat sein Leben halt geändert, weil er damit einfach glücklicher ist, das muss man akzeptieren. Und als Cat Stevens hat er uns soviel gegeben mit seinen zeitlosen Liedern, dass er meiner Meinung nach sowieso auf alle Ewigkeit einen verdienten Platz in den Herzen seiner zahllosen Fans inne haben wird.
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Kirchenaustritte :
http://www.kirchenaustritt.de/statistik/
Kirchensteuer:
http://www.kirchensteuer.de/
Menschen würden verbrannt:
Die Kirche hatte sich lange gewehrt, die Bibel in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen. Jeder, der solch einen Versuch wagte, wurde hart bestraft. Im Jahre 1199 wurden in Lyon einige Menschen verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil sie Teile der Bibel in französischer Sprache unter das Volk gebracht hatten. 1382 übersetzte John Wycliff die Bibel ins Englische. Er hatte Glück, dass er zwei Jahre später eines natürlichen Todes starb, denn bald darauf wurde er als Häretiker abgestempelt, auf Anordnung des Papstes exhumiert und samt seinen Schriften verbrannt. Im 16. Jahrhundert hatte der englische Gelehrte William Tyndale die Idee, das Neue Testament ins Englische zu übersetzen. Er wurde durch ganz Europa gejagt, schließlich gefangen genommen, erdrosselt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Im Jahre 1126 wurde Pierre de Bruys verbrannt, weil er öffentlich verkündet hatte, dass "Gott auf dem Marktplatz genau so gut wie in der Kirche zu finden ist; die Formen und Zeremonien, die so vielen Menschen den wahren Glauben ersetzen, sind völlig unnütz; das Kreuz sollte nicht angebetet werden. [...] Die Priester lügen, wenn sie vorgegeben, sie hätten Christi Leib gemacht, und ihn den Menschen zu ihrer Erlösung überreichen." Er war ein Reformtheologe und gründete die häretische Sekte der Petrobrusianer.
Priester fälschten die Bücher Mose:
"Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, ... sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen und er soll sterben.“ (3. Mose 21, 18-21)
"Männer oder Frauen, in denen ein Toten- oder ein Wahrsagergeist ist, sollen mit dem Tod bestraft werden. Man soll sie steinigen ...“
(3. Mose 20, 27)
Obwohl deutlich ist, dass solche Aussagen nicht aus dem göttlichen Geist hervorgegangen sein können und obwohl die Aussagen von Mose ganz offensichtlich nachträglich von Schriftgelehrten verfälscht wurden (sie widersprechen z. B. klar der Botschaft der Gottespropheten im Alten Testament), halten beide Amtskirchen daran fest, dass die Bibel in ihrer Ganzheit von Gott inspiriert sei. Auch die oben aufgezählten Forderungen sind also nach katholischem Katechismus inspiriertes Wort Gottes und damit verbindlich. Wörtlich heißt es dort: "Das Alte Testament ist ein Teil der Heiligen Schrift, der nie aufgegeben werden kann. Seine Bücher sind von Gott inspiriert und behalten einen bleibenden Wert, denn der Alte Bund ist nie widerrufen worden.“
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Die Gräueltaten
im Neuen Testament
In der Zeit nach Mose wurden Altäre gebaut und Tieropfer dargebracht. Menschen wurden einzeln gesteinigt, verbrannt etc. Doch unter der Geltung des Neuen Testaments kamen durch die Inquisition die Gräueltaten und Verbrechen von Priesterschaft und Klerus erst richtig zum Tragen. Da wurden Altäre aus Holz gebaut und Menschen (auch Frauen, Kinder und Greise) dutzendweise gefoltert und verbrannt. Auch hier gibt der Katholische Katechismus eine Erklärung:
"Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes". (140)
Das alles hat mit
Christus nichts zu tun!
