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Über den Stern von Bethlehem rätseln Theologen ebenso wie Astronomen schon lange. Er wird im Neuen Testament im Evangelium des Apostels Matthäus an zwei Stellen erwähnt. Dort heißt es: „Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!“ und: „Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er ankam und über dem Ort stillstand, wo das Kind war.“
http://www.focus.de/wissen/odenwald.....-deutsch-i_aid_27174.html
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| Inzwischen aber kamen die Himmelforscher von der Kometen-These wieder ab, aus mehreren Gründen: Kometen wurden in der Zeit um Christi Geburt meist mit Unheil, nicht aber mit Heil verbunden. Darüber hinaus ist nicht plausibel, warum der Schweifstern nur den Weisen im Morgenland aufgefallen sein soll, aber nicht dem Volk in Judäa oder den römischen Besatzern. Jedenfalls berichten keine weiteren Quellen von einem solchen Himmelsphänomen in der Region. Auch die Sichtungsmeldung aus China beschränkt sich auf einen einzigen Bericht. Der langperiodische Halleysche Komet scheidet ebenfalls aus: Er war viel früher sichtbar, nämlich von August bis November 12 vor Christus. Außerdem sprach der Apostel Matthäus explizit von einem Stern, der Unterschied zu Kometen war den damaligen Menschen aber durchaus geläufig.
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