|
|
|
Hallo Gabriele,
Jesus hat auf alle Fragen geantwortet, auch wenn die Menschen die Antwort noch nicht verstehen konnten. Es gab keine Tür, die er verschlossen hätte, wenn jemand ihn um etwas bat. Deswegen verstehe ich nicht, warum du dich bedeckt hältst und darauf verweist, möge der andere sich doch selbst helfen. Das ist kein Vorwurf, sondern der Versuch dein Verhalten nachzuvollziehen. Nur durch einen Austausch, eine Reibung, kann man weiterkommen. Du selbst lernst doch auch entweder aus Gesprächen mit anderen oder aus den Dingen, die dir die Bücher erzählen. Mir kommt es vor, als wolltest du mit deinem Wissen geizen (Das ist neckisch gemeint).
Es ist schon so, dass man anderen nicht aufzwingen kann, sich selbst auf den Weg zu machen oder überhaupt suchen zu wollen. Ungefragt würde ich niemandem Tipps und Ratschläge geben. Doch wenn jemand, so wie die Menschen hier in diesem Forum, selbst Suchender ist...
Ich finde dein Urteil über leichte und schwere Literatur auch seltsam, im Sinne von: ich kann es nicht verstehen, weil ich sowohl aus den einen Büchern (Goethe's Faust z.B.), als auch in Trivial-Literatur immer wieder auf Bausteine gestoßen bin, die ich zu meiner eigenen Entwicklung noch brauchte. Gott spricht nicht nur aus den Weisen, er spricht gerade auch durch den einfachen Menschen.
Hesse mag ich auch, mehr aber noch Rilke und Goethe.
Hallo Unien,
ich akzeptiere die Realität und auch den Schmerz, doch ich möchte nicht nur Akzeptanz erreichen, sondern auch Verstehen.
Die Trennung von Geist und Körper ist vielleicht so wie die Trennung zwischen Vergänglichen und dem Ewigen. Deinen momentanen Körper hast du nur für eine gewisse Zeit zu deiner Verfügung, deinen Geist für ewig, der - da schließe ich mich dem obengenannten Zitaten von Gabriele an - den neuen Körper bildet, der wahrlich ein Wunderwerk ist.
Liebe Grüße
Karin
|
|
|