Frauen im Islam


hallo ihr lieben
Zitat:

Einerseits sehe ich keinen wirklichen Grund jedes Stückchen Haut oder Haar zu verbergen.

Wie ihr wisst sind schöne lange Haare auch was sehr reizvolles.
Wie oft lassen sich Frauen Haare verlängern. Hatte früher auch kurze Haare und hatte damit komplexen dann ließ ich mir viele Haarverlängerung machen bis meine Haare um hilfe gerufen haben und sie ausgefallen sind wie bei Victoria Beckham, das beste beispiel ist, durch die ganzen Verlängerung sind ihre Haare kaputt.

Es gibt für alles Fetischisten sogar Füße, Hande und usw..
Ich habe mich auch eine lange Zeit leger gekleidet, aber trozdem wird man angemacht!

Zitat:

Schönheit ist doch keine Schande.

Nein Schönheit ist auch keine Schande aber es ist auch keine Schande wenn ich es nur einen Mann zeige.

Wenn eine Frauen was tolles bei einer anderen findet dann wird sie Neidig und will es auch haben, aber sie vergessen das Nobody is Perfekt. Es wird immer eine bessere oder Schönere Fraue geben.
Deshalb leiden sehr viele Frauen unter Komplexe und lassen sich wie gesagt vergrößern- verkleiner- breiter oder sogar Rippen rausnehmen wie z.b. manche Sängerin. Ich kannte eine die hat sich schon mit 15 Jahren die Brüste vergrößert.

Viele Mädchen oder Frauen Orientieren sich ja auch nach Paris Hilton oder Nicole Richi und usw...und was bringt es -- das sie Magersüchtig werden und Alkoholsüchtig.

Wie gesagt ich kenne keine Frau mit Kopftuch oder habe auch nicht gehört das sie Vergewaltigt worden ist.

Hier in Berlin sind die Kinder mit 10 Jahren schon Sexsüchtig, würde früher 2mal schon von kleinen Jungs begrabsch.
Es gibt hier mehr Sexkino als normale Kino, schon in jeder ecke, sogar in Wohnungen wo Familien mit Kindern wohnen gibst es Puff. Ich finde das sollte verboten werden!
In RTL sah ich vor kurzen das ein Hartzt 4 empfänger sich Selbständig gemacht hat mit einen Puff und es wurde von Arbeitsamt bezahlt,--- aber ich wollte vor 2 Jahren ein Kosmetikurs absolbieren und das wurde mir verweigert.
Wie gesagt es wird immer schlimmer.

In Sat.1 zweigen sie auch über Prostestuierten wie toll und wie billig es ist, dort wurde auch mal gezeigt wie man richtig Fremdgehen sollte mit welchen Alibi und uws... Ich kann es nicht mehr sehen
Die Zeitschrift Stern zeig auch nur nackte Haut, weil Politik zu langweilig geworden ist.
Die Musikvideos sind schon halbe Pornos.


Sobald ich mein Kopftuch hatte hat sich auch mein benehmen verändert.
Ich schäme mich wenn ich nach 23:00 Uhr allein auf der Straße bin, obwohl ich früher erst dann das Haus verlassen habe um in Discos zu gehen oder Partys. Mann trifft sowieso meisten nur besoffene Leute die Partys gehen wollen.
Disco gehen ist auch immer das gleiche, viele Männer wollen nur die Frauen abschleppen und man muß aufpassen das man nicht ungewollt mit Drogen vollgepumt wird. Alkohol ist sowieso schädlich für den Körper und von den ganzen Rauch ganz zu schweigen.

Ich hätte gerne auf diesen ganzen Erfahrungen verzichtet, aber dann wäre ich nicht das geworden was ich jetzt bin.

Ich bin froh das diese Zeit für mich vorbei ist.

Viele Grüße

bey bey
[/u]
@ Leomd:
Zitat:

Ich hab in dem Fall auch nicht von mir gesprochen, sondern man hört es nur manchmal von Frauen mit großer Oberweite die sich beschweren daß Männer ihnen nicht in die Augen gucken


Da habe ich ja Glück gehabt eine XS-Oberweite zu haben.

Zitat:
Ich mache sowas doch nicht *ggg




@ robinson:

Zitat:
...................und wirklich reife Männer wird auch das nicht von den schönen Augen einer Frau ablenken.
Oder doch?