Der bekannte Kirchenhistoriker Karlheinz Deschner schrieb: "Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die ... Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche" (Die beleidigte Kirche, Freiburg 1986, S. 43). Und deshalb heißt es auch in der Offenbarung des Johannes in der Bibel: "Ziehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!" (18, 4)
Während die christlichen Kirchen über Mitgliederschwund klagen:
http://german.irib.ir/files/interviews/interview100.asp
Der einst so fromme katholische Schriftsteller Heinrich Böll sprach sein erschreckendes Wort über die deutschen Bischöfe, die allesamt :noch nicht entdeckte Ganoven: seien. Wem das zu stark erschien, wurde kurz daruf später belehrt, wie der Vatikan mit seinen Mafia - Bankgeschäften sebst zumindest in Teilen - zu einer kriminellen Vereinigung wurde. Dann dieser peinliche Papst, der die Flughäfen küßt und die Kinder der dritten Welt verhungern läßt, während jede Stunde seiner Auslandsreisen 100000 Doller kosteten."(Nouhuys, Heinz von, in:Holl, Adoft:Taufschein Katholich, Frankfuht am Main 1989,S.157).
Der biblische Teufel
Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose z. B. Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: „Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus.
Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?
In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: „Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes" (Nr. 140).
Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind „einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen „müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.).
Wenn das „wahre Wort Gottes" z. B. im Neuen Testament aber nicht übereinstimmt mit dem „wahren Wort Gottes" im Alten Testament, dann wird dies in den Kirchen u. a. damit erklärt, dass Gott sein Wirken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe.
Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: „Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: „Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, . Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen.
Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er an den Gott der Bibel glauben will?
1) (a) Gottes gute Schöpfung:
Mensch und Tier ernähren sich von Früchten
Gott spricht zu den Menschen: „Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut."
(1. Mose 1, 29-31)
(c) Die Verschonung:
Wenigstens einige Tiere sind jetzt vor dem Verzehr geschützt
Nach einiger Zeit soll Gott den Menschen „Reinheitsgebote" gegeben und ihnen geboten haben, welche Tiere sie ab jetzt essen dürfen und welche wegen deren angeblicher „Unreinheit" nicht. Doch genau dieser kultische „Makel" schützte sie. Nicht geschlachtet und gegessen wurden deshalb: Kamel, Klippdachs, Hase, Schwein, Wassertiere ohne Flossen und ohne Schuppen, Adler, Habicht, Fischaar, Geier, Weihe, Rabe, Strauß, Nachteule, Kuckuck, Sperber, Kauz, Schwan, Uhu, Rohrdommel, Storch, Reiher, Häher, Wiedehopf, Schwalbe, geflügelte Tiere mit vier Füßen - mit Ausnahme von Arbe-, Solam-, Hargol- und Hagab-Heuschrecken, alle Tatzentiere wie Katzen oder Bären, Wiesel, Maus, Kröte, Gecko, Molch, Eidechse, Blindschleiche und Maulwurf.
(Aufzählung nach 3. Mose 11, 1-30; Übersetzung der Namen nach Martin Luther)
(b) Die Änderung:
Mensch darf Furcht und Schrecken verbreiten und alles essen, was sich bewegt
Nach der Sintflut soll Gott zu den Menschen anders gesprochen haben: „Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich´s euch alles gegeben. Allein esst das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist."
(1. Mose 9, 2-4)
(d) Unbegrenztes Schlachten?
Jetzt dürfen alle Tiere ohne Einschränkung gegessen werden
Im Neuen Testament erfolgt die dritte Änderung. Paulus erklärt hier: „Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert. Denn ´die Erde ist des HERRN und was darinnen ist`."
(1. Korinther 10, 25-26)
Paulus oder einer seiner Schüler lehren auch, nicht auf bestimmte Speisen zu verzichten: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet."*
(1. Timotheus 4, 4-5)
* Anmerkung: Wer weiß, ob nicht jemand eines Tages auf die Idee kommt, auch den Verzehr von Menschenfleisch auf diese Weise rechtfertigen zu wollen?[/quote]
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