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Leben in der Anderwelt - Jenseits des Lebens ?












Was passiert, wenn wir soweit sind, diese Welt zu verlassen ?
Zitat:


http://www.geschichteinchronologie......nnliche-wahrnehmungen.htm

1.4.
Körperlicher Tod - Dimensionskanal - neue Geburt oder Rückkehr in den alten Körper


Schritt 1: Die Seele verlässt den irdischen Körper - die feinstoffliche Körperform in der feinstofflichen Parallelwelt

Die Seele der Menschen löst sich im Todesfall des Körpers aus dem Körper oder wird herausgesogen. Dann stellen die betroffenen Menschen fest, dass sie immer noch leben, einfach mit einem anderen, feinstofflichen, astralen Körper, mit anderen Fähigkeiten (Bd.2, S.41):

-- schwerelos, unsichtbar
-- der Körper ist ähnlich wie Rauch oder Energie
-- die Wahrnehmung mit allen Sinnen ist viel intensiver
-- sie können durch Mauern und Türen gehen
-- die Menschen mit grobstofflichem Körper können durch sie hindurchlaufen (Bd.2, S.42).


Schritt 2: Die Wahrnehmung des Geschehens um die Leiche

Die Seelen von Verstorbenen bleiben noch eine Weile auf der Erde und bekommen alles mit, bleiben aber ohne Einfluss (Bd.2, S.49). Die Menschen in ihrem feinstofflichen Körper schweben um die Leiche herum und hören und sehen alles, was um die Leiche passiert (Bd.2, S.42).


Schritt 3: Der Tunnel / der Dimensionskanal


Die verschiedenen Dimensionskanäle (sanskrit: Nadi) sind auch in den Veden erwähnt. Gemäss den vedischen Schriften gibt es 101 verschiedene Haupt-Dimensionskanäle / Haupt-Nadis mit der Möglichkeit der Eröffnung verschiedener Dimensionen (Bd.2, S.42).

Die Betroffenen erleben aber jeweils nur einen Tunnel (Bd.2, S.43). Welcher Durchgangskanal geöffnet wird, ist abhängig von der Bewusstseinsausrichtung (Gedanken, Emotionen, Interessen) während des Lebens. Diese Gedanken, Emotionen und Interessen ergeben eine bestimmte Resonanz / Schwingung, die jede Seele hat und durch seinen Körper ausdrückt. Diese Resonanz / Schwingung kontaktiert die jeweilige Frequenz, den jeweiligen Dimensionskanal (Bd.2, S.51). Einfacher formuliert: Eine göttliche Weisung entscheidet, welcher Dimensionskanal geöffnet wird (Bd.2, S.43).

Es tun sich verschiedene Szenarien in verschiedenen Dimensionsebenen auf, gemäss den eigenen Frequenzen und "Programmen", von höllisch über himmlisch bis geisterhaft (Bd.2, S.61).

Auf der "Reise" kommt es zu Begegnungen mit verstorbenen Bekannten, auch mit entfernten Bekannten, von denen der Tod noch gar nicht bekannt war (Bd.2, S.43).

Tote Seelen in erdnahen Astralbereichen sind in den irdischen Dimensionen "hängen geblieben". Sie sind in einem vakuumähnlichen Zustand bzw. befinden sich in Isolation und haben ein dauerndes Mitteilungsbedürfnis (Bd.2, S.61). Solche Wesen können von Menschen auch mittels "Spiritismus" leicht kontaktiert werden (Bd.2, S.61-62).
http://www.geschichteinchronologie......nnliche-wahrnehmungen.htm
Zitat:

1.5.
Beispiele von Apparitionen: nicht vollendete Ablösungen

Geister, Gespenster, Spuk und Poltergeist

Zu Apparitionen / Erscheinung als Geist, Gespenst oder Spuk kommt es,

-- wenn Seelen sich nicht vom grobstofflichen Körper lösen können, weil sie noch zu sehr an den Gegebenheiten des "Diesseits" hängen: am Körper, an der Familie, am Besitz (Bd.2, S.52), an Beziehungen, oder an unverarbeiteten Todesumständen (Schock, Panik, Paranoia durch Krieg, Massaker etc.) (Bd.2, S.53).