Na ich hoffe doch nicht! Augen können ja sooo viel sagen ...


Grüßle an euch zwei
Kiki
Das Gebot bei Paulus Frauen sollen die Kirche mit Kopftuch besuchen!

Die Frau im Gottesdienst
1 Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi! 2 Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe. 3 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. 4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. 5 Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. 6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken. 7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. 8 Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. 9 Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen. 11 Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der Mann etwas ohne die Frau; 12 denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott. 13 Urteilt bei euch selbst, ob es sich ziemt, dass eine Frau unbedeckt vor Gott betet. 14 Lehrt euch nicht auch die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt, 15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben. 16 Ist aber jemand unter euch, der Lust hat, darüber zu streiten, so soll er wissen, dass wir diese Sitte nicht haben, die Gemeinden Gottes auch nicht.

Zur alttestamentlichen Kleidung - auch der Männer - gehörte jedoch die Kopfbedeckung. Man bedeckte ihn mit einem zu einem Dreieck gefalteten Tuch, das mit einer Schnur um den Kopf befestigt wurde. Die Kleidung bestand vor allem aus einem Untergewand (3. Mose 13,47). Gelegentlich wurde über dem Untergewand ein zweites, längeres Kleid getragen, das bis zu den Knöcheln reichte (1. Samuel 2,19; 24,5 usw.). Das Untergewand, oder sofern man auch ein Obergewand trug, wurde mit einem Gürtel zusammengehalten (1. Samuel 25,13). Über dem Untergewand (oder auch Obergewand, wenn beide getragen wurden) trug man den Mantel. Er diente nachts den Armen und Hirten als Bettdecke. Die Frauenkleidung war ähnlich, die Gewänder allerdings länger und weiter als die der Männer (vergl. 5. Mose 22,5). Als Kopfbedeckung diente den Frauen ein «Schleier» oder ein Kopftuch (Jeremia 2,32; Hesekiel 16,10). Auch die Priester trugen ein Unterkleid oder eine Tunika aus feinem Linnen, einen Gürtel und eine Kopfbedeckung (2. Mose 28,40+42).

Ausdruck dieser ewig gültigen schöpfungsmässigen Ordnung bei der Frau war im damaligen kulturellen Umfeld, dass sie mit unverhülltem Haupt beim Beten oder Weissagen ihr Haupt (wiederum nicht ihren Kopf, sondern ihren Mann, 1. Korinther 11,5) entehrte. Daraus folgt, dass eine Frau als Zeichen ihrer inneren Zustimmung zur schöpfungsmässigen Ordnung mit verhülltem Haupt beten oder weissagen sollte. Paulus begründet das dann sehr logisch und sagt, dass eine Frau, die mit unverhülltem Haupt betet oder weissagt, sich eigentlich mit einer Geschorenen identifiziere, und dass sie sich geradesogut das Haar abschneiden lassen könnte, damit wie ein Mann aussähe und zum Ausdruck brächte, dass sie die schöpfungsmässige Ordnung Gottes ignoriere. Geschnittenes Haar war in der damaligen Kultur für eine Frau ein Schandfleck (Vers 6). Kahlheit hing zusammen mit gottlosem Wandel, Gericht und Strafe Gottes (Hesekiel 7,1. Die Frau sollte nicht zum Anstoss werden, und sich deshalb verhüllen, damit ihr Mann (Haupt) nicht verunehrt würde (1. Korinther 1 1,6b).

viele Grüße eure alischa
Liebe Alisha

Gerade bei Paulus hab ich sehr große Bedenken. Er war kein Jünger von Jesus und kannte ihn auch nicht persönlich. Aus meiner Sicht werden die Frauen bei Paulus eindeutig diskriminiert. Ich glaube nicht, dass das im Sinne von Jesus ist. Die Diskriminierung dauert in der katholischen Kirche bis Heute an. Dienen erlaubt, weihen verboten, um es ganz kurz auszudrücken. Leider hab ich den Eindruck, dass viele Frauen auch noch dafür kämpfen nur ja „dumm und unterwürfig“ gehalten zu werden. Frauen die sich auch zu Priestern weihen lassen, werden sofort ausgeschlossen und haben auch von ihren Geschlechtsgenossin kaum mit wirklicher Unterstützung zu rechnen. Aus Sicht der Bahais, war die persische Dichterin Tahirih (eine Jüngerin des Bab) die erste Frau, die den Schleier von sich warf. Das erregte damals auch entsetzliches Aufsehen bei den anwesenden Männern, manche verloren sogar den Glauben. Es läutete eben eine neue Epoche in der Menschheitsgeschichte ein. Für Bahai ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich Frauen und Männer ebenbürtig und ohne Kopfbedeckung gegenüberstehen können. Aber wenn sich eine Frau mit Schleier wirklich wohler fühlt, dann ist mir das auch recht. Einen gesellschaftlichen Zwang lehne ich allerdings ab.

