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Das Meer sieht rot.












Zitat:
Einst galten die riesigen Ozeane als unerschöpflich.
Heute sind sie leergefischt, zugemüllt, zugebaut, vergiftet.

Die Nord- und Ostsee sind sterbende Meere.
Das Ökosystem ist nicht nur in Gefahr: Es ist jetzt schon halb tot.

Falls die Meere weiterhin so wie jetzt ausgeplündert werden,
werden alle Fischarten bis 2048 vor der Ausrottung stehen.


http://gruppen.greenpeace.de/aachen/fischerei.html

Zitat:
Unterwasser Lärm
Wale können mit ihrem hochentwickelten Gehör über hunderte Kilometer Kontakt miteinander halten. Pottwale orten mit ihren Klicklauten die Beute. Auf ihren Wanderrouten werden sie durch den Lärm von Schiffsverkehr und Bohrinseln gestört und stranden in der viel zu flachen Nordsee. Allein zwischen 1991 und 1998 sind in der Nordsee über 80 Pottwale gestrandet.

Unterwasserkanonen für seismische Untersuchungen der Ölindustrie oder militärischer Sonar erzeugen einen Schalldruck von 220 Dezibel und können zum Tod von Walen / Delfinen führen. Immer wieder kommt es zu Massenstrandungen (z.B. 60 Rauhzahndelfine im März 2005 an Floridas Küste) nachdem vorher dort militärische Sonar-Übungen durchgeführt wurden.

Starke Sonarwellen zerstören die sensiblen Gehörorgane der Meeressäuger. Aufgrund des hohen Schalldrucks erleiden sie Verletzungen, werden orientierungslos und stranden schließlich oder sterben auf hoher See. Bei Untersuchungen der Kadaver der gestrandeten Tiere fand man starke Blutungen im Gehirn und im empfindlichen Innenohr auf.



Statt die wirklichen Ursachen anzugehen, hört man von Fischereiministerien aus verschiedensten Ländern, dass angeblich Wale, Delfine, Haie und Robben zu viel Fisch fressen würden und deshalb diese Tiere vermehrt abgschlachtet werden müßten, da sie den Fischern eine Konkurrenz darstellten. Das ist völliger Unsinn! Über Jahrtausende haben Wale nie die Fischbestände bedroht. Denn diese Tiere haben schon Fisch gefressen, bevor der erste Mensch je ein Fischernetz auswarf und es gab trotzdem einen unerschöpflichen Fischreichtum in den Ozeanen und Flüssen. (Abgesehen davon fressen garnicht alle Walarten Fisch)
Überall wo der Mensch ohne Verstand eingreift - bringt er das Gleichgewicht in der Natur ins Ungleichgewicht.
Ich denke, viele haben das längst erkannt.

Leider gibt es noch jede Menge Unbelehrbare, denen Profit machen wichtiger ist.
Und solange sich damit Profit machen läßt, berührt es diejenigen überhaupt nicht! Ich würde sie dort treffen, wo sie empfindlich sind .

Gruß Baldur
Man könnte es auch so formulieren. Der Mensch steckt oft noch in der Dumpfheit und ehe sich sein inneres Gewissen öffnet, wird er mehr als einmal inkarnieren müssen, denn alles, was er getan hat, wird ausgeglichen werden müssen. Die Menschen, die sich bereits öffnen, sich für die Umwelt und den Menschen-und Tierschutz einsetzen, beginnen, ihr Karma abzubauen. Viele Teile der Welt befinden sich gesellschaftsbedingt noch in einer feudalen Gesellschaftsordnung, in der eine gewissen Anarchie herrscht, der Einzelne wenig Rechte hat und die Dorfgemeinschaften die "Gesetze" regeln. So gesehen auch in einigen Threads über Steinigungen. Wie will man Menschen, die so abhängig sind vom Wohl und Wehe der Führer bestimmter Gruppierungen, da etwas tun, was so in der Welt vor sich geht. Die Grundlage des Menschen ist nun einmal weltweit die Nutzung der Tierwelt. Es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht. Auch die Leute, die große Reedereien betreiben, sind Menschen, die sich ihren ökonomischen Status erarbeitet haben. Auf welche Weise sei dahin gestellt. Aber wenn in ihnen kein Gefühl für die Umwelt vorhanden ist, kann man es ihnen auch nicht einbleuen und leider haben zur Zeit noch die Leute das Sagen, die vermögend sind. Menschen mit Herz haben oft keine finanziellen Grundlagen, um Mißstände beseitigen zu können. Das sind eben diese Widersprüche im Leben - weltweit.
Und Regierungen wirken auch oft angepaßt. Menschen mit einem erweiterten Bewußtsein können etwas tun. Sie brauchen die Produkte einfach nicht zu kaufen. Aber das wird wohl nicht kommen, denn Gourmets sind ja gerade auf der Suche , nach allem, was selten ist und so werden nach ihren Bedürfnissen die Tiere eben erjagt und ausgerottet.

Fazit: Es muß sich weltweit das Bewußtsein verändern und das wird dauern.
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