-- wenn der Tod vor der prädestinierten Lebensdauer eintritt: durch plötzlichen Selbstmord, oder durch langsamen Selbstmord durch mutwillige Zerstörung des eigenen Körpers (Bd.2, S.53).

In solchen Fällen muss die Seele nun eine Zeitspanne als "Geistwesen" im feinstofflichen Bereich auf der Erde verbringen. Sie bleibt in der "niederen Astralebene". Leute, die lange klinisch tot sind, sehen viele solche "Spukgestalten" oder "Gespenster" in einer meist vornübergebeugten Haltung (Bd.2, S.53). Die Geister haben dabei noch die menschliche Gefühlswelt und versuchen, mit Menschen Kontakt aufzunehmen und die Menschen zu Wirtspersonen für ihre Gefühlswelt zu machen. Die Menschen merken nichts von ihnen (Bd.2, S.55).


Aktionen in der irdischen Welt durch Geister im Hintergrund - die "Psychologie" weiss nichts davon und gibt Psychopharmaka

Risi über die Geister:

"Wie sie nach dieser Energie streben, ist unterschiedlich. Einige dieser feinstofflichen Geistwesen sind ortsgebunden, weil sie derart gelähmt und abgestumpft sind, dass sie sich nicht einmal fortbewegen können. Selbst wenn ein Mensch in ihren Existenzbereich tritt, sind sie zu schwach, um einen spürbaren Einfluss auszuüben.

Andere Geistwesen irren herum, sind aber relativ harmlos.

Wieder andere sind 'böse' oder zumindest verzweifelt, da sie mit allen Mitteln irgendwie nach Energie und Erleichterung jagen. Auf der Suche nach feinstofflicher Nahrung halten sie sich an Orten auf, wo Menschen ihre Energien auf unkontrollierte Weise freisetzen (wie z.B. Kneipen, Drogenorte, Rockkonzerte, Discos und Bordelle), an unreinen Orten (vermodernde Gewölbe, alte Gebäude, öffentliche Toiletten usw.) oder an Orten, wo Tier- oder Menschenblut fliesst.

An all diesen Orten versuchen sie, die frei gesetzten Energien anzuzapfen und sich Zugang zum Körper der anwesenden Menschen zu verschaffen, um sich abreagieren zu können." (Bd.2, S.55)

Die von Geistern besessenen Menschen bekommen arge Probleme mit sich selbst, und die "Psychologie" hat keine Ahnung, sondern verschärft den Zustand mit Psychopharmaka:

Risi:
"Eine solche Koexistenz kann verschiedenste Formen annehmen: von einer unbemerkten Begleitung über Unzufriedenheit, Ruhelosigkeit und Streitsucht bis hin zu Krankheit, Verrücktheit, Schizophrenie ("Persönlichkeitsspaltung"), Epilepsie ("Angegriffensein"), Besessenheit und Kurzschlusshandlungen, wie Selbstmord, Totschlag oder sexuelle Gewaltakte.

Nicht immer, aber sehr oft sind bei solchen äusseren Symptomen im Hintergrund feinstoffliche Wesen mitbeteiligt, die noch aus früheren Leben mit der betroffenen Person karmisch verbunden sind. Bei der Betreuung solcher Personen zeichnet sich die zeitgenössische Psychiatrie durch eine grobe Unwissenheit aus, da viele Ärzte und Professoren der Psychiatrie den möglichen Einfluss astraler Wesen ignorieren, ja sogar nicht einmal wissen, dass es astrale Wesen gibt." (Bd.2, S.56)

Stattdessen gibt die "Psychologie" Psychopharmaka, so dass die Geister in die noch mehr manipulierten Menschen noch mehr einwirken können (Bd.2, S.56).


