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GOTT UND WIR. Stufen des spirituellen Weges












Alle Menschen unterscheiden sich voneinander in ihrem psychogenetischen Alter, d.h. dem Seelenalter. Das körperliche (ontogenetische) Alter ist etwas ganz anderes. Jeder Mensch kann in der jeweiligen Inkarnation recht schnell und leicht sein bereits in früheren Erdenleben erarbeitetes Potenzial umsetzen. Dies gilt für das intellektuelle Potenzial, den Entwicklungsgrad der Chakren und die Größe des Bewusstseins, für berufliche Vorlieben und die Ausprägung bestimmter seelischer Eigenschaften. Wenn daher erwachsene Menschen in ihrer Fähigkeit, religiöse Fragen zu verstehen, grundverschieden sind, so ist das völlig normal. Normal ist unter anderem auch, dass eine enorme Anzahl von Gläubigen und auch deren Anführer bis zum Ende ihrer jeweiligen Inkarnation erst in einem einleitenden Stadium spiritueller Arbeit bleiben: In ihrer nächsten Inkarnation werden sie den Weg fortsetzen können. Dass dieses Stadium jedoch lediglich ein einleitendes ist, darüber muss informiert werden. Dies wird denjenigen, die genügend entwickelt sind, helfen, zu erwachen und weiter zu kommen.

http://www.swami-center.org/de/text/praktiken.html

Das Anfangsstadium spirituellen Aufstiegs impliziert eigene reale Bemühungen, um sich selbst zu verändern. Das Erste, was ein Gottsuchender hierbei tun soll, ist es, das Konzept der Liebe anzunehmen. Aber nicht bloß als schönen Spruch, sondern als striktes Handlungsgesetz. Und keine praktischen Methoden, ob Hatha-Yoga-Übungen, Chakrenarbeit, “Frierbäder” oder sonst etwas kann uns Gott näher bringen (mitunter führen sie sogar in die andere Richtung), wenn wir Gottes Geboten über Liebe nicht wirklich folgen.

Nehmen wir etwa die Ernährung. Wenn wir uns mit grobstofflichen Energien von Leichen verunreinigen, dann erlaubt es uns nicht, das Bewusstsein soweit zu verfeinern, um der Wohnstatt des Schöpfers näher zu kommen. Wir werden dann, im Gegenteil, der Hölle entgegen treiben und schlechtes Karma für die nächste Inkarnation erzeugen.

Das Thema richtige Ernährung auf dem spirituellen Weg haben wir in [9,11,16] am ausführlichsten erörtert. Jetzt sei lediglich kurz angemerkt, dass es für jeden Menschen in der Regel notwendig ist, seinem Organismus mit der Nahrung genügend vollwertige Proteine zuzuführen. Sehr reich an solchen Proteinen sind Eier und Milchprodukte. Viel Eiweiß gibt es auch in manchen Pilzen, in Nüssen, Soja und einigen anderen Nahrungsarten. Deshalb ist der Verzehr von Tierfleisch aus medizinischer Sicht keinesfalls notwendig9. Und überhaupt, der Mensch ist biologisch gesehen kein Raubtier; sein Organismus ist anatomisch und biochemisch für ein Ernähren mit Tierkörpern nicht gut geeignet — deshalb leidet er auch daran [2,19].

Doch Erwägungen über Gesundheit und Karma sind nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist: Gott ist die Liebe. Und nur als Liebe lässt Er uns an sich heran


Das Universum ist multidimensional. Dies ist keine mathematische Spekulation, sondern eine für den Menschen direkt erkennbare Realität. Räumliche Dimensionen sind seit jeher religiösen Praktikern bekannt. Man nannte sie auf Griechisch Äonen und im Sanskrit Lokas. Im Agni-Yoga war der Begriff “Schichten” üblich. (Genaues darüber siehe in den Büchern [10-12,15-17]).



Die “Welterschaffung” ist kein gesamtkosmisches Phänomen. Astronomen beobachten immer wieder die Geburt neuer Stern- und Planetensysteme. Andere solche Systeme, die bereits ihre Zeit gelebt haben, gehen in von Gott geschaffenen “Schwarzen Löchern” unter [14,28]. Dies ist ihr “Ende der Welt”. Hierbei gehen alle Seelen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht die Göttlichkeit erreicht haben, zu Grunde und zerfallen erneut zum Protopurusha-Zustand. Der stoffliche Bestandteil der zerfallenden “Inselchen” und materiellen Körper wird dann zu Protoprakriti und damit zum Baustoff für weitere Erschaffungen. Protoprakriti und Protopurusha zusammen werden als “Akasha” bezeichnet2. Physikern ist die Akasha-Energie in Form von Neutrinos bekannt.


In der Literatur wird, so sei bemerkt, der Begriff “vierte Dimension” mitunter nicht angemessen gebraucht. Dies ist sogar im “Buch Jesu” [28] der Fall, wo Jesus diesen Terminus ebenfalls verwendete, als Er mit einem Gegenüber “in dessen Sprache” sprach, indem er also dessen Worte in der diesem jeweils geläufigen Bedeutung benutzte. Im genannten Buch kommt dieser Begriff sogar in zwei verschiedenen inadäquaten Bedeutungen zum Einsatz: einmal als Wohnstatt des Gott-Vaters und das andere Mal schlicht als Gesamtheit der immateriellen Äonen. In Wirklichkeit aber ist, vom Standpunkt der Begriffsbildung selbst ausgehend, die “vierte Dimension” eben eine materielle Welt, in der die Existenz nicht durch drei, sondern durch vier “Dimensionen” bestimmt wird, und zwar Länge, Breite, Höhe und Zeit. Im Übrigen: Zeitbedingt (auf jedem Planeten unterschiedlich) ist in der Schöpfung alles, einschließlich des an Planeten lebenden Heiligen Geistes.

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