Papst Johannes XXIII


dtrainer hat folgendes geschrieben:
Hätte Jesus erscheinen müssen, obwohl es doch schon den von Moses gegründeten jüdischen Glauben gab?


Ja - aber nur ein einziges mal. Es geht nämlich nur in der "ersten Schicht" um seine Lehre, Jesus sagt ja selbst, dass er "kein Iota" vom Gesetz des Mose aufhebt. Der Kern ist Jesus selbst als Person, seine Hingabe, die uns Menschen wieder mit Gott zusammenzuführt - und diese Heilstat ist weder aktualisierungsbedürftig, noch wiederholbar.

"Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, (denn er ist nicht) wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen." (Hebr 9,24-26)
Schon wieder Theologie..ich sage dir nun zu dritten Mal alleine heute, daß du mir nicht mit Meinungen kommen mußt. Jesus hat sich selbst nie als Gott bezeichnet. Alles was darauf aufgebaut ist, betrachte ich als Meinung und die ist mir egal. Irgendwas behaupten, kann jeder.

Es bringt uns nur nichts, von dem abzuweichen was Gott uns übermittelt hat - im besten Fall.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
ich sage dir nun zu dritten Mal alleine heute, daß du mir nicht mit Meinungen kommen mußt.


Die Worte des Neuen Testaments sind für mich Worte Gottes. Wenn das für dich nicht der Fall ist, dann ist es tatsächlich eine "Meinung" unter Vielen.
Als hättest du nur ein Zitat gepostet und ich das dann abgewertet - danke, das war's.
Gute Nacht.
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, (denn er ist nicht) wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen." (Hebr 9,24-26)

Bevor ich jetzt zu meiner Arbeit muss, noch eines:

Nicht alles was in der Bibel zusammengetragen wurde, muss der Wahrheit entsprechen. Das habe ich jetzt gelernt.

Auch dieses Zitat aus den Hebräer-Briefen könnte von Paulus geschrieben worden sein. Das ist zumindest eine der Möglichkeiten. Die Herkunft dieser Briefe ist nach Wikipedia allerdings überhaupt nicht geklärt.

Für mich ist bestenfalls maßgebend, was die Apostel von den Worten Jesu berichtet haben, z.B. die Bergpredigt.

Die Bibel scheint also eine Mischung aus dem Wort Gottes, menschlicher Phantasie und persönlicher Interpretation zu sein.

Dass Du lieber Burkl nie auf Argumente eingehst, die Du schlecht wiederlegen kannst (z.B. Aussagen Jesu über Seine Wiederkunft) spricht für sich.
Hallo Burkl,

du hast aus Matthäus 28 zitiert:
Zitat:
"Ich in bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt"

und aus dem Hebräerbrief:
Zitat:
Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen."


Du kennst dich doch mit dem griechischen Text aus, worin liegt denn der Unterschied zwischen dem Ende der Zeiten und dem Ende der Welt?

Liebe Grüße,
ziraki
Zitat:
Du kennst dich doch mit dem griechischen Text aus, worin liegt denn der Unterschied zwischen dem Ende der Zeiten und dem Ende der Welt?


Heißt es im griechischen nicht >Ende des Zeitalters< ?

Liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Burkl hat folgendes geschrieben:
Die Worte des Neuen Testaments sind für mich Worte Gottes. Wenn das für dich nicht der Fall ist, dann ist es tatsächlich eine "Meinung" unter Vielen.


Für dich sind die Worte des Neuen Testaments die Worte Gottes?

Solltest du dies wörtlich meinen, dann dürftest du wohl eher im fundamentalistisch-evangelikalen Spektrum besser aufgehoben sein als in der katholischen Kirche. Da weiß man nämlich eigentlich das selbst das Neue Testament ein menschliches Produkt des frühen Christentums ist. Freilich glaubt man daran - ebenso wie dies übrigens Bahai tun - das die menschlichen Autoren dabei göttlich inspiriert haben, doch waren sie eben keine direkten Sprachrohre Gottes.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Schon wieder Theologie..ich sage dir nun zu dritten Mal alleine heute, daß du mir nicht mit Meinungen kommen mußt. Jesus hat sich selbst nie als Gott bezeichnet. Alles was darauf aufgebaut ist, betrachte ich als Meinung und die ist mir egal. Irgendwas behaupten, kann jeder.

Es bringt uns nur nichts, von dem abzuweichen was Gott uns übermittelt hat - im besten Fall.


Ich 'muss' hier Burkl aber insofern recht geben das er sich hier auf den Kanon des Neuen Testaments bezieht. Inwiefern sollte das aus Bahai-Sicht problematisch sein?

Bahaullah selbst zitierte Paulus. Paulus wird nirgendwo in den heiligen Texten der Bahai angegriffen. Ich verwies diesbezüglich bereits auf einen Brief von der Forschungsabteilung des Bahai-Weltzentrums. Du kannst gern deine persönlichen Probleme mit Paulus haben, doch dann stelle bitte auch klar das es sich dabei um deine persönliche Meinung handelt. So erweckt dies doch den Eindruck als sei es Bahai-Lehre.

Auch wird nirgendwo in den heiligen Schriften der Bahai die Legitimität und Authentizität des Neuen Testaments angegriffen. Zwar wird es hinsichtlich der Zuverlässigkeit hinter die Schriften Bahaullahs, des Bab und dem Koran gesetzt, doch verteidigte Bahaullah die Authentizität des Alten und Neuen Testaments gegen die im Islam verbreitete Vorstellung der Verfälschung beider. Lediglich einige wenige Stellen seien offensichtlich verfälscht. Die Verfälschung liege vielmehr in der verdrehten Auslegung der Schriften. Dies kann man gern intensiv in Bahaullahs beiden Werken "Buch der Gewissheit" und "Edelsteine Göttlicher Geheimnisse" nachlesen.
Ähm, ich habe zu Paulus kein Wort gesagt. Ich beziehe mich lediglich darauf, daß immer wieder Sekundärquellen wichtiger genommen werden, als primäre, und da gehe ich nicht mit.

Aussagen von wem auch immer kann man miteinbeziehen, aber nur wenn sie den originalen Quellen nicht widersprechen - oder?