Bei Interesse selbst weiterlesen.

www.pranahaus.de

http://www.pranahaus.de/orbiz/DigiT.....er+den+toten%26x=27%26y=7

Zitat:
Dr. med. Carl Wickland
Dreissig Jahre unter den Toten
Der Autor weist in diesem Klassiker nach, dass es sich in Fällen von Geistesstörungen nicht um Bewusstseinsspaltung handelt, sondern um Besessenheit durch Fremdwesen. Durch die Hilfe seiner medialen Frau kam er mit diesen Seelen, die sich in der Aura eines Menschen festsetzen, in Verbindung. Die ungewöhnlichen Gespräche verdeutlichen, welche Zustände in anderen Sphären herrschen, welche Einflüsse fremde Wesenheiten auf uns ausüben und welche Menschen dafür besonders empfänglich sind. Mit nachtodlichen Zeugnissen von Anhängern der Theosophie, der Christian Science und Stimmen zur Reinkarnation.



Passend dazu:

http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP06.pdf
Zitat:


WARUM STERBEN WIR?
DER MENSCH STIRBT, weil er in seinem Innersten ein
spirituelles Wesen ist. Das Leben auf der Erde stellt nur
einen Teil seiner Evolution dar. Die Geist-Seele des
Menschen ist in den unsichtbaren spirituellen Welten zu
Hause und verweilt nur kurze Zeit hier, um ihre Erfahrungen
abzurunden und den zahllosen, weniger entwickelten Wesen
sowie den Lebensatomen, die sein irdisches Vehikel zusammensetzen,
eine Gelegenheit zum Wachstum zu bieten.

Der spirituelle Mensch reinkarniert hier Leben um Leben;
aber zwischen diesen Leben kehrt er in seine Heimat in den
inneren Welten zurück und setzt dort auf höheren Ebenen
seine Evolution fort.
Der wahre Grund, warum wir sterben, liegt darin, dass
tief in unserem Inneren das spirituelle Selbst den Ruf aus
seiner ‘Heimat’ verspürt. Es kommt die Zeit, in der es durch
die Last der physischen Existenz ermüdet ist und sich nach
21
der Freiheit und dem Licht der spirituellen Reiche sehnt. So
löst sich der Geist des Menschen normalerweise allmählich
von seinem irdischen Zuhause und bereitet sich darauf vor,
sich auf seine erhabene Heimreise zu begeben.
Was die Menschen ‘Tod’ nennen, bedeutet weit mehr, als
die meisten von uns realisieren. Das Ablegen des physischen
Körpers oder der Hülle ist nicht alles, was der spirituelle
Bewohner zu tun hat, um sich für die Reise in die inneren
Sphären bereit zu machen. Denn der Mensch ist ein zusammengesetztes
Wesen. Er hat nicht nur einen physischen
Körper, sondern seine Geist-Seele benutzt auch ein psychologisches
Vehikel – seine Persönlichkeit. Diese besteht aus
mentalen und emotionalen Bewusstseinszuständen. Sie stellt
ein komplexes Gewebe dar, das durch ihre Selbstsucht und
ihren Materialismus den Geist sogar stärker nach unten zieht
als der grobe physische Körper. Dieses Kleid der Persönlichkeit
muss ebenfalls abgeworfen werden und unterliegt der
Auflösung. Diesen Prozess nennt man in der esoterischen
Philosophie den ‘zweiten Tod’.
Der Tod ist deshalb das Auflösen dieser beiden niederen
Bewusstseinsaspekte – des physischen und des psychologischen
Aspekts – in ihre entsprechenden Elemente. Der Körper
löst sich auf und verschwindet. Alle flüchtigen Energiezentren
der psychologischen Natur – die Leidenschaften, die irdischen
Wünsche und Begierden und rein persönliche, mentale
Aktivitäten – lösen sich in die Lebensatome auf, aus denen
diese Zentren durch die Gedanken und Taten der sie benutzenden
Individualität aufgebaut wurden.
Der wahre Mensch,
DER TOD: WAS KOMMT DANACH?
Zum gleichen Thema: warum leben und sterben wir ?


