Gott/Seele/Universum


Die Natur der Liebe ist es zu lieben. Sie umfängt dich wohlwollend und ist alles, was du zum Leben brauchst. Liebe ist Lebensenergie, Baustein des Lebens, also das Leben selbst. Es gibt kein menschliches Wort für diese Liebe, da sie alles überschreitet, was über sie gedacht werden kann.

Diese Liebe empfangen wir und wir geben sie weiter. Ihr Ursprung liegt nicht in uns, wir produzieren sie nicht aus unserem ICH heraus.

Das, was wir Menschen unter Liebe verstehen, ist eine egoistische Form der Selbstbeweihräucherung. Wir sagen *Ich liebe dich* und im nächsten Moment streiten wir. Wir lieben nur den einen Menschen und einen anderen verachten wir. Das entspricht nicht dem Wesen der Liebe, die immer liebt und nicht von außen beeinflussbar ist.

Jesus war das Beispiel dieser Liebe. Er hat alles aufgegeben und Gott vertraut, auch als sich alles gegen ihn gewendet hat, auch als die anderen Menschen ihm Leid zufügten, auch als sie ihn getötet haben...er konnte noch lieben.

Die egoistische Liebe hört schnell auf, wenn der andere *böse* ist oder etwas anderes will. Liebe, die aufhört, ist keine. Egoistische Liebe zwingt anderen ihren Willen auf. Die Natur der Liebe ist Freiheit.

Du kennst selbst sicherlich noch viele andere Beispiele für egoistische Liebe. Ich habe oft geglaubt zu lieben und musste mir selbst eingestehen, dass meine Motivation, meine wahren Beweggründe, sehr egoistisch gewesen sind. Liebe tut weh, wenn sie egoistisch ist, dann schmerzt sie, weil wir etwas anderes wollen. Liebe, die einfach nur liebt, vertraut darauf, dass es richtig ist, so wie es ist, sie kann sich einlassen und aufgeben, sie weiß, dass sie niemals stirbt und nichts sie töten kann.

Du erfährst diese Liebe, wenn du alles weggeräumt hast, was dich davon trennt.

Das ist nichts, was man wissenschaftlich beweisen könnte, sondern das ist etwas, dass du selbst erfahren musst, um es zu verstehen.

Wir können endlos so weiter machen und Buchstaben aneinanderreihen...es nutzt nichts, solange du nicht bereit bist, diese Erfahrung selbst zu machen. Nichts von außen, kann dich näher zu Gott bringen oder dich von ihm trennen. An dir selbst liegt es, ob du ihn wahrhaben willst oder nicht. Du selbst bist es, die die Augen aufmachen muss, um sehen zu können, du selbst musst dein Herz öffnen, damit es von Liebe überflutet werden kann.

Es liegt an dir, ob du darüber lachst oder ob du es ernst nimmst, ob du es bekämpfst oder annimmst, oder was auch immer. Gott, die Liebe, das Leben, die universelle Intelligenz...oder wie immer du das, wofür es kein menschliches Wort gibt, nennen willst...ist da, gleichgültig, ob du es so wahrnimmst oder nicht. Deine eigene Wahrnehmung entscheidet aber über die Qualität deines eigenen Lebens.

Jeder ist also *selbst daran schuld*, es gibt keinen Sündenbock, keinen anderen, dem man die Schuld zuschieben könnte. Es gibt niemanden, den man hassen müsste, bekämpfen oder töten. Du bringst mit solchem Verhalten nur noch mehr Leid in die Welt. Willst du das Leid verringen, dann liebe, aber nicht so, wie die Menschen das tun, egoistisch, sondern selbstlos. Indem du das tust, weißt du, welcher Natur die Liebe wirklich ist.
Sry aber diese Vorstellung ist meiner Meinung so Weltfremd und von Widersprüchen behaftet, dass ich damit nichts anfangen kann. Das Ideal durch Liebe gutes zu erreichen und das diese alles durchdringt ist zwar schön ... aber da verbiegen sich bei mir die Hirnwindungen, wegen der Widersprüche.

Vorallem auch weil die selbstlose Liebe nichts mystischens ist, sonder auch ganz rational begründet werden kann.