Alles Liebe
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Hallo ihr lieben,

Zitat:
Gerade bei Paulus hab ich sehr große Bedenken. Er war kein Jünger von Jesus und kannte ihn auch nicht persönlich.


Wer hat denn in der Zeit von Jesus (a.s.) gelebt und geschrieben?


Grüße euch
Zitat:
Wer hat denn in der Zeit von Jesus (a.s.) gelebt und geschrieben?


Die Jünger Jesu.
Es gibt eine Denkhaltung unter Männern, die Frauen verachtet, sie aus der sozialen Gemeinschaft ausschließen will, sie als Menschen zweiter Klasse betrachtet. Diese Haltung stammt nicht etwa aus dem Islam, sondern beruht auf einem bösen, heidnischen Frauenbild. Der Quran hingegen definiert unmissverständlich die sozialen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.

Die Stellung der Frau im Islam war kürzlich Gegenstand öffentlicher Diskussion. Eine Reihe von Missverständnissen tauchte auf, teils basierend auf alt hergebrachten Bräuchen, die für "islamisch" gehalten werden, es aber keineswegs sind, teils basierend auf Vorurteilen. Dies führt zu der naheliegenden Frage, wie denn die Rolle der Frau im islamischen Glauben tatsächlich definiert ist. Bei genauerer Betrachtung des Themas sehen wir, dass der Islam den Frauen eine hohe soziale Stellung gewährt und ihnen jede Freiheit und große Wertschätzung einräumt.

Gottes Gebote über den Status von Frauen und über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen, offenbart im Quran, sind getragen von der Idee universaler Gerechtigkeit. Unter diesem Aspekt verlangt der Islam die Gleichheit der Geschlechter, sowohl was ihre Rechte, als auch was ihre Verantwortlichkeit und Pflichten angeht. Der Islam basiert auf der Liebe, der Toleranz und dem Respekt gegenüber allen Menschen, ein Konzept, in dem die Diskriminierung der Frau keinen Platz findet.

Die Beispiele für moralisches Verhalten, die der Quran uns zeigt, liegen vollständig innerhalb der Möglichkeiten eines jeden Menschen und gelten für vergangene und kommende Zeitalter der Geschichte.

Respekt gegenüber Frauen und den Rechten der Frauen gehören ohne jeden Zweifel in diese Kategorie moralischen Verhaltens. Allah macht im Quran klar, dass Aufgaben und Verantwortung der Frauen dieselben sind, wie die der Männer, und dass Männer und Frauen sich bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Verantwortung einander bestmöglich unterstützen sollen:

"Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise." (Quran, 9:71)

Allah betont, dass die Gläubigen entsprechend ihrer Taten behandelt werden, ohne Rücksicht auf ihr Geschlecht. Auf diese Realität wird in vielen Quran-Versen hingewiesen:

Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen..." (Quran, 3:195)


"Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen." (Quran, 16:97)

In einer weiteren Sure werden muslimische Männer und Frauen gleichgestellt und es wird betont, dass beide die gleiche Verantwortung tragen und in Gottes Augen denselben Status genießen:

"Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen,
die Allahs häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
- Allah hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.
(Quran, 33:35)


Es gibt zahlreiche weitere Suren im Quran, die die Gleichheit von Männern und Frauen belegen, sowohl was ihre Aufgabe und Verantwortung angeht, als auch was ihre entsprechende Belohnung oder Bestrafung betrifft. Es gibt einige wenige Ungleichheiten in der Stellung von Mann und Frau, diese dienen jedoch der sozialen Sicherheit und dem Schutz der Frauen. Die Gebote des Quran berücksichtigen die natürlichen, durch die Schöpfung bedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau, und etablieren ein in diesem Zusammenhang zu sehendes gleiches Recht für Männer und Frauen.

