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Internationale Politik












http://www.brainworker.ch/Geldtheorie/feudalismus.htm

Zitat:
Unsere Rechtsordnung lässt es zu, dass ein in Deutschland "als Deutscher" geborener Mensch sein Leben dazu verdammt sein kann, für den Fleck Erde, auf dem er lebt, an einen anderen "bezahlen" zu müssen. Miete oder Pacht nennt man das, und man findet nichts Ungewöhnliches dabei


Zitat:
Basiert der mittelalterliche Feudalismus auf dem Grund-Lehen, eben der Feude, so setzt der moderne Feudalismus auf Geld-Lehen oder besser Kapital-Lehen. Der CEO erhält die Firma als Lehen, mit dem Auftrag, das Maximum an "Abgaben" rauszuholen (s. shareholder value). CEO wie andere Mitarbeiter (Lehensnehmer) schwören den Treueeid, der heute zwar meist als Loyalität, oder noch lieber, als Teamfähigkeit (womit meist Kritiklosigkeit gemeint ist) verkauft wird: Die Firma ist die beste (auch wenn sie kurz vor dem Zusammenbruch steht), ihre Produkte sind einzigartig und unübertroffen (auch wenn der Markt vom selben Schrott in grün und rot überschwemmt ist), unser Führer ist genial (auch wenn er weder fachlich noch menschlich was bringt). Die damaligen Fronbauern wurden ersetzt durch "flexible" Arbeitnehmer, die sich je nach Bedarf, zu minimalen Kosten und ohne jegliche soziale Verpflichtung einsetzen und ersetzen lassen.



suchwort: länder mit feudalem system
http://www.bueso.de/seiten/wahl/btw0501.htm

Zitat:
Ferner blieb nicht unbemerkt, daß sich die SPD den bekannten "Globalisierungskritiker" Harald Schumann mit aufs Podium geholt hatte. Schumann schreibt heute für den Berliner Tagesspiegel und war in den 90er Jahren Mitautor des Buches "Die Globalisierungsfalle". Er machte unmißverständlich die Rolle der Hedgefonds bei der Zerstörung von Unternehmen deutlich. Schumann widersprach einem anderen Podiumsteilnehmer, Herrn Pütter vom Private-Equity-Fund Allianz Capital, der in typischer Unschulds-Augenwisch-Pose die Arbeit der Fonds lobte, da sie Unternehmen Kapital zuführten. Im Gegenteil, so Schumann, würden Hedgefonds Unternehmen Kapital entziehen. Das Beispiel der wegen Werksschließungen in die Schlagzeilen geratenen Firma Grohe unterstreiche diesen Punkt in eindrucksvoller Weise: Grohe hatte ursprünglich eine Eigenkapitalquote von 55%, nach dem Aussaugen durch Hedgefonds liege diese Quote nur noch bei 1,6%. "Wie geht das vor sich? Ein Hedgefonds kauft eine Firma auf Kredit, läßt sich dann die Kreditsumme aber sofort von der gerade erworbenen Firma ,zurückbezahlen', wodurch die Firma schnell in die Verlustzone gerät, also auch keine Steuern mehr zahlen muß. Die Firma muß sich praktisch selbst aufkaufen, um überhaupt weiter existieren zu können", erklärte Schumann dem Publikum von Nicht-Fachleuten. Hier kann man also quasi direkt Heuschrecken bei der Arbeit beobachten, besser gesagt bei der "Nahrungsaufnahme". Es geht also doch, mit dem Thema Finanzmärkte Wahlkampf zu machen!



suchwort: vom feudalismus zur demokratie
http://www.trend.infopartisan.net/trd7899/t147899.html

Für eine soziale Welt!
7/8-99


Zitat:
Wir wissen es doch alle: Die bürgerliche Weltgesellschaft steckt in tiefer Krise, aus der wieder die Barbarei immer bestialischerer Kriege entsteht. Diese heutige Epoche ist durch eine ungeheure Überproduktion von Waren gekennzeichnet die auf den zu engen Markt stößt. Pleiten, Kapitalkonzentration und Massenentlassungen sind die Folge davon.

Die Ursache liegt darin, daß mittels neuer und immer produktiverer Technologien zu viel Reichtum produziert wird, der sich nicht mehr gegen Geld austauschen kann. Der Reichtum der Produktion ist so groß, daß die Produzent/innen der Länder, in denen der Produktionsmittelreichtum konzentriert ist, in Milchseen ertrinken und unter Nahrungsmittelbergen ersticken, während ein immer größerer Anteil der Menschheit von Hungersnöten heimgesucht wird.

Tatsächlich leben wir heute – dank der microelektronischen Revolution - in einem ähnlichen Übergang, wie von der Antike zur Feudalgesellschaft bzw. vom Feudalismus zur bürgerlichen Gesellschaft



suchwort: weltweit länder im feudalismus
http://www.internationalepolitik.de.....n-und-iran-im-wandel.html

Jenseits von Demokratie und Theokratie. Ägypten und Iran im Wandel
Buchkritik von Felix Neugart

Erschienen in: Ausgabe August 2001


Ägypten und Iran sind Akteure von großer geostrategischer Bedeutung im Nahen Osten; beide Länder befinden sich seit den neunziger Jahren in einem bemerkenswerten politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozess. Felix Neugart stellt zwei Bücher vor, die diesen Prozess nachzeichnen und die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Demokratisierung in der arabischen Welt stellen.




Nahen Osten sind Ägypten und Iran Akteure von höchster geostrategischer Bedeutung; beide Länder befinden sich seit den neunziger Jahren in einem bemerkenswerten politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozess.

Zitat:
Ägypten hat als bevölkerungsreichstes Land der arabischen Welt und als Brücke zwischen Nordafrika und der Levante immer regionalen Modellcharakter besessen. So diente die nationale Unabhängigkeitsbewegung gegen die britische Kolonialmacht in der Zwischenkriegszeit als Vorbild für andere arabische Völker; die Revolution der Offiziere gegen die Monarchie (1952) leitete die Welle des panarabischen Sozialismus in den fünfziger und sechziger Jahren ein.

Die Politik der wirtschaftlichen und politischen Öffnung (infitah) von Präsident Anwar as-Sadat Mitte der siebziger Jahre schien vielen Beobachtern der Ausgangspunkt für eine Transformation Ägyptens zu Marktwirtschaft und Demokratie zu sein. Dieses lange Zeit dominierende Paradigma wird von Eberhard Kienle in seinem neuen Buch einer gründlichen Kritik unterzogen. Der Autor, der an der School of Oriental and Asian Studies (SOAS) in London lehrt, unterscheidet analytisch in Anlehnung an Isaiah Berlin zwischen positiven Freiheiten (Partizipation an politischen Entscheidungen, z.B. freie Wahlen) und negativen Freiheiten (Schutz vor staatlichen Eingriffen, beispielsweise Versammlungsfreiheit). Kienle zeigt, dass seit dem Ende der achtziger Jahre in Ägypten die ohnehin nur partiellen Freiheitsrechte in beiden Bereichen nachhaltig eingeschränkt wurden.

suchwort: von theokratie zur demokratie


http://www.geistigenahrung.org/ftopic16532.html
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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