Ich bin ja offen für alles .... ja das mein sechstes und siebtes Angebot lautet *ggg*

6. Immunisiere dich nicht gegen ernstgemeinte Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen sollts. Durch solche Kritik hast du nicht mehr zu verlieren als deine Irrtümer, von denen du dich besser heute als morgen verabschiedest. Habe Mitleid mit jenen Kritikunfähigen, die sich aus tiefer Angst heraus als unfehlbar und ihre Dogmen als heilig darstellen müssen. Sie sollten in einer modernen Gesellschaft nicht ernst genommen werden.

7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Was uns heute richtig erscheint, kann schon morgen überholt sein! Zweifle aber auch am zweifel! Selbst wenn unser Wissen begrenzt und vorläufig erscheint, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für das bessere Argument, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.


Deine Erläuterung lässt in grossen Zügen Nachvollziebarkeit vermissen oder ist gar mit heftigen Widersprüchen behaftet. Vorallem die Definition der Liebe ist sehr fragwürdig.

Einmal ist die wohlwollend ... hat also ein Ziel. Demzufolge muss sie einen Willen besitzen. Weiter dar man aber dann auch der allumfassenden Liebe, Gott, dem Leben, keinen Vorwurf machen ... weiter ist es einmal allumfassend .. dann ist sie das Leben .... dann wieder mal wird sie als Emotion weitergegeben, dann die Lebensenergie .... dann der Ursprung ... einmal ohne jeglichen Willen und ohne Ziel



Ich würde mal behaupten ... alles ziemlich wirr und die Vorstellung ist in meinen Augen sehr menschlicher Natur! Das war es dann aber auch schon!

Liebe Grüsse
Unien
Es geht dir gar nicht um das Verstehen oder ein Miteinander. Du thronst viel lieber auf deinem allwissenden EGO und URTEILST über andere, sie seien wirr usw.

In dieser Form lasse ich nicht mit mir reden. Das ist menschenverachtend.
Ich habe nicht gesagt, dass du wirr bist, sondern die Vorstellung die du beschreibst ist nicht konsistent bzw. die Vorstellung ist wirr. Das ist meine Meinung, die ich wohl noch äussern darf.

Das ich versucht habe es zu verstehen sieht man daran, dass ich Gegenargumente geliefert habe.

Du hingegen hast nicht auf die Gegenargumente reagiert und unterstellst mir ich wolle einfach nicht verstehen. Woran machst du das bitte fest?

Was verstehst du unter Miteinander ... das ich nickend sage ... du hast recht!

puhh *luft holen muss*

Gruss
Unien
Du darfst da nicht gleich alles persönlich nehmen ...

lass uns doch mal zusammen auf ne Kuschelparty gehen! *g* *knuddel*
Zitat:
Ich hoff du weiss, nebulös, dass dein Gegenargument nicht das gelbe vom Ei ist!


Hast du ein Glück, dass dein Avatar-Bildchen so süß und niedlich ist, denn wenn ich so was sehe, dann komm ich immer ganz schnell in eine ach-lass-den-armen-kleinen-mal-reden Stimmung. Anderenfalls hätte ich dir jetzt sicher eine angemessener Antwort auf deinen etwas peinlichen Kommentar hier gegeben...



Zitat:
Nur weil vielleicht alle ähnliche Halluzinationen haben, heisst das noch lange nicht, dass hier Hokuspokus am Werke war.


Wer redet hier denn von Hokuspokus? Ich habe bloß gesagt, dass ein unerklärliches Phänomen auf uns unbekannte Tatsachen hindeutet. Wenn für dich das Neue und Unbekannte Hokuspokus ist, dann kannst du aber froh sein, dass ich dir nicht die endgültige logische Konsequenz all der hier angedeuteten Ungereimtheiten offenbart haben, denn dann würde dein kleiner Kopfe wohl anfangen sich zu drehen und zu drehen, bis er abfällt…

Das würde mich aber mal interessieren, wie du erklären willst, dass derart klare und detaillierte Halluzinationen, die sogar noch eindeutige Handlugsstränge besitzen, bei Menschen unterschiedlicher Religion, Kultur, Todesart, usw. so übereinstimmend auftreten können.
Zitat:
Zum einen denke ich das auch jene "Halluzination" nicht immer die gleichen sind (es gibt m.W. viele menschen die nah Tod waren und keinerlei solche erlebnisse hatten, zum anderen denke ich das bestimmt "gleiche" Erlebnisse (Tunnel mit Licht am Ende) zwar bei allen auftauchen, aber recht einfach wissenschaftlich begruendbar sind.


