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Mein herzliches Beileid wegen Deinem Dad












hallo Zenzi,

mein herzliches Beileid erstmal wegen Deinem Dad und natürlich auch für die anderen die hier schreiben oder auch gerade das selbe erfahren mussten.
Auch ich bin nun ohne Vater und es ging alles sehr sehr schnell.
Mein Vater ist gerade mal 60 Jahre alt geworden und ich bin immer noch geschockt, denn verstehen kann ich es nicht !

Mein Vater hatte im Dezember schon sehr komisch ausgesehen und sich auch benommen so das ich mich fragte, warum er nicht einen Doc aufsucht, aber er war selber vom Fach -er war -Krankenpfleger -und er hatte eigentlich Ahnung was er tut oder tun muss, aber ich habe mir sagen lassen, meistens sind das die schlimmsten.

Tja am Geburtstag anfang des Jahres von meinen Dad, sah er schlecht aus und war auch nicht so redensselig und ich habe mir gedacht, mh..das kann nicht so weiter gehen, er sagte mir dann das er zum Doc die nächsten Tage gehen wollte und ich habe dann gesagt, jeder Tag kann der letzte sein, oder so ähnlich, ich denke ihr wisst was ich meine...

Dann habe ich nächsten Tag seinen Hausdoc angerufen er sollte ihn doch zu Hause besuchen und nachsehen...das hat er auch gemacht.. 2 Stunden später habe ich dann gesagt, mhm..komisch keiner meldet sich...dann habe ich einfach mal im Krankenhaus angerufen und die sagten mir dann ja der wäre auf der Intensiv-aber sagen könnten die mir nichts ich soll warten bis seine Lebenspartnerin sich meldet....

dann so gegen 23.30 rief sie an und sagte uns das er Wasser in der Lunge habe und die Nieren nicht so tako arbeiten mehr kann man am nächtsten Tag sagen...das war dann so unser Gespräch..

Ich habe mich dann im Internet schlau gemacht und habe festgestellt das ich richtigr reagiert habe und das so gut ist das ich den Arzt dahin bestellt habe und das wir dann nächsten Tag anrufen und ihn besuchen.

Mein Vater hat dann wohl in der Nacht mit der Doctorin gesprochen und jeglichen Massnahmen abgelehnt ! das haben wir aber nicht am Donnerstag sondern am Samstag morgen erfahren...*fast zu spät*

Am Freitag haben die dann ihm die ergebnisse gesagt, und seine Partnerin nicht, denn die hatte auch nicht nachgefragt...und er hatte ihr nur gesagt, er möchte schlafen und sie soll nach Hause gehen...das hat sie auch gemacht und das war dann der Tag...

Am Samstag morgen haben wir dann den anruf der Ärztin bekommen und die hat mir gesagt, das er im Sterben liegt und er auch nicht geholfen werden möchte...was sollte ich sagen..ich war einfach nur fertig und konnte es nicht glauben..wieso hat er das gemacht und auch gesagt...warum !

Jedes Leben ist doch lebenswert so oder so...oder..er hat 3 Kinder und 3 Enkelkinder....das kann doch nicht sein...

also wir dann da ankamen was soll ich sagen, grausam so viele Schläuche und etc.. er war nicht mehr so ganz ansprechbar und ich habe dann mit meinen Bruder auf ihn eingeredet er soll sich doch helfen lassen und und...das hat er dann auch bestätigt und genickt...und er hat "ja" gesagt...

sorry wenn evlt. einige tippfehler sind, mir laufen gerade die Tränen -ich vergesse das irgentwie nicht--und es fehlt mir auch immer schwer eigentlich darüber zu reden...und wenn ich dann das Bild vor den Augen habe, die ganzen Schläuche..wie der Mensch da liegt..

Die Ärzte haben dann in geholfen und Punktiert und an der Dialye angeschlossen und das war alles so grausam...in ins Koma versetzt...

Dann haben wir so 11 Tage gehofft und gebangt, ich war dann 3 Tage noch sein Vormund und haben einige Fortschritte gemacht und am Sonntag ging es dann bergab -er bekam Fieber, hatte einen Schrittmacher bekommen und musste mehrmals reaniemiert werden... ich habe mich dann am Sonntag gegen abend verabschiedet...ich habe gewusst er schafft es nicht mehr..

Am Montag morgen ist er dann eingeschlafen...gottseidank..wohl ohne schmerzen...was sollte ich sagen am Telefon,...ich habe 3 Kinder ich habe Nächte lang nicht geschlafen, das Telefon war der Horror..das Handy hatte ich überall bei mir...auf der Toilette etc...immer wieder mit der Angst das Telefon klingelt...doch am Montag war es dann 2 x das klingeln und dann wussten wir, er ist nicht mehr am leben und hat es geschafft....er ist bei seiner Mama wie er dann wohl schon wochen vorher sagte zu seiner Partnerin...aber uns hat keiner was gesagt..!

Was mich fertig macht, ich habe es nicht geschafft bzw. habe auch ein wenig Angst gehabt am Freitag ins Krankenhaus zu gehen und dann Vorwürfe zu bekommen wegen -du hast die Ärztin angerufen und und--wäre ich doch hingegangen...dann hätte ich mit ihm sprechen können....

ich habe es verpasst...

Ich hoffe und wünsche das es ihm dort wo er jetzt ist, besser geht und im Koma gemerkt hat, das wir alle immer bei ihm waren und das ich es versucht habe das er doch geholfen wird....

ich wünsche dir auch alles liebe und gute...und das wirklich die Zeit alle Wunden heilen mag..

lieben gruss petra
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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