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Sechstes Massensterben der Erdgeschichte
Von Olaf Kanter
Die Kreaturen des Ozeans sind in Gefahr: Hunderte von Meeres-Arten stehen jetzt erstmals auf der Roten Liste, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Wissenschaftler vergleichen die Folgen der menschlichen Kurzsicht mit den fünf großen Massensterben der Erdgeschichte. Das Meer sieht rot.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,454920,00.html
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Wenn der Mensch schon lenkt, dann geht vieles schief oder gehört es zur evolutionären Entwicklung ?
Warum hat der Mensch soviel Lust auf Zerstörung ?
Dient der Mensch der Macht, die Veränderungen will.
Erinnert irgendwie an Goethes Faust - seinen Mephisto
| Zitat: |
| Damit steht ihm das gleiche Schicksal bevor wie Zigtausenden Tier- und Pflanzenarten auf diesem Planeten, und wenn nicht die Weltnaturschutzunion regelmäßig ihre Rote Liste vorlegte, dann würde die Menschheit davon nicht einmal Kenntnis nehmen. Die offizielle Bezeichnung der Organisation lautet IUCN, International Union for Conservation of Nature and Natural Resources; sie hat ihren Sitz im schweizerischen Gland und versteht sich als eine Art UN der Flora und Fauna. Tatsächlich ist der Vergleich nicht weit hergeholt, denn die 1948 gegründete Union versammelt immerhin 82 Staaten unter ihrem Dach, 111 Behörden zählen zu ihren Mitgliedern und mehr als 800 Umweltorganisationen. An die 10.000 Wissenschaftler aus 181 Nationen arbeiten ehrenamtlich für die IUCN und tragen die Fakten zusammen, auf denen die Rote Liste basiert. |
Das Übermaß an Gier ist im Menschen vorhanden, der Konkurrenzkampf um die tierischen Opfer trägt Früchte - die Menschen neiden den Walen und Haien ihre Beute , sie durcheggen das Meer und lassen ein Nachwachsen der Nahrung für die Fische des Meeres nicht zu.
Wo soll das alles hinführen ?
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Delfine, Schildkröten, Haie und Sägefische eint das Schicksal, zur falschen Zeit am falschen Ort ins Netz geschwommen zu sein. Albatrosse und Sturmtaucher? Ein Opfer der Langleinenfischerei. Die Vögel stürzen sich beim Ausbringen der Leine auf die Köder und werden mit den Haken in die Tiefe gezerrt. Zum regulären Krieg kommen illegale Auswüchse: Fischpiraten machen einen geschätzten Umsatz von 4,9 bis 9,5 Milliarden Dollar im Jahr; und dem grässlichen "shark finning" fallen Millionen von Haien zum Opfer, denen lediglich die Flossen abgehackt werden.
Na und, könnte man einwenden, wer braucht schon Haie? Oder überhaupt diese Vielfalt der Arten? Geht es nicht auch mit ein paar tausend weniger? |
Nach wessen Belieben oder welchen Prinzipien entscheidet sich denn, welche Spezies überleben darf? Andererseits gibt es auch pragmatische - man könnte aus der Perspektive des Menschen auch sagen: egoistische - Erwägungen.
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| Gabriele hat folgendes geschrieben: |
| Das Übermaß an Gier ist im Menschen vorhanden, der Konkurrenzkampf um die tierischen Opfer trägt Früchte - die Menschen neiden den Walen und Haien ihre Beute , sie durcheggen das Meer und lassen ein Nachwachsen der Nahrung für die Fische des Meeres nicht zu. |
Die Vernichtung von Fischbeständen und Tierarten hat mit Gier und Neid nichts zu tun - bestenfalls mit Gleichgültigkeit. Das sind einfach nur Fischer, die ihrem Beruf nachgehen.
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Die einfachen Fischer beuten nicht ganze Meere aus, sondern die großen Reedereien mit ihren riesigen Fangflotten kennen kein Maß.
| Zitat: |
| Diesen Raubbau durch Regeln und Fangquoten einzuschränken, gelingt nur bedingt. Der weltweite Einbruch der Fangzahlen verschärft die Konkurrenz unter den vielen am Rande der Rentabilität manövrierenden Flotten |
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,2381810,00.html
suchwort: riesige fangflotten beuten meere aus.
| Zitat: |
Doch wie so oft hatten die Menschen kaum ein Auge für die Schönheit der Natur, sondern sahen hauptsächlich ihren kurzfristigen Profit durch die Massenabschlachtungen von Robben, Walen und Pinguinen.
Joseph Hatch beschreibt 1919 diese Nutzung: Die Pinguine wurden wie Schafe eine Rampe heraufgetrieben, die am Ende über die offene Tür eines Dampfkochers führte. Mit einem Hieb und einem Fußtritt wurden die Tiere in den Kocher geschickt, das war das letzte, was man von ihnen sah. Die Pinguine wurden gekocht, um ihr Körperfett zum Beispiel zu Lampenöl zu verarbeiten.
Heute lässt man Pinguine und Meeressäuger weitestgehend in Ruhe. Die Robben wurden südlich des 60. Breitengrades 1972 fast völlig unter Schutz gestellt, das Moratorium gegen die kommerzielle Waljagd trat 1986 in Kraft und seit 1994 ist das Meer um die Antarktis zusätzlich zum internationalen Walschutzgebiet erklärt worden. |
http://www.greenpeace.de/themen/son...../antarktis_naturparadies/
| Zitat: |
hochmodernen Fisch-Fangflotten im Südpolarmeer Beute. Es besteht die Gefahr, dass sie eine Fischart nach der anderen ausrotten und dadurch auch einigen Walarten die Nahrungsgrundlage entziehen
Wenn in den nächsten Jahren nichts geschieht, wird das Südpolarmeer regelrecht ausgeplündert. Noch gibt es offensichtlich nicht genügend Einsicht, dass diese Wilderei ein Verbrechen in einem der letzten Naturparadiese der Welt ist. |
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