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http://www.publik-forum.de/f4-cms/t...../aktuelleAusgabe/art40893
Globale Finanzfonds steigen in Unternehmen ein und gebärden sich als Retter. Doch ihr Engagement bedroht oft tausende Arbeitsplätze ¡V und letztlich sogar die Börsen
Sie schwimmen in Geld – und niemand sieht es. Sie bauen keine Wolkenkratzer, sondern residieren – zum Beispiel – in einem Bürohaus in einer kleinen Seitenstraße im Londoner Stadtteil St. James. Sie beschäftigen nur einige Dutzend Mitarbeiter. Und doch verändern internationale Beteiligungsgesellschaften – Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds – wie die Texas Pacific Group oder Kohlberg, Kravis, Roberts und Co. (KRK) derzeit die Welt. Und dies oft nicht zum Guten.
Schlanke Belegschaften, unauffällige Büros und weitgehend anonyme Strukturen sind die Markenzeichen für eine neue Gattung globaler Finanzinvestoren. Da sind zum einen die Private-Equity-Fonds, die sich weltweit an Unternehmen beteiligen und dabei auf die höchstmögliche Rendite zielen. Zum anderen gibt es sogenannte Hedgefonds. Sie wurden einst gegründet, um die Erlöse globaler Unternehmen gegen spekulative Veränderungen von Währungen abzusichern. Doch inzwischen steigen sie ebenfalls in Unternehmen ein, um sie für einige Jahre zu »sanieren« und dann zu stark gestiegenem Wert wieder zu verkaufen. In diesen Fonds legen reiche Familien, Multimillionäre, Milliardäre und Pensionsfonds einen Teil ihrer Ersparnisse an – und geben ihnen einen klaren Auftrag: mehr Rendite als an der Börse. Diese Fonds werden derzeit mit Anlagegeldern geradezu überflutet. Die Beteiligungsgesellschaft Permira sammelte für einen neuen Fonds in drei Monaten weltweit 11 Milliarden Dollar ein. Ihr Deutschland-Chef Thomas Krenz ist sich der Macht seines Fonds voll bewusst. Er kann sich sogar gigantische Investitionen von 20 Milliarden Euro vorstellen.
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Hallo, Leute, was wird aus unserer Welt ?
Mit so dicken Kapitalpolstern machen die Fonds Jagd auf Unternehmen. Manchmal werden sie geradezu herbeigesehnt – wie von der Belegschaft des baden-württembergischen Modelleisenbahnbauers Märklin. Die Mitarbeiter der Traditionsfirma konnten das Gezeter der 22 Familiengesellschafter nicht mehr ertragen und wollten unbedingt den Verkauf an einen Finanzinvestor. Im vergangenen Mai wurde das Unternehmen von der britischen Beteiligungsfirma Kingsbridge Capital übernommen. Ob die Belegschaft allerdings mit den neuen Eigentümern glücklich wird, muss sich noch weisen, denn Mathias Hink, der Kapitalchef von Kingsbridge, kündigte gegenüber der Schwäbischen Zeitung an, dass der Investor eine Rendite von 20 Prozent anstrebt.
Wer mag, der kann den gesamten Artikel in der Zeitschrift "Publik-Forum" zu lesen.
Mir waren die Fakten in dem Maße gar nicht so bewußt. Und wer kümmert sich schon um solche heißen Themen, wenn er/sie nicht muß. Die Frage ist, was soll es uns sagen ? Inwieweit sind wir davon betroffen als Arbeitnehmer ?
Quelle: http://newscontent.de/baseportal/sp/artikel?click=6943
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