Unerklärliche Angst vor dem Sterben


Hallo, ich bin durchs googeln auf diese Seite gekommen, da ich seit meiner Kindheit eine unerklärliche angst vor dem Sterben habe und dies in den letzten 5 Jahren extrem wurde und immer häufiger auftritt - fast jeden Tag.
Ich hoffe, dass ich im weiten Internet Antworten finde und mir das Leben wieder genau so viel Spaß bereitet, wie früher.

Ich weiß nicht woher diese Angst kommt, außer, dass ich seit meiner Jugend nicht mehr an Gott glaube und dass auch intensive Gespräche mit Pfarrer und Pastor nicht zu einem Ergebnis führten.
Ich weiß, dass Götter "erfunden" wurden, weil die Menschen schon seit jeher Angst vor allem unerklärlichen hatten, daher mein Unglaube - leider!

Vielleicht hat hier jemand eine Antwort, mit der ich zufrieden weiterleben kann und auch mal wieder die Nächte durchschlafe.

Sonnige Grüße

Willi
Lieber Gast!

Deine Unterschrift.... Sonnige Grüße Willi haben etwas sehr lebendiges.

Sehr schön.

Willi, ich glaube nicht, dass deine Angst etwas damit zu tun hat, dass du nicht mehr an Gott glaubst. Du sagst ja selbst, du hättest diese Angst seit deiner Kindheit.

Warum dem so ist, kann ich dir auch nicht sagen. Da müsste man in dir viel tiefer gehen und das kann man auf Distanz nicht machen.

Aber ich kann dir sagen wie man das Leben genießen kann. Schau dich doch mal um, du hast Luft zum Atmen, du hast heute die Sonne gehabt, du bist nicht alleine auf der Welt, du leidest keinen Hunger und du hast zu uns gefunden .

Kümmere dich um das Leben, lieber Willi, gestalte es dir schön, was kümmert dich dann der Tod? DU LEBST!!!!!! Das Leben ist nicht da um es mit Gedanken um die Zukunft zu vergeuden, es ist da um gelebt zu werden. Es gibt auf dieser Erde so viel zu tun, du hast Aufgaben hier... pack sie an.
Hallo Willi !

Kann das sein, dass Du Angst vor dem Sterben hast ? Oder hast Du Angst vor dem Tod ?
Vor dem sterben habe ich auch Angst, wenn ich ganz ehrlich bin, vor dem Tod eigentlich nicht. Vor dem sterben muß man aber auch keine Angst haben, habe ich mal gelesen ....

Das Beste wird sein, das Leben zu genießen ! Fang' an, alles andere kommt, ob wir wollen oder nicht.... und ob Du an Gott glaubst oder ob nicht, spielt keine Rolle, denn Gott glaubt an DICH !

LG
Luna
Ich denke mal die Angst vor dem Tot ist die Angst vor dem Ungewissen ... und was kommt dann.?
Und wenn es die Boten Gottes nicht geben würde wüßten wir nichtmal dass es soetwas wie eine geistige Welt gibt nach dem Tot.

Ich stelle mir den Tot so vor als wenn man aus einem tiefen Schlaf erwacht. Im Schlaf war kann man sich nur begrenzt bewegen, aber wenn man wach ist kann man sich unbegrenzt bewegen und alles tuzn, wovon man immer geträumt hat und weil man geschlafen hat es nie tun konnte
hallo,

der tod ist "nur" eine andere bewußtseinsstufe. hier brauchen wir keine angst zu haben, den das was ist geht immer weiter.

zu diesem thema schreibe ich immer eine ganz kleine geschichte:

unterhalten sich zwei embyos einen tag vor der entbindung. sagt der eine: "du, morgen ist alles vorbei"

es gibt bücher, in den wird berichtet von nahtoderlebnissen. hier erzählen menschen, die schon einmal tot waren, dann wieder zurückgeholt wurden. fast alle berichten da von einem warmen weißen licht, von unenedlicher liebe, von völliger, nie in inkarnierter weise erlebte akzeptanz usw.
wenn das nicht deutlich genug ist......

dann noch zu dem thema angst. angst ist ein schlechter begleiter. mit angst legst du dir immer selbst steine in den weg. ich bin mir bewußt, dass ich nie tiefer fallen kann, als in die hände gottes.

liebe grüße

toedeljahn
Ich kann meinen Beitrag nicht mehr finden
Mir war so als ob ich den hier reingesetzt hatte. Hoffe nicht daß er jetzt irgendwo ist wo er nicht hingehört
Hallo -

wenn Du auf Dein Profil gehst und 'Alle Beiträge von Leomd anzeigen'
anklickst, findest Du ihn...
ich habe immer wieder trost und nette für andere, aber wer hilft mir?

ich habe angst davor, weg zu sein, die sonne nicht mehr zu fühlen und und und....

andereseits denke ich, dass ich die menschen, die ich liebe dort wiederfinden kann.......

wie kann man mit 37 noch um die omi weinen, die vor fast 26 jahren gehen musste und mich einfach allein gelassen hat?
ich habe mich jetzt doch mal angemeldet
Liebes Engelchen,

ich kenne das Gefühl, von dem Du schreibst..... ich fühlte das so lange bei meinem Vater. Lange Jahre trauerte ich um ihn, ich würde lügen, würde ich behaupten, ihn nicht mehr zu vermissen.

Vor ca. drei Jahren bekam ich einen Buchtipp, den möchte ich an Dich weitergeben: Reise in die Unsterblichkeit von Robert James Lees.

Es sind zwei Bände ich empfehle beide zu lesen. Du findest dort Antworten und bekommst auch ein Verständnis für Tod und Leben und Loslassen, also mir hatten diese Bücher sehr geholfen !

Alles liebe
Luna