http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP06.pdf - TPO - Zahl ist austauschbar von 1-9

Zitat:
SCHLAF UND TOD
DIE ÄHNLICHKEIT zwischen Schlaf und Tod hat die
Denker aller Zeiten beeindruckt. Die alten Griechen
hatten ein Sprichwort: „Schlaf und Tod sind Brüder.“ Denn
der Tod stellt das gleiche Phänomen dar wie der Schlaf – nur
in einem größeren und tieferen Ausmaß. Wir wissen alle, dass
der Schlaf ein zeitlich begrenzter Zustand ist, weil wir ihn
verstehen oder uns einbilden, es zu tun. Den Tod betrachten
wir jedoch als das Lebensende, obwohl wir ihn eigentlich
nicht in dieser Weise mit dem Leben in Zusammenhang
bringen sollten. Wir sollten nicht ‘Leben und Tod’ sagen,
sondern Geburt und Tod. Bei der Geburt denken wir nicht an
etwas Endgültiges, weil wir wissen, dass ihr der Tod folgt.
Aber die Theosophie zeigt uns, dass auch der Tod nichts Endgültiges
ist. Der Tod ist nicht nur eine Geburt des spirituellen
Menschen auf einer höheren Daseinsebene, sondern dem
Tod folgt schließlich die Wiedergeburt des Menschen auf der
Erde. Die große, fortdauernde Tatsache ist also Leben oder
Bewusstsein; und Geburt und Tod sind lediglich rhythmische
Ereignisse im endlosen Kreislauf der bewussten Evolution
aller Dinge.

Schlafen und Wachen stellen ebenfalls rhythmische
Ereignisse dar, durch die in diesem Leben unsere persönliche
Entwicklung bestimmt wird. Wenn wir uns selbst nur im
Lichte der Theosophie genauer beobachten und den Tod
mehr in Zusammenhang mit den Erfahrungen unseres
gewöhnlichen Bewusstseins bringen würden, wäre er nicht
länger solch ein düsteres und hoffnungsloses Rätsel. Sobald
wir den Tod als einen verständlichen Teil unserer Evolution
und als bedeutungsvoll und reich an neuen Entdeckungen für
Verstand und Herz betrachten, fügt das Studium des Todes
unserer spirituellen Geschichte ein neues und interessantes
Kapitel hinzu.
Nach dem alten griechischen Sprichwort sind Schlaf und
Tod Brüder. Sie sind jedoch nicht nur Brüder, geboren aus
der gleichen Struktur des menschlichen Bewusstseins,
sondern sie sind in voller Wahrheit eines, identisch. Der Tod
ist ein vollkommener Schlaf mit seiner Art von zwischenzeitlichem
Erwachen, wie zum Beispiel im Devachan, und einem
vollen menschlichen Erwachen in der darauf folgenden
Reinkarnation. Der Schlaf ist ein unvollständiger Vollzug des
Todes, … .

Nachts schlafen wir und deshalb sterben wir nachts teilweise.
Man kann tatsächlich noch weitergehen und sagen, dass
der Schlaf und der Tod und alle die verschiedenen Prozesse
und Realisationen der Initiation nur verschiedene Phasen
oder Vorgänge des Bewusstseins sind, abgewandelte Formen
derselben fundamentalen Sache. Der Schlaf ist größtenteils
eine automatische Funktion des menschlichen Bewusstseins.
Der Tod ist das gleiche, aber in einem viel größeren Ausmaß.