Der Islam sieht Frauen nicht als Objekte an. Deswegen wird es als unangemessen betrachtet, wenn eine Frau mit gutem Charakter einen Mann heiratet mit verdorbenem Charakter. Genauso wenig ist es einer Frau mit verdorbenem Charakter erlaubt, einen Mann zu heiraten mit gutem Charakter.

"Schlechte Frauen sind für schlechte Männer, und schlechte Männer sind für schlechte Frauen! Und gute Frauen sind für gute Männer, und gute Männer sind für gute Frauen! Diese sind frei von dem, was sie ihnen nachsagen. Vergebung und eine ehrenhafte Versorgung (für sie)!" (Quran, 24:26)

Auch in der Ehe wird Gleichheit von Pflicht und Verantwortung der Ehepartner verlangt. Allah will, dass sich die Ehepartner beschützen und beaufsichtigen. Diese Pflicht drückt der Quran wie folgt aus:

"...Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid..." (Quran, 2:187)

Viele Regeln und Gebote des Qurans befassen sich mit dem Schutz der Rechte der Frauen in der Ehe. Die Ehe basiert auf dem freien Willen beider Partner; der Ehemann hat für den Lebensunterhalt seiner Frau zu sorgen (4:4), und er muss sich auch nach einer Scheidung der Ehe um seine Ex-Frau kümmern (65:6).

Diese Suren des Qurans zeigen deutlich, dass der Islam die Beziehungen zwischen Männern und Frauen auf eine Rechtsgrundlage stellt und den ungerechten Praktiken und Bräuchen aus vorislamischen Gesellschaften ein Ende bereitet. Ein Beispiel hierzu ist die Situation von Frauen in vorislamischen arabischen Gesellschaften. Die heidnischen Araber sahen Frauen als minderwertig an und eine Tochter zu bekommen, war ein Umstand, dessen man sich schämen musste. Es gab Väter, die ihre neugeborenen Töchter lebendig begruben, damit sie nicht die Geburt eines Mädchens zugeben mussten. Allah hat diese barbarische Tradition im Quran verboten und warnt, das solche Taten am Tag des jüngstens Gerichts auf das strengste geahndet werden.

Tatsächlich brachte der Islam den Frauen, die in vormals heidnischen Gesellschaften großer Unterdrückung ausgesetzt waren, einen hohen Grad an Emanzipation.

Professor Bernard Lewis, bekannt als einer der besten westlichen Experten für Islamgeschichte und für Geschichte des Nahen Ostens gibt hierzu den folgenden Kommentar:

"Generell gesehen brachte die Ausbreitung des Islam eine enorme Verbesserung der Position der Frau im alten Arabien, die ihnen neben anderen Rechten das Recht auf den Besitz von Eigentum gab; außerdem erhielten sie eine Reihe von Rechtsmitteln zu ihrem Schutz gegen Misshandlungen durch ihre Ehemänner oder Eigentümer. Die Tötung weiblicher Neugeborener, gewohnheitsmäßig toleriert im heidnischen Arabien, wurde durch den Islam verboten. Trotzdem ließ die Rechtsstellung der Frauen weiterhin viel zu wünschen übrig, und sie verschlechterte sich weiter, als die ursprüngliche Botschaft des Islam nicht nur in dieser Hinsicht ihre treibende Kraft verlor und unter dem Einfluss vormals ausgeübter Traditionen und Bräuche modifiziert wurde. (Bernard Lewis, Der Mittlere Osten, Weidenfeld und Nicolson, London, 1995, S.210)

Wir dürfen daher mit Fug und Recht behaupten, dass jene verachtende Mentalität, die Frauen aus der sozialen Gemeinschaft ausschließen will und sie als Menschen zweiter Klasse betrachtet, auf einem üblen, heidnischen Frauenbild beruht, dass im Islam keinen Platz hat.

Tatsächlich werden religiöse Frauen im Quran als Vorbilder für die Menschheit dargestellt. Eine dieser Frauen ist Maria, die Mutter Jesus Christus'. Eine andere ist jene Ehefrau eines ägyptischen Pharaos, die trotz des bösen Charakters ihres Ehemannes als eine gute Muslimin beschrieben wird (Quran, 66:11-12). Weiterhin beschreibt der Quran die sehr freundlichen Gespräche zwischen dem Propheten Salomon und der Königin von Saba (Quran, 27:42-47) sowie zwischen Prophet Moses und zwei jungen Frauen. All diese Gespräche symbolisieren die zivilisierten sozialen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.

