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Salam Zaf-Ad,
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| ...denn automatisch sind ja die Anderen, diejenigen, die eine andere Interpretation von mmv's haben, vielleicht diejenigen, die die wahre Sicht gefunden haben |
Wer das denkt, hat Zweifel an der eigenen Position und ist nicht davon ueberzeugt, die Wahrheit zu kennen.
Allah aber moechte nicht das Muslime in ihrem Glauben zweifeln, oder?
Ergo ist der Zweifelnde ein schlechter Glaeubiger und wer will das schon sein?
w.s.
Martin
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Friede Martin!
Nicht Zweifel ist der Auslöser, sondern ein ständiges Hinterfragen (der eigenen Position)!
DYNAMIK.
Eure "Binsenweisheit."
ws
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Salam Zaf Ad,
Ist das nicht das Gleiche?
Wer zweifelt, der hinterfragt.
Wer nicht zweifelt, der hinterfragt nicht.
w.s.
Martin
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Frieden!
Eine provokative Frage: Was denkst du wer du bist, dass du meinst, alles verstanden zu haben?
Ich zweifle ja nicht an der Göttlichkeit des Korans, höchstens bei scheinbaren Widersprüchen, die mir vorher nicht aufgefallen sind und die in erster Linie sehr widersprüchlich erscheinen.
Ich zweifle viel mehr an meinem eigenen Wissen.
Dass der Koran Gottes Wort ist, wird von allen Muslimen anerkannt, darüber streitet niemand. Aber über die Interpretation (also das eigene Verständnis) schon.
Wa salam!
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Salam Zaf-Ad,
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| Eine provokative Frage: Was denkst du wer du bist, dass du meinst, alles verstanden zu haben? |
Im Gegenteil! Ich kann nur erfolgreich falzifizieren, nur seltenst verifizieren. Aber das reicht mir voll und ganz.
| Zitat: |
| Ich zweifle ja nicht an der Göttlichkeit des Korans,... |
Das ist genau das Problem des orthodoxen Islams.
| Zitat: |
| ...höchstens bei scheinbaren Widersprüchen, die mir vorher nicht aufgefallen sind und die in erster Linie sehr widersprüchlich erscheinen. |
Zaf Ad, eigentlich koenntest du dich doch beruhigt zurueck lehnen und solche scheinbare Widersprueche per se als nicht existent betrachten, da sie unmoeglich existieren koennen, da du ja nicht an der Göttlichkeit des Korans zweifelst.
Denn Gott macht keine widerspruechliche Aussagen.
| Zitat: |
| Ich zweifle viel mehr an meinem eigenen Wissen. |
Ausser um das Wissen der Göttlichkeit des Korans, richtig?
Und das ist die Krux!
Denn damit schliesst du a priori aus, das Widersprueche und Fehler im Koran existieren koennten.
Denn:
1. Aussage:
Der Koran ist Göttlich
2. Aussage:
Der Koran ist widerspruchs- uind fehlerfrei, da goettlich.
Folge:
Treten scheinbare Widersprueche oder Fehler auf, so koennen es keine tatsaechlichen sein, da ja Aussage 1+2 gilt.
So ist jedoch keine objektive Analyse moeglich, da maximal eine extreme Ueberinterpretation den Koran dann so hinbiegt, das er dann doch wahr ist.
Aber durch solche extreme Ueberinterpretation kann ich sogar (bite bitte nicht als Beleidigung auffassen! Ist eher Sarkasmus) die Maerchen aus 1001 Nacht als goettliches Werk interpretieren.
Ein "Ja, das ist ein Widerspruch, hier irrt der Koran!" kann unmoeglich ueber die Lippen eines orthodoxen Muslimen kommen.
Und genau das ist der Grund, warum es im orthodoxen Islam eben keinen Fortschritt gibt.
Das Zugeben des eigenen Irrtums, die darauf folgende Revision und Erneuerung waere ein Fortschritt. Das aber ist per Doktrie ausgeschlossen.
Da Lobe ich mir doch die Position Bahai'u'llahs, der Religion und Wissenschft gleichgestellt hat.
| Zitat: |
| Dass der Koran Gottes Wort ist, wird von allen Muslimen anerkannt, darüber streitet niemand. |
Das ist die gaengige Meinung, richtig.
Wa Salam
Martin
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