Gott/Seele/Universum


Also im Grunde glaube ich das die Seele ein Produkt des Gehirns bzw. des Körpers ist. Unser selbstbewusstsein hat sich warscheinlich durch die Evolution und die benötigte Intelligenz aufgrund von Lebensverhätnissen entwickelt . Ich denke das die Seele nach dem Tod nicht unbedingt weiter existiert warum sollte sie auch ( es werden immer wieder Menschen geboren)
und auserdem hat es vor Millionen von Jahren auch keine Intelligenz gegeben
ausser vielleicht Dinosaurier die sich mit sicherheit nicht mal ihrer Existenz bewusst waren und nur aufrgund von Reflexen handelten. Ich wüsste auch nicht was es für einen Unterschied machen würde wenn wir nach dem Tod weiterleben würden ( Obwohl ich das vielleicht auch wollen würde den ich glaub so gut wie jeder hat ne angeborene Angst vor dem Tod was auch wichtig ist das wir auf uns besser aufpassen) Das einzige was mich an Gott glauben lässt ist wenn ich mir das Universum ansehe denn ich kann mir nicht vorstellen das das Universum unendlich ist irgendwas muss ja irgendwie dahinter sein . Was ich allerdings nicht glaube ist das Gott eingreift und irgenndwelche Wunder geschehen lässt ( es gibt viele Dinge wo Gott unschuldigen helfen sollte (Kinder, Behinderten usw. tut es aber nicht ) schlussendlich denke ich das es eine Art Gott geben könnte der uns aber nicht erschaffen hat ( Evolution ) doch vielleicht nen Anstoß gegeben hat allerdings auch fraglich . Naja Kurz um ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod ich denke es ist aus und nem Neuen Menschen wird die Möglichkeit geboten zu leben also mein Motto: Lebt und nütz das Leben aus ! Es gibt nur 1. Chance
---Buddi (17)
ja manche Menschen sind leider nicht Stark genung sich mir der Wahrheit auseinander zu setzten .... und flüchten sich in die Religion, die ihnen ein schönes Heim bietet.

Der Mensch verkraftet die Realität nur sehr schwer und nur wenige schaffen es sich aufrecht dieser zu stellen und auch ihre Religion mal zu hinterfragen.
Hallo buddi,

> Also im Grunde glaube ich das die Seele ein Produkt des Gehirns bzw.
> des Körpers ist.

Warum machen dann hirntote Menschen spirituelle Erfahrungen und haben vollständige Erinnerungen daran?

> Ich denke das die Seele nach dem Tod nicht unbedingt weiter
> existiert warum sollte sie auch ( es werden immer wieder Menschen
> geboren) und auserdem hat es vor Millionen von Jahren auch
> keine Intelligenz gegeben

Warum sollte sie nicht weiter existieren? Natürlich werden immer wieder Menschen geboren, aber wer sagt denn, daß das nicht immer wieder die gleichen Seelen sind? Die Reinkarnationsforschung zeigt doch, daß wir nicht nur einmal auf der Erde sind...

> Ich wüsste auch nicht was es für einen Unterschied machen würde
> wenn wir nach dem Tod weiterleben würden

Würden wir danach nicht weiterleben, wäre unsere physische Existenz sinnlos. Man muß das aus einer anderen Perspektive sehen: Wir sind im Grunde nichtphysische Wesen und die physische Realität ist so etwas wie ein Besuch auf einem Abenteuerspielplatz. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und etwas zu lernen.

> Das einzige was mich an Gott glauben lässt ist wenn ich mir das
> Universum ansehe denn ich kann mir nicht vorstellen das das
> Universum unendlich ist irgendwas muss ja irgendwie dahinter sein.

Virtuelle Welten können für die Bewohner durchaus unendlich erscheinen...

> Was ich allerdings nicht glaube ist das Gott eingreift und
> irgenndwelche Wunder geschehen lässt

Nein, er nicht. Das machen andere...

> schlussendlich denke ich das es eine Art Gott geben könnte der uns
> aber nicht erschaffen hat ( Evolution )

Achja, die Evolution - hoffnungslos überschätzt. Hast du dich jemals gefragt, warum auf der einen Seite alle Wesen der Erde perfekt(!) an ihren Lebensaum angepaßt sind, während der Mensch im Grunde eine Fehlkonstruktion ist? Wackelig auf zwei Beinen, lange abhängig von der Mutter, kein Fell, keine Reißzähne, keine Klauen, empfindlich gegenüber Hitze und Kälte....

Es gibt zwar ohne Zweifel eine horizontale Evolition, aber offensichtlich keine vertikale. Ein Stein wird keine Pflanze, eine Pflanze wird kein Tier, ein Tier wird kein Mensch.

> Naja Kurz um ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod

Das macht ja nichts, dann ist die Überraschung umso größer..
Hallo joan,

Zitat:
Warum machen dann hirntote Menschen spirituelle Erfahrungen und haben vollständige Erinnerungen daran?

Hirntoter Mensch = Alle Zellen des Gehirns sind ireversibel funktionsunfaehig (fuer immer).
Ein solcher Mensch ist noch nie ins Leben zurueckgegehrt.
Was du meinst sind Mernschen, die "Nahtoterlebnisse" hatten. Diese Menschen sind eben nicht tod, sondern deren Gehirn, an einer Sauerstoffunterversorgung leidend, produziert Halluzinationen und andere ireale Wahrnehmungen.

Zitat:
Warum sollte sie nicht weiter existieren? Natürlich werden immer wieder Menschen geboren, aber wer sagt denn, daß das nicht immer wieder die gleichen Seelen sind? Die Reinkarnationsforschung zeigt doch, daß wir nicht nur einmal auf der Erde sind...

Es gibt keine Reinkarnationsforschung.

Zitat:
Würden wir danach nicht weiterleben, wäre unsere physische Existenz sinnlos.

Keineswegs. Jeder Atheist wird dir das Gegenteil bestaetigen.

Zitat:
Man muß das aus einer anderen Perspektive sehen: Wir sind im Grunde nichtphysische Wesen und die physische Realität ist so etwas wie ein Besuch auf einem Abenteuerspielplatz. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und etwas zu lernen.

Dieses ist eine Behauptung, die ebensowenig beweisbar ist, wie das du in Wirklichkeit fliegen kannst wie Superman. Und sie ist ebenso warscheinlich, wie das morgen die Welt untergeht.
Das wir im Grunde physische Wesen sind ist beweisbar.
Und das wir keine nichtphysische Wesen sind, wurde schon vor ueber 2000 Jahren widerlegt.
Ubrigens heist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit diesem Thema beschaeftigt erkenntnistheoretische Philosophie und geht bis auf die alten Griechen zurueck.

Zitat:
Achja, die Evolution - hoffnungslos überschätzt. Hast du dich jemals gefragt, warum auf der einen Seite alle Wesen der Erde perfekt(!) an ihren Lebensaum angepaßt sind, während der Mensch im Grunde eine Fehlkonstruktion ist? Wackelig auf zwei Beinen, lange abhängig von der Mutter, kein Fell, keine Reißzähne, keine Klauen, empfindlich gegenüber Hitze und Kälte....

Entschuldige bitte, aber hast du dir einmal unsere haustiere angesehen?
Fast alles Zuechtungen, also Mutationen. Genau das ist ein wesentlicher Bestandteil der Evolution.
Die Argumentation Mensch als Fehlkonstruktion funktioniert auch nicht. Denn der Mensch hat sich optimal an alle Lebensraeume angepasst. Naehmlich durch sein Grosshirn gekoppelt mit dem aufrechten Gang. Dieses erlaubt ihm in allen Lebensraeumen, sogar im All zu ueberleben.
Seine Vorfahren haben sich durchaus an Lebensraeume angepasst, und unterlagen nachweislich auch der natuerlichen Auslese, so wie alle Lebensformen

Zitat:
Es gibt zwar ohne Zweifel eine horizontale Evolition, aber offensichtlich keine vertikale. Ein Stein wird keine Pflanze, eine Pflanze wird kein Tier, ein Tier wird kein Mensch.

Der Mensch gehoert zur Gattung der Primaten, der Menschenaffen.
Genetisch stimmt der menschliche Genpool mit dem des Schimpansen zu 99% ueberein.
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23381
Falls vertikal heisst:Stein - Pflanze - Tier - Mensch, so muss ich wiedersprechen:

Stein -> Pflanze: die Reproduktion von Leben aus toter Materie ist bekannt. Dazu sehr interessant
Iris Fry, 'The Emergence of Life on Earth: A Historical and Scientific Overview.', Rutgers University Press, 2000, ISBN 0813527406
Sven P.Thoms, 'Ursprung des Lebens', S.Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main, Juni 2005, ISBN 3-596-16128-2
Harald Lesch/Jörn Müller, 'Big Bang,zweiter Akt. Auf den Spuren des Lebens im All', Wilhelm Goldmann Verlag, München August 2005, S.29-84,124-175,409, ISBN 3-442-15343-3
Michael Wächter, 'Stoffe, Teilchen, Reaktionen', Verlag Handwerk und Technik,Hamburg 2000, S.133-138, ISBN 3-582-01235-2
Leslie E.Orgel, 'Der Ursprung des Lebens', in: Spektrum der Wissenschaft Spezial 3: Leben und Kosmos, Verlag Spektrum der Wissenschaft 1995

Pflanze ->Tier : Auch diese Stufe ist bekannt, wurde reichlich beschrieben und ist an vielen Fallbeispielen nachpruefbar. (z.B. Pilze)

LG
Martin
Danke, lieber Martin, jetzt muss ich das nicht alles schreiben VOLLSTE Unterstützung.

Liebe Grüsse

Sucher
Zitat:
Was du meinst sind Mernschen, die "Nahtoterlebnisse" hatten. Diese Menschen sind eben nicht tod, sondern deren Gehirn, an einer Sauerstoffunterversorgung leidend, produziert Halluzinationen und andere ireale Wahrnehmungen.


Komisch nur, dass diese angeblichen Halluzinationen bei den meisten Menschen genau die selben Bilder und Handlungsstränge hervorrufen, selbst wenn diese überhaupt nicht ihren persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen entsprechen. So etwas als Halluzination zu bezeichnen, ist ein ganzes Stück abenteuerlicher, als davon auszugehen, dass dort etwas uns bisher unbekanntes vorgeht.



Zitat:
Die Argumentation Mensch als Fehlkonstruktion funktioniert auch nicht. Denn der Mensch hat sich optimal an alle Lebensraeume angepasst. Naehmlich durch sein Grosshirn gekoppelt mit dem aufrechten Gang. Dieses erlaubt ihm in allen Lebensraeumen, sogar im All zu ueberleben.
Seine Vorfahren haben sich durchaus an Lebensraeume angepasst, und unterlagen nachweislich auch der natuerlichen Auslese, so wie alle Lebensformen


Tja, echte Probleme gibt es nur, wenn man versucht die Entstehung der menschlichen Intelligenz durch Evolution zu erklären, denn das Funktioniert nur, wenn man es nicht so ernst nimmt mit Logik und Vernunft.
Ich hoff du weiss, nebulös, dass dein Gegenargument nicht das gelbe vom Ei ist!

Nur weil vielleicht alle ähnliche Halluzinationen haben, heisst das noch lange nicht, dass hier Hokuspokus am Werke war.

Genausogut könnte ich nämlich, wenn ich besch.... Argumentiere, kann ich sagen, dass wenn alle auf die gleiche Weise sterben und die Biochemischen prozesse vor dem Tod bei allen sehr ähnlich sind ... kann es sehr wohl sein, dass wir ähnliche Dinge sehen.
Zitat:
Komisch nur, dass diese angeblichen Halluzinationen bei den meisten Menschen genau die selben Bilder und Handlungsstränge hervorrufen, selbst wenn diese überhaupt nicht ihren persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen entsprechen. So etwas als Halluzination zu bezeichnen, ist ein ganzes Stück abenteuerlicher, als davon auszugehen, dass dort etwas uns bisher unbekanntes vorgeht.

Zum einen denke ich das auch jene "Halluzination" nicht immer die gleichen sind (es gibt m.W. viele menschen die nah Tod waren und keinerlei solche erlebnisse hatten, zum anderen denke ich das bestimmt "gleiche" Erlebnisse (Tunnel mit Licht am Ende) zwar bei allen auftauchen, aber recht einfach wissenschaftlich begruendbar sind.
Zitat:
Tja, echte Probleme gibt es nur, wenn man versucht die Entstehung der menschlichen Intelligenz durch Evolution zu erklären, denn das Funktioniert nur, wenn man es nicht so ernst nimmt mit Logik und Vernunft.

Zitat:
Intelligenz (lat.: intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit von Lebewesen, aber auch von technischen Geräten, sich durch Prozesse der Informationsverarbeitung an die Umweltgegebenheiten anzupassen.
de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz

Ich sehe hier keinerlei Schwierigkeiten diese evolutionaer herleiten zu koennen.

Gruss
Martin
>Tja, echte Probleme gibt es nur, wenn man versucht
>die Entstehung der menschlichen Intelligenz durch
>Evolution zu erklären, denn das Funktioniert nur, wenn
>man es nicht so ernst nimmt mit Logik und Vernunft.

Eine etwas nebulöse Behauptung. Gerade die Herleitung von menschlicher Intelligenz lässt sich besonders GUT nachweisen dank Vergleichen von Schädelgrösse, Hirnvolumen etc. der Primaten und der Hominiden.

Aber wieder einmal werden hier Behautungen gemacht, die weder bewiesen sind noch dem Stand der Wissenschaft entsprechen.

Als allgemeinverständliche Einführung in die Evolution des Menschen sei sehr zu empfehlen:

"Wie wir Menschen wurden. Die Evolution des Homo sapiens" Sonderheft von National Geographic. Collector's Edition No. 6. Euro 7,.50

Schönen Sonntag

Sucher
Solche Auseinandersetzungen führen zu nichts. Jeder hat seine Seite und seine Überzeugung, ohne über den Tellerrand schauen zu wollen, ohne die Bereitschaft das, was der andere sagt, als wahr anzunehmen.

Jede Seite hat Recht und spricht die Wahrheit und dennoch gibt es noch eine dritte Seite, die keiner der beiden sieht.

Nicht zu glauben, der (eigene) Menschenverstand sei das Größte ermöglicht es dem Menschen geistig zu wachsen, da er bereit ist, an seine eigenen Grenzen zu gehen und diese zu übertreten. Der Menschenverstand ist in jeder Hinsicht beschränkt, sowohl bei den Wissenschaftlern und Intelligenten als auch bei den Behinderten und Dummen. Der Menschenverstand hat dieselben Grenzen wie unser Körper, aber auch dieselben Möglichkeiten sich über das Eigene hinwegzusetzen und auf etwas zu vertrauen, das größer ist. Der Atheist ist nicht fähig an etwas zu glauben, dass außerhalb von ihm und seinem Menschenverstand existiert. Glaube ist Liebe und bei allen Atheisten fehlt diese Liebe. Ich spreche nicht von der Pseudo-Liebe und Fürsorglichkeit, sondern von der Liebe zu Gott. Sie können Gott nicht lieben, sich nicht an den Wundern der Welt erfreuen. Atheisten sind Kopfmenschen, die nur glauben, was sich beweisen lässt, was sie sehen können. Liebe ist eine unsichtbare Macht.