Deshalb ist es für einen Muslim nicht möglich, eine bigotte Haltung gegenüber Frauen einzunehmen. In einer Gesellschaft in der der wahre Islam praktiziert wird, wird den Frauen ein hohes Maß an Höflichkeit und Respekt entgegengebracht werden, und man wird sicherstellen, dass Frauen in Freiheit und Sicherheit leben können.

Die Interpretation des Qurans erfordert die Einhaltung einer fundamentalen Regel: Der Sinn einer beliebigen Textstelle erschließt sich nur dann, wenn sie im gesamten Zusammenhang des Qurans verstanden wird. Setzt man dieses Verständnis voraus, dann wird deutlich, dass die Regeln Allahs, die sich mit Frauen befassen, eine Sozialstruktur bilden, die es den Frauen ermöglicht, auf das Angenehmste und Glücklichste zu leben. In einer Gesellschaft, in der die moralischen Werte, die der Islam kennt, verständnisvoll praktiziert werden, wird die soziale Stellung der Frau herausragender sein, als in Gesellschaften, die wir heute als "modern" ansehen.
Hi,
Ich habe einige Suren gefunden, die nach meinem Verständnis nicht für die Gleichberechtigungen beider Geschlechter sprechen.
"Die Männer sind den Weibern überlegen, wegen dessen, was Allah den einen vor den andern gegeben hat, und weil sie von ihrem Geld (für die Weiber) auslegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam und sorgsam in der Abwesenheit (ihrer Gatten), wie Allah für sie sorgte. Diejenigen aber. für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnet sie, verbannet sie in ihre Schlafgemächer und schlagt sie. Und so sie euch gehorchen, so suchet keinen Weg wider sie; siehe Allah ist hoch und groß" (Koran, Sure 4/ Vers 34) .

Oder
"Und sie (die Frauen) haben Anspruch auf dasselbe, was ihnen (den Männern) obliegt. Aber die Männer stehen eine Stufe über ihnen." Sure 2, 228

Habe ich gefunden. Ich glaube die Worte im Klammer sind Ergänzungen zur Sure. Wie interpretiert ihr Muslime den Text? Würde mich freuen, auf ne Antwort .
http://www.huda.de/frauenthemen/gedanken/5006459408138e22b.html

Sure 4, Vers 34
Männer stehen in fester Solidarität den Frauen zur Seite. Angesichts der vielfältigen Gaben, die Gott ihnen gegenseitig geschenkt hat, und angesichts des Reichtums, den sie in Umlauf bringen. Integere Frauen, die offen sind für die göttliche Gegenwart, sind Hüterinnen des Verborgenen im dem Sinn, wie Gott bewahrt. Die Frauen aber, deren antisoziales Verhalten ihr befürchtet, gebt ihnen guten Rat, überlaßt sie sich selbst in ihren privaten Räumen und legt ihnen mit Nachdruck eine Verhaltensänderung nahe. Wenn sie aber eure Argumente einsehen, dann sucht keinen Vorwand sie zu ärgern. Gott ist erhaben und groß."

2:228
Geschiedene Frauen sollen selbst drei Perioden abwarten, und es ist ihnen nicht erlaubt, zu verbergen, was Allah in ihrer Gebärmutter erschaffen hat, wenn sie an Allah und an den Jüngsten Tag glauben. Und ihre Ehemänner haben vorrangig das Anrecht, sie dann zurückzunehmen, wenn sie eine Versöhnung anstreben. Und den (Frauen) stehen die gleichen Rechte zu wie sie (die Männer) zur gütigen Ausübung über sie haben. Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen. Und Allah ist Allmächtig, Allweise.

In diesem Vers handelt es sich um das Scheiden. In diesem Vers steht auch ganz klar, dass Frauen die gleichen Rechte zustehen wie den Männern auch. Es gibt viele Widersprüchesucher, die sogar einen so klaren Satz wie "Und ihre Ehemänner haben vorrangig das Anrecht, sie dann zurückzunehmen, wenn sie eine Versöhnung anstreben." falsch verstehen! Sie behaupten, dass das Anrecht gegenüber Frauen wäre. Wieso die EHEmänner vorrangig das Anrecht (gegenüber anderen Männern!) besitzen, wird aus diesem Vers klar. Wenn Frauen z.B. schwanger sein sollten, dann ist es doch klar, dass der ehemalige Ehemann eher das Anrecht besitzt als ein anderer Mann.

