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Das zweigeteilte Wissen
In den islamischen Ländern entstanden neben den traditionellen religiösen Lehrstätten auch Hochschulen nach modernem westlichen Vorbild. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die beiden Hochschultypen immer weiter auseinander, so dass es heute eine regelrechte Zweiteilung des Wissens gibt. So unterschiedlich, wie die Profile der beiden Zweige sind, sind auch die Probleme, mit denen sie heute zu kämpfen haben. |
http://www.der-ueberblick.de/archiv/200301.006/index.html
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Die Hauptschwierigkeiten dieser Universitäten sind heute die typischen Probleme der Dritten Welt: Überfüllung, administrative Schwerfälligkeit und Verantwortungsscheu neben den überall üblichen Intrigen um Pfründe und Rivalitätsringen. Der Devisenmangel geht oft soweit, dass die Beschaffung der wissenschaflichen Literatur aus dem Ausland und ihre Weiterleitung an die Studierenden schwierig wird, von Laborausrüstungen und Forschungsgeräten gar nicht zu reden. Eine Verbindung zu den Lehrtraditionen der Vergangenheit besteht in der Tendenz des Auswendiglernens von Texten und Formeln für die Examina, die auf Kosten des selbstständigen Denkens, Verstehens und kreativen Anwendens gehen kann. Das wird bestärkt durch die völlige Überfüllung der Lehrstätten, die kaum mehr erlaubt als ein Lernen auf Grund von kopierten Vorlesungstexten sowie Examina, die diese abfragen.
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Mich würde interessieren, welche naturwissenschaflichen Fächer in den Schulen des Orients gelehrt werden.
Worauf wird viel Wert gelegt ?
Wie sieht das Lernprogramm an islamischen Schulen aus ?
Was für eine Lernmethode wird bevorzugt ?
Welche naturwissenschaftlichen Fächer sind besonders wichtig ?
http://www.enfal.de/news29.htm
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Der individuelle Charakter des Lernens Eine wichtige Folge dieser stark an einzelnen Autoritäten ausgerichteten Form der Wissensvermittlung bestand darin, dass die Bedeutung institutionalisierten Unterrichts deutlich in den Hintergrund trat und es kaum von Belang war, in welchem Rahmen man Lehrveranstaltungen seines Lehrers besucht hatte. Traditionelle islamische Bildung folgte weder einem Curriculum, noch gab es ein festgelegtes Einschulungsalter oder für bestimmte Altersstufen vorgesehene Kurse oder Prüfungen. Die Schüler saßen je nach ihrem Niveau näher oder weiter entfernt von dem Lehrer und beteiligten sich ihren Fähigkeiten entsprechend an den Diskussionen.
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| Wiederholen und Weiterentwickeln Ihnen standen die „religiösen“ bzw. „islamischen“ Wissenschaften gegenüber. Neben Koran, Prophetentraditionen (hadith), Koranexegese und islamischem Recht zählten hierzu sogenannte Hilfswissenschaften wie Grammatik, Reim, Morphologie und Lexikologie. Von herausragender Bedeutung waren ausserdem Logik und Dialektik. |
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Welche Chance hat ein Schüler mit islamischer Ausbildung in westlichen Ländern ?
Worin besteht der Unterschied zwischen islamischen und europäischem Lernprogramm ?
http://www.ori.unizh.ch/persons/ort.....blicationseo/Bildung.html
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Islamische Bildungstradition
Individuelle und kollektive Wissensvermittlung an den Koranschulen
Traditionelle islamische Bildung war über Jahrhunderte hinweg in der Medrese, der sogenannten Koranschule, verankert. Weit über das Studium des Koran hinaus wurden dort auch Grammatik, Logik und vor allem islamisches Recht unterrichtet. In diesen Lehrinhalten spiegeln sich gesellschaftliche Anliegen und Fragestellungen, die für die Muslime bis heute relevant sind. In ein negatives Licht geraten sind die Koranschulen in jüngster Zeit durch den Aufstieg der Taliban, die in pakistanischen Medresen ihre Ausbildung erfahren haben. |
Die Kraftwerke und Wasserwerke u.v.a. Firmen und Unternehmen der westlichen Länder brauchen geschulte Fachkräfte. Ohne Ausbildung der naturwissenschaftlichen Fächer können die Schüler nicht in die Lehre genommen werden, was zunehmend ein Problem zu werden scheint.
Wie sieht es im Islam aus ?
Liegt dort der Focus auf dem Relligionsunterricht ?
Wird sich in der Zukunft dort etwas ändern ?
http://www.taz.de/pt/2006/03/10.1/mondeText.artikel,a0010.idx,0
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Was lehren Pakistans Koranschulen?
von William Dalrymple
Das Regime von Präsident Pervez Musharraf hat es schwer. Es soll im Auftrag der USA den Terrorismus bekämpfen, ist aber im Innern auf islamistische Bündnispartner angewiesen. Eine Schlüsselrolle spielen deshalb die Madrassen, die als Kaderschulen der Taliban gelten.
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suchwort: naturwissenschaft in islamischen schulen
http://zeus.zeit.de/text/2004/02/Kant_2fAbu_Zayd
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„Licht der Himmel und der Erde“
Die große Tradition islamischer Aufklärung geht nicht auf den westlichen Rationalismus zurück. Sie gründet in der Auslegung des Korans und muss immer wieder gegen Dogmatiker verteidigt werden
Von Nasr Hamid Abu Said
Aufklärung ist eine Metapher. Die darin enthaltene Metapher des „Lichts“ lässt sich unterschiedlich verwenden. Sie kann Freidenkerei, Rationalität und Humanität bedeuten. Aber sie kann auch eine andere Bedeutung sinnfällig machen. In der islamischen Welt lautet die Frage: Brauchen wir eine von außerhalb unserer Kultur kommende Aufklärung? Die meisten werden antworten: „Wir haben unsere eigene Aufklärung, die der Islam vor ungefähr 1500 Jahren einleitete und in der ganzen Welt verbreitete. Der Islam ist eine Religion der Aufklärung. Die Muslime brachten der ganzen Welt die aufklärende Macht des Islams; sie machten die Welt mit der Aufklärung bekannt, während sich Europa im Mittelalter befand.“ Illustration: Andreas Potthast und Pellegrino Ritter für DIE ZEIT |
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