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Lieber MARTIN,
sorry, ja, klar, DU warst gemeint, ich habe mich vertippt (vermutlich, weil ich kurz vorher eine Mail an meinen besten Freund, der Michael heisst, geschrieben habe).
>Ich denke es geht mir/uns um das Ueberpruefen unser
>eigenen Meinungen.
>Sind wir nicht auf der Suche nach der Wahrheit?
>Auch dann, wenn wir uns schon deutliche Meinungen
>gebildet haben, so koennen wir niemals sicher sein,
>dass das was wir glauben zu Wissen, dem entspricht,
>was "State of the Art" ist, oder?
>Auf diesen Abgleich kommt es mir/uns an.
>Und oft, ja viel zu oft, werde ich/wir, vor allem was den weiten
>Bereich der Psychologie von Ideologien angeht, leider immer
>wieder auf's Neue bestaetigt.
Ich kann dem nur zustimmen
Und dennoch (oder gerade deswegen!) frage ich mich, was ich in einem RELIGIÖSEN Forum zu suchen habe.
Ich bin in den letzten Tagen schweigsamer geworden, eben WEIL ich mir das zur Zeit sehr intensiv überlege. Für mich bedeutet mein Leben, jegliche "Ideologie" anzuzweifeln und ggfs. abzulehnen, egal, ob diese Ideologie sich in Politik, Esoterik oder Religion findet.
Für mich muss etwas überprüfbar sein, bevor ich es als "wahr" akzeptieren kann. Ich lese hier fast nur Dinge, die nicht überprüfbar sind, und wenn etwas doch mal überprüfbar ist, hat es in fast allen Fällen nichts mehr mit Religion zu tun.
Das wird mir zunehmend klarer. Und ich muss nur noch den Schritt wagen, daraus Konsequenzen zu ziehen.
Liebe Grüsse
Sucher
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