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Lieber Martin, liebe Unien,
1. ich bin nicht Gott, also nicht fehlerlos, allmächtig, allwissend...
2. ich will niemanden überzeugen.
Das, was ich gesagt habe, war: Solche *Gespräche* bringen nichts. Der Grund dafür liegt in ihnen selbst. Schaut einmal, wie sehr ihr an eurer Meinung hängt und wie unflexibel ihr auf andere eingeht.
Es wird bekämpft.
Dagegen!
Die anderen sind dumm!
Die anderen können nicht ernst genommen werden.
Und genau so ist es: Ihr nehmt andere nicht ernst. Ihr nehmt Gott nicht ernst.
Atheisten, alle, sagen aus: Wir glauben nicht an Gott.
Sie glauben nicht an die Liebe, die ja Gott selbst ist und auch nicht an das Leben, was auch Gott selbst ist. Sie glauben an...NICHTS. Oder habe ich das falsch verstanden? Sie glauben an den Menschenverstand? Oder an was glauben sie?
Ich teile keine allgemeinen Wahrheiten mit, wie könnte ich auch, da ich als Mensch inmitten des Lebens stehe und demzufolge einen Standpunkt habe, eine Sichtweise, so wie jeder andere auch. Es bringt aber nichts, diese Sichtweisen gegeneinander zu bekämpfen. Das führt zu Krieg, nicht zum Frieden und schon gar nicht zur Liebe.
Ihr legt da etwas in meine Worte hinein, dass nicht vorhanden ist. Also schön aufpassen, was ihr sagt!
Wenn jemand über seinen Tellerrand hinausschaut, dann nimmt er die Sichtweise eines anderen an. Er schaut über seine eigene Sichtweise hinweg und er glaubt, dass es auch noch andere Sichtweisen gibt, die ebenso wahr sein können, wie seine eigene.
Die objektive Wahrheit ist: Es gibt Leben. Du lebst, Ich lebe, wir alle leben. Das Leben selbst ist für mich Gott. Für dich ist es vielleicht etwas anderes. Kannst du Leben sehen, definieren, erklären, beweisen? Kannst du Tod beweisen? Ist Materie tot? Die Wissenschaftler geben zu, dass sie es nicht wissen. Weißt du es?
Es gibt also eine Wahrheit jenseits der Wissenschaft.
Beweise mir das Gegenteil:
1. Die Liebe zu Gott ist die einzig wahre Liebe
2. Alles andere entspringt dem Egoismus
3. Liebst du Gott nicht mehr als alles andere auf der Welt, ist es dir nicht möglich, wirklich zu lieben.
Was ist für dich das Leben? Setze anstelle *Gott* das Leben:
1. Die Liebe zum Leben ist die einzig wahre Liebe.
2. Alles andere enspringt dem Egoismus.
3. Liebst du das Leben nicht mehr als alles andere auf der Welt, ist es dir nicht möglich, wirklich zu lieben.
Es geht nicht um bessere Argumente. Es geht darum, den Sinn zu verstehen. Mir persönlich ist es gleichgültig, an was du glaubst oder nicht. Ich brauche nicht für eine Wahrheit zu streiten oder gegen eine Unwahrheit zu kämpfen, weil sich alles von selbst herausstellt. Solche *Gespräche* sind keine, das ist kein Austausch, kein Miteinander, darum bringt es nichts. Das ist ein Gegeneinander, da mangelt es an Liebe und Verständnis. Solche Textbeiträge trennen und spalten ab.
Welcher Gott befiehlt den Tod? Welcher Gott lässt Menschen Höllenqualen erleiden? Ist es nicht der Gott, den die Menschen sich in ihren beschränkten Gehirnen selbst zurechtphantasieren?
An einen solchen Gott kann auch ich nicht glauben.
Einen solchen Gott habe ich nicht erfahren.
Schade, dass ihr euch nicht die Mühe macht, tief in euch selbst hineinzuhören und eure wahrhafte Motivation zu hinterfragen. Was ist es, dass euch veranlasst, zu kämpfen, anstatt zu lieben?
Wer oder was hat euch so verletzt?
Euch fehlt Liebe. Auch wenn ihr das 1000 x abstreitet.
Da solche Diskussionen fruchtlos sind, da die Grundsätze einer Diskussion nicht beachtet werden, sehe ich davon ab weiterhin auf eure Beiträge zu reagieren. Es gibt nichts zu sagen, was ihr nicht schon längst wüsstet. Es liegt allein an euch, ob ihr Gott erkennen wollt oder nicht. Niemand kann euch das abnehmen, niemand kann euch überzeugen, denn das müsst ihr selbst erfahren. Da ihr aber eure Zeit verschwendet, um egoistisch euer ICH zu nähren, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ihr Liebe erfahrt und sie dann auch weitergeben könnt.
MenschenRECHTE aufzustellen zeugt nicht von Liebe, sondern davon, dass jemand RECHT haben will. Das Recht Mensch zu sein, hat jeder aus seinem Ursprung heraus und wer das Gegenteil behauptet lügt und hat die Wahrheit noch nicht erkannt. Es bedarf keiner Menschen, die Menschenrechte aufstellen und sich selbst egoistisch damit beweihräuchern, dies getan zu haben. Eine Freiheit, die ein anderer dir gewährt, ist keine, sondern dem puren Egoismus des anderen entsprungen.
Ihr schaut aus einem ganz bestimmten Blickwinkel auf die Welt und seid nicht bereit, diesen zu erweitern. Wer Schlechtes sucht, wird Schlechtes finden.
An dieser Stelle ziehe ich mich zurück, weil mir die Sinnlosigkeit solcher *Gespräche* bekannt ist. Ich warte einfach ab, bis ihr selbst Erfahrungen macht.
Liebe Grüße
Karin
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