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Einem "Ich bin Gott" muss immer ein "Du bist Gott" vorausgehen. Und da gehört eben auch derjenige dazu, der mir Morddrohungen aussprach, oder der mich in meiner Dummheit um eine größere Geldsumme betrog.
Einen Grundsatz den ich fand, um die Wut in Liebe umzuwandeln, war der:
„Ja, da ist etwas, für das ich noch kein Verständnis habe, ich will aber meinen Weg fortschreiten zum Ziel, alle so zu lieben, wie sie sind und nicht so, wie ich sie haben will.“
Bis dann wieder so ein Ar....och daherkommt. Dann geht alles wieder von vorne los. Ja, ich habe auch noch einen weiten Weg vor mir. Aber ich habe das Versprechen, dass ich es noch in diesem Leben schaffen werde. (Wieso, darauf kann ich nicht näher eingehen).
Aber eines finde ich wichtig: Selbsterniedrigung ist auch Egoismus, denn Gott will uns nicht klein haben.
Willst Du wirklich mehr über mich wissen? Das könnte evtl. enttäuschend sein. Ich bin ehemaliger Weltenbummler, Vater zweier Kinder. Elektriker, Elektroniker inzwischen Ergotherapeut. Selbstständig. Und einige mögen mich nicht, weil ich glaube, etwas besseres zu sein. Dabei bin ich oft in mich gekehrt und strahle vor mich hin. Dann fühle eine Präsenz des Göttlichen in mir.
Ist das nicht verrückt?
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