Er ist eine notwendige Verhaltensweise des Bewusstseins,
damit sich der psychische Teil der Konstitution ausruhen und
die Erfahrungen assimilieren kann.
Wie sehen andere Religionen den Übergang vom Leben zum Tod und was danach kommt ?
Zitat:

Die Idee, dass wir im Himmel unseren Freunden tatsächlich
so begegnen werden, wie sie mit uns in diesem Leben
zusammen waren, ist eine materialistische Vorstellung, die
direkt unseren persönlichen Vorstellungen entspringt und
dazu beiträgt, die vorher erwähnten Schleier und lähmenden
Fesseln zu errichten. Wenn wir die spirituelle Natur in uns
studieren wollen – die der einzige dauerhafte Teil von uns
ist –, werden wir erkennen, dass die wahre Himmelswelt mit
unserer Persönlichkeit und den Persönlichkeiten unserer
Freunde nur wenig gemeinsam haben kann; denn aus unseren
eigenen Fehlern und Begrenzungen und denen anderer
resultieren unsere größten Versuchungen.
Devachan ist vor allem ein Ort der Ruhe. Es ist der
‘Schlaf’ des Egos – vergleichbar mit dem Schlaf des Körpers –,
während dessen er das assimiliert, was er an Kenntnis und Erfahrung
in dem gerade beendeten Erdenleben gesammelt hat.

Wenn wir noch einmal auf unser Leben zurückblicken,
entdecken wir, dass aus unseren menschlichen Beziehungen
das herrührte, was uns am stärksten versucht und enttäuscht
hat. Die Schwierigkeiten, die hauptsächlich aus den Umständen
entstehen – wie frühe Behinderungen, Geldmangel oder
Gelegenheiten verschiedener Art –, erwiesen sich in vielen
Fällen als anregend und brachten das Beste zum Vorschein,
das in uns schlummerte. Es sind die Menschen, die uns ermüden.
Eine Mutter zum Beispiel, die lange, herzzerreißende
Jahre gekämpft hat, ihren ungeratenen Sohn zu bessern und
die schließlich daran scheiterte – wie könnte sie nach dem
Tod ruhen, wenn sie wieder mit seiner ungestümen Natur
vereint würde? Und wenn er seinen Unterhalt teilweise mit
Verbrechen bestritt, mit starken animalischen Wünschen und
Neigungen lebte, wie könnte er mit ihr zusammen in

Devachan existieren? Er hat für sich keine Himmelswelt aufgebaut.
Er wird stattdessen eine Periode der Unruhe in
K¥ma-Loka durchlaufen und schließlich in Schlaf versinken,
um auf der Erde wiedergeboren zu werden. Und da sich seine
Mutter im Gegensatz zu ihm eine lange und segensreiche
Ruhe in Devachan verdient hat, wird er vielleicht lange vor
ihr reinkarnieren und – indem er durch Leiden und die
Folgen schlechter Handlungen in seinem vergangenen Leben
lernt und sich entwickelt – ihr vielleicht in einer späteren
Inkarnation als ein besseres und liebevolleres Kind begegnen.