Kommen wir aber nun zu einem brisanteren Teil: Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen.

Wieso steht ein Mann eine Stufe über der Frau? So gesehen sei die Frage berechtigt... Da wir aber wissen, dass nach einer Scheidung innerhalb von drei Monaten eine Schwangerschaft sichtbar wird, so hat der Mann eher das Recht, sich mit der Frau wieder versöhnen zu wollen.

Interessant ist auch dieser Vers bezüglich des Themas:

33:49
O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr gläubige Frauen heiratet und euch dann von ihnen scheiden lasset, ehe ihr Geschlechtsverkehr mit ihnen gehabt habt, so besteht für sie euch gegenüber (bevor sie mit einem anderen heiraten wollen) keine Wartefrist, die sie einhalten müssten. Darum beschenkt sie und entlasst sie auf geziemende Weise.


Nun wissen wir also, wieso Gott den Männern einen leichten Vorzug gegenüber Männern bei einer Scheidung gegeben hat. Im Falle des Geschlechtsverkehrs kann es auftreten, dass die Frau schwanger wird... Und da wir wissen, dass Gott den Frauen im Vers 2:228 genau die gleichen Rechte gegeben hat wie den Männern, so fragen wir uns, was denn „Stufe“ bedeutet. Eine mögliche Erklärung: Die Frau weiß schon sehr früh, ob sie schwanger ist oder nicht, da sie ja schließlich das Baby in sich trägt. Der Mann aber kann die Frau nicht zwingen, es ihm zu sagen. Und nach spätestens drei Monaten (bzw. Perioden) weiß man, ob eine Frau schwanger ist oder nicht (sofern sie keinen Geschlechtsverkehr hatte)


weitere Übersetzungen von 2:228

http://19.org/km/EY/2/228

6 deutsche Übersetzungen: http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm
@za-fad
In den angeführten Zitaten steht nichts von Gleichberechtigung der Frau. Wenn man von muslimischer Seite eine Gleichberechtigung sehen will kann man das tun, aber es steht nichts davon im Koran.

Es gibt auch andere Stellen im Koran, die zeigen daß Frauen nicht gleichberechtigt sind. z.B.

Zitat:
2:82 O ihr, die ihr glaubt, wenn es unter euch um eine Schuld auf eine bestimmte Frist geht, dann schreibt es auf. Ein Schreiber soll es in eurem Beisein der Gerechtigkeit gemäß aufschreiben. Kein Schreiber soll sich weigern, zu schreiben, wie Gott ihn gelehrt hat. Er soll schreiben, und der, gegen den das Recht besteht, soll (es) diktieren, und er soll Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon abziehen. Und wenn derjenige, gegen den das Recht besteht, schwachsinnig oder hilflos ist oder nicht selbst zu diktieren vermag, so soll sein Sachwalter der Gerechtigkeit gemäß diktieren. Und laßt zwei Zeugen aus den Reihen eurer Männer (es) bezeugen. Wenn es aber keine zwei Männer gibt, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein aus den Reihen der Zeugen, mit denen ihr einverstanden seid, so dass, wenn eine der beiden sich irrt, die eine von ihnen die andere erinnern kann.


Frauen und Männer haben im Koran nicht die selben Rechte. Das mit dem 3 Perioden warten klingt sehr interessant und ist logisch, sagt aber nichts über die Gleichberechtigung aus. Die Gleichberechtigung der Frau steht im Bahá'í-Glauben geschrieben aber nicht im Islam. Im Bahá'í-Glauben gibt es ein Wartejahr indem beide Ehepartner versuchen sollen wieder zusammenzukommen. Es sind nicht nur 3 Monate in denen man getrennt von einander leben soll, sondern ein Jahr. Aber dieses Gebot ist für beide und nicht nur für den Mann oder der Frau bestimmt. Innerhalb dieses Wartejahres würde man auch sehen ob die Frau schwanger ist oder nicht. Danach können sich beide wieder scheiden lassen und beide wieder heiraten ohne Wartefrist.

Im Koran ist die Frau nicht gleichberechtigt, was aber nicht heißt daß sie weniger WErt ist,m sie hat eben nur nicht die selben REchte.

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