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Lieber Sucher,
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>Es muessen vollwertige Alternativen angeboten werden.
>So mussen Fragen nach dem Jenseits, die nach Gut und Boese, nach
>Lebensrichtlinien usw. klar, deutlich und evident formuliert werden.
DAMIT habe ich auch meine Probleme, Martin, denn für mich gibt es auf diese Fragen keine ALLGEMEINGÜLTIGEN Antworten. Ich sehe da die Gefahr, dass dem Menschen für ihre Religion eine ERSATZ-Religion angeboten würde, und wo sollte da der Vorteil liegen? |
In der Tatsache, das man diese "Ersatzreligion" beispielsweise auf Basics des Zusammenlebens zurueckfuehren koennte. Etwa das Respektieren der eigenen Instinkte und des logischen Denkens.
Das Respektieren natuerlicher Vorgaenge und der Vorlaeufigkeit (fast) aller Erkenntnis.
Ob und welcher Gottesbeweis hier eine Rolle spielen wuerde, vermag ich ad hoc nicht zu sagen.
Albert Einstein sagte 1929 in einem Interview:
Wir befinden uns in der Lage eines kleinen Kindes, das in eine riesige Bibliothek eintritt, die mit vielen Büchern in verschiedenen Sprachen angefüllt ist. Das Kind weiß, dass jemand die Bücher geschrieben hat. Es weiß aber nicht, wie das geschah. Es versteht die Sprachen nicht, in der sie geschrieben wurden. Das Kind erahnt dunkel eine mysteriöse Ordnung in der Zusammenstellung der Bücher, weiß aber nicht, was es ist. Das ist nach meiner Meinung die Einstellung auch des intelligentesten Menschen gegenüber Gott. Wir sehen ein Universum, das wunderbar zusammengesetzt ist und bestimmten Gesetzen gehorcht, aber diese Gesetze verstehen wir nur andeutungsweise. Unser begrenzter Verstand kann die mysteriösen Kräfte, welche die Konstellationen bewegen, nicht fassen.
Liebe Gruesse
Martin
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