So wird die aufrichtige Mutter ihren Lohn erhalten; denn in
Devachan werden alle ihre Träume für diesen Sohn verwirklicht,
und sie wird freudig erleben, wie ihre liebevollen Opfer
in seinem Charakter Früchte tragen. Weil die Liebe die
durchdringendste und schöpferischste Energie im Universum
ist, und weil wir eine tiefe innere Verbindung mit unseren
Toten haben, wird ihn ihre Freude über seine erfolgreiche
Besserung erreichen, wo immer er ist und sie wird vielleicht
ein mächtigerer Einfluss zum Guten sein – denn sie wird unbewusst
auf ihn wirken –, als ihre lebendige Gegenwart mit
ihren möglicherweise irritierenden Einschränkungen. Denn
es gibt Träume, die mächtiger sind als sogenannte Realitäten.
Die Natur ist weise und voller Mitleid. Während wir in
der Himmelswelt ruhen, schützt sie uns vor allen äußeren und
störenden Einflüssen. Sie erlöst uns von unseren emotionalen
Wünschen und Begierden und heilt unser verletztes und
müdes Herz.
Und wenn diese Zeit der Erholung vorüber ist,
werden wir auf der Erde wiedergeboren und schließen uns
wieder denen an, die zu uns gehören – in neuen Beziehungen,
welche bessere Gelegenheiten und weiteres Wachstum bieten.
Natürlich führen uns diese Gedanken zu einer Betrachtung
des Themas über den ‘Kontakt mit den Toten’. Damit
meinen wir allerdings nicht die unterschiedlichen Methoden
sogenannter Kommunikation, die in den Séancezimmern
praktiziert werden. Die Theosophie bestreitet, dass es sich
dabei tatsächlich um Botschaften des spirituellen Selbst
unserer Verstorbenen handelt. Es wurde bereits erklärt, dass
K¥ma-Loka, das sich in seinen unterschiedlichen Stufen –
höheren und niederen – mit der Gedankenatmosphäre unserer
Welt vermischt, mit den K¥ma-R¡pas oder Hüllen von kürzlich
verstorbenen Menschen erfüllt ist. Diese Hüllen werden
auch Elementare und Spuk genannt.
Um es zu wiederholen: Die Hülle ist das Doppel oder das
scheinbare Ebenbild in Aussehen und Charakter der verstorbenen
Persönlichkeit. Wie ein ausgezogener Handschuh
bewahren sie die Form desjenigen, der sie so lange benützt
hat. Diese Hüllen sind aus Lebensatomen aufgebaut und
spiegeln nicht nur die Gesichtszüge wider, sondern auch die
Gewohnheiten und mentalen Merkmale des Verstorbenen.
Das ist möglich, weil ihr Eigenleben aus mechanischen
Erinnerungen des gerade beendeten Lebens besteht. Denn sie
sind in der Tat nichts anderes als Automaten; und als Automaten
sind sie sich ihrer selbst nicht bewusst, es sei denn, sie
werden durch Medien so sehr angeregt, dass sie zu einem
falschen und gefährlichen Scheinleben erweckt werden. Aber
für gewöhnlich sind die Botschaften, die sie auf Drängen von

Medien und Anwesenden überbringen, nichts anderes als das
gespensterhafte Echo einer Stimme, dessen Eigentümer
verschieden ist. Das Ego, das diese astral-psychologischen
Gewänder abgeworfen hat, wartet auf den zweiten Tod und
die Stunde, wenn es in die Ruhe von Devachan eingehen
kann. Diese gesegnete Stunde der Erlösung für das Ego wird
verzögert, wenn seine k¥ma-r¡pische Schale durch die
Anstrengung von Medien und anderen intakt gehalten wird,
anstatt dem natürlichen Prozess der Auflösung zu folgen.
Diese psychischen Praktiken können noch weitaus
schlimmere Wirkungen erzeugen. Durch das Medium und die
Aktivitäten während der Séance kann eine falsche und gefährliche
Liaison zwischen der sich auflösenden Hülle und den
unglücklichen Verwandten des Verstorbenen zustande
gebracht werden; das kann zu unglücklichen karmischen
Konsequenzen für alle führen, die betroffen sind. Es wird
davor gewarnt, dass alle nekromantischen Praktiken die Tür
eines psychischen Leichenhauses öffnen, dessen Ausdünstungen
viel ungesünder und gefährlicher für den Menschen sind,
als jene der letzten Ruhestätten der physischen Überreste.

Zum ersten Mal seit Jahrhunderten zeigt die Theosophie der
westlichen Welt jene Philosophie und Wissenschaft spiritueller
Hygiene, durch welche dieser schädliche Psychismus aus
unserem Leben ausgeschlossen werden kann.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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