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es macht mir Angst












Hallo an alle
Ich hab euch ja schon meinen letzten Traum erzählt, aber leider kam da keine Antwort.
Ich hoffe aber, dass mir jetzt jemand antwortet, denn ich träume oft von hohen Häusern und das da jemand runterfällt.
Das fing vor etwa fünf Jahren an. Da hab ich geträumt, dass ich in einem Hochhaus arbeite mit 33 Stockwerken, auf jeder Etage sind 3 Bäder mit 3 Toiletten, die ich alle in 3 Tagen putzen soll. Dann hatte ich im Traum irgendwas ausgerechnet, weiß leider nicht mehr genau was das war, ich glaub wie lange ich für eine Toilette hab, damit ich es in 3 Tage schaffe. Und das hatte ich dann am nächsten morgen mit dem Taschenrechner nachgerechnet und da kam das gleiche raus. Das hat mir einwenig Angst gemacht, weil ich es im Traum im Kopf gerechnet hab und ich das, als ich wach war, nur mit Taschenrechner rechnen konnte.
Dieser Traum wird mir nie wieder aus dem Kopf gehen, denn in dem Jahr (ich hab den Traum Ende des Jahres geträumt) sind in meiner Familie 3 Menschen gestorben. Als erstes meine Cousine, die erst 18 war, dann mein Uropa und dann mein Opa, der ist nur 64 gworden.
Dieser Traum hat mir im nachhinein richtig Angst gemacht. Das mit den ganzen dreien und dann sterben drei Menschen.

Seit anfang dieses Jahres wohnen wir in einer Dachgeschoßwohnung, zweiter Stock. Ich weiß nicht ob ich einfach nur Angst habe, dass jemand aus dem Fenster fällt, (wegen dem Traum mit den 33 Stockwerken) aber ich träume seitdem mindestens einmal in der Woche von hohen Häusern.

Mein schlimmster Traum:
Ich steh mit meiner Tochter am offenen Küchenfenster und streite mich unten mit ne Nachbarin. Irgendwann geh ich nach unten, sage zu meiner Tochter, sie solle kurz warten. Ich lass das Fenster offen und geh runter. Aufeinmal schreit meine Nachbarin, aber da war es schon zu spät. Meine Tochter ist aus dem Fenster gefallen und liegt regungslos neben mir. Dann bin ich aufgewacht.
Das war ein echt schrecklicher Traum und seitdem lass ich auch kein Fenster mehr ganz auf. Nur wenn ich dabei bin, oder die Tür zu diesem Zimmer verschlossen ist.

Dann hab ich einmal noch geträumt, das mein Mann und ich in Berlin sind und uns die Hochhäuser angucken. Wir gehen die Straßem lang und sehen wie sich eine Menschenmasse um ein Hochhaus versamelt hat. Auf einmal war ich oben auf dem Dach mit einem Hund. Ich rief die Polizei die dann auch gleich kam. Der Hund wollte den Polizisten angreifen und er erschoß ihn. Dann war ich wieder unten bei meinem Mann, höre den Schuß, sah den Hund vom Dach fallen und dann lag er tod neben mir.

Und letzte Nacht träumte ich, dass ich mit meiner Tochter und meinen Schwestern auf einem hohem Gerüst bin. Meine Tochter kletterte immer zwischen den Stangen rum und wäre fast runtergefallen.

Das waren die Träume, an die ich mich jetzt spontan erinnere. Aber von hohen Häusern träum ich wirklich oft.
Hat das irgendwas zu bedeuten? Nach dem Traum als drei Menschen gestorben sind, hab ich vor solchen Träumen respekt. Mir ist nämlich schon oft passiert, das ich etwas geträumt hab, was eingetreten ist. Im Guten wie im Schlechten.
Ich bekomm langsam echt Angst vor hohen Sachen. Mag es nicht, wenn meine Tochter irgendwo hochklettern oder ein Fenster offen steht.

Würd mich über ne Antwort sehr freuen

Danke.
Liebe Grüße
Lavazza

P.S. Hätte auch gerne noch Rückmeldund von meinem letzten Bericht mit meinem Toten Mann. Hab da nämlich auch Angst, das meinem Mann etwas passiert. Danke
Friede Schwester

Häuser im allgemeinen sind in Träumen als das eigene Selbst zu deuten. Da sie hoch sind, deutet darauf, dass du ein ziemlich begabtes Kind warst ("bist"), mit umfangreichem Überblick und rechnerischen Fähigkeiten, die dir das Leben in vielen Hinsichten erleichterte.
Dein erster Traum von dem 33-Stöckigen Haus kann mit deinem Alter zusammenhängen, indem du viel an dich und dein Gleichgewicht gearbeitet hattest, viel wurde auch dadurch gereinigt (3 Bäder und 3 Toiletten putzen), sowie du es vorausberechnet hattest. Das ist auch in der Tat eine Art Regineration bzw. Wiedergeburt, wo etwas stirbt und dafür etwas anderes lebt. Das Wachleben danach hat es auch bestätigt. Du hast Opa und andere verloren, und dafür eine nette Tochter gewonnen

Anscheinend erinnert dich die kleine an manche liebenden Menschen, die du ungern noch mal verlieren willst. Ein Gefühl, das Angst verursacht.
Im Traum der fallenden Tochter wird es klar, woher diese Ängste kommen, nämlich aus dem zweiten negativen Wesen, das in uns steckt, und uns immer wieder Bilder des Verlustes projiziert, um Macht über uns zu erlangen (manche nennen es Teufel). Die Tochter ist nicht direkt deine Tochter, sondern sie ist der Teil mit dem du mit deiner Tochter verbunden bist. Du weißt schon! wenn die Tochter krank ist, dann ist die Mama genau so krank, sogar an der gleichen stelle, wo es weh tut.
Du hast wahrscheinlich die Konfrontation mit diesem Wesen gewählt (Irgendwann geh ich nach unten), und bist auf seine Aufforderungen (Streit) eingegangen. Ich muss dir nur sagen, dass der Schrei manchmal hypnotisierend wirkt (Adrenalinstoss), so dass der Mensch unter Einfluss der Einbildung steht.

Ich sehe es als ein aufschlussreicher Traum, der dir helfen wollte.

Dein nächster Traum von Berlin zeigt, dass du auf dem Boden der Tatsachen gelandet bist, Du bist eine, wie auch viele andere, Hochhäuser anschaut und bewundert. Du hast es nicht ganz akzeptiert, ein durchschnittlicher Mensch zu sein, und deshalb schaust immer noch auf dieses Niveau mit Sehsucht danach.

Nur um die Angst zu besiegen, bedarf es mehr als einen Hund an der Seite zu haben. Es kann auch möglicher Weise dadurch das Gegenteil erreicht werden, da der Hund auch Träger der gleichen Symptome ist (Angst), und deshalb reagiert er aggressiv. Die Aggressivität wurde dann mit Gewalt (Pistole) niedergemacht (erschossen).
Das Hundebellen hat dir Selbstvertrauen wieder gegeben, aber war ziemlich falsch und nichts bringend.

Du hast verstanden dass man etwas dagegen tun muss. Deshalb sind alle Kraftaspekte (Tochter, Schwester) versammelt, um einen Weg zu finden, hochsteigen zu können (hohes Gerüst).

Die erste Angst wird jetzt behandelt. Du lässt es mit Geduld und ohne blinden Eifer mit Hilfe des Gerüstes hochklettern. Die Stangen sind die Sperren, die du eins nach dem anderen zu lösen versuchst.
Du erkennst, dass man gegenüber dieser Macht, die alles umfasst, mit Respekt steht. Und genau hier fängt der wahre Weg an, wieder nach oben zu gelangen.

Habe einfach Vertrauen und Gott wird es wieder richten .

Friede
Hallo Friede

Danke für Deine Antwort. Sie hat mir echt geholfen. Wenn es wirklich so ist, wie Du es beschreibst, brauch ich keine Angst mehr zu haben, dass etwas schlimmes passiert. Nach dem ersten Traum mit dem Hochhaus, hatte ich echt große Angst, das meine Tochter irendwann aus dem Fenster fallen wird.

Mit deinen Aussagen hast Du auch immer ins schwarze getroffen. Ich bin rechnerisch begabt (arbeite bei meinem Mann im Büro und mache die Buchhaltung). Ich akzeptiere es auch nicht durchschnittlich zu sein und habe mich deswegen weiter gebildet (Fernstudium). Ich versuche immer etwas zu machen, was andere nicht machen um anders zu sein. Ich bin oft damit beschäftig Anerkennung zu bekommen. Wenn ich sie mal nicht bekomme, tue ich etwas um sie zu bekommen.

So, nochmal danke. Es hat mir sehr weiter geholfen.

Liebe Grüße
Lavazza
Forum -> Träume und Traumdeutung


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