Da denkst du falsch, denn diese Nahtoderfahrungen sind gerade deswegen so bekannt geworden, weil sie immer wieder völlig gleich verlaufen und bei Menschen unterschiedlicher Kultur, unterschiedlichen Alters und sogar entgegengesetzter Glaubensvorstellungen die gleichen Bilder und Abläufe produzieren.
Klar, könnte man sagen, dass hat etwas mit immer gleichen körperlichen Vorgängen zu tun, wenn Menschen beim Sterben Licht sehen oder gar eine tunnelartige Vision haben, aber so etwas funktioniert nur bei einfachen Bildern und Symbolen! Wenn der Traum klar und kompliziert ist und sogar noch einen roten Faden besitzt, dann ist es völlig unerklärlich, wie 2 unterschiedliche Menschen den selben Traum haben können. Und warum träumt/halluziniert keiner etwas ganz anderes, sondern alle immer nur den selbe ungewöhnlichen Ablauf?


Zitat:
Intelligenz (lat.: intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit von Lebewesen, aber auch von technischen Geräten, sich durch Prozesse der Informationsverarbeitung an die Umweltgegebenheiten anzupassen.
de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz

Ich sehe hier keinerlei Schwierigkeiten diese evolutionaer herleiten zu koennen.


Einen Satz aus einem Lexikon abzuschreiben und auswendig zu lernen hat nicht wirklich mit Intelligenz zu tun, wenn du so zu deinen Erkenntnissen kommst, dann wundert es mich nicht, dass du nicht verstehst, wovon ich hier rede. Erst mal habe ich nicht von der allgemeinen Intelligenz gesprochen, sondern von der einzigartigen menschlichen...außerdem geht es mir hier um die Einzigartigkeit der Entstehung der menschlichen Intelligenz, die in keiner Weise mit der evolutionären Entwicklung anderer Fähigkeiten zu vergleichen ist, sondern aus dem Schema auffällig rausfällt.
Zitat:
Eine etwas nebulöse Behauptung. Gerade die Herleitung von menschlicher Intelligenz lässt sich besonders GUT nachweisen dank Vergleichen von Schädelgrösse, Hirnvolumen etc. der Primaten und der Hominiden.


Wenn Schädelgrösse und Hirnvolumen etwas mit Intelligenz zu tun hätten, dann gäbe es Tier, die intelligenter sein müssten als wir!
Wenn die menschliche Intelligenz durch Evolution entstanden wäre, dann müsste sie, so wie jede andere durch Evolution entstandene Fähigkeit, in vielen Variationen vorkommen und überall noch erkennbare Zwischenschritte aufweisen, das ist aber nicht der Fall! Wäre natürliche Evolution hier der Auslöser gewesen, hätten viele Rassen diese Fähigkeit entwickeln müssen, bzw. es hätte wenigstens Rassen geben müssen, die annährend diese Intelligenz besitzen. Es gibt nirgends auch nur ansatzweise Intelligenz, wie sie beim Menschen vorhanden ist, das deutet stark darauf hin, dass hier nicht die normale Evolution der Auslöser gewesen sein kann.


Zitat:
Aber wieder einmal werden hier Behautungen gemacht, die weder bewiesen sind noch dem Stand der Wissenschaft entsprechen.


Tja, schon schade, dass bestimmte Menschen nicht mehr selber nachdenken und nicht viel mit Logik und Verstand am Hut haben sondern nur glauben, was sie in Büchern lesen, selbst wenn es offensichtlich fehlerhaft ist...
upss nebulös, hatte da was von übernatürlich gelesen ... na ja das liegt wohl daran, dass man es hier leider nur zu oft mit transzendenten Erfahrungen zu tun hat. Da entwickelt man vielleicht irgendwann einen schlimmen Reflex *gg*

Mit dem Unbekannten kann ich mich durchaus sehr gut anfreunden!

Gruss
Unien

PS: das mit dem süssen Bildchen ist alles taktik *ggg*
Hallo Nebulös,
Zitat:
Erst mal habe ich nicht von der allgemeinen Intelligenz gesprochen, sondern von der einzigartigen menschlichen...außerdem geht es mir hier um die Einzigartigkeit der Entstehung der menschlichen Intelligenz

Kannst du bitte definieren was du mit menschlicher Intelligenz meinst?
Worin unterscheidet die sich von der allgemeinen Definition?

